Jump to content

Bei welcher Gehaltsteigerung würdet ihr wechseln?

Empfohlene Beiträge

vor 15 Minuten schrieb Listener:

Es hat aber ja einen Grund gegeben, weshalb man dem alten AG den Rücken gekehrt hat. Ob es jetzt das Gehalt, die Urlaubstage, die miese Stimmung oder sonstwas sind ist ja unerheblich. Du würdest dich dann ja wieder an den gleichen Punkten stören.

Nein, ich meine wenn man mit aktuellen AG zufrieden will, aber Gehalt steigern möchte und man hat Angebot 20% mehr zu verdienen.
Wenn ich dann mit neuem AG zufrieden bin, top! Wenn nicht, gehe ich zum Alten und stehe nicht schlechter da als davor, vielleicht handelt man auch beim alten AG höheres Gehalt so aus.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 1 Stunde schrieb hund555:

so wie ich es rauslese, würden die meisten von euch nur für ein viel höheres Gehalt wechseln. Solche Gehaltsprünge sind in der Realität, wenn man gerade nicht unterbezahlt ist, nicht möglich. D.h. ihr würdet auf eurer Stelle festsitzen (was ich nicht negativ sehe).

Kann man jetzt natürlich so interpretieren, allerdings war die Ausgangsfrage ja, sinngemäß "bei wie viel mehr Geld würdet ihr wechseln wenn ihr ansonsten zufrieden seid?"

Gerade dieses "ansonsten zufrieden" ist eben der Knackpunkt, und es hat auch wenig mit festsitzen zu tun. Wenn man nicht wechseln möchte muss das Angebot ungleich besser sein wie wenn man sowieso schon innerlich gekündigt hat und nur noch auf ein Angebot wartet.

Zitat

Es gibt aber doch genug Leute die wechseln. Dann muss es wohl heißen die sind unterbezahlt oder komplett mit ihrer aktuellen Stelle unzufrieden.

Entweder sie wollen mehr Geld, bessere Arbeitsbedingungen, sich weiterentwickeln oder haben private Gründe für den Wechsel, da müsste man nun auch die Leute fragen warum sie wechseln bzw gewechselt haben.

Bei mir war es damals(TM) eine Mischung auf vielen Faktoren: Relativ mieses Gehalt, keine Weiterentwicklungsmöglichkeiten und Wochenendpendeln wegen Fernbeziehung. Da ist mir der Wechsel relativ einfach gefallen.

Aktuell kann ich mich weder über das Gehalt noch über die Rahmenbedingungen wirklich beklagen (was nicht bedeutet dass ich nichts zu Meckern finde). Ich habe mich schon mal Umgesehen, aber dabei festgestellt dass ich zu viele Abstriche machen müsste. Wenn sich meine Rahmenbedingungen ändern kann es sein dass irgendwann wieder ganz anders ausschaut.

Zitat

Wenn der aktueller AG mit eurem Job voll zufrieden ist, ihr aber wechselt und es später als Reinfall rausstellt, könnten doch die meisten zurück zum alten AG wechseln? Man hätte doch nicht viel zu verlieren, aber was zu gewinnen. Wie sieht ihr das?

Auch hier, kommt darauf an. Im Normalfall ist meine alte Stelle ja neu besetzt worden, also hat mein alter AG ggf. gar keine Stelle frei. Vor allem wenn der Nachfolger auch kein Vollpfosten ist, überlegt der AG sicher 2x ob er mich noch einmal einstellt, zumal ich den Wechselwillen nicht nur geäußert habe, sondern wirklich gegangen bin. Geh ich beim nächstbesten "besseren" Angebot wieder? Wie zuverlässig bin ich noch?...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich habe übrigens schon in beide Szenarien gewechselt. Zuerst zu einem Arbeitgeber, der schlechtere finanzielle und Work-Life-Aspekte bot, dafür aber technologisch/organisatorisch moderner war und die Arbeit endlich wieder Spaß gemacht hat. Dann aus dieser zufriedenen Situationen weg, wegen deutlich besserer finanzieller sowie zeitlicher Bedingungen und dann wieder einen Step gemacht, weil es gute Chance für die berufliche Weiterentwicklung bot, bei vergleichbaren finanziellen Aspekten.

Aktuell bin ich im Gesamtpaket so zufrieden, dass es kaum möglich sein dürfte, mich zu einem Wechsel zu bewegen. Geld ist wie gesagt nicht alles.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 3 Stunden schrieb Velicity:

Und wenn es nicht besser wird geht es weiter und ich such mir alle halbes Jahr nen neuen AG, bis diese Sachen stimmen? Mal davon ab, dass mir eben auch der Arbeitsweg wichtig ist und das auch schon mal extrem einschränkt, in Kombination mit entsprechende Niche, von dem was ich auf dem Papier kann.

Und? Ich hab im letzten Jahr 3 mal den Job gewechselt bis ich jetzt endlich das Richtige gefunden habe, das Gehalts-, Arbeits- und Kollegen technisch passt. 

Und das mit dem Arbeitsweg ist einfach ein Luxusproblem und meine persönliche Zufriedenheit und der Spaß an der Arbeit sind immer wichtiger als ein kurzer Arbeitsweg, der nutzt mir am Ende des Tages auch nur bedingt viel wenn ich die 8 Stunden in der Firma durchgehend kotzen könnte. Da muss man halt in den Sauren Apfel beißen, aber du bist lieber unglücklich und unzufrieden im Job als was zu ändern, kann man so machen, empfehlen würde ich das auf Dauer aber nicht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 4 Stunden schrieb hund555:

Hallo zusammen,

so wie ich es rauslese, würden die meisten von euch nur für ein viel höheres Gehalt wechseln. Solche Gehaltsprünge sind in der Realität, wenn man gerade nicht unterbezahlt ist, nicht möglich. D.h. ihr würdet auf eurer Stelle festsitzen (was ich nicht negativ sehe).

Meine letzten beide Sprünge waren 70k -> 125k -> 160k. Ist sicher nicht repräsentativ, aber auch nicht unmöglich.

Ab >200k würde ich darüber nachdenken. In der Realität müsste es aber wohl mit einem Sprung in der Hierarchie verbunden sein und das Außenrum müsste auch alles passen.

Ich bin 31 (habe also noch einige Jahre vor mir), die Art des Jobs macht Spaß und wer weiß wie lange das alles noch so bleibt. Daher würde eine Reduktion der Stunden derzeit nicht in Frage kommen und die Erhöhung würde eher eine Absicherung des Lebensstandards (bzw. der Familie) sein. Der Großteil würde in die Tilgung des Hauses und Investitionen gehen (Finanzanlagen bzw. Immobilien).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 9 Minuten schrieb hund555:

Darf man fragen was genau deine Tätigkeiten waren und sind?

Klar doch:

(Pre Sales = Technischer Vertrieb der letztendlich zeigt und erklärt was man kann und wie es funktioniert. Das kann von ein bisschen Demo klicken bis zu einem Pilot bauen, der später weiterentwickelt werden kann, alles sein. Kommt sehr auf die Art der Software an und wie die Rolle gelebt wird. Dazu kommen halt noch POC´s und die üblichen Späßchen).

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 9 Stunden schrieb hund555:

so wie ich es rauslese, würden die meisten von euch nur für ein viel höheres Gehalt wechseln. Solche Gehaltsprünge sind in der Realität, wenn man gerade nicht unterbezahlt ist, nicht möglich. D.h. ihr würdet auf eurer Stelle festsitzen (was ich nicht negativ sehe).

Ich habe nur eine Stand-Jetzt-Antwort gegeben. Aber die Bedingungen werden sich ändern. Der Job kann sich ändern, die Lebenssituation, ich werde älter, usw. Damit wird sich möglicherweise (wahrscheinlich) auch meine Antwort ändern.

Zitat

Es gibt aber doch genug Leute die wechseln. Dann muss es wohl heißen die sind unterbezahlt oder komplett mit ihrer aktuellen Stelle unzufrieden.

Na es gibt jede Menge Gründe warum Angestellte ihren Job wechseln, nur treffen die eben gerade jetzt nicht auf mich zu.

bearbeitet von monolith

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 22 Stunden schrieb hund555:

Es gibt aber doch genug Leute die wechseln. Dann muss es wohl heißen die sind unterbezahlt oder komplett mit ihrer aktuellen Stelle unzufrieden.

Nun am Ende gibt es ja nur zwei Gründe warum Menschen etwas ändern, wir sind immerhin ziemliche Gewohnheitstiere. Entweder etwas zieht sie massiv an oder etwas drückt sie weg oder erzeugt "Schmerz". Das Zweite ist denke ich meist stärker, da man der Situation häufiger ausgesetzt ist.

Wenn mich etwas an meiner Arbeit stört, wo ich 5-6 Tage die Woche hänge, dann ist da eben etwas, das massiv drückt. Auf der anderen Seite haben wir Gehaltsbeispiele wo man i.d.R. keine Geldprobleme hat. Wir reden also davon uns ggf. irgendwie finanziell leicht zu verbessern. Ggf. nur mehr Ersparnisse aufzubauen ohne dass es direkt merkbaren Einfluss auf unser Leben hätte. Zumindest auf mich hat das im direkten Vergleich überhaupt keine Anziehungskraft.

Kommt natürlich auch auf Haushaltsgröße an, ob man dort Alleinverdiener ist usw. 40k und eine Familie durchfüttern kann schon bedeuten das ein paar Euro mehr nett sein können. Als lediger kann ich selbst mit etwas weniger gut 800 Euro zu Seite legen, obwohl ich eh schon zuviel Geld ausgebe. Ob ich nun statt 800 Euro 1000 Euro oder auch 1600 Euro zu Seite lege ist eigentlich ziemlich irrelevant.

Richtig große Schritte darüber wären sowas wie ein Eigenheim oder finanzielle Freiheit, wenn das Geld im ersten Fall zusätzlich reinkommen würde und nicht bedeuten würde man müsste seinen aktuellen Lebensstandard verschlechtern um selbst ein paar Euro abzuzweigen + den zusätzlichen Euros die reinkommen.

Am Ende ist für mich Geld Mittel zum Zweck, daneben geht es mir eher um meine Zufriedenheit. Wäre da nicht die Rente, würde ich vermutlich auch jetzt schon weniger arbeiten/verdienen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 38 Minuten schrieb Velicity:

 Ob ich nun statt 800 Euro 1000 Euro oder auch 1600 Euro zu Seite lege ist eigentlich ziemlich irrelevant.

Richtig große Schritte darüber wären sowas wie ein Eigenheim oder finanzielle Freiheit

Zwischen 800 und 1600 ist schon ein großer Unterschied, der (schneller) Eigenheim ermöglicht und/oder bei guter Geldanlage auch später finanzielle Freiheit. Deswegen finde ich es gar nicht irrelevant.

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@hund555 selbst für ein Eigenheim fände ich es dann noch knapp, so lange würde ich mich da nicht unsicher verschulden wollen, da müsste schon mehr bei rum kommen, dass ich so einen Schritt wagen würde und ich glaube von finanzieller Freiheit ist das alles noch weit, weit, weit weg. Klar ggf. in 30+ Jahren 2-3 Jahre früher in Rente. Das hat aber eine sehr geringe Anziehungskraft, da es eben noch fast die bisherige Lebzeit weit weg ist. Am Leben nun würde es zumindest bei mir eben überhaupt nix ändern.

Davon ab hast du natürlich schon richtig gesagt, so Sprünge die nötig wären, damit die meisten hier wechseln sind nicht realistisch. In der Realität kommen ggf. ein paar hundert oben drauf, das mit entsprechenden Risiken, dass sich sonst noch Sachen verschlechtern, ggf. zusätzlichem Arbeitsweg oder Umzug oder, oder, oder. Da überwiegen bei mir gedanklich die (möglichen) negativen Aspekte schon deutlich. Da müsste also wirklich was an Geld her, dass man gar nicht nein sagen kann und so Steigerungen gibt es schlicht nicht.

Das Nähste wäre in meinen Augen wohl eine deutlich Reduzierung der Stunden bei gleichem Gehalt. Hat eben jeder so sein Wohlfühlbetrag mit dem er gut klar kommt. Ab da wird Geld wohl ziemlich unwichtig und viele andere Sachen wichtiger. Je nach Familienstand und Ansprüche kann das natürlich woanders liegen. Wenn ich mir meine letzten 4-5 Steigerungen anschaue, da hat sich für mich überhaupt nix geändert. Klar gibt es einen ein wenig Frieden und Sicherheit, dass man sich ein Polster aufbaut für die Zukunft aber am hier und jetzt ändert es für mich nix und ich hätte dafür auch wenig Anreiz gehabt zu wechseln oder Ähnliches. Da ist zumindest für mich Risiko und Aufwand weit, weit höher als der Benefit.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 9 Minuten schrieb Velicity:

@hund555 ich glaube von finanzieller Freiheit ist das alles noch weit, weit, weit weg. Klar ggf. in 30+ Jahren 2-3 Jahre früher in Rente.

Bei 800 € mehr pro Monat wären es nach 30 Jahren 288k, da kann man ruhig 10 Jahre früher in die Rente gehen. Also so schlecht finde ich es nicht! (man muss inflation natürlich berücksichtigen, aber wenn man das Geld im Aktienmarkt anlegt welche ca. 8% p.a. macht, hätte man real, also nach inflation, sogar noch einiges mehr)

 

vor 9 Minuten schrieb Velicity:

@hund555 Das Nähste wäre in meinen Augen wohl eine deutlich Reduzierung der Stunden bei gleichem Gehalt. Hat eben jeder so sein Wohlfühlbetrag mit dem er gut klar kommt.

Wenn du in eine Firma wechselst wo du 25% mehr Gehalt bekommst, dann kannst du nach Probezeit (wenn Firma groß genug ist) auf 4 Tage Woche umstellen und hast genau so viel Gehalt wie früher.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Stand heute mit 48k könnte ich mir schon vorstellen auf 6-8k Brutto zu verzichten, wenn sich mein Arbeitsweg dadurch halbiert oder noch weniger wird. Ergibt sich aus einem Arbeitsweg von 2,5h am Tag und dass ich eh ~2,3k im Jahr für die DB-Monatskarte zahle.

Über 60k oder 80k denke ich ansonsten nicht wirklich nach, auch weil das Summen sind, die ich für meinen Teil derzeit einfach nicht benötige. Habe schließlich keine extravaganten Verpflichtungen wie Auto, Haus oder Kinder, die bezahlt werden wollen. Wenn ich an Wechsel denke, steht da meine eigene, karrieretechnische Perspektive genauso im Vordergrund wie die Nähe zum Lebensmittelpunkt oder auch die eingesetzte Technologie (Sollte halt irgendwie spannend sein, in 2019 würde ich kein Delphi machen wollen). Können die Wunschträume da irgendwie befriedigt werden, nehme ich gerne auch 40 statt 60 oder 60 statt 80. Es bleibt für diesen Single-Haushalt schließlich trotzdem mehr als genug über und ich weiß jetzt schon kaum wohin mit dem Geld.. 🤣

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 21 Stunden schrieb hund555:

enn du in eine Firma wechselst wo du 25% mehr Gehalt bekommst, dann kannst du nach Probezeit (wenn Firma groß genug ist) auf 4 Tage Woche umstellen und hast genau so viel Gehalt wie früher.

Da freut sich der AG, wenn man einen 100% einstellt und er dann 80% runtergehen wird nach der Probezeit. Ohne Zustimmung des AG wird man da bestimmt sehr glücklich werden mit so einer Aktion :) .. wahrscheinlicher ist da eher das man schnellstmöglich [zurecht] mit allen Mitteln rausgekegelt wird.
 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 23 Stunden schrieb Velicity:

Nun am Ende gibt es ja nur zwei Gründe warum Menschen etwas ändern, wir sind immerhin ziemliche Gewohnheitstiere. Entweder etwas zieht sie massiv an oder etwas drückt sie weg oder erzeugt "Schmerz". Das Zweite ist denke ich meist stärker, da man der Situation häufiger ausgesetzt ist.

...

Meiner Erfahrung nach ist es genau umgekehrt.

Der Mensch ist unfassbar gut darin, sich mit schlechten Situationen abzufinden, dies zu vertagen oder sich diese gar schön zu reden. Das Schönreden ist übrigens, was Du hier vorlebst, indem Du den gewünschten Sollzustand zur Tatsache verklärst, die sich kaum mit der Realität deckt.

Es basieren ganze Wirtschaftszweige, meist enorm gewinnbringend, auf der Behandlung von Folgen und Symptomen, während Prävention und Vorsorge fast immer kürzer kommt. Dabei ist es egal, ob es um Gesundheit, Infrastruktur, IT, Wirtschaft, Politik oder den Arbeitsplatz geht. Die anekdotische Evidenz gibt mir dazu recht: Auch hier im Forum erleben wir das immer wieder.

Die einzige nachhaltige Triebfeder für Verbesserung ist intrinsische Motivation. Die haben aber weit weniger Menschen als man sich das wünschen würde und so wird Ausgesessen oder bestenfalls an Symptomen gebastelt, aber nur selten die eigentliche Ursache bekämpft. Es ist schlicht bequemer so. Und weil der Mensch so ein Gewohnheitstier ist (da hast Du zu 100% recht), sogar ein ziemlich faules dazu, bleibt alles wie es war, auch wenn es Mist war und ist. Veränderung bedeutet immer Arbeit und ist somit schlecht. Beim Bekannten weiß man wenigstens, dass es Murks ist, geht kein unbekanntes Risiko ein und ein bisschen im eigenen Elend suhlen ist schließlich auch ganz angenehm. :D

bearbeitet von Errraddicator

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor einer Stunde schrieb bigvic:

Da freut sich der AG, wenn man einen 100% einstellt und er dann 80% runtergehen wird nach der Probezeit. Ohne Zustimmung des AG wird man da bestimmt sehr glücklich werden mit so einer Aktion :) .. wahrscheinlicher ist da eher das man schnellstmöglich [zurecht] mit allen Mitteln rausgekegelt wird.
 

Ist klar, dass nach Probezeit der AG sehr glücklich sein wäre 🙂
Mein Beispiel war rein fiktiv. Man könnte mit dem Extrageld sich Zeit kaufen (Putzfrau, öfters Essen bestellen statt kochen, etc.) und wenn man länger in der Firma im qualifizierten Bereich arbeitet ist man heutzutage froh wenn jemand statt wegzugehen auf 4 Tage Woche umstellt. Fachkräftemangel spielt da einem in die Hände.

 

 

 

bearbeitet von hund555

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@Errraddicator Wenn ich mit der Hand an die heiße Pfanne komme, dann ziehe ich sie vermutlich weg. Frage ist natürlich immer was Unzufriedenheit bedeutet im Falle der Arbeit und in wie weit es sich verbessern kann. Aber wenn wir mal drei Abstufungen von etwas hätten ala schlecht, gut, sehr gut, dann ist glaube ich bei den meisten die Motivation von schlecht nach oben stärker als von gut nach sehr gut.

Die Motivation nach vorn hat eben selten so eine Dringlichkeit. Wenn ich kaum genug verdiene um meine Miete zu zahlen, dann ist das ein dauerhaft präsentes Problem. Da bin ich eher bereit den Job für ein paar Euro mehr zu wechseln, als wenn ich eh schon 1/3 meines Geldes bei Seite packen kann.

Klar gibt es auch bei diesen Themen intrinsische Motivation, sprich Leute die aktiv ihre Karriere pflegen, bei denen die Arbeitswelt sich eher darum dreht aufzusteigen, sich bzgl. Gehalt und Benefits zu verbessern, große Namen im Lebenslauf zu sammeln, Titel der Tätigkeit usw. und die eigentliche Arbeit in den Hintergrund rückt und nur Mittel zum Zweck ist. Soll nun auch gar nicht negativ gemeint sein, jeder hat seine Ziele und damit kommt man vermutlich besser voran als jemand der nur technisch besser werden will in seinem Gebiet, was das Gehalt ohne Arbeitgeberwechsel, Umzüge usw. reichlich wenig interessiert. Da freut sich dann eher der AG, das er ein Schnäppchen gemacht hat.

bearbeitet von Velicity

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 30 Minuten schrieb hund555:

[...] und wenn man länger in der Firma im qualifizierten Bereich arbeitet ist man heutzutage froh wenn jemand statt wegzugehen auf 4 Tage Woche umstellt. Fachkräftemangel spielt da einem in die Hände.

Glaubst du das wirklich? Man könnte zwar meinen, dass man in dem größeren Unternehmen weniger Gegenwind bekommt, weil man ja auf mehreren anderen Schultern entlasten kann, das ist aber in der Realität nicht so:

Du arbeitest nur noch 4 Tage die Woche und deine Vorgesetzten sehen keinen Sinn darin, dich eher zu einer Schulung/Weiterbildung zu schicken, als deinen Kollegen, der 5 Tage pro Woche da ist. Die Folge davon ist, dass du fachlich immer weniger voran kommst. Wenn du kurz vor der Rente stehst, kann dir das vollkommen egal sein, ansonsten vermutlich nicht. Und das ist nur ein Beispiel, warum das eher wenig Sinn macht. Zum "Fachkräftemangel" gibt es ja bereits einen eigenen Thread.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 11 Minuten schrieb Listener:

Glaubst du das wirklich? Man könnte zwar meinen, dass man in dem größeren Unternehmen weniger Gegenwind bekommt, weil man ja auf mehreren anderen Schultern entlasten kann, das ist aber in der Realität nicht so:

Du arbeitest nur noch 4 Tage die Woche und deine Vorgesetzten sehen keinen Sinn darin, dich eher zu einer Schulung/Weiterbildung zu schicken, als deinen Kollegen, der 5 Tage pro Woche da ist. Die Folge davon ist, dass du fachlich immer weniger voran kommst. Wenn du kurz vor der Rente stehst, kann dir das vollkommen egal sein, ansonsten vermutlich nicht. Und das ist nur ein Beispiel, warum das eher wenig Sinn macht. Zum "Fachkräftemangel" gibt es ja bereits einen eigenen Thread.

Ich persönlich würde auch nicht zu früh meine Arbeitszeit kürzen, erst wenn ich ziemlich ausgesorgt bin. Dann wäre es je nicht so schlimm. Und bei einem Arbeitnehmer mit über 10 Jahren BE gibt's je wenig Fortbildungen, meistens bildet man sich selbst weiter.

Viele Frauen arbeiten im qualifizierten Bereich 80, 60, 50% und es geht.

Also Geld scheffeln, wenn man genug davon hat, erst dann in Teilzeit gehen 😉

 


 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 4 Stunden schrieb hund555:

Und bei einem Arbeitnehmer mit über 10 Jahren BE gibt's je wenig Fortbildungen, meistens bildet man sich selbst weiter.

Klar, weil sich dann keine technische Neuerungen oder Änderungen mehr ergeben, die erfahrene Mitarbeiter betreffen...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 5 Minuten schrieb allesweg:

Klar, weil sich dann keine technische Neuerungen oder Änderungen mehr ergeben, die erfahrene Mitarbeiter betreffen...

10-15 Jahre vor der Rente muss es nicht unbedingt sein, die alte Technologie muss auch noch lange gewartet werden.
Bei uns haben "die Alten" aus dem Grund keine Lust auf was Neues, die machen ihre alte Sachen, das Neue ist für die Jüngeren.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nimm an der Diskussion teil

Du kannst jetzt hier posten und Dich später registrieren. Wenn Du bereits über eine Konto verfügst, melde Dich jetzt an, um mit Deinem Konto zu posten.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.


Fachinformatiker.de, 2019 SE Internet Services

fidelogo_small.png

if_icon-6-mail-envelope-closed_314900.pnSchicken Sie uns eine Nachricht!

Fachinformatiker.de ist die größte IT-Community
rund um Ausbildung, Job, Weiterbildung für IT-Fachkräfte.

Fachinformatiker.de App


Get it on Google Play

Kontakt

Hier werben?
Oder senden Sie eine E-Mail an

Social media u. feeds

Jobboard für Fachinformatiker und IT-Fachkräfte

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Fachinformatiker.de verwendet Cookies. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung