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Rationales Studium oder Mid-Life Crisis Studium ;-)

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@Graustein
 

Servus Graustein, ich kenne diesen "Brainfuck" mit dem Studium. Wir sind in einer ähnlichen Situation. Hab ursprünglich FISI gelernt und mich bei meinem langjährigen Arbeitgeber (DAX Konzern) Richtig IT Sec. entwickeln können. In diese Richtung wollte ich auch schon immer. Gehaltsmäßig bin ich auch gut dabei, mit Firmenwagen ca. 90k . Dennoch reizt ich es mich noch ein Studium draufzusetzten jedoch wäre der RIO schlecht. Wenn überhaupt wäre "nur" meine persönliche Motivation, einen B.Sc zu erreichen aber der Aufwand dafür ist nebenberuflich zu hoch und ich bin anscheinend zu satt sonst hätte ich schon längst einen zweiten Anlauf gemacht. Der erste war vor 8 Jahren, hatte nicht geklappt (war ein reines Fernstudium). Wenn überhaupt würde die FOM in Frage kommen. Mir bringt aber ehrlich gesagt WiInfo nicht all zu viel, auch nicht IT Management ( hatte ich mir auch angesehen). Bei der IUBH bekommt man als FiSi sogar 31 CPE´s angerechnet. Die Frage ist eher, wo sehe ich mich in 10 Jahren. Eher in einer Führungsposition, ja, dann kann ein Studium ein Türöffner sein. Oder im Projektmanagement? Da ist auch der OP nicht schlecht und Nebenberuflich gut zu handeln.  Aktuell bin ich bei nem Mittelständischem Consulting Unternehmen, hier gibt es auch genügend Teamleiter ohne Studium - so what. Bei DAX Konzernen ist das noch etwas anders.

Ich denke IT - Management bringt dich in Richtung IT Sec keinen Schritt weiter, wenn dann einen Security orienteireten B.Sc., dann stehst du aber auch wieder mit null Praxiserfahrung da. Guck dir mal den CISSP an ( hab ich vor 2 Jahren gemacht) oder auch die etwas kleineren, SSCP bzw. CompTia Security + (habe beide zur Vorbereitung gemacht). Und am besten natürlich einen Positionswechsel. Der Markt ist zur Zeit auch sehr offen für Leute aus der IT. Kommt auch immer drauf an was du machen möchtest in der IT SEc.. Pentesting, Forensik ,  Engineering oder Consulting oder etwa Information Security? Für Pentesting ist der OSCP dass Maß der Dinge als Zertifizierung. Ist halt ganz was anderes wie der CISSP. Beide Certs werden von den HR Abteilungen und Recruitern geliebt 🙂 Kenne top Forensiker / Pentester die ohne Studium die über 100k verdienen. .. 

Ich würde am liebsten  gleich ein Master machen.  Dieser hier würde mich sehr interessieren:

https://zdd.th-brandenburg.de/studieren/master-ohne-bachelor/pilotstudiengang-secman/

Kann sogar als "Meister" einsteigen , also als OP. Leider wird der nur in Brandenburg angeboten. So etwas in der FOM und ich hätte ne Motivation den OP anzufangen. 

Schönen Sonntag noch! 

 

PS: Guck mal meine vergangen Beiträge an, hab mal nen Review zum CISSP geschrieben. 

 

 

 

 

bearbeitet von Marius83

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Um die Eingangsfrage zu beantworten: Für mich klingt das eher nicht nach einer rationalen Entscheidung. Ich bin ungefähr im gleichen Alter wie du und mir kommen hin und wieder ähnliche Gedanken: Bin ich im richtigen beruflichen Umfeld gelandet? Ist das zukunftssicher? Müsste ich mich mehr weiterbilden um in Zukunft meine Position und mein Gehalt nicht zu verschlechtern? Wie obsolet ist mein Wissen in 10 Jahren? Und ein bisschen schwingt für mich in deinen Beiträgen auch immer der Gedanke mit unbedingt diesen Titel "Bachelor / Master" haben zu wollen, als ob der irgendwie bestätigen würde dass du IT Spezialwissen erworben hast.

Was du dir dabei bewusst machen solltest ist, wie viele andere schon geschrieben haben, dass der Bachelor zunächst mal hauptsächlich Grundkenntnisse vermittelt. Da ist auch viel Mathematik (die Brainfuck Sorte) dabei, in die man sich mit Ende 30 erstmal rein denken können muss. Und das neben dem eigentlichen Job. Und am Ende stellst du fest, dass diese Mathematik zwar die Grundlage für viele Themen bildet (z.B. Verschlüsselung), aber im Grunde im Job völlig unbrauchbar ist. Und so wird es dir mit Vielem gehen das im Studium vermittelt wird. Denn letztendlich ist ein Studium nicht (nur) die Vermittlung von Wissen, sondern vor allem auch die Vermittlung einer Art zu Denken und Probleme zu lösen. Man ist nie zu alt diese Denkweise zu erlernen.

Die Frage ist nur, ob du es noch brauchst. Oder willst du vielleicht nur den Titel? Oder vielleicht einfach nur eine Umorientierung in einen ganz anderen Bereich der IT? Mir scheint, dass du das selbst noch nicht so genau weißt. Und unter der Voraussetzung würde ich ehrlich gesagt kein Studium anfangen.

vor 19 Stunden schrieb Marius83:

Guck dir mal den CISSP an ( hab ich vor 2 Jahren gemacht)

Soweit ich weiß, braucht man für den CISSP fünf Jahre Berufserfahrung im IT Sec Umfeld. Das wird zwar nicht so genau geprüft, aber ich weiß nicht in wie weit ihn seine Tätigkeit im 2nd Level Support dafür qualifiziert. Ich würde denken, dass es da wenig Überschneidungen gibt.

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1 Monat später und immer noch keine Entscheidung, dafür eine "neue" Option:

Ein Teil meiner Aufgaben ist Training. Training für Kunden, Trainingsunterlagen erstellen, interne Trainings.
Ich kann mir daher auch gut vorstellen (und habe es vor einige Zeit mal überlegt) Lehrer zu sein.
Nur, dafür brauch man dann schon (hier in Bayern) ein Studium.

Mittlerweile gibt es an der TUM den Quereinstieg für Bachelor Elektrotechniker (o.Ä).
Da wird man in 3 Jahren zum Lehrer für berufliche Bildung, heißt Berufsschullehrer, Lehrer an Technikerschulen usw.
Das gab es früher nicht.
https://www.edu.tum.de/studium/fuer-studieninteressierte/studiengaenge/lehramt/master-berufliche-bildung-integriert-fuer-ingenieure/


Ein Plan könnte also so aussehen:
Technische Informatik (sollte ähnlich genug zu Elektrotechnik sein - ggf. abklären) neben dem Job studieren. Ca 4 Jahre
Dann an der TUM bewerben, nach 3 Jahren dann VZ Lehrer sein. Referendar ist man im 2ten und 3ten Jahr mit schon Verdienst.

Vom Alter her auch noch machbar, bis 45 kann man verbeamtet werden.
Einstieg gleich mit hohem netto Gehalt (bei IT-Sicherheit ja nicht "garantiert").

 

PS:
Wenn ich ganz ehrlich bin, mir geht es derzeit zum Großteil um Sicherheit.
Wenn mir einer sagen würde: Den Job derzeit kannste bis zur Rente sicher machen. Ich bräuchte kein Studium und nix. Weiterbildung/Lernen gehört eh zum Job und macht man bei IT halt, also das ist klar ;) 
Aber wer gibt eben einem FI bzw ITSE ohne wirkliches Spezialwissen ein sehr gutes Gehalt? Keiner.
Und gerader rumst es ja wieder in der Wirtschaft. Bei uns geht es auch um, Lohnkürzung, ggf raus aus Tarif, Stellenstreichung. Die ersten Leiharbeiter dürften schon gehen. Die guten gehen. Die Produkte werden schlechter. Man verkauft noch weniger usw. Also wenn man jetzt mal negativ denkt. Gewinnwarnung, oh je nur noch x Mrd Gewinn. Sowas finde ich ganz schlimm....

bearbeitet von Graustein

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Also hat das hohe Einkommen von tendenziell 90k nun doch nicht mehr höchste Priorität sondern der sichere Job? Weil reich wird mal als Lehrer auch nicht gerade.. schon gar nicht als später Quereinsteiger. Und dann planst du für die nächsten 5-8 Jahre wobei du jetzt schon nicht den entscheidungsfreudigsten Eindruck machst. Hm.

Ich denke du hast einfach viel Glück mit deinem hohen Einkommen, was für die Tätigkeiten wohl nicht üblich sind. Ich will jetzt gar nicht sagen das es nicht gerechtfertigt wäre, dafür habe ich gar keine Ahnung was du da genau machst...

Ich an deiner Stelle würde soviel mitnehmen wie geht und wenn es, warum auch immer, nicht mehr geht und dein Sicherheitsbedürfnis immer noch so hoch ist, wechsel in den öd. Je nach Stelle wird da auch nicht viel weniger als bei einem Lehrer rausspringen.. und Sicherheit hast du auch.

Wie schon mal geschrieben, fang einfach mal ein Studium an und guck mal wie es läuft. Wenn du nach 2-3 Jahren noch erfolgreich dran bist lohnt sich eine neue Einschätzung der Situation. 

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vor 10 Minuten schrieb eneR:

Also hat das hohe Einkommen von tendenziell 90k nun doch nicht mehr höchste Priorität sondern der sichere Job?

Sicherer Job bei gutem Gehalt natürlich  😉 denn
 

vor 10 Minuten schrieb eneR:

reich wird mal als Lehrer auch nicht gerade

 

vor 10 Minuten schrieb eneR:

Je nach Stelle wird da auch nicht viel weniger als bei einem Lehrer rausspringen

 

Stimmt so nicht, als Lehrer (Beamter - aber das ist in Bayern kein Ding) hätte ich zum Einstieg ca gleich viel nach ein paar Jahre mehr als heute. Fürn normalen IT Angestelltenjob muss das schon EG15 sein, wie wahrscheinlich das mit Ausbildung ist. Sehr unwahrscheinlich, eher geht es Richtung EG10, was je nach BE Anerkennung um die 45-50k sind.

vor 13 Minuten schrieb eneR:

fang einfach mal ein Studium an

Ja, wäre vermutlich das beste

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vor 30 Minuten schrieb Graustein:

Stimmt so nicht, als Lehrer (Beamter - aber das ist in Bayern kein Ding) hätte ich zum Einstieg ca gleich viel nach ein paar Jahre mehr als heute. Fürn normalen IT Angestelltenjob muss das schon EG15 sein, wie wahrscheinlich das mit Ausbildung ist. Sehr unwahrscheinlich, eher geht es Richtung EG10, was je nach BE Anerkennung um die 45-50k sind.

Wo steigt man dann ein? Habe mal grob gegoogelt und A13 Stufe 4 gefunden. Und dann brauchst du 26 Jahre um auf Stufe 12 zu kommen. Und ob man jemals über die A13 kommt, weiß keiner.

Hmm.. keine Ahnung. Schwierig so weit in die Zukunft zu gucken. 
 

Als Angestellter könnte man auch ohne Studium als sonstiger Angestellter auf eine E11/12 kommen, ohne Studium. Wären im Endausbau E12/6 auch immerhin 73k ohne Zulagen o.ä., stand heute.

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Ja mit A13 fängt man an, A14 ist soweit mir bekannt die Regel in Bayern, haben mir mehrere Bekannte erzählt.

E11 oder sogar 12 im Raum München ohne Studium? Dafür ist die Region zu arm. 😉 

Ernsthaft, das sehe ich selten. Und kenne eigentlich auch nur einen der eine E11 hat als Stellvertreter der IT Leitung.

Bis vor ein paar Jahren musste man ja schon froh sein wenn es für eine E9 gereicht hat.

bearbeitet von Graustein

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Also wenn du Berufsschulehrer werden möchtest geht das meine ich sogar ohne Studium. Es gab da eine Quereinsteiger Regelung, sodass du glaube nach einer fachlichen Zwischenprüfung nur noch das "Pädagogische" nacholen musst. In dieser Zeit bekommst du allerdings sehr wenig Gehalt, sodass es definitiv an deine Reseveren gehen wird. (sind hier glaube ich um die 1500 brutto)
In Hessen ist der Einstieg für Lehrer nun bei 5000€ fix, dafür keine Gehaltserhöhungen. (hoffe ich hab das richtige Bundesland erwischt)

Schau mal hier nach: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulpolitik/Seiteneinstieg/index.html

 

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vor 4 Stunden schrieb Graustein:

E11 oder sogar 12 im Raum München ohne Studium? Dafür ist die Region zu arm. 😉 

Ernsthaft, das sehe ich selten. Und kenne eigentlich auch nur einen der eine E11 hat als Stellvertreter der IT Leitung.

Bis vor ein paar Jahren musste man ja schon froh sein wenn es für eine E9 gereicht hat.

Dann würde ich mich mal beim Bund umschauen. In München wird ja z.B. das ZITIi groß aufgezogen. Da sehe ich gerade z.B. 1-2 Stellen ohne Studium mit E12. Ansonsten könntest du da sogar studieren und wirst danach übernommen. Und dann sind die auch noch auf IT-Sicherheit etc. ausgerichtet, also alles was du wolltest. Nur von den 90k musst du dich verabschieden, Sicherheit hat halt seinen Preis. 😛 

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Ja, die sind neu, hab ich auch gesehen, die E12 wäre ok.
Wäre nur die Frage ob die mich nehmen ;) 
Um die 90k geht es mir gar nicht so, aber auf 45000 zurück zufallen als "Neuling" ist halt nicht drin.

PS:
https://www.interamt.de/koop/app/stelle?id=530173

Das wäre interessant und die meisten Aufgaben mache ich jetzt schon, nur halt hier für unsere Produkte:
Betrieb und Wartung von Produkten und Lösungen: check
Konzeption und Durchführung von Schulungen: check
Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Entwicklung und Forschung: check
Mitwirkung bei der Qualitätskontrolle: check
 

Grundwissen Netzwerke, Datenbanken, Server bring ich auch alles mit, fraglich nur: Reicht das?
Erfahrung im Umgang mit Programmierung - was heißt das genau?
Fragt sich wie hoch die technische Anforderungen sind.
Unsere Produktmanager sind oftmals reine BWLer die gerade so ihren PC anmachen können 😉 

bearbeitet von Graustein

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