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Erfahrungen / Meinungen zu Personalvermittlern


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vor 3 Minuten schrieb CaptainSupport:

Welche anderen Vermittler mit mir Kontakt aufgenommen haben. Das sind echte Datenkraken.

Aber auch da lässt sich das ja logisch begründen, damit das Man ja nicht bei einem Unternehmen anfragen möchte wo du schon eine Absage bekommen hast. Wäre halt verschwendet Zeit und das finde ich persönlich schon wieder voll okay.

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vor 3 Stunden schrieb wira:

der Kunde ist das Unternehmen, der Bewerber ist nur "leider notwendiges Rohmaterial".

Wenn ein klassisches Er-Sie-Pärchen essen geht, dann geben sich Koch und Kellner auch nicht nur bei ihm Mühe, nur weil er später die Rechnung bezahlt... Wenn sie unzufrieden ist, wird er kein Trinkgeld geben ?

4Scotty braucht beide Parteien. Ich glaube auch hier zahlt das Unternehmen nur im Erfolgsfall. Haben die Arbeitnehmer vorzeitig keine Lust mehr auf ihre neuen Arbeitgeber, bekommt 4Scotty nichts und hat verloren.

Bearbeitet von monolith
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vor 8 Stunden schrieb 0x0A:

Aber auch da lässt sich das ja logisch begründen, damit das Man ja nicht bei einem Unternehmen anfragen möchte wo du schon eine Absage bekommen hast. Wäre halt verschwendet Zeit und das finde ich persönlich schon wieder voll okay.

Du erwartest also dass dein Personalvermittler einfach so deine Bewerbungsunterlagen an beliebige Unternehmen weiterleitet, ohne Rücksprache mit dir? Weil: bei Rücksprache hättest du ja noch ne Bremse?

Bist sicher, dass nur deine Unterlagen weitergeleitet werden? Oder nicht ein paar Dutzend? und das an ein paar Dutzend Unternehmen?

 

Die Kommunikation von 4scotty klingt für mich sehr nach "Du musst" und "entweder - oder", das kann man "Angebot" nennen, muss man aber nicht.

Fängt beim Pflichtfeld "Gehalt" an, mit dem "Hinweis": "bleib realistisch", OHNE Möglichkeit eine Spanne anzugeben und und und.

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Ja, ein Recruiter muss zwangsläufig viele Fragen stellen und Daten sammeln - und anwenden! 

Ob alle angefragte Daten zwingend erforderlich sind oder manche gar widerrechtlich erhoben werden sei dahin gestellt. 

Aktuelles Gehalt: warum nicht einfach das Wunschgehalt angeben? Dann muss man nicht über die Relevanz diskutieren.

Wie viele/welche andere Recruiter: die üblichen Marktteilnehmer.

Wo schon beworben: unnötigen Aufwand für die Bewerbung dort vermeiden und ggf. Präferenzen ableiten. Wer sich nur bei Beratungsunternehmen bewirbt, will vermutlich keine Inhouse-Stelle etc...

 

Eine Datenweitergabe erwarte ich erst nach Genehmigung, dass ein konkretes Unternehmen meine Daten erhalten darf.

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Also ich hatte verschiedene Erfahrungen mit solchen Recuritern. Einige haben mich über Linkein angeschrieben, andere hatte ich selbst Kontaktiert. Dabei ist mir ein Fall im Gedächtnis geblieben, der nicht scharmloser hätte sein können. Ich musste damals bei dieser Agentur angeben in welchen 3 Bereichen ich gerne einen Job haben möchte und ich gab IT-Security, Business Intelligence und Projektmanagement an. (kam gerade von der Uni, hab aber FISI vorher gemacht)


Die ersten zwei Bereiche wurden erstmal ignoriert und man stellte mir eine Stelle als Projektassistent für Softwareeinführungen vor. Ich stimmte dem zu und bekam ein Vorstellungsgespräch mit der entsprechenden Firma. Innerhalb des Gespräches stellte es sich heraus das diese "Projektassistenz" sich darauf bezog das Standardprodukt bei 15 Projekten zu betreuen. Sprich nix mit Projektmanagement im klassischem Sinne sondern eher reine Produktbetreuung. Ich hatte ein seltsames Gefühl bei der Sache und googelte die Frima nochmals mit der angegeben Stelle. Die Stelle war auf deren Website als Produktbetreuer deklariert, die Recuriterin hat es zur "Projektassitenz" umbelabelt und der Witz war die Firma hat die Scharade mitgemacht. Nebensächlich ist noch zu erwähnen das bei diesem Telefoninterview die Recuriterin nicht erschienen ist, obwohl Sie hätte dabei sein müssen laut ihrer Email zur Einladung. (Rückruf ergab sie war im Urlaub)
Es ist überflüsslich zu erwähnen das ich dem ganzen abgesagt habe.

Bei einer anderen Agentur hatte ich mich im Bereich IT-Security beworben bzw. angefragt ob sie etwas in dem Bereich hatten. Hier ging alles Schlag auf Schlag und ich hatte sehr schnell bei einem renomierten Unternehmen ein Vorstellungsgespräch. Auch war die Betreuung dieser Agentur um meilen besser, als in der anderen. 

Ich denke bei diesen Agenturen entscheidet eher das Bauchgefühl und das Glück. Entweder ihr kriegt man hat eine gute Agentur erwischt oder das Gegenteil davon.
 

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  • 4 Wochen später...

 

Am 29.9.2019 um 19:30 schrieb Colibri:

Also ich hatte verschiedene Erfahrungen mit solchen Recuritern. Einige haben mich über Linkein angeschrieben, andere hatte ich selbst Kontaktiert. Dabei ist mir ein Fall im Gedächtnis geblieben, der nicht scharmloser hätte sein können. Ich musste damals bei dieser Agentur angeben in welchen 3 Bereichen ich gerne einen Job haben möchte und ich gab IT-Security, Business Intelligence und Projektmanagement an. (kam gerade von der Uni, hab aber FISI vorher gemacht)


Die ersten zwei Bereiche wurden erstmal ignoriert und man stellte mir eine Stelle als Projektassistent für Softwareeinführungen vor. Ich stimmte dem zu und bekam ein Vorstellungsgespräch mit der entsprechenden Firma. Innerhalb des Gespräches stellte es sich heraus das diese "Projektassistenz" sich darauf bezog das Standardprodukt bei 15 Projekten zu betreuen. Sprich nix mit Projektmanagement im klassischem Sinne sondern eher reine Produktbetreuung. Ich hatte ein seltsames Gefühl bei der Sache und googelte die Frima nochmals mit der angegeben Stelle. Die Stelle war auf deren Website als Produktbetreuer deklariert, die Recuriterin hat es zur "Projektassitenz" umbelabelt und der Witz war die Firma hat die Scharade mitgemacht. Nebensächlich ist noch zu erwähnen das bei diesem Telefoninterview die Recuriterin nicht erschienen ist, obwohl Sie hätte dabei sein müssen laut ihrer Email zur Einladung. (Rückruf ergab sie war im Urlaub)
Es ist überflüsslich zu erwähnen das ich dem ganzen abgesagt habe.

Bei einer anderen Agentur hatte ich mich im Bereich IT-Security beworben bzw. angefragt ob sie etwas in dem Bereich hatten. Hier ging alles Schlag auf Schlag und ich hatte sehr schnell bei einem renomierten Unternehmen ein Vorstellungsgespräch. Auch war die Betreuung dieser Agentur um meilen besser, als in der anderen. 

Ich denke bei diesen Agenturen entscheidet eher das Bauchgefühl und das Glück. Entweder ihr kriegt man hat eine gute Agentur erwischt oder das Gegenteil davon.
 

Da muss ich dir ganz zustimmen. Ich arbeite selber bei einer Personalvermittlung und kenne diese Probleme, die du aufzählst. Gott sei Dank nicht bei uns intern, aber aus Erfahrungsberichten der Kandidaten. Was ich schade finde, da Personalvermittlung eine gute Lösung ist für den Fachkräftemangel. Leider ist es meistens auf Masse aus und erzielt einen negativen Effekt. Ich hoffe, unsere Kollegen bessern sich und auch ich kann viel dazu lernen.

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  • 4 Monate später...

Ich finde dieses Thema aktuell sehr interessant, da ich mich selbst aktuell mit solchen Leuten "befasse". Bin aktuell im 3. LJ und schaue mich auf dem Markt um. Die Erfahrungen, die ich bisher sammeln konnte, beziehen sich auf Xing und co.

Am 25.10.2019 um 13:34 schrieb Kateryna Rumya:

da Personalvermittlung eine gute Lösung ist für den Fachkräftemangel.

Halte ich im ersten Punkt für richtig und wichtig. Es kommt immer darauf an, wie Personal "vermittelt" wird.

Am 25.10.2019 um 13:34 schrieb Kateryna Rumya:

Leider ist es meistens auf Masse aus und erzielt einen negativen Effekt.

Ebenso richtig. Ich merke aktuell sehr stark, dass ich von Personalvermittlern "kontaktiert" werde, die 1:1 ihren Standardtext mit der Masse teilen ohne das Profil richtig zu lesen. Teilweise wurden mir Job's angeboten, die absolut nicht's mit meinen Skills bzw. Kernqualifikationen zu tun haben.

Schönes Beispiel: Mir wurden 80k als Teamleiter eines renommierten Unternehmens angeboten. Aufgabenbereich: Sysadmin der die AD in die Cloud migriert. 

Anderes Beispiel: Bei einem weiteren renommierten Unternehmen würde ich direkt nach der Ausbildung als Senior einsteigen. 

 

Am 11.9.2019 um 09:58 schrieb allesweg:

mehrere hübsche Mädels für den Erstkontakt über xing/linkedIn - inhaltliches nichts und bei Rückfragen Datenkraken-Verhalten und Verweis auf (alten) Kollegen im "Hintergrund"

Auch diesen Punkt kann ich bestätigen. Inhaltliches war kaum bis gar nicht's zu erkennen. Auf Nachfrage was mich genau erwartet bzw. was meine Aufgabenbereiche im Detail wären,  kam der gleiche "Mist" wie vorher auch. 

Wiederum hätte ich die Chance gehabt, mich mit "alten" Kollegen, die passiv noch in dem Unternehmen sind, jedoch aktiv nicht mehr, weitere Informationen zu erhalten.

 

Am 11.9.2019 um 09:58 schrieb allesweg:

jeweils rund eine Woche Funkstille bei konkreten Rückfragen

Auch das kann ich bestätigen. Wenn ich tatsächlich konkrete Rückfragen gehabt habe,  kam entweder gar nicht's zurück oder es wurde "gekonnt" in "Es ist doch alles so toll und so schön, stell dich erstmal vor und lerne dann" - Antworten beantwortet.

Am 11.9.2019 um 09:58 schrieb allesweg:

nach Gespräch regionale Gebundenheit völlig ignoriert

Auch das fand ich ziemlich "lustig". Ich bin einfach mal darauf eingegangen, dass es aktuell für mich kein Problem wäre. Auf Nachfrage wiederum, wie es aussehen würde, wenn ich nun doch eine Familie gründen möchte und nicht mehr z.B. von Hannover nach FFM oder von Standort X nach Y "fahren" möchte, wobei mir angeblich versichert wurde, dass solche Reisen vom Unternehmen bezahlt werden, hieß es, es lässt sich eine Lösung finden bzw. ggf. könnte die Familie mitziehen und oder ich müsse schauen, was wichtiger für mich wäre. 

Am 11.9.2019 um 09:36 schrieb CaptainSupport:

Sie bieten oftmals Jobs an, die absolut nichts mit deinen Skills zu tun haben. Oder mit deinen Konditionen.

Korrekt. 

Am 11.9.2019 um 09:45 schrieb spix:

Gib solchen Halsabschneidern und Nervtötern nie deine Tel Nr.  Immer direkt bei einer Firma bewerben, niemals über Zeitarbeit oder Persoservice.

Richtig. 

 

Am 11.9.2019 um 12:26 schrieb wira:

die kontaktierenden Damen sind (oft) jung und hübsch, und kaum aus dem Studium raus,

Auch das kann ich bestätigen. 

 

Am 11.9.2019 um 12:26 schrieb wira:

die wollen gern telefonieren, aber wenig bis gar nicht Stellen zuschicken.

Habe demnächst noch ein Gespräch, da werde ich mal weiter bohren. Wird augenscheinlich auch auf das gleiche hinauslaufen.

 

Summa summarum: Ich bleibe bei der alten Schule. Lieber direkt und persönlich und oder über Umwege. 

 

LG

 

 

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  • 1 Monat später...

So, jetzt hatte ich auch ein extremes Negativbeispiel.

Bei einem Unternehmen vorgestellt und ging alles rucki zucki, weil ich bereits ein anderes Vertragsangebot vorliegen hatte. Vertragsangebot von dem Unternehmen kam auch und war unterste Schublade:

1. Negativpunkt: ALLE Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten

2. Negativpunkt: Versetzung an andere Orte jederzeit möglich => obwohl ich klar gesagt habe, für mich kommt nur Standort München in Frage

3. Negativpunkt: Kurzarbeit bereits im Arbeitsvertrag vereinbart

Habe dann dem Unternehmen abgesagt under Personalvermittlung dies auch mitgeteilt. Nun kommt der Knaller: Die behauptete jetzt, dass Überstunden bezahlt werden (ha ha ha) und die anderen beiden Punkte wären Standardklauseln in allen Arbeitsverträgen.

Damit ist die Personalvermittlung bei mir unten durch.

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Die meisten Angebote die ich in letzter Zeit über Xing und LinkedIn bekommen habe waren reine Lockvogelangebote. Man wird mit einem nett klingenden Titel "Senior XY" oder "BlaBlub Manager" und einem entsprechend hohen Gehalt (> 90k) gelockt. Wenn man sich dann genauere Informationen erbittet kommt meist die große Ernüchterung. Die Stellen sind häufig... 

  • ...mit sehr viel Reisezeit (auch international) verbunden
  • ...bei einem Mittelständler dessen Kununu Bewertungen schon abschrecken
  • ...bieten weniger als 30 Tage Urlaub
  • ...die Überstunden sind im Gehalt mit drin
  • ...das Gehalt ist nicht fix, sondern enthält einen nicht näher benannten variablen Anteil bei dem auch fraglich ist wie man ihn erhält
  • ...das Gehalt beträgt gar nicht >90k sondern "bis zu 90k" und die Spanne fängt bei 50k an

Dafür gibt es auf der Habenseite dann  "Flache Hierarchien" (der Klassiker - Übersetzung: Aufsteigen kannst du hier nicht), einen Obstkorb, Dienstwagen (immer ein Zweischneidiges Schwert in meinen Augen), ein tolles dynamisches Team (vermutlich alle ausgebrannt und pfeiffen aus dem letzten Loch) und sehr gute Weiterbildungsmöglichkeiten (darf nur nichts kosten).

Wenn ich dem Personalvermittler dann mitteile was mir an der Stelle alles nicht zusagt und ein Wechsel daher nicht in Frage kommt, hat sich das Gespräch meistens auch erledigt. Eine interessante Stelle haben solche Personalvermittler dann in der Regel nicht mehr in der Hinterhand. Es gibt durchaus auch Ausnahmen und man kann nicht alle in einen Topf werfen, aber ich würde schätzen 80% der Vermittler auf Xing und co. sind Zeitverschwendung. Die wollen einem nur Angebote weiterleiten die man sowieso nicht annehmen würde.

 

Bearbeitet von TooMuchCoffeeMan
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vor 23 Minuten schrieb TooMuchCoffeeMan:

tolles dynamisches Team

Hoch anpssungsfähig, da alle 14* Tage die Zusammensetzung geändert wird. 

*Kündigungsfrist in der Probezeit

 

Letzte Reaktion von mir auf eine Recruiter-Nachricht: “wie passen Ihre “bis zu x€“ zu meiner veröffentlichten Gehaltsvorstellung von 2x€?“ Ich warte noch auf die Antwort...

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Am 11.9.2019 um 14:36 schrieb Ma Lte:

[...] Grundsätzlich ist man alleine wegen des ganzen bürokratischen Aufwandes schon ohne besser dran. Die ganze Stundenabrechnung, etc., ist echt nervtötend. Wenn es sich vermeiden lässt, werde ich künftig die Finger davon lassen. 

Das kommt aber ja nur bei Arbeitnehmerüberlassung zum Tragen. Bei direkter Vermittlung hat man danach mit der Recruiterfirma eigentlich nicht mehr wirklich was am Hut.

Am 19.9.2019 um 09:45 schrieb CaptainSupport:

Das Gefühl hatte ich bei einigen Dienstleistern auch schon.

Es wurde schon gefragt wie viel ich jetzt verdiene. Wo ich mich schon beworben habe. Welche anderen Vermittler mit mir Kontakt aufgenommen haben. Das sind echte Datenkraken.

Also dass sie abfragen, wo man schon vorgestellt wude / sich bereits beworben hat, hat nicht nur den Grund, dass es für die Recruiter so weniger Aufwand ist, denjenigen auf Stellen nochmal vorzustellen, bei denen er bereits vorgestellt ist. Es hat zudem den Grund, dass es unprofessionell wirkt, wenn man über mehrere Firmen auf die gleiche Stelle vorgestellt wird.

Am 1.5.2020 um 14:06 schrieb Alex_winf01:

[...] 1. Negativpunkt: ALLE Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten[...]

Ist so eh ungültig der Punkt im Arbeitsvertrag, wenn keine Stunden- oder Prozentzahl angegeben ist, oder aber man sich in den oberen Gehaltsgegenden bewegt. Da sind Überstunden meist eh mit dem Gehalt abgegolten.

Am 1.5.2020 um 14:06 schrieb Alex_winf01:

[...] Habe dann dem Unternehmen abgesagt under Personalvermittlung dies auch mitgeteilt. Nun kommt der Knaller: Die behauptete jetzt, dass Überstunden bezahlt werden (ha ha ha) und die anderen beiden Punkte wären Standardklauseln in allen Arbeitsverträgen.

Damit ist die Personalvermittlung bei mir unten durch.

Ging es da um ANÜ oder Direktanstellung beim Kunden?

Ich habe viel mit Recruitern zu tun und es gibt eindeutig gute, die trotz ANÜ-Verträgen auch für Nachfolgeprojekte sorgen und solche, bei denen man eine projektbezogene Anstellung bekommt oder alternativ zu Ende des Projektes gekündigt wird. Da sind einige Firmen konsequent.

Am nervisten finde ich aber die diversen englischsprachigen Recruiter.
Ich habe aufgrund sehr vieler negativer Erfahrungen mit dieser Spezies (meist aus UK, oder sitzen in Indien, Pakistan oder anderen Billiglohnländern) schon auf mein Profil geschrieben, dass ich keinerlei Kontakt mit englischsprachigen Recruitern wünsche - und dennoch schreiben sie einen (vor allem auf LinkedIn) dauernd an (meist auch noch mit unpassenden Angeboten - von freiberuflich in Hamburg (ich wohne in München?) über Nicht-Vollzeit-Projekte bis hin zu fachlich komplett unpassenden Angeboten oder Service Techniker für den Außendienst mit fast 100% Reisebereitschaft (Reisebereitschaft lehne ich ab)).
Dazu noch generell diejenigen "Recruiter", die sich mittlerweile oftmals auch selber "Consultants" nennen und nur eine Stichwortsuche machen und an alle dann per Serienmail die Leute anschreiben.
Am besten sind dann noch die Leute, die nicht einmal den Namen richtig schreiben können - das zeigt doch direkt, wie engagiert siedoch sind, wenn sie ihre Mail nicht noch einmal kurz auf die wichtigsten Parameter überprüfen.

Den ein oder anderen habe ich auch schon mal gefragt, ob er eigentlich zu doof zum Lesen wäre, oder ob es eher am Verstehen hapert. Nach 3 Angeboten in Reihe, die hinten und vorne nicht passten, fragte ich mich das wirklich.

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Am 11.5.2020 um 11:31 schrieb Crash2001:

Ging es da um ANÜ oder Direktanstellung beim Kunden?

Direktanstellung beim Kunden. Gestört hat mich hauptsächlich die Klausel zur Kurzarbeit und die Möglichkeit zur Versetzung an einen anderen Ort (obwohl ich klar gesagt habe, für mich kommt nur Standort München in Frage). Das mit der Kurzarbeit noch als "Standard-Klausel" zu verkaufen, die ja in jedem Arbeitsvertrag steht, war dann auch nur ein netter Versuch. Hatte genug Arbeitgeber und Arbeitsangebote, wo die Kurzarbeit nicht enthalten war.

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  • 3 Monate später...

heute wollte mich ein Recruiter belehren wie "kein Interesse an Angeboten" (bei XING) doch gaaaaanz anders zu verstehen ist als "kein Interesse an Angeboten".

Muss da eine Mindestquote an Lebenslaufsammeln oder Telefongesprächen erreicht werden?

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  • 1 Jahr später...

Habe dieses Thema, bzw. diese Frage durch Google gefunden. Bin auch auf der Suche nach einer Firma, die Personalvermittlung, Beratung und ähnliche Dienste und Leistungen anbietet. Wegen dieser Pandemie hat mein Vater viele Mitarbeiter verloren, auch einen guten IT-Spezialisten.

Da habe ich mich schlaugemacht und habe auf spam removed schon eine Personalvermittlung in Hamburg gefunden, die auch IT-Spezialisten für ein Unternehmen finden kann. Was haltet ihr denn davon? Ich habe auch gute Erfahrungen über ihre Dienste gelesen!

Sie bieten auch Headhunter Dienste an.

Bearbeitet von Chief Wiggum
Spam entfernt
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Mal wieder eine Perle der Recruiter-Kompetenz: Erstkontakt durch den Recruiter über eines dieser Portale, jedoch kann man nur als Bezahlmitglied der Plattform die Kontaktanfrage und Stellenbeschreibung komplett lesen - oder der Recruiter zahlt es. Gehalt natürlich "vertraulich", keine Ortsangabe.

Klar zahle ich dafür, dass du den Job machst! Also nachdem du einen Suchauftrag von einem Unternehmen bekommen hast!

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