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Guten Tag!

meine Abfragen, die ich mal bitte unbedingt aufgeklärt zu haben.

kann ich nach der Umschulung ein Studium an der Fachhochschule beginnen?

Meine Fälle sind:

  • ich bin 29 Jahre alt und ich habe meine Umschulung als FIAE im September 2019 begonnen.
  • mein Indisches Studium ist bis zur 12 Klasse als Sekundarabschluss 1(Realschulabschuss) in Deutschland bei ADD anerkannt worden. 
  • mein weiteres Studium Bauingenieurwesen (in Indian) mit dem Abschlusszeugnis leider nicht bewertet, weil mein weiters Studium laut Engländisches System nur in Indian oder quasi in England anerkannt wird.(leider Pech gehabt in Deutschland:()
  • zum Glück mit der Indischen Arbeitserfahrungen, könnte ich hier als Bauzeichnerin im Architekturbüro arbeiten.(leider nicht länger als einem Jahr)
  • Deutsche Sprachkenntnisse, bin ich bei der Goethe Institut Niveau B1(im Jahr 2016) Zertifiziert und von meiner Umschulungsinstitut , Agentur für Arbeit sogar Niveau B2-C1 geschätzt und überprüft.
  •  meine Frage wäre, kann ich überhaupt an der Fachhochschule, ohne deutsche Abitur oder irgendetwas Qualifizierung, mit einem IHK Abschluss(erst im 2021) als FIAE, ein Studium anfangen?
  • wenn eine Möglichkeit für das Studium besteht, dann welche Bereiche sind die?    

ich freue mich auf Ihre Antworten:)

Grüße

Vybhavi

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Hallo,

für dein Anliegen wäre ein neues, separates Thema besser gewesen.

Für ein Studium an einer FH wird das Abitur bzw. Fachhochschulreife oder ein äquivalenter Abschluss z.B. Meistertitel benötigt. Ansonsten kannst du auch mit Berufserfahrung studieren gehen.

Dir stehen also folgende Optionen zur verfügung:

Du besuchst die Fachoberschule und erwirbst dir die Fachhochschulreife durch das Berufskolleg.

  • Vorteile: du kannst jeden beliebigen Studiengang an einer beliebigen Hochschule in Deutschland wählen. Genrell hast du einen höheren Schulabschluss. Einfacher Einstieg in das Studium, da dir die Fachhochschulreife, wie der Name schon verrät, die notwendigen Grundlagen für das Studium vermittelt.  
  • Nachteil: du musst ein Jahr die Schule wieder besuchen bevor du Studieren gehen kannst. Dabei verdienst du kein Geld und sammelst keine Berufserfahrung. 

Alternativ du gehst mithifle deiner Berufserfahrung studieren.

  • Vorteil: kein vorheriger Schulbesuch notwendig und du kannst Geld und Berufserfahrung noch sammeln bevor es mit dem Studium losgeht.
  • Nachteil: Hohe Voraussetzungen und Einschränkungen. Denn du darfst nur den jeweiligen, passenden Studiengang deiner Berufsausbildung wählen und nicht einen x-beliebigen. Auch wird eine anerkannte, abgeschlossener Berufsausbildung und mind. 3 Jahre Berufserfahrung gefordert. Des weiteren können ggf. Hochschulen weitere Anforderungen verlangen z.B. ein Studierfähigkeitstest, bestimmten Notendurchschnitt oder ein Gespräch. 

Viele Grüße

bearbeitet von Exception

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Du kannst dich an einer englischen Online-Universität einschreiben. Es gibt Bestimmungen, wonach du mit 30 bis 60 ECTS oder nach „erfolgreichem 1-jährigem“ Studium dann die sog. fachgebundene Hochulzugangsberechtigung erhältst. Damit kannst du dich dann an einer deutschen Fachhochschule und auch Universität einschreiben.

Liebe Grüße!

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vor einer Stunde schrieb Gubernaut:

Du kannst dich an einer englischen Online-Universität einschreiben. Es gibt Bestimmungen, wonach du mit 30 bis 60 ECTS oder nach „erfolgreichem 1-jährigem“ Studium dann die sog. fachgebundene Hochulzugangsberechtigung erhältst. Damit kannst du dich dann an einer deutschen Fachhochschule und auch Universität einschreiben.

So ein Probestudium gibt es als Akademie-Studium auch in Deutschland an der FernUni in Hagen. Dafür muss man nicht extra in England studieren.

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Am 7.10.2019 um 14:40 schrieb Exception:

Nachteil: Hohe Voraussetzungen und Einschränkungen. Denn du darfst nur den jeweiligen, passenden Studiengang deiner Berufsausbildung wählen und nicht einen x-beliebigen. Auch wird eine anerkannte, abgeschlossener Berufsausbildung und mind. 3 Jahre Berufserfahrung gefordert. Des weiteren können ggf. Hochschulen weitere Anforderungen verlangen z.B. ein Studierfähigkeitstest, bestimmten Notendurchschnitt oder ein Gespräch. 

Ich glaube als FISI und FIAE mit 3 Jahren Berufserfahrung könnte er, mit Ausnahme von Biologie, so ziemlich alles an der hiesigen TU studieren . Auch sowas wie Chemie oder Psychologie und so ziemlich alle Ingenieurstudiengänge. 

Ich glaube das legt jede Uni/Hochschule/FH selber fest.

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Am 10.10.2019 um 14:36 schrieb Graustein:

Beispielsweise an der FernUni Hagen konnte man bis vor kurzem als ITSE kein Inforamtik studieren. Mittlerweile schon.

Hi,

was heisst bis vor kurzem? Seit mindestens 2010 kann man sich unabhängig von der Vorbildung als Akademiestudent einschreiben, Prüfungen machen und dann fest einschreiben lassen. 

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Ja, da ist man aber kein richtiger Student.

Wenn man ohne Abitur über Ausbildung plus Berufserfahrung an der Fernuni Hagen Informatik studieren wollte ging das als ITSE nicht sondern nur als FI. Das haben sie jetzt irgendwann geändert. 
Winfo kommt man z.B. schon immer als ITSE und auch an anderen Unis ging es.

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Am 10.10.2019 um 14:36 schrieb Graustein:

Das legt jede Unis selber fest, ja. Aber ob Chemie klappt, ich glaube das ist schon nicht mehr verwandt mit FI ;)

Wenn ich „ Chemie“ schreibe, meine ich exakt „Chemie“. Den das wird auf der Webseite der hiesigen TU beim Studium ohne Abi für den Beruf Fachinformatiker angezeigt. Und das habe ich hier im Forum auch bereits mehrfach verlinkt. 

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Am 7.10.2019 um 13:28 schrieb vybhavi horatti subbegowda:

kann ich nach der Umschulung ein Studium an der Fachhochschule beginnen?

Im Grunde benötigst du eine Hochschulzulassungsberechtigung. Dabei unterscheidet man zwischen Allgemeiner Hochschulreife und Fachhochschulreife (FHR). Eine Umschulung ist dabei keine Hochschulzulassungsberechtigung. Die Allgemeine Hochschulreife erhält man über ein reguläres Abitur, also dem Abschluss an einem Gymnasium. Darüber hinaus gibt es Berufskollegs, an denen die FHR erworben wird, die zum Studieren an Fachhochschulen berechtigen. Diese genannten sind aber für Schüler konzipiert. Deshalb benötigst du etwas auf dem zweiten Bildungsweg. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten wie zum Beispiel Abendgymansien (wo die allgemeine Hochschulreife erworben wird) oder einjährige Berufskolleges zum Erwerb der FHR. Je nach Universität und Hochschule kann die Zulassungsberechtigung auch anders erfolgen, zum Beispiel durch Anerkennung von Arbeitserfahrung, aber darauf würde ich nicht wetten.

Einfach mal nach den fett markierten Wörtern googlen, dann solltest du erst mal genug Informationen haben. 

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Diese Hochschulzugangsberechtigungen können aber auch Professoren (fachliche Studienberater) für Beruflich Qualifizierte mit 3 Jahren Berufserfahrung erstellen. Damit kann man auch ohne (Fach-)Hochschulreife an einer Hochschule studieren. Mit Ausbildung ist das fachgebunden möglich und mit Meister/Techniker/Fachwirt kann man alles studieren.

bearbeitet von SaJu

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vor einer Stunde schrieb pr0gg3r:

Im Grunde benötigst du eine Hochschulzulassungsberechtigung. Dabei unterscheidet man zwischen Allgemeiner Hochschulreife und Fachhochschulreife (FHR). Eine Umschulung ist dabei keine Hochschulzulassungsberechtigung. Die Allgemeine Hochschulreife erhält man über ein reguläres Abitur, also dem Abschluss an einem Gymnasium. Darüber hinaus gibt es Berufskollegs, an denen die FHR erworben wird, die zum Studieren an Fachhochschulen berechtigen. Diese genannten sind aber für Schüler konzipiert. Deshalb benötigst du etwas auf dem zweiten Bildungsweg. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten wie zum Beispiel Abendgymansien (wo die allgemeine Hochschulreife erworben wird) oder einjährige Berufskolleges zum Erwerb der FHR. Je nach Universität und Hochschule kann die Zulassungsberechtigung auch anders erfolgen, zum Beispiel durch Anerkennung von Arbeitserfahrung, aber darauf würde ich nicht wetten.

Einfach mal nach den fett markierten Wörtern googlen, dann solltest du erst mal genug Informationen haben. 

vielen Dank für Ihre Antwort und ich erkundige mich nach diesem Thema mal an den Fachhochschulen in meiner Region:)

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vor 3 Stunden schrieb pr0gg3r:

Eine Umschulung ist dabei keine Hochschulzulassungsberechtigung.

Aber die Umschulung in einem Beruf der eine standardmäßige Lehrzeit von 3 Jahren hat sowie eine gewisse Zeit (3 Jahre in Niedersachsen) an Berufserfahrung im gelernten Beruf, ist in den meisten Bundesländern sehr wohl eine Hochschulzulassungsberechtigung. 
 

Ein konkretes Beispiel:  

Ein Umschüler komplett ohne Schulabschluss kann mit bestandener Prüfung des Berufes Fachinformatiker und nach 3 Jahren im First Level Support an der Fernuni Hagen Informatik studieren.
Er muss dazu auch keine weiteren Tests bestehen sondern sich einfach nur anmelden und seine Unterlagen abgeben. 

An allen diversen (Technischen )Universitäten und Hochschulen in Niedersachsen gilt übrigens das übrigens auch.
 


 

 

bearbeitet von Sullidor

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