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Ausbildung oder doch neues Studium wagen?

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Hallo,

ich bin zur Zeit in einer schwierigen Situation, nicht nur durch das Coronavirus🙃.

Kurz zu mir: Bin 29 Jahre alt und habe zwei abgebrochene StudiengĂ€nge im Bereich Maschinenbau. Lebe zur Zeit bei meinen Eltern zu Hause und halte mich mit Nebenjobs ĂŒber Wasser. Nun hatte ich immer Interesse am Programmieren, habe es aber nie richtig durchgezogen. Ich habe nur einmal ein Webdevelopment Kurs bei Udemy gemacht und habe nun mit watchandcode angefangen.

Nun ist es so dass ich mich schon lange selbstÀndig machen möchte, habe Ideen die ich einfach mal ausprobieren möchte.

Mein Problem ist eigentlich der, dass ich schon Geld verdienen muss, weil ich ausziehen will. Andererseits möchte ich keine Zeit verschwenden (weil ich ja schon leider so alt bin), denn das Studium dauert genauso lange wie die Ausbildung und ich hĂ€tte besser Berufsaussichten mit einem Bachelor. Auf der anderen Seite muss ich Geld verdienen und ich muss auch LangzeitstudiengebĂŒren von 980€ pro Semester bezahlen, ich knnte aber auch als Werkstudent nebenher arbeiten, was aber sicherlich mein Studium verlĂ€gern wird. Außerdem bin ich mir unsicher ob ich ein Studium packen werde. Ich hatte große Probleme mit Mathe wĂ€hrend meinen zwei vorherigen StudiengĂ€ngen und ich habe mir ein paar ModulhandĂŒcher angeschaut und da sind Themen dabei die mir damals schon Schwierigkeiten gemacht haben.

Was wĂ€re jetzt Sinnvoller: eine Ausbildung als Fachinformatiker AE anfagen (wenn mich ĂŒberhaupt jemand nimmt), oder doch noch ein Studium an einer FH, im Bereich angewandte Informatik, wagen oder vielleicht ein unbezahltes Praktikum machen?

 

bearbeitet von auodstu

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Du bist nie zu alt um zu studieren o. eine Ausbildung abzuschließen.

Ob du ein Studium schaffst kannst nur du selbst gut einschĂ€tzen. Ich habe Mathe 1 geschafft obwohl ich in der Realschule wahrscheinlich einer der schlechtesten in Mathe war. Nur mit genĂŒgend Motivation schafft man Mathe, notfalls mit Nachhilfe.

SelbststÀndig ohne Ausbildung o. Studium ist wirklisch schwer glaub mir.... besonders ohne Berufserfahrung....

Ausbildung ist auch möglich zum einem kriegst du sehr viel Praxiserfahrung und verdienst nebenbei was. Da du noch bei deine Eltern wohnst, muss du dir weniger Sorgen machen als ein Student.

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Das Alter ist kein Hindernis. Mit 40 mag dies problematisch sein, mit 30 kann man das durchaus noch verkaufen. Du musst es begrĂŒnden können und einen Partner finden, der dazu gewillt ist. Davon gibt es aber genug.

Die Frage nach Ausbildung vs. Studium kannst nur Du selbst beantworten. Wenn Du bereits zwei StudiumsanlĂ€ufe hinter Dir hast, welche beide nicht erfolgreich waren, wĂŒrde ich zu einer Ausbildung tendieren. Zwar bekommst Du in einem IT-Studium andere Inhalte vorgesetzt, aber der Aufbau ist weiterhin Ă€hnlich. Eine Ausbildung ist deutlich nĂ€her an der Praxis und das ist fĂŒr viele ansprechender. Ggf. auch fĂŒr Dich.  

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Du kannst dich auch auf ein duales Studium bewerben und hast Ausbildung und Studium in einem, sowie bekommst du etwas mehr Geld als der reine Azubi.

Wenn die Mathe sehr schwer fĂ€llt und dich auch nicht interessiert, dann wĂŒrd ich persönlich eher die Ausbildung machen, dann quĂ€lst du dich weniger.

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Aus Sicht von jemandem, der selbst zwei StudienabbrĂŒche hinter sich hat:

Es noch einmal versuchen zu wollen ist nachvollziehbar, das Ego ist angekratzt und der Ehrgeiz ist eigentlich noch da. Problem ist, dass du dir wirklich sicher sein solltest, dass es beim dritten Mal auf Anhieb, in der Regelstudienzeit funktioniert und du mit einer brauchbaren Note rausgehst. Ich hatte nach dem zweiten Abbruch erhebliche Zweifel daran, dass mir das wissenschaftliche Arbeiten in der Form liegt und dazu stand natĂŒrlich die Frage im Raum, wie ich das finanziert bekomme.

Ich war damals 24 Jahre alt und habe mich dagegen entschieden, auch wenn die Konsequenzen natĂŒrlich nervig waren. Denn da war die Erkenntnis, dass ich knapp vier Jahre vergeudet hatte, unnötigerweise war ich danach ein Jahr arbeitslos und habe anschließend fĂŒr dreieinhalb Jahre im Call-Center gejobbt. In der Summe sind das siebeneinhalb Jahre fĂŒr die Tonne. Eigentlich sogar eher acht, wenn ich die Zeit zwischen BeschĂ€ftigungsende und Aufnahme der Umschulung einbeziehe. ZuzĂŒglich der zwei Jahre.. lassen wir das.

RĂŒckblickend bin ich allerdings froh, keine Zeit in einen weiteren Versuch investiert zu haben. Sonst hĂ€tte ich heute vermutlich immer noch keinen Abschluss oder wĂŒrde noch fĂŒr irgendeinen Internet- und Telefonanbieter im telefonischen Kundenservice arbeiten. Wenn du die Möglichkeit hast eine Ausbildung zu machen oder dir die BA dir eine Umschulung bezahlt, nimm es wahr. Denn, ganz ehrlich, das ist im Vergleich zum Studium ein Klacks und du kannst dennoch in absehbarer Zeit gutes Geld verdienen.

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vor 8 Stunden schrieb Linda1905:

Ich freue mich, hier indirekt auch so motiviert zu werden! Ich bin 30 und Mami, eigentlich studierte PoWi (BA), war aber schon immer so sehr an der Informatik interessiert, dass ich es nun mit einer Ausbildung endlich ausprobieren möchte... To be continued 🌈

Schonmal ĂŒber ein Fernstudium nachgedacht? Dadurch kannst du Familie, Job und ein weiteres Studium vereinbaren..vorrausgesetzt, es wĂŒrde dich finanziell nicht all zu sehr belasten.. Aber ne Ausbildung ist natĂŒrlich auch gut (Y) Egal welchen Weg du gehst, die IT ist eine gute Wahl :)

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Am 26.3.2020 um 12:54 schrieb auodstu:

habe zwei abgebrochene StudiengÀnge

[...]

Außerdem bin ich mir unsicher ob ich ein Studium packen werde.

[...]

Mein Problem ist eigentlich der, dass ich schon Geld verdienen muss

Das sind doch deutliche Zeichen, die gegen ein erneuten Studienversuch sprechen. Es wĂ€re ein deutlich grĂ¶ĂŸerer Nachteil, erneut ein Studium abzubrechen, als eine Ausbildung zu machen.

 

 

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Bei 2 abgebrochenen StudiengĂ€ngen rate ich auch eher dazu zuerst eine Ausbildung zu absolvieren, damit man etwas in der Hand hat. Ich hatte auch einen MitschĂŒler in der Klasse, der 32 Jahre alt war. Wenn ein Unternehmen einen nimmt, geht alles.

Man kann hinterher immer noch ein Studium dran hĂ€ngen. Viele Unternehmen unterstĂŒtzen einen dabei.

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Ein Studium, egal ob (Fach-)Hochschule oder UniversitÀt ist von der Denkart meist sehr wissenschaftlich geprÀgt. Die Ausbildung bietet da definitiv den anwendungsorientierteren Ansatz. Klar. Die Mehrheit der Absolventen einer UniversitÀt landen nicht in der Forschung aber ich möchte auf einen anderen Punkt hinaus.

Wer sich selbststÀndig machen will und das mit solch einem Hintergrund, will dies wahrscheinlich nicht mit einem technischen Forschungslabor tun.

Die Ausbildung bietet dir von Beginn an eine Verdienstmöglichkeit. Nicht die Beste, aber auch nicht zu vernachlÀssigen.

Was es die SelbststĂ€ndigkeit angeht bist du selbst und stĂ€ndig. Du brauchst keinen Abschluss als Eintrittskarte. Du wirst dir Wissen in vielen Richtungen und Bereichen aneignen mĂŒssen. Vom Produkt, ggf. zur Entwicklung, ĂŒber Marketing und Buchhaltung et cetera pp.

Beinahe, wenn nicht sogar alles, was die Unis oder eine Ausbildung vermitteln können, kannst du dir mit genug Disziplin selbst beibringen. Die haben sich das halt schon irgendwie halbwegs Sinnvoll zurecht gekocht um die meisten vorhandenen GeschmĂ€cker und Geschmacksknospen abzudecken  und haben ggf. Möglichkeiten der Lehre die du beim Selbststudium nicht hast, welche im Bereich der Informatik aber auch nicht ausschlaggebend zu sein scheinen. (Ob du in der Medizin schon mal bei einer OP zugesehen und geholfen, mal an einem Leichnam herum geschnitten hast oder nur aus dem Buch gelernt hast ist ein gravierender Unterschied, aber ob du nun zwei Server oder zwei virtuelle Server kommunizieren lĂ€sst.. klar hat das deutliche Unterschiede und TĂŒcken aber der Graben ist nicht ganz so groß)

Fazit:

Schnell an Geld kommen und raus bei den Eltern - > Ausbildung -> was SaJu sagt -> + Abschluss stellt eine Eintrittskarte, und auch ein Auffangnetz fĂŒr gescheiterte SelbststĂ€ndigkeitsversuche, in ein recht gut Bezahltes und Gefragtes Berufsfeld dar

Eigene Ideen in SelbststĂ€ndigkeit verwirklichen -> bedarf weder Studium noch Ausbildung(schadet aber auch nicht), viel Disziplin und das Risiko besteht auf die Nase zu fallen. Und das auch mal hart. Und wer weiß wann du dann zu Hause ausziehst.

LĂ€sst sich aber auch alles irgendwie verketten.

 

(Wer wagt gewinnt, und wer denkt dass er verliert, der hat meist auch schon verloren. Attacke)

Gutes Gelingen!

bearbeitet von redstav

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