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Hallo zusammen,

ich arbeite seit nun ca. 5 Jahren festangestellt in dem Betrieb, in dem ich auch die Ausbildung zum FI AE abgeschlossen habe.
Da ich mich momentan um meine Bewerbungsunterlagen gekümmert habe, kam ich dazu mein IHK Abschlusszeugnis rauszukramen.
Ein Bekannter sagte mir, es gäbe eigentlich bei jedem IHK Ausbildungsberuf am Ende auch eine Version des Zeugnisses ohne Noten, auf dem nur dargelegt wird, das man diesen Beruf abgeschlossen hat. Ich habe soetwas nicht und bin jetzt unsicher ob ich es verloren habe oder ob es keins gab. Wie war das bei euch?
Lieben Gruß

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Gast Konketea

Kenne ich so nicht. Den FISI habe ich 2017 abgeschlossen. Eine andere Ausbildung 2009. Bei beiden gab's nur das IHK Prüfungszeugnis. Beim FISI Abschluss zusätzlich noch in englischer Ausfertigung. 

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Also ich hatte 1x ne deutsche ausführung mit noten, eine englische mit noten und noch jewails 1 deutsche und 1 Englische ohne noten in dem nur stand "herr xxx hat die prüfung zum Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration erfolgreich bestanden" so in etwa. Abschluss war winter18/19 also dieses jahr.

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Also bei mir gabs den besagten Zettel ohne Noten direkt im Anschluss nach der mündlichen Prüfung. Der diente lediglich dazu, dem eigenen Arbeitgeber vorzuweisen, bestanden zu haben.
Das richtige Zeugnis gab es erst ein paar Wochen später.
 

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vor 16 Minuten schrieb l0lz0r31:

Hintergrund ist, dass mein Zeugnis nicht die schönste Punktzahl vorweist, um sich damit zu bewerben. Aber ich kann keinen Beleg ohne Punktzahl finden.

Naja es kann gut sein das ein potentieller AG sowieso die noten sehen möchte, gibt in manchen betrieben so seltsame regelungen, bspw einstellung nur bei max nem schnitt von 3,0 oder so. ist glaub ich nicht zu heufig, habe ich aber schon gesehen.

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dann bleibt mir wohl nichts, als mich mit dem zeugnis zu bewerben. ist ein wenig ungünstig, da ich noch kein arbeitszeugnis habe (bin ja noch dort angestellt , wo ich damals die ausbildung gemacht habe). ich weiß ich könnte ein arbeitszeugnis anfragen, aber dann errege ich ja unnötig verdacht beim chef :D

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Also eig, müsstest du zumindest von dem betrieb zum abschluss der ausbildung ein Ausbildungszeugnis erhalten haben. Ansonsten kannst du ja ein zwischenzeugnis anfragen und sagen das du gerne mal nen aktuellen stand, in dem ja auch deine aufgaben sowie deine leistungen festgehalten werden, hättest

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vor 5 Stunden schrieb l0lz0r31:

dann bleibt mir wohl nichts, als mich mit dem zeugnis zu bewerben. ist ein wenig ungünstig, da ich noch kein arbeitszeugnis habe (bin ja noch dort angestellt , wo ich damals die ausbildung gemacht habe). ich weiß ich könnte ein arbeitszeugnis anfragen, aber dann errege ich ja unnötig verdacht beim chef :D

Zwischenzeugnis vom Arbeitgeber anfordern. Das ist durchaus legitim und haben Kollegen bei und auch gemacht, ohne je wirklich die Absicht gehabt zu haben den Arbeitsplatz zu wechseln.

Das wird nach 5 Jahren womöglich eh mehr Bedeutung haben als schlechte Noten auf dem IHK-Wisch.

bearbeitet von Visar

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vor 48 Minuten schrieb Visar:

Zwischenzeugnis vom Arbeitgeber anfordern. Das ist durchaus legitim und haben Kollegen bei und auch gemacht, ohne je wirklich die Absicht gehabt zu haben den Arbeitsplatz zu wechseln.

Das wird nach 5 Jahren womöglich eh mehr Bedeutung haben als schlechte Noten auf dem IHK-Wisch.

will ungern verdacht erregen.. sind eine kleine firma, denke ich versuche es erstmal so und hoffe das der zukünftige arbeitgeber dem zeugnis keine relevanz mehr zuspricht, nachdem ich nun über 5 jahre arbeite.

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Das wird er aber eher dann tun, wenn du etwa mit einem guten Arbeitszeugnis daher kommst. Woran soll der sich sonst orientieren, an dem was du ins Anschreiben packt?

Außerdem ist es egal, ob ihr eine kleine Firma seid. Es steht dir zu. Und sei es nur um zu wissen, wo du stehst...

Bisschen mehr Eier. Rumdrucksen hilft nicht. xD

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vor 2 Stunden schrieb l0lz0r31:

will ungern verdacht erregen.. sind eine kleine firma, denke ich versuche es erstmal so und hoffe das der zukünftige arbeitgeber dem zeugnis keine relevanz mehr zuspricht, nachdem ich nun über 5 jahre arbeite.

Das Du seit fünf Jahren arbeitest, erkennt der zukünftige Arbeitgeber aber eben nur an einem Arbeits-/Zwischenzeugnis.

Insbesondere kann er auch nur dem als objektiver Quelle entnehmen, welche Tätigkeiten Du in dieser Zeit ausgeübt hast.

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Zeugnisse sind wichtig, aber nicht alles. Ein kurzes Statement aus meiner Sicht:

Die Bewerbung eines FiSi mit mäßigen Prüfungsnoten, der sich aus 5-jähriger ungekündigter Position in seinem Ausbildungsunternehmen bei mir bewirbt, würde ich wohlwollend betrachten. Schließlich wurde er nach der erfolgreichen Prüfung übernommen und wird seit nunmehr fünf Jahren für seine Leistung bezahlt. So schlecht kann er also nicht sein. Falls die Kenntnisse und Erfahrungen des Kandidaten einen hohen Deckungsgrad mit den Anforderungen meines Auftraggebers aufweisen, würde ich mit ihm ins Gespräch gehen. Dazu ist es erforderlich, dass die fachlichen Skills in der Bewerbung gut dokumentiert werden. Dies erfolgt im Lebenslauf (und NICHT im Anschreiben). Unter der Position sollen die wichtigsten Aufgaben einhergehend mit den Kenntnissen und Leistungen aufgeführt sein, damit sich der neue Arbeitgeber ein klares Bild machen kann.

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Da gibt es aber viel (unbegründete) Vorschusslorbeeren wegen der abgeleisteten Arbeitszeit. 

 

Sollten die gesuchten Skills nicht eher in dem Arbeitszeugnis statt dem Lebenslauf zu finden sein bzw. in beiden übereinstimmen?

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vor 3 Stunden schrieb WYSIFISI:

Da gibt es aber viel (unbegründete) Vorschusslorbeeren wegen der abgeleisteten Arbeitszeit.

Ein ungekündigtes Beschäftigungsverhältnis ist aus meiner Erfahrung ein gutes Indiz - quod esset demonstrandum.

vor 3 Stunden schrieb WYSIFISI:

Sollten die gesuchten Skills nicht eher in dem Arbeitszeugnis statt dem Lebenslauf zu finden sein bzw. in beiden übereinstimmen?

Selbstverständlich sollen Lebenslauf und Arbeitszeugnis inhaltlich übereinstimmen. Im konkreten Fall geht es aber darum, dass der TE nach Ausbildung und 5-jähriger Beschäftigung kein Ausbildungs- und kein Zwischenzeugnis hat. Deshalb muss er diese Information im Lebenslauf darstellen.

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