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Diverse unklare Punkte zur Abschlussprüfung (FISI)

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Hallo zusammen,

mich plagen aktuell ein paar Punkte bezüglich der Abschlussprüfung, die ich im Sommer 2020 schreiben werde.

1) Auch, wenn sich die Frage nicht pauschal beantworten lässt, reicht grundsätzlich ein halbes Jahr "intensive" Vorbereitungszeit? Alte Prüfungen durcharbeiten, Recherche betreiben, offene Punkte klären?

2) Wenn nicht, hätte ich bereits im 2 LJ, wenn nicht sogar im 1LJ, mich mit Themen der Abschlussprüfung beschäftigen sollen?

3) Lohnen sich die Vorbereitungskurse zu den Abschlussprüfungen oder ist das eher verschenktes Geld bzw. Zeit?

4) Darf ich tatsächlich ein Thema komplett streichen? Mir geht es speziell darum, dass ich von Programmieren absolut keine Ahnung habe. Wir haben ein "Dozent" als Quereinsteiger, der das Wissen nämlich null vermitteln kann. Unsere ZWP war 1:1 identisch mit dem der FIAE dementsprechend hatte ich dort nur zwei Punkte gehabt. Die grundlegenden Basics, die ich als FISI benötige, werde ich schon irgendwie schaffen, nur wenn solche Programmierlastigen Aufgaben wie in der ZWP abgefragt werden, bin ich raus. Kann ich daher wirklich diesen Teil komplett streichen?

5) Mittlerweile will ich tatsächlich nur noch bestehen. Natürlich mit dem Ziel eine gute Note zu erzielen. Wenn ich mit einer Vier gerade mal so bestanden habe, habe ich zwar bestanden, aber bin ich mit diesem "schlechten" Schnitt für die Zukunft "gebranded"? Soweit ich weiß, interessiert das Schulzeugnis niemanden oder?

6) Wie läuft eigentlich die Projektphase inkl. Vorstellung ab? Soweit ich weiß, darf ich erst mit dem Thema anfangen, wenn es genehmigt wurde, richtig? Als Fisi kann ich doch im Vergleich zum ITSE, mehr die Softwareseite plus den wirtschaftlichen Faktor in Betracht ziehen oder muss ich ebenso die Hardwareseite mit einbeziehen?

Ich habe mich nämlich ebenso mit mehrern erfahrenen ITSElern unterhalten und ebenso dabei unterschiedliche Aussagen erhalten, wie Tag und Nacht. Die eine Seite sagt, es ist alles reines Glückspiel. Was abgefragt wird und was nicht, kann man nicht wissen. Die anderen wiederum hatten eine Prüfung, wo genau das gefragt wurde, worauf sie vorbereitet wurden.

Ebenso sei es bei der Projektvorstellung gewesen. Ob man am Ende durchkommt soll nicht nur von der Vorbereitung abhängig sein, sondern eher davon, wie gut der "Prüfer" gelaunt ist.

Ist das tatsächlich ein "reines Glücksspiel"?

LG

 

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vor einer Stunde schrieb Unknown User:

Hallo zusammen,

mich plagen aktuell ein paar Punkte bezüglich der Abschlussprüfung, die ich im Sommer 2020 schreiben werde.

1) Auch, wenn sich die Frage nicht pauschal beantworten lässt, reicht grundsätzlich ein halbes Jahr "intensive" Vorbereitungszeit? Alte Prüfungen durcharbeiten, Recherche betreiben, offene Punkte klären?

Reicht dicke.

Zitat

2) Wenn nicht, hätte ich bereits im 2 LJ, wenn nicht sogar im 1LJ, mich mit Themen der Abschlussprüfung beschäftigen sollen?

Nein, bei mir hat Aufmerksamkeit während der Ausbildungszeit + 2 Monate intensive(re)s Lernen vollkommen ausgereicht.

Zitat

3) Lohnen sich die Vorbereitungskurse zu den Abschlussprüfungen oder ist das eher verschenktes Geld bzw. Zeit?

Kann man nicht pauschal sagen. Generell ist es aber keine verschwendete Zeit, wenn dir das Wissen in manchen Bereichen einfach noch fehlt.

Zitat

4) Darf ich tatsächlich ein Thema komplett streichen? Mir geht es speziell darum, dass ich von Programmieren absolut keine Ahnung habe. Wir haben ein "Dozent" als Quereinsteiger, der das Wissen nämlich null vermitteln kann. Unsere ZWP war 1:1 identisch mit dem der FIAE dementsprechend hatte ich dort nur zwei Punkte gehabt. Die grundlegenden Basics, die ich als FISI benötige, werde ich schon irgendwie schaffen, nur wenn solche Programmierlastigen Aufgaben wie in der ZWP abgefragt werden, bin ich raus. Kann ich daher wirklich diesen Teil komplett streichen?

Du darfst in der Abschlussprüfung einen Teil pro Ganzeinhaltliche Aufgabe streichen. Also GA1 und GA2 jeweils eine Aufgabe (jedenfalls fast überall, im Bundesland BW nicht sicher).

In der Zwischenprüfung hingegen ist es Multiple Choice ohne Wegstreichen. Du musst also in der ZP alle Fragen beantworten.

Zitat

5) Mittlerweile will ich tatsächlich nur noch bestehen. Natürlich mit dem Ziel eine gute Note zu erzielen. Wenn ich mit einer Vier gerade mal so bestanden habe, habe ich zwar bestanden, aber bin ich mit diesem "schlechten" Schnitt für die Zukunft "gebranded"? Soweit ich weiß, interessiert das Schulzeugnis niemanden oder?

Das Schulzeugnis nicht, aber auf deinem Abschlusszeugnis steht nochmal gesondert eine Note. Das sind die Ergebnisse deiner Abschlussprüfung. Für die Berufsschule gibt es ein gesondertes Zeugnis mit Aufschlüsselung der Fächer.

Zitat

6) Wie läuft eigentlich die Projektphase inkl. Vorstellung ab? Soweit ich weiß, darf ich erst mit dem Thema anfangen, wenn es genehmigt wurde, richtig? Als Fisi kann ich doch im Vergleich zum ITSE, mehr die Softwareseite plus den wirtschaftlichen Faktor in Betracht ziehen oder muss ich ebenso die Hardwareseite mit einbeziehen?

Kann man nicht pauschal sagen. Wenn du einen vollständigen Projektantrag im Forum postest, kann man dir diesbezüglich weiterhelfen

Zitat

Ich habe mich nämlich ebenso mit mehrern erfahrenen ITSElern unterhalten und ebenso dabei unterschiedliche Aussagen erhalten, wie Tag und Nacht. Die eine Seite sagt, es ist alles reines Glückspiel. Was abgefragt wird und was nicht, kann man nicht wissen. Die anderen wiederum hatten eine Prüfung, wo genau das gefragt wurde, worauf sie vorbereitet wurden.

Wer sagt die Abschlussprüfung ist ein reines Glücksspiel, hat mangelndes Wissen. Es gibt leichtere und schwierige Abschlussprüfungen, meist variiert der Schnitt aber nur um 1-10 Punkte. Du hast dein Glück vollkommen selbst in der Hand.

Zitat

Ebenso sei es bei der Projektvorstellung gewesen. Ob man am Ende durchkommt soll nicht nur von der Vorbereitung abhängig sein, sondern eher davon, wie gut der "Prüfer" gelaunt ist.

Das ist Quatsch und eine Beleidigung für jedes der ehrenamtlichen Mitglieder im Prüfungsausschuss.

bearbeitet von thereisnospace

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Perfekt beantwortet. Bleibt nur zu erwähnen dass Du immer vor einem Ausschuss und nicht nur vor einem Prüfer stehst. Vergeigst Du, so haben alle Prüfer gemeinsam darüber entschieden. Hat ein Prüfer einen schlechten Tag so wird er überstimmt ...wenns denn gut war

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vor 13 Stunden schrieb Unknown User:

1) Auch, wenn sich die Frage nicht pauschal beantworten lässt, reicht grundsätzlich ein halbes Jahr "intensive" Vorbereitungszeit? Alte Prüfungen durcharbeiten, Recherche betreiben, offene Punkte klären?

Das ist grundsätzlich mehr als in Ordnung, damit bist du weit über der Vorbereitungszeit diverser Kollegen von dir.

vor 14 Stunden schrieb Unknown User:

2) Wenn nicht, hätte ich bereits im 2 LJ, wenn nicht sogar im 1LJ, mich mit Themen der Abschlussprüfung beschäftigen sollen?

Im ersten Lehrjahr kannst du mit dem meisten Wissen sowieso wenig anfangen und so schwer, dass du 3 Jahre Vorbereitungszeit brauchst, ist sie auch nicht.

vor 14 Stunden schrieb Unknown User:

3) Lohnen sich die Vorbereitungskurse zu den Abschlussprüfungen oder ist das eher verschenktes Geld bzw. Zeit?

Grundsätzlich höre ich eher Negatives als Positives diesbezüglich, da macht aber der Dozent extrem viel aus. Mein ein wöchiger Vorbereitungskurs war extrem gut und hilfreich.. Dort wurde mir kein direktes Wissen vermittelt, jedoch wurden Prüfungen durchgesprochen und Themengebiete, die unklar sind, vom Dozenten angesprochen und für dich aufbereitet.

vor 14 Stunden schrieb Unknown User:

5) Mittlerweile will ich tatsächlich nur noch bestehen. Natürlich mit dem Ziel eine gute Note zu erzielen. Wenn ich mit einer Vier gerade mal so bestanden habe, habe ich zwar bestanden, aber bin ich mit diesem "schlechten" Schnitt für die Zukunft "gebranded"? Soweit ich weiß, interessiert das Schulzeugnis niemanden oder?

Nach ein paar Jahren interessieren die Noten eher weniger, allerdings für den Anfang können sie ein Hindernis darstellen. Müssen sie aber nicht.

vor 14 Stunden schrieb Unknown User:

Die eine Seite sagt, es ist alles reines Glückspiel. Was abgefragt wird und was nicht, kann man nicht wissen. Die anderen wiederum hatten eine Prüfung, wo genau das gefragt wurde, worauf sie vorbereitet wurden.

Wissen ist kein Glück. Natürlich kann eine Prüfung mal schwerer und mal leichter ausfallen, aber sich vorzubereiten und zu lernen hat absolut nichts mit Glück zu tun.
In der Regel ähneln sich die Aufgaben extrem, das bedeutet, dass Themengebiete beinahe immer drankommen. Pseudocode, Datenbanken, Umrechnungen, Abhängigkeiten, Netzwerkprobleme etc.

vor 14 Stunden schrieb Unknown User:

Ob man am Ende durchkommt soll nicht nur von der Vorbereitung abhängig sein, sondern eher davon, wie gut der "Prüfer" gelaunt ist.

Es gibt sehr viele Vertreter in diesem Forum die durchgefallen sind und "die IHK" anzeigen möchten, weil die Prüfer gegen einen etwas hätten.
So wie sich diese Leute in diesem Forum aber geben, wundert einen das Durchfallen nicht. Lernresistent, unhöflich und können nicht mit Gegenwind umgehen.
Die Prüfer machen das ehrenamtlich und haben auch einen entsprechenden Fortgang. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass dir jeder Prüfer gewillt ist zu helfen, solange du dich respektvoll mit ihnen umgehst und nicht jeden auf den Schlips trittst und provozierst.

vor 14 Stunden schrieb Unknown User:

Ist das tatsächlich ein "reines Glücksspiel"?

Nein, denn jeder der ein wenig IT affin ist und lernt besteht diese Prüfung. Ein "nicht bestehen" bedeutet für mich einfach mangelnde Vorbereitung, denn die Themengebiete sind alle zwar breit gefächert, aber nicht so kompliziert und sind vorallem keine Raketenwissenschaft.

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vor 19 Stunden schrieb thereisnospace:

Wer sagt die Abschlussprüfung ist ein reines Glücksspiel, hat mangelndes Wissen. Es gibt leichtere und schwierige Abschlussprüfungen, meist variiert der Schnitt aber nur um 1-10 Punkte. Du hast dein Glück vollkommen selbst in der Hand.

Gemeint ist damit vermutlich, dass es Glückssache ist, welche Themen drin vorkommen. Hat ja eigentlich jeder die Dinge, die ihm da eher liegen und mit denen er während der Ausbildung besser zurecht gekommen ist. Ist aber nur meine Mutmaßung, dass das gemeint ist. :) 

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