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Ein Teil der Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten - Wie ist es bei euch?

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vor 26 Minuten schrieb Kwaiken:

Was diese Klausel im Vertrag ungültig macht, wenn dort keine konkrete Stundenzahl genannt wird.

Ja, zumindest solange man unter der Beitragsbemessungsgrenze verdient.

Zitat

Zu Dienstreisen gab es vor kurzem ein Urteil, dass sie Arbeitszeit sind.

Das Urteil ist nicht so einfach, es geht hauptsächlich um Dienstreisen während der regulären Arbeitszeit. Wird aber bei geringer oder nicht vorhandene Kernarbeitszeit deutlich schwieriger. Genauso macht es noch einen Unterschied, ob ich selbst fahre oder im Zug sitzen. Bei mir beginnt die Arbeitszeit erst beim Kunden und eigentlich soll ich mit dem Zug fahren, aber da ich auch vorher erst zum Bahnhof fahren muss und da Parkgebühren bezahle, kommt mich das am Ende günstiger wenn ich selber fahre, in Geld und auch in Zeit.

Zitat

Was Du daraus machst, ist dann deine Sache.

Ich bin noch in der Probezeit und der Vertrag ist befristet, noch dazu bin in der letzten Firma mehr oder weniger deshalb gefeuert worden, weil ich im Vergleich zu den Kollegen viel weniger abgegoltene Überstunden gemacht habe. Also werde ich schön die Klappe halten und meine 10-12h am Tag durchziehen.

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Bei uns gilt Vertrauensarbeitszeit und Überstunden werden nicht bezahlt. Sie können lediglich abgefeiert werden. Da Überstunden jedoch offiziell (Mit Einbindung des Betriebsrates) angeordnet und begründet werden müssen gibt es de facto keine Überstunden. Ich würde sogar sagen, dass einige Kollegen nicht mal ihre 38 Stunden voll machen. 

 

 

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vor 1 Stunde schrieb gsp:

Ich bin noch in der Probezeit und der Vertrag ist befristet, noch dazu bin in der letzten Firma mehr oder weniger deshalb gefeuert worden, weil ich im Vergleich zu den Kollegen viel weniger abgegoltene Überstunden gemacht habe. Also werde ich schön die Klappe halten und meine 10-12h am Tag durchziehen.

Ich verstehe nicht, wieso bei diesen arbeitnehmerfeindlichen Situationen immer versucht wird, das auch noch schönzureden. Das ist doch kompletter Unsinn.

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vor 2 Minuten schrieb Listener:

Ich verstehe nicht, wieso bei diesen arbeitnehmerfeindlichen Situationen immer versucht wird, das auch noch schönzureden. Das ist doch kompletter Unsinn.

Ich rede nichts schön, die Situation ist alles andere als gut. Ich war 10 Jahre sehr zufrieden bei meinem Arbeitgeber bis das ganze durch extremen Sparzwang durch eine Investorengesellschaft in den Abrund getrieben wurde. Auch da wurde ich nicht gerade mit guten Angeboten zugeworfen und musste dann auch zum gleichen Gehalt wechseln, in schlechtere Bedingungen. Da war das dann eine ziemliche Katastrophe, alle haben Überstunden gemacht. Die anderen Entwickler waren morgens schon da und auch immer noch da, wenn ich nach 10h Stunden wieder gegangen bin, meist gab es nicht ein Gespräch zwischendrin. Eigentlich war meine Leistung gut und ich wollte nach der Probezeit mehr Gehalt aushandeln, stattdessen wurde mir angelastet ich würde nicht gut performen und damit die Teamleistung schwächen. Dagegen habe ich mich natzürlich  gewehrt und auch gesagt, dass alle immer unbezahlte Überstunden leisten und ich auch nicht wenige, nur eben weniger als der Rest. Daraufhin habe ich dann in der Probezeit die Kündigung bekommen.

Es war dann sehr schwer was zu finden und ich bin fast 10k im Gehalt nach unten gerutscht in eine Postion mit unebzahlter Reisetätigkeit, die dazu noch befristet ist auf 12 Monate.
Ich bin kein Rockstar Entwickler, ich habe jetzt Makel im Lebenslauf und die meisten Firmen hier wollen eigentlich einen mit Studium. Und auch wenn diverse Verlage und Branchenverbände das gerne behaupten, weder habe ich eine freie Auswahl an Jobs, noch kann ich den Arbeitgebern irgendwelche Bedingungen diktieren.

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vor 40 Minuten schrieb gsp:

Ich bin kein Rockstar Entwickler, ich habe jetzt Makel im Lebenslauf und die meisten Firmen hier wollen eigentlich einen mit Studium. Und auch wenn diverse Verlage und Branchenverbände das gerne behaupten, weder habe ich eine freie Auswahl an Jobs, noch kann ich den Arbeitgebern irgendwelche Bedingungen diktieren.

Naja wenn man selbst absolut keinerlei Selbstvertrauen hat und eine Ausrede nach der anderen sucht wird das auch nix. Für 10k weniger mit unbezahlten Reisekosten, ich hätte sie laut ausgelacht. Dran bleiben bewerben und mehr Rückrad entwickeln. Kann doch nicht sein das man sich so hart verarschen lässt und es sich dann noch schön redet. Stockholm-Syndrom lässt grüßen. 

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Bei uns wird digital Ankunft, Pause und Feierabend auf Sekunde genau gestempelt, jede Sekunde über den täglichen 07:48 Stunden (39 Stunden Woche) kommt auf ein Konto und dann dampft man Freitag halt je nach Fülle des Kontos früher ab. Wenn das Konto dann schon prächtiger gefüllt wurde kann man auf Antrag dann natürlich auch ganz zuhause bleiben.

Mo - Do muss man von 10 bis 15 Uhr da sein und freitags 10 - 12 Uhr, die Mehrheit bei uns sammelt dann von Montag bis Donnerstag die Sekunden und verabschiedet sich Freitag Punkt 12 Uhr ins Wochenende

bearbeitet von synzonic

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vor 2 Stunden schrieb Albi:

Naja wenn man selbst absolut keinerlei Selbstvertrauen hat und eine Ausrede nach der anderen sucht wird das auch nix. Für 10k weniger mit unbezahlten Reisekosten, ich hätte sie laut ausgelacht. Dran bleiben bewerben und mehr Rückrad entwickeln. Kann doch nicht sein das man sich so hart verarschen lässt und es sich dann noch schön redet. Stockholm-Syndrom lässt grüßen. 

Also auch mit Selbstvertrauen ist das schwierig, wobei das mit jeder Absage eines Unternehmens auch weniger wird.
Mein gestecktes Ziel war am Anfang auch, mindestens 30 Tage Urlaub und keine mit dem Gehalt abgegoltenen Überstunden oder zumindest ein brauchbares Gleitzeitkonto und die Möglichkeit auf Homeoffice.

Ich kam bisher kaum dazu, über irgendwelche Konditionen zu sprechen, entweder gibt es direkt eine Absage oder dann halt nach so einer Livecodingsession. Über einen Headhunter hatte ich auch zwei Vor-Ort Gespräche und zwei Telefongespräche, angeblich haben nur Nuancen gefehlt, aber die Firma sucht immer noch. Und andere Headhunter kommen immer wieder mit dem gleichen Stellen.

Ich hätte gerne mal Angebote, die ich ablehnen kann, aber derzeit fehlt nicht viel bis zur Verzweiflung. Laut eines Personalvermittlers werden lieber Absolventen, anstatt eines Fachinformatikers mit Erfahrung eingestellt.

Und ich wurde nicht gekündigt und arbeite seit einigen Jahren beim selben Arbeitgeber.

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vor 4 Minuten schrieb SnarlingDog:

Also auch mit Selbstvertrauen ist das schwierig, wobei das mit jeder Absage eines Unternehmens auch weniger wird.
Mein gestecktes Ziel war am Anfang auch, mindestens 30 Tage Urlaub und keine mit dem Gehalt abgegoltenen Überstunden oder zumindest ein brauchbares Gleitzeitkonto und die Möglichkeit auf Homeoffice.

Ich kam bisher kaum dazu, über irgendwelche Konditionen zu sprechen, entweder gibt es direkt eine Absage oder dann halt nach so einer Livecodingsession. Über einen Headhunter hatte ich auch zwei Vor-Ort Gespräche und zwei Telefongespräche, angeblich haben nur Nuancen gefehlt, aber die Firma sucht immer noch. Und andere Headhunter kommen immer wieder mit dem gleichen Stellen.

Ich hätte gerne mal Angebote, die ich ablehnen kann, aber derzeit fehlt nicht viel bis zur Verzweiflung. Laut eines Personalvermittlers werden lieber Absolventen, anstatt eines Fachinformatikers mit Erfahrung eingestellt.

Und ich wurde nicht gekündigt und arbeite seit einigen Jahren beim selben Arbeitgeber.

So gehts mir auch. Überraschend schwer eine Stelle zu finden, trotz "Arbeitnehmermarkt".

bearbeitet von InTheVoid

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Das finde ich merkwürdig. 

Ich hatte insgesamt ca ein Jahr BE, erst 4 oder 5 Monate professionelle Erfahrung im Bereich .NET,  konnte mir aber nach dem ich gekündigt wurde die Stellen in der Umgebung quasi aussuchen und habe aus der Arbeitslosigkeit einen guten Gehaltssprung hinbekommen. 

Vielleicht liegt es auch daran, das ich hier im Nirgendwo nach Stellen suche, wo die Unternehmen Probleme haben überhaupt Leute zu bekommen, die im Kuhkaff arbeiten wollen.

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vor einer Stunde schrieb mylurid:

Wenn @synzonic nicht im öffentlichen Dienst arbeitet, fress ich nen Besen :D

@mylurid dann hol schon mal den Besen 😝

Ist aber auch kein kleines Unternehmen mehr, der ganze Verbund hat ~350.000 MA und hier ist gefühlt die Priorität Nummer 1 die Gesundheit aller Mitarbeiter, glaube nicht dass ich jemals wieder das Unternehmen wechseln werde

bearbeitet von synzonic

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vor 1 Stunde schrieb SnarlingDog:

Also auch mit Selbstvertrauen ist das schwierig, wobei das mit jeder Absage eines Unternehmens auch weniger wird.
Mein gestecktes Ziel war am Anfang auch, mindestens 30 Tage Urlaub und keine mit dem Gehalt abgegoltenen Überstunden oder zumindest ein brauchbares Gleitzeitkonto und die Möglichkeit auf Homeoffice.

Genau das. Ich hatte es anfangs ebenso mit dem Gehalt. Nachdem man da quasi oft sofort die Tür gezeigt bekommen hat oder anstatt einer Frage zum Gehalt erst einmal eine Aussage bekommen hat ala bei uns ist Xy üblich für die Rolle, was gut unter der geplanten Forderung liegt, neigt man wohl eher dazu seine Ansprüche runter, statt hoch zu schrauben. Die Frage ist wie viel Selbstvertrauen und Absagen kann man sich leisten.

Wenn man Vorstellung X hat und einen zehn von zehn Firmen Y sagen, dann zweifelt man eben weniger an den Zehn, sondern sich selbst. Dazu dann noch den Rotstift bzgl. Formulierungen im Vertrag ansetzen, keine Ahnung. Das Selbstvertrauen hätte ich ggf. wenn ich nicht arbeiten müsste und ausgesorgt hätte und nur des Interesse wegen dort wäre.

Ich persönlich war froh überhaupt was gefunden zu haben, da das Gespräch gerade nach oder im Thema Gehalt abrupt beendet wurde. Letztlich ist da das Selbstvertrauen wohl stark abhängig von den Erfahrungen die man gemacht hat und was damit die persönliche Wahrheit ist.

Davon ab ist viel in Verträgen aber auch Standard. Oft gibt es negative Sachen im Vertrag die nicht gelebt werden oder eben das Gleiche nur anders herum.

bearbeitet von Velicity

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vor 23 Stunden schrieb synzonic:

Ist aber auch kein kleines Unternehmen mehr, der ganze Verbund hat ~350.000 MA und hier ist gefühlt die Priorität Nummer 1 die Gesundheit aller Mitarbeiter, glaube nicht dass ich jemals wieder das Unternehmen wechseln werde

Bei der Größe muss man das Unternehmen ja auch nicht verlassen um was neues zu machen.

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