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Hallo zusammen,

war schon lange nicht mehr hier 🙈
Ich bin derzeit etwas mit mir am hadern...
Nachdem ich meinen Ausbildungsbetrieb 2016 verlassen habe, um fĂŒr 6 Monate in einem anderen Unternehmen zu arbeiten, um dann wiederum festzustellen dass das nichts fĂŒr mich war und dann wieder zurĂŒck zum alten AG zu wechseln, sind nun wieder etwas ĂŒber 3 Jahre vergangen.

Ich bin derzeit, abgesehen vom Gehalt, eigentlich sehr zufrieden. Die Arbeit macht weitestgehend Spaß, aber hauptsĂ€chlich gehe ich wegen den Kollegen gerne zur Arbeit.
Trotzdem schaue ich mich aktuell immer hĂ€ufiger nach Stellenangeboten um oder hole mir mal nĂ€here Infos von Headhuntern, wenn ich wieder ĂŒber Xing angeschrieben werde. 

So richtig verstehen kann ich mich da aber selber nicht.... warum ist der Reiz momentan wieder so groß, etwas neues zu sehen, obwohl es mir doch beim derzeitigen AG gut geht?
NatĂŒrlich wĂ€re mehr Geld verlockend, aber das ist mir nicht mehr sooo wichtig. Aber ein neues Arbeitsumfeld interessiert mich doch schon sehr... ein grĂ¶ĂŸeres Unternehmen mit innovativen Produkten, das mit der Zeit geht... das vermisse ich aktuell sehr.

Zudem habe ich natĂŒrlich viel Angst, dass sich der Wechsel wie damals als ein Fehler darstellt... und ein zweites Mal nehmen die mich sicherlich nicht mehr zurĂŒck ;)

Hat jemand schon was Ă€hnliches erlebt oder fĂŒhlt auch so?
Wie waren eure Erfahrungen damit? 

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Hallo @Panawr,

Das ist glaube ich ganz normal.

Wenn ich das richtig verstanden habe, Ausbildung AG 1, 3 Jahre. AG 2 3 Monate, wieder zu AG 1 und seit 3 Jahren dort. Also insgesamt 6 Jahre, mit kurzer Pause, bei einem AG. Da wĂŒrde mir auch irgendwann "langweilig" werden, jeden Tag das gleiche Umfeld ĂŒber so einen Zeitraum.. es heißt ja auch "Nach 2 Jahren kann man wechseln, nach 5 Jahren sollte man wechseln und nach 7 Jahren muss man wechseln". Zahlen sind im Endeffekt natĂŒrlich austauschbar, aber die Quintessenz daraus ist, das du vielleicht mal einen Tapetenwechsel brauchst ;)

Mehr Geld kommt dann meist von alleine, je nach gegebenen Bedingungen natĂŒrlich.

vor 12 Stunden schrieb Panawr:

Zudem habe ich natĂŒrlich viel Angst, dass sich der Wechsel wie damals als ein Fehler darstellt... und ein zweites Mal nehmen die mich sicherlich nicht mehr zurĂŒck ;)

Das ist das Risiko. Aber du musst ja nicht zu AG 1 zurĂŒck, wenn sich AG 3 als Fehler herausstellt. Es gibt auch noch AG 4 :)

vor 12 Stunden schrieb Panawr:

Hat jemand schon was Ă€hnliches erlebt oder fĂŒhlt auch so?
Wie waren eure Erfahrungen damit? 

Ich hatte das GefĂŒhl nach insgesamt knapp 4 Jahren bei meinem Ausbildungsunternehmen schon. Obwohl ich da nicht mal das GefĂŒhl hatte, zu wenig Geld zu bekommen. Aber immer wieder Ă€hnliche Projekte und jeden Tag das gleiche sehen.. bin dann zu einem anderen AG, wo es aber nicht so passte und nach 4 Monaten ging es schon wieder weiter zum jetzigen AG, wo ich jetzt happy bin. Ist ganz normales Business, auch wenn ich in dem Moment, als ich beim AG 2 die KĂŒndigung bekam, etwas aus den Wolken gefallen bin.

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GrundsĂ€tzlich gilt, dass die Beziehung Arbeitgeber <-> Arbeitnehmer keine Ehe ist, in der man sich treu bis in den Tod sein muss. Dein Arbeitgeber sucht Menschen, die X können und Du suchst einen Arbeitgeber, der Dir dafĂŒr Y bezahlt und Arbeitsumfeld Z bietet. Das scheint bei Euch aktuell zu passen, heißt jedoch nicht, dass dies auf ewig so bleiben muss.

Von daher braucht ein Wechsel nicht zwingend tiefe GrĂŒnde, um sinnvoll zu sein. Auch, wenn ich die Meinung von @treffnix nur bedingt teile, hat sie einen wahren Kern. Gerade, wenn Du am Anfang Deiner Laufbahn stehst, ist dieser Ratschlag nicht verkehrt. Ab 30, spĂ€testens 40, wĂŒrde ich diesen dann jedoch nicht mehr unterschreiben, weil sich das eigene Leben und die beruflichen Spielregeln verĂ€ndern.

Wenn Du also das BedĂŒrfnis verspĂŒrst, etwas anderes zu sehen, dann wage den Schritt. Allerdings solltest Du Dir vorher ĂŒberlegen, was Du von Deinem neuen Arbeitgeber erwartest. "Einfach nur so" oder "weil es neu ist" wird Dich auf Dauer genau so wenig glĂŒcklich machen wie bei Deinem aktuellen AG und dann hast Du dasselbe Spiel in 2-3 Jahren wieder. Das ist auch nicht Sinn der Sache.

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vor 1 Minute schrieb Errraddicator:

Gerade, wenn Du am Anfang Deiner Laufbahn stehst, ist dieser Ratschlag nicht verkehrt. Ab 30, spĂ€testens 40, wĂŒrde ich diesen dann jedoch nicht mehr unterschreiben, weil sich das eigene Leben und die beruflichen Spielregeln verĂ€ndern.

Den Punkt hatte ich vergessen zu erwÀhnen: Ich bin auch erst 20, da sieht man das (so zumindest meine Erfahrung) alles noch nicht so eng, wenn man alle paar Jahre wechselt, wenn es nicht sogar zum guten Ton gehört. @Panawr, du hast jetzt nichts zu deinem Alter gesagt, nur das die Ausbildung noch nicht so lange her ist, deswegen bin ich jetzt davon ausgegangen das du noch relativ jung bist.

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Erst mal danke fĂŒr eure Antworten :)

vor 10 Minuten schrieb treffnix:

du hast jetzt nichts zu deinem Alter gesagt, nur das die Ausbildung noch nicht so lange her ist, deswegen bin ich jetzt davon ausgegangen das du noch relativ jung bist.

Ich habe 2012 meine Ausbildung angefangen und war zu dem Zeitpunkt knackige 24 Jahre alt... Heute bin ich 31.
FĂŒhle mich jetzt nicht unbedingt alt, bin aber auch kein junger HĂŒpfer mehr.
Ich bin Verheiratet, jedoch keine Kinder und auch keine in Planung.... Trotzdem kann ich mir natĂŒrlich keine Arbeitslosigkeit leisten, das wĂ€re der worst case. 

vor einer Stunde schrieb treffnix:

Zahlen sind im Endeffekt natĂŒrlich austauschbar, aber die Quintessenz daraus ist, das du vielleicht mal einen Tapetenwechsel brauchst

Das waren auch die Worte meiner Frau, klingt auch sehr plausibel. 

vor 20 Minuten schrieb Errraddicator:

Wenn Du also das BedĂŒrfnis verspĂŒrst, etwas anderes zu sehen, dann wage den Schritt. Allerdings solltest Du Dir vorher ĂŒberlegen, was Du von Deinem neuen Arbeitgeber erwartest.

Exakt... ich mache derzeit viele Gedanken, was ich von meinem "perfekten" AG erwarte und auch was ich dafĂŒr bereit bin zu leisten.
Da ich wahrscheinlich bis zur Rente hier bleiben könnte, habe ich natĂŒrlich absolut keinen Druck... lediglich die Zeit im Nacken, denn jĂŒnger werde ich nicht mehr, wie du bereits mit:

vor 22 Minuten schrieb Errraddicator:

Ab 30, spĂ€testens 40, wĂŒrde ich diesen dann jedoch nicht mehr unterschreiben, weil sich das eigene Leben und die beruflichen Spielregeln verĂ€ndern.

schon ganz gut beschrieben hast.

Das ist nĂ€mlich die Angst auf der anderen Seite... je lĂ€nger ich warte, desto weniger Antrieb werde ich wahrscheinlich haben, den Job noch mal zu wechseln, bis ich irgendwann vermutlich zu alt dafĂŒr bin. Das könnte ich dann in Zukunft bereuen.
Auf der anderen Seite könnte ich dann genau so gut bereuen, den AG verlassen zu haben, wo ich Seite an Seite mit meinem besten Freund arbeite und mich mit jedem Kollegen gut verstehe...Â đŸ˜©

Genau das macht es so schwierig fĂŒr mich.... first world problems. 

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vor 37 Minuten schrieb Panawr:

Erst mal danke fĂŒr eure Antworten :)

Ich habe 2012 meine Ausbildung angefangen und war zu dem Zeitpunkt knackige 24 Jahre alt... Heute bin ich 31.

Das ist nĂ€mlich die Angst auf der anderen Seite... je lĂ€nger ich warte, desto weniger Antrieb werde ich wahrscheinlich haben, den Job noch mal zu wechseln, bis ich irgendwann vermutlich zu alt dafĂŒr bin. Das könnte ich dann in Zukunft bereuen.
Auf der anderen Seite könnte ich dann genau so gut bereuen, den AG verlassen zu haben, wo ich Seite an Seite mit meinem besten Freund arbeite und mich mit jedem Kollegen gut verstehe...Â đŸ˜©

Genau das macht es so schwierig fĂŒr mich.... first world problems. 

Je Ă€lter man wird, desto schwieriger wird eine berufliche Neuorientierung. Ab 40 oder 50 Plus gibt es definitiv HĂŒrden von Arbeitgebern, Ă€ltere ĂŒberhaupt noch einzustellen. Mit 31 sehe ich da kein Problem.

Also man könnte die Frage auch so formulieren: "wenn nicht jetzt, wann dann?".

Übrigens gibt es ab einem bestimmten Alter auch so etwas wie "Midlifecrisis", aber ich denke, da bist Du noch weit von entfernt.

Auf jeden Fall viel Erfolg !

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vor einer Stunde schrieb Errraddicator:

Von daher braucht ein Wechsel nicht zwingend tiefe GrĂŒnde, um sinnvoll zu sein. Auch, wenn ich die Meinung von @treffnix nur bedingt teile, hat sie einen wahren Kern. Gerade, wenn Du am Anfang Deiner Laufbahn stehst, ist dieser Ratschlag nicht verkehrt. Ab 30, spĂ€testens 40, wĂŒrde ich diesen dann jedoch nicht mehr unterschreiben, weil sich das eigene Leben und die beruflichen Spielregeln verĂ€ndern.

Da stimme ich zu. Irgendwie komme ich mir jetzt komisch vor, weil ich mir vorstellen kann bis zum Ende meiner Arbeitszeit bei meinem AG zu bleiben. Alles stimmt hier, Arbeitsumfeld, Bezahlung, Möglichkeit zur Neuorientierung im Betrieb, Lage etc..

Bin jetzt seit 6 Jahren bei dem AG und immer noch zufrieden - kann nicht unbedingt nachvollziehen warum ich nÀchstes Jahr wechseln muss.

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vor 2 Minuten schrieb thereisnospace:

[...] Möglichkeit zur Neuorientierung im Betrieb [...]

Hier sehe ich den springenden Punkt. Wenn du dich in der Hierarchie hoch arbeiten kannst und SprĂŒnge "nach oben" machst oder zwischendurch SprĂŒnge in ein anderes Team/Abteilung/Department machst, ist das auch etwas positives, da hat mein oben genannter Spruch wohl kaum eine Bedeutung. Wichtig ist nur, nicht 10 Jahre auf der Stelle stehen zu bleiben.

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vor 14 Minuten schrieb thereisnospace:

Bin jetzt seit 6 Jahren bei dem AG und immer noch zufrieden - kann nicht unbedingt nachvollziehen warum ich nÀchstes Jahr wechseln muss.

Dito.

ich habe in den letzten beiden Jahren öfter mal VorstellungsgesprÀche und den ganzen Kram mitgemacht, was Wechselabsichten betrifft bin ich zu dem Schluss gekommen...

... es mĂŒsste sich im aktuellen Job einiges zum negativen Ă€ndern

z.B. neue Kollegen mit denen ich mich absolut nicht verstehe. Umzug des BĂŒros von aktueller Toplage (Stadtpark + Einkaufsmöglichkeiten 200m entfernt) zur miesen Lage.

... oder man mĂŒsste mir einen Haufen mehr Geld geben, zusĂ€tzlich mĂŒsste die neue Firma aber auch einen super Eindruck machen

... die neue Firma mĂŒsste mir mehr Geld zahlen und einen 80 bis 100% Remote-Arbeitsplatz anbieten

Dann wĂŒrde ich höchstwahrscheinlich in die Heimat zurĂŒckziehen und mir endlich Hunde holen, easy

... ich mĂŒsste Lust auf völlig neue Technologien haben (und bei der neuen Firma mehr Geld verdienen)

Passiert nicht. Ich mag PHP und JS, habe aber gleichzeitig öfter mal die Möglichkeiten kleinere Projekte auch mal in Java oder so umzusetzen.

 

Also, ich bleibe wohl noch eine Weile hier :D

bearbeitet von PVoss

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Moin,

ich wĂŒrde mir als erstes ĂŒberlegen, was erwartest du von deinem Arbeitgeber und wieso bist du unzufrieden. Dann kannst du mit deinem Chef ganz offen sprechen. Ich wĂŒrde ihm sagen, dass du dich sehr wohl fĂŒhlst aber unterbewusst in letzter Zeit mit dem Gedanken einer KĂŒndigung gespielt hast. Du jedoch weißt wie es letztes Mal gelaufen ist und willst eigentlich da bleiben.

FĂŒhlst du dich unterfordert? Willst du neue Technologien lernen? Ist es das Gehalt? Willst du gerne Projekte leiten oder mehr Verantwortung ĂŒbernehmen?

Ein guter Chef sollte hier hoffentlich Möglichkeiten haben, dir dies zu ermöglichen. Ein Chef kann auch nur etwas Ă€ndern, wenn er weiß das du unzufrieden bist und wenn du ihm noch direkt die Ursache sagen kannst ist es doch umso besser :-). Du kannst ihm auch ganz offen sagen, dass es dein Ziel ist irgendwann mal 80k/Jahr zu verdienen und ihn fragen ob dies in der Firma ĂŒberhaupt irgendwann realistisch sein könnte und wenn ja, wie du innerhalb der nĂ€chsten XX Jahre dahin kommst.

Ich war selbst bei meinem Arbeitgeber auch schon mehrfach unzufrieden. Jedoch konnte ich mit meinem Chef immer Lösungen finden. Eine KĂŒndigung sollte mMn. das letzte Mittel sein J.

Vg,
smite

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Hi,

das Leben ist voller Risiken. Ich kenne das GefĂŒhl, und je Ă€lter man wird, desto schwieriger werden solche Entscheidungen. Denn die AbhĂ€ngigkeiten sind i.d.R. grĂ¶ĂŸer und man findet im Zweifelsfall auch nicht mehr so leicht einen neuen Job, falls man in der Probezeit gehen muss.

Aber: Das GefĂŒhl wird sich vermutllich nicht einstellen, wenn du es nicht versuchst. Da der Markt momentan sehr gut ist und du mit 31 ja eigentlich die Mischung aus Jung und Erfahrung mitbringst, wie sie sich die meinsten AG wĂŒnschen, wĂŒrde ich das Risiko als gering einstufen.

Aber man sollte natĂŒrlich IMMER ein paar finanzielle RĂŒcklagen haben, falls es doch anders kommt man als erhofft, das gibt zumindest ein wenig Sicherheit. Dann könnte man auch ein paar Wochen/Monaten Arbeitslosigkeit ĂŒberstehen, ohne auf alles verzichten zu mĂŒssen.

Letzten Endes wird dir diese Entscheidung niemand abnehmen können, aber ich bin auch schon gewechselt weil ich was Neues sehen wollte, obwohl ich nicht unzufrieden war. Aber ich kenne auch etliche Leute die eben unzufrieden sind, aber sich dann doch nicht trauen, was ich wiederum gar nicht verstehen kann.

Also nur Mut, du wirst auf jeden Fall Erfahrung gewinnen, sei es fachlich oder menschlich, und davon wirst du zumindest mittelfristig profitieren.

bearbeitet von carstenj

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Hallo zusammen. Mal ein "kleines" update:

Ich habe mir jetzt mal intensiv darĂŒber Gedanken gemacht, wo ich aktuell stehe und was ich eigentlich möchte:

Wo stehe ich?  
Ich habe einen sehr sicheren Job mit super Kollegen. Der AG wĂŒrde mich bis zur Rente behalten, wenn es ihn dann noch gibt 🙈. Jedoch weiß ich, dass ich in 10 Jahren wahrscheinlich noch exakt die gleiche Position haben werde wie jetzt, da man sich hier in der IT einfach nicht beruflich verĂ€ndern oder entwickeln kann. Ich habe hier zwar sehr viele Freiheiten, besonders was Technologien und Arbeitseinteilung angeht, jedoch sind die Anforderungen immer irgendwie gleich und haben wenig Platz fĂŒr innovation. 

Was möchte ich?
Was ich vermisse, ist die Aussicht sich beruflich entwickeln zu können. Ich möchte nicht im wissen leben, dass ich in mehreren Jahren noch genau die gleiche Aufgabe haben werde wie jetzt. Zudem möchte ich an einem Produkt arbeiten, mit dem ich mich (wenigstens ein bisschen) identifizieren kann, was aktuell eher nicht der Fall ist.  Weiterhin möchte ich in einen grĂ¶ĂŸeren Betrieb, der Zukunftsorientiert denkt und mit dem Geist der Zeit geht.  

Was hindert mich?
Wie schon erwĂ€hnt ist meine Stelle hier sehr sicher und ich arbeite prinzipiell auch gerne hier. Es fĂ€llt mir aktuell schwer den Mut aufzubringen zu handeln. Ist es jetzt der richtige Zeitpunkt? Wann ist der richtige Zeitpunkt? Verpasse ich irgendwann den richtigen Zeitpunkt? Ich habe Angst, mit starke VorwĂŒrfe zu machen, sollte es dann nicht funktionieren und auch weitere AG stellen sich immer als Fehlschlag aus. Wie wahrscheinlich das ist kann ich nicht beurteilen, schwirrt aber als Szenario in meinen Kopf herum.

 

Derzeit existiert exakt 1 AG in meiner Region, der mich reizen wĂŒrde dort zu arbeiten. Ich hatte vor einigen Monaten mal Kontakt per XING mit deren Personalabteilung (von deren Seite aus), hatte zu diesem Zeitpunkt aber höflich abgelehnt. 
Sollte ich den Mut aufbringen, wĂŒrde ich wahrscheinlich den ersten Schritt erst Mal wieder ĂŒber XING machen. 

Sollte ich meinen aktuellen Betrieb verlassen, wĂ€re das nicht vor Ende April / Anfang Mai, da ich noch in einem Projekt stecke, was ich ungern abbrechen möchte. Hier wĂ€re die Frage, ob es Sinn macht diesen AG schon jetzt anzuschreiben, obwohl der Wechseln dann noch ne Weile dauern wĂŒrde.

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vor 19 Minuten schrieb Panawr:

Sollte ich meinen aktuellen Betrieb verlassen, wĂ€re das nicht vor Ende April / Anfang Mai, da ich noch in einem Projekt stecke, was ich ungern abbrechen möchte. Hier wĂ€re die Frage, ob es Sinn macht diesen AG schon jetzt anzuschreiben, obwohl der Wechseln dann noch ne Weile dauern wĂŒrde.

Ich wĂŒrde schon jetzt anfangen mich zu bewerben, und auch nicht nur auf die eine Alternative festlegen. Schau doch einfach mal, was es sonst noch gibt.

Als Vergleich: Du bist gerade wieder Single geworden und schaust dich unverbindlich auf dem Markt um, auch wenn du deine prÀferierte Lieblingspartnerin schon im Auge hast. Es gibt ja nicht nur "bleiben" oder "die da und sonst keine". Du bist auch nicht in in der Situation "Augen zu und durch, Hauptsache Freundin" (= Arbeitslosigkeit, Jobcenter drÀngelt)...

Also klopf mal an, frag nach, sag aber auch, dass du erst zum $Monat anfangen könntest, weil du ein bestimmtes Projekt noch fertig machen möchtest. Im Idealfall sagen die dir dann jetzt schon ob ja oder nö, du kannst den Vertrag in trockene TĂŒcher bringen lassen und deinem AG so frĂŒh wie möglich mitteilen, dass er nicht mehr langfristig mit dir planen soll/kann.

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vor 44 Minuten schrieb Panawr:

Ende April / Anfang Mai

Stimme @Maniska zu. Aber es ist auch zu bedenken, das jetzt schon teilweise geplant wird bzw. Abteilungen evtl. umstrukturiert. Bei vielen Unternehmen wird sie schon abgeschlossen sein, bei manchen fÀngt sie erst an. Merkt man auch daran, dass derzeit (meine Empfindung) viele Stellenangebote auf dem Markt sind.

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ErgĂ€nzen möchte ich noch, dass sich "Ende April/Anfang Mai" zwar noch weit weg anhört, aber fĂŒr HR eigentlich keine große Zeitspanne darstellt. Selbst mit einem Monat KĂŒndigungsfrist stehst du, Stand heute, erst zum 1.3. zur VerfĂŒgung, bei 3 Monaten Frist wĂ€re das jetzt schon erst zum Mai. Bei einem regulĂ€ren Bewerbungsprozess wĂŒrde ich nicht vor Februar mit einer Zusage (bzw unterschriebenem Vertrag) rechnen, damit verschiebt sich das alles noch mal.

Und da sind so SpĂ€ĂŸe wie "zum Quartalsende" noch nicht mal bedacht.

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So... gesagt, getan.

Habe kommende Woche einen Termin bei meiner Wunschfirma. Ging dann ja jetzt doch flott ;)

Bin mal sehr gespannt, bzw. bin ich mir noch nicht sicher ob ich möchte dass es mir dort gefĂ€llt oder nicht 🙈
Ich hoffe nur, dass ich das jetzt nicht alles ĂŒberstĂŒrze... hab ein wenig GefĂŒhlschaos im Moment.... ganz von all dem abgesehen, kann es ja noch genau so gut sein, dass die mich doof finden und gar nicht wollen.

Na ja... einfach mal abwarten wie sich das jetzt nÀchste Woche entwickelt. Werde euch auf dem laufenden halten.

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vor 2 Minuten schrieb KeeperOfCoffee:

Das ist ein einfaches BewerbungsgesprÀch und kein Date :D 


Ist fĂŒr mich tatsĂ€chlich kein so großer Unterschied... 
Man verabredet sich, sucht nach gemeinsamen Interessen, lacht ein bisschen und hofft dass es auf beiden Seiten funkt  😜

Ich habe anscheinend ein eher romantisches Bild davon ;)

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vor 3 Stunden schrieb Panawr:

Hat sich wohl nicht so ganz durchgesetztÂ đŸ€·â€â™‚ïž

War wahrscheinlich selbst fĂŒr eine HR-Abteilung nicht vertretbar jemanden dafĂŒr zu bezahlen, dass er auf dem Smartphone 8h am Tag nach links wischt.

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Hatte mal eine App die genau diese Funktion hatte: Truffls

Hab Sie allerdings nach einer Woche wieder deinstalliert, weil kaum ein positiver Swipe von mir ein Match gebracht hat und selbst bei einem Match einfach keine RĂŒckmeldung kamen.

Sah fĂŒr mich auch so aus, dass die Firmen/HR-Abteilungen da einfach mal angemeldet haben aber keiner hat sich vernĂŒnftig darĂŒm gekĂŒmmert.

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