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Wie bekomme ich den Bogen zurück zur Anwendungsentwicklung?

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vor 23 Minuten schrieb Whiz-zarD:

Das Einstiegsgehalt verpufft aber schnell mit ein paar Jahren Berufserfahrung. Dann sind die Gehälter gleichauf. 

Ja?

Die Fachinformatiker die 70-100k€ p.a. machen sind eher noch die Ausnahme. Zumindest kommt in meinem Bekanntenkreis keiner auf ein solches Gehalt. Da sind ist dann egal ob 5 oder 10 Jahre, die Gehälter liegen so im Bereich 55-65k€. Bei den studierten mit 10 Jahren Berufserfahrung, sind deutlich mehr dabei, die in dem erstgenannten Gehaltrange verdienen. Liegt in meiner Blase sicher auch daran, dass vielen davon in einem IGM Betrieb arbeiten und man als FI sehr schlechte Chancen auf die höheren EGs hat.

bearbeitet von SnarlingDog

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vor 1 Minute schrieb SnarlingDog:

Die Fachinformatiker die 70-100k€ p.a. machen sind eher noch die Ausnahme. 

Wer redet denn hier von 70 - 100k EUR p.a.? Es war die Rede von 50k EUR p.a. als Einstiegsgehalt und wie du richtig erkannt hast, ist dann im Durchschnitt nicht mehr viel Luft nach oben. Egal ob Studium oder nicht. Zumindest als Softwareentwickler. Wer mehr verdienen möchte, muss dann die Karriereleiter höher hinauf.

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Also ich habe den Satz so verstanden, dass die Gehälter nach ein paar Jahren auf dem gleichen Niveau sind, egal ob Studium oder Ausbildung. Das der FI nach ein paar Jahren auch das Einstiegsgehalt vom studierten erreicht, ist ja kaum relevant, wenn der studierte dann schon wieder 15k mehr hat.

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vor 16 Minuten schrieb SnarlingDog:

Also ich habe den Satz so verstanden, dass die Gehälter nach ein paar Jahren auf dem gleichen Niveau sind, egal ob Studium oder Ausbildung. Das der FI nach ein paar Jahren auch das Einstiegsgehalt vom studierten erreicht, ist ja kaum relevant, wenn der studierte dann schon wieder 15k mehr hat.

Die Gehälter beider steigen nicht proportional... Das Gehalt eines FIs steigt stärker als eines Studienabsolventen.

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vor 6 Minuten schrieb treffnix:

Würde mich als jemand mit Ausbildung interessieren, wo das herkommt ;) 

Ist doch ganz einfach. Ein FI hat die größte Gehaltssteigerung mit Wechsel und steigender BE. Jemand der studiert steigt meist höher ein. Prozentual gesehen hat also der FI mehr Steigerung nach oben.

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vor 11 Minuten schrieb KeeperOfCoffee:

Ein FI hat die größte Gehaltssteigerung mit Wechsel und steigender BE. Jemand der studiert steigt meist höher ein

Das würde ja aber voraussetzen, dass FI und Bachelor nach x Jahren auch das gleiche Gehalt bekommen, dem ist ja leider oft nicht so. Haben wir doch vor Kurzem noch in einem anderen Thread diskutiert, wo es um Durchschnittsgehälter ging.

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vor 5 Minuten schrieb treffnix:

Das würde ja aber voraussetzen, dass FI und Bachelor nach x Jahren auch das gleiche Gehalt bekommen

... Nein. Ein Fisi der mit 40k anfängt und nach X Jahren 60k verdient hätte eine Steigerung von 50%.

Ein Bsc der mit, sagen wir mal 60k (damit ich den Rechner nicht zücken muss^^) einsteigt und nach X Jahren bei 80k endet, hätte eine Steigerung von 33.33%.

Darum auch:

vor 29 Minuten schrieb Whiz-zarD:

Die Gehälter beider steigen nicht proportional

 

bearbeitet von KeeperOfCoffee

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Da wir diese Debatte bereits häufig hatten, ziehe ich sie nun einmal anders herum auf als üblich. 😇

Ich denke, es ist unstrittig, dass die Studien-Angebote für die IT (Vollzeit, nebenberuflich, Teilzeit oder via Fernuni) drastisch gestiegen sind. Auch die Angebote für duale Studenten sind heute Alltag, welche es vor 10 Jahren so weder in Quantität noch Qualität gab. Hier im Forum sind die Themen "Studium nachholen" oder "Studium vs. Ausbildung" ein Dauerbrenner. Die Ausbildungsberufe des Fachinformatikers werden dieses Jahr neu geordnet und neue Sparten aus dem Boden gehoben, welche sich massiv an akademischen Vorbildern (Data Science z. B.) orientieren. Alle Beteiligten der IT scheinen das Thema Studium irgendwie auf dem Schirm zu haben.

Wenn also das Studium so wenig bringt, drängt sich mir folgende Frage auf: Sind die alle blöd? Sowohl IHK, Berufsschulen, Unternehmen, Azubis und Gelernte, die sich weiterbilden wollen? Alle nehmen sie enorme Hürden auf sich, aktualisieren ihre Lehrpläne/Berufsbilder, investieren Zeit sowie Geld und prügeln sich die Wochenenden, Feierabende und Familienplanungen um die Ohren, nur um einen Wisch zu erlangen, der am Ende des Tages nichts besser für sie macht?

Investieren diese also, unabhängig voneinander, so viel Zeit/Geld/Mühe fehl oder ist das Studium doch nicht so unerheblich wie es hier im Forum gerne dargestellt wird?

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vor 3 Minuten schrieb KeeperOfCoffee:

... Nein. Ein Fisi der mit 40k anfängt und nach X Jahren 60k verdient hätte eine Steigerung von 50%.

Ein Bsc der mit, sagen wir mal 60k (damit ich den Rechner nicht zücken muss^^) einsteigt und nach X Jahren bei 80k endet, hätte eine Steigerung von 33.33%.

Darum auch:

 

Was hat so eine Rechnung für einen Mehrwert? Wichtig ist doch nicht, wie hoch der prozentuale Gehaltsanstieg ist, sondern wie viel Euro man nach x Jahren verdient hat. Wir haben alle nur ein (Arbeits-)leben und Dein Beispiel ist ziemlich eindeutig. Nehmen wir Dein Beispiel für voll, weiß ich nicht, was es noch darüber zu diskutieren gibt, ob ein Studium sinnvoll ist und ob man dies benötigt oder nicht. 🤔

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vor 4 Minuten schrieb Errraddicator:

Wenn also das Studium so wenig bringt, drängt sich mir folgende Frage auf: Sind die alle blöd?

Die Sache ist: Wir reden hier immer nur vom Geld bzw. wann sich die Investition lohnt. Was vergessen wird ist, dass ein Studium oft die Tür ist, um gewisse Positionen überhaupt zu besetzen.

 

@Errraddicator ging um die Aussage von Whiz

bearbeitet von KeeperOfCoffee

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vor 5 Minuten schrieb Errraddicator:

[ ... ] oder ist das Studium doch nicht so unerheblich wie es hier im Forum gerne dargestellt wird?

Ich glaube, viele schließen hier von sich auf Andere. Nur weil hier einige Engagierte FIs aktiv sind, die teilweise richtig viel Aufwand in ihre Karriere stecken und irgendwann dann auch >80k verdienen, kann das noch lange nicht jeder. Und ein bisschen Neid könnte bei manchen auch mitspielen...

 

vor 3 Minuten schrieb KeeperOfCoffee:

Was vergessen wird ist, dass ein Studium oft die Tür ist, um gewisse Positionen überhaupt zu besetzen.

Das ist für mich auch der wichtigste Punkt am Studium. Man qualifiziert sich damit für Positionen, an die man sonst gar nicht kommen würde. 

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vor 7 Minuten schrieb treffnix:

Das würde ja aber voraussetzen, dass FI und Bachelor nach x Jahren auch das gleiche Gehalt bekommen, dem ist ja leider oft nicht so. Haben wir doch vor Kurzem noch in einem anderen Thread diskutiert, wo es um Durchschnittsgehälter ging.

Die Regel ist aber so. Zumindest wenn es um reine Softwareentwicklung geht. Denn da spielt nach wenigen Jahren die Berufserfahrung eine Rolle und nicht mehr der Ausbildungsstand. Nach ein paar Jahren zählt der B.Sc. nicht mehr. Auch ein B.Sc.-Absolvent kann schlechten und ineffizienten Code schreiben. Studienabsolventen gehen aber meist in höhere Positionen, wo sie dann mehr Geld verdienen können und da sind wir beim Punkt, wieso die Durchschnittgehälter oft so weit auseinander klaffen. 

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Man vergleicht eh immer mit sich selbst und seinem Umfeld, was ja auch normal ist. Gerade in Foren wie diesen, wo viele Leute sind, die sich für ihren Job interessieren, ggf. auch aktiv ihre Karriere pflegen, haben wir dann schon ein Publikum das im großen und ganzen in allen Belangen ein gutes Stück über dem Durchschnitt angesiedelt ist.

Für alles andere haben wir größere Umfragen und Statistiken, die zeigen klar wie groß die Lücke ist, auch bei gleicher Rolle/Tätigkeit.

Klar die Unternehmen müssen irgendwie die Bewerbungen filtern. Man kann schlecht alle einladen. Kleine Startups orientieren sich da ggf. am amerikanischen Markt und schauen sich gern einen Github Account an, die meisten deutschen Firmen sind da aber konservativer.

Das Studium ist hierzulande nun einmal in den Köpfen etwas "Hochwertigeres", unabhängig wie gut es einen auf den jeweiligen Job vorbereitet. Klar kann jemand aus einem IT-Studium kommen, in die Entwicklung gehen und in der Praxis schlecht sein. Den Kollegen mit der Ausbildung fehlt dafür je nach Gebiet ein wenig Mathe etc. pp.

Fakt ist aber die wenigsten Leute mit IT-Studium gehen anschließend tatsächlich in die Forschung oder theoretische bzw. wissenschaftliche Bereiche, auf die sie das Studium vorbereitet.

Bei gleicher Tätigkeit liegen die Leute mit Studium meist leicht höher, was ich bis dato mitbekommen habe. Jedoch wandern dort subjektiv mehr Leute in andere Tätigkeiten ab. Projektleitung, Beratung etc. pp. wo es i.d.R. ein paar Euro mehr gibt.

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