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Hallo zusammen,

ich bin neu hier und wollte die Erfahrenen fragen. Ich studierte 12 Semester lang Wirtschaftsinformatik (teilweise auch Informatik) leider habe ich in einem Modul endgültig nicht bestanden. Daher ich bin auf der Suche nach einer neuen Orientierung. Interessant fand ich Fachinformatiker als Systemintegration. Ich habe auch gehört ich könnte die Ausbildungszeit auch kürzen. Welches würdet Ihr für einen 27-jährigen empfehlen Ausbildung oder Umschulung. Zusätzlich hatte ich 1 Jahr lang als Helpdesk in einem Unternehmen gearbeitet. Wie sollte ich das mit dem nicht bestehen, in der Bewerbung erwähnen? 

Grüße 

arca20

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nach 12 Semestern würde ich versuchen als Externer in die FiSi Prüfung zu gehen, Du solltest mehr als genug gelernt haben.

Schau DIr doch mal Prüfungen an ob Du damit klar kommen würdest ?

Eine neue Erstausbildung halte ich bei der Historie nicht für sinnvoll

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Qualität>Quantität... bei der doppelten Studienzeit ggü. d. Regelstudienzeit ist "viel gelernt" vielleicht etwas hoch gegriffen.

Ich will dich nicht persönlich angreifen, aber bei der Studiendauer hast du entweder ein paar Semester nichts getan, oder hast eher mal mehrere Module mehrmals nicht bestanden (was ja wohl zu deinem letztendlichen Abbruch geführt hat)

Bist du dir sicher, dass die IT das richtige für dich ist?

Die Fisi-Prüfungen anschauen, kann sicherlich nicht schaden. Damit kriegst du auch ein Gefühl, wo die Anforderungen bei der Ausbildung liegen.

Wobei die meisten Studiengänge mehr mit Programierung zu tun haben, sprich Anwendungsentwickler. Der Unterschied ist dir geläufig?

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Ich bin auch der Meinung, dass die Prüfung als Externer die beste Wahl wäre. Aber wenn du unbedingt eine Ausbildung oder eine Umschulung machen willst, dann würde ich dir eher zur (verkürzten) Ausbildung raten. Dadurch bist du wie bei einer Umschulung in 2 Jahren fertig, hast aber viel mehr Praxisanteil als bei einer Umschulung. Oft liest man hier auch von Problemen mit der Praxis bei Umschulungen: Kein Praktikumsbetrieb, keine nennenswerte praktische Erfahrung, Betrieb übernimmt die Leute oft nicht,... etc. 

 

 

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vor 5 Minuten schrieb Bitschnipser:

Qualität>Quantität... bei der doppelten Studienzeit ggü. d. Regelstudienzeit ist "viel gelernt" vielleicht etwas hoch gegriffen.

Ich will dich nicht persönlich angreifen, aber bei der Studiendauer hast du entweder ein paar Semester nichts getan, oder hast eher mal mehrere Module mehrmals nicht bestanden (was ja wohl zu deinem letztendlichen Abbruch geführt hat)

Bist du dir sicher, dass die IT das richtige für dich ist?

Die Fisi-Prüfungen anschauen, kann sicherlich nicht schaden. Damit kriegst du auch ein Gefühl, wo die Anforderungen bei der Ausbildung liegen.

Wobei die meisten Studiengänge mehr mit Programierung zu tun haben, sprich Anwendungsentwickler. Der Unterschied ist dir geläufig?

Danke für die Antwort, es gab einige Gründe, die dazu geführte haben, dass ich einige Module nach hinten schieben müsste wie z.B. Voraussetzung nicht erfüllt. Sind die FiSi-Prüfung Bundesland abhänging? 

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Ich würde mir einen normalen Betrieb suchen und eine Ausbildung absolvieren. 27 ist nicht gerade jung, aber jetzt auch nicht dramatisch alt. Falls der Betrieb eine Verkürzung anbietet, dann kannst ja drüber nachdenken, aber das würde ich nicht als Voraussetzung machen. Auf das Jahr kommt es jetzt auch nicht mehr drauf an.

In der Bewerbung musst du leider drauf eingehen, warum du 6 Jahre gebraucht und dann dennoch nicht bestanden hast. Wir kennen ja die Gründe nicht, daher kann man dir auch nicht sagen wie du das am besten verargumentierst. In der Regel ist es besser nah an der Wahrheit zu bleiben, da das Thema bestimmt eine Rolle spielen wird im Vorstellungsgespräch und da muss man überzeugen können mit der Begründung.

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Ich als Umschüler kann dir nur empfehlen, definitiv keine Umschulung zu absolvieren.. Vor allem nicht bei der GFN! Am besten wäre eine klassische Ausbildung, die Du im Idealfall abkürzen kannst.. Oder wie es meine Vorredner dir schon empfohlen haben, als externer die Prüfung zu absolvieren. Wenn Du möchtest, kann ich dir mal eine Prüfung senden und du testest mal aus, ob du dem ganzen gewachsen bist! PS: Ich habe nur die Prüfungen von BW!

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vor 7 Stunden schrieb Bitschnipser:

Nur BaWü kocht ein eigenes Süppchen, die haben auch andere Anforderungen an die betriebliche Projektarbeit, die soll wohl einfacher sein

Dass die schriftlichen Prüfungen in BaWü anders sind, stimmt. Aber die Projektarbeit ist eigentlich ähnlich wie überall sonst. Jede IHK macht es ja sowieso ein bisschen anders, aber dass sie in BaWü leichter sein soll, kann ich so nicht bestätigen. 

Ich würde auch über die Externen-Prüfung gehen. Ich würde mich als Arbeitgeber sonst schon fragen, wieso du nach 12 Semestern nochmal 2 Jahre Ausbildung brauchst, um die Externen-Prüfung zu schaffen. 

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Er erfüllt die Zulassung zur Externenprüfung nicht. Und nun muss man ne Firma finden die jemand Ungelerntes mit abgebrochenen Studium ohne Berufserfahung einstellt.  Nach 4.5 Jahren kann er dann zur Prüfung antrezen. Halte ich für keine vielversprechende Variante.

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12 Semester? Das lasse ich mal so unkommentiert im Raum stehen.

Das wirft natürlich einen Schatten auf deinen Lebenslauf, den man erst einmal gut Argumentieren muss in einem persönlichen Vorstellungsgespräch - sicherlich keine leichte Aufgabe. 

Du erinnerst mich an ein paar meiner alten Kommilitonen. Ich gehörte ebenfalls dazu, habe aber bereits im zweiten Semester gemerkt, dass das nichts wird und deine Situation mir persönlich schon ausgemalt. Nach dem Wirtschaftsabitur wollte ich endlich Geld verdienen, drei bis fünf Jahre nur Theorie hätte ich nicht verkraftet - war damals auch schon Ende 21. Mini Jobs sind keine Alternative für mich.

 Zum Glück habe ich rechtzeitig die Bremse gezogen und mich noch im Studium für eine Ausbildung als FIAE beworben - durch die 2 Semester hatte ich sogar im Bewerbungsprozess einen nicht geringen Vorteil gegenüber frischen Abiturienten.

Mit Mitte 25 hatte ich dann meine dreijährige duale Ausbildung abgeschlossen und heute mit 27 habe ich zwei Jahre Berufserfahrung. Manche der alten Kommilitonen sind heute noch am studieren und da sieht es nicht rosig aus...

Das ist dieser Irrsinn, dass alle unbedingt studieren wollen, und dann sich nicht eingestehen können, dass es nicht das richtige Vorhaben ist.

Ich kann mich noch zu gut an eine Aussage eines Praktikanten in unserem Betrieb erinnern, als wir ihm am Ende dann im Gespräch eine Ausbildung als Alternative oder duales Studium angeboten haben, wenn er dann mit seiner Schulzeit fertig ist.

Darauf antwortet er nur: "Er wolle unbedingt studieren gehen nach der Schule, aber keine Ausbildung, da diese ja wertlos sei!". Ich musste ihm übrigens den Unterschied zwischen einer Ausbildung, dualem Studium und Vollzeitstudium mehrfach erklären.

Ich weiß nicht, woher diese Einstellung kommt, das beobachtet man nicht nur in Einzelfällen...

---

Noch mal zum Themen-Erstellen, um dir weiterzuhelfen:

Informationen zur Externenprüfung:

https://www.comcave.de/umschulung/extern-informationstechnologie/externenpruefung-fachinformatikerin-fachinformatiker-anwendungsentwicklung/

Du musst allerdings 1,5 Jahre in dem Bereich tätig gewesen sein und berufsbezogene Tätigkeiten ausgeübt haben. Das ist sicherlich die größte Hürde, da jetzt einen Betrieb zu finden, ohne Nachweise.

Alternativ könntest du auch eine normale Ausbildung antreten und diese eventuell durch deine "Vorkenntnisse" auf 2,5 Jahre verkürzen, dann wärst du zumindest mit 30 noch fertig - ist sicherlich auch kein Beinbruch und in meinen Augen der bessere Weg.

 

 

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vor 13 Minuten schrieb userbig:

Alternativ könntest du auch eine normale Ausbildung antreten und diese eventuell durch deine "Vorkenntnisse" auf 2,5 Jahre verkürzen,

Er kann auch 2 Jahre verkürzen. Steigt dann einfach Anfang 2. Lj ein und macht nur 2. und 3. Jahr. Haben bei uns aktuell zwei gemacht.

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vor 8 Stunden schrieb Bitschnipser:

Er kann auch 2 Jahre verkürzen. Steigt dann einfach Anfang 2. Lj ein und macht nur 2. und 3. Jahr. Haben bei uns aktuell zwei gemacht.

ich sags nur ungern, aber wenn sich nichts wesendliches geändert hat, wieso sollte er dann die Ausbildung im Schnelldurchgang packen`?

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In 12 Semestern W-Info solltw man zumindest die Inhalte des ersten Lehrjahres gehabt haben. Das erste Lehrjahr kann man sich mMn absolut schenken, wenn man nur geringe Vorkenntnisse hat und sich den Stoff mal selbst anschaut. Wenn man mehrere Jahre (wenn auch nicht sehr erfolgreich) W-Info studiert hat, dann ist mindestens der Inhalt drin. Vielleicht auch der vom 2. .

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vor 10 Stunden schrieb Mathias G.:

ich sags nur ungern, aber wenn sich nichts wesendliches geändert hat, wieso sollte er dann die Ausbildung im Schnelldurchgang packen`?

Weil die IHK Prüfung lächerlich einfach ist - da muss man für manches Zertifikat mehr lernen.

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Klar können mal schwierigere Prüfungen auftauchen, aber das trifft dann ja alle Prüfungsteilnehmer. Am Ende gilt es einfach besser zu sein als der Durchschnittsazubi. Die IHK wird ja niemals eine Prüfung zulassen wo plötzlich 50% durchfallen (notfalls werden sie dann vermutllich Aufgaben anders gewichten etc bis die Bestehensquote wieder akzeptabel ist)

Die typische Vorbereitung ist auch recht einfach. Alte Prüfungen der letzten X Jahre durchmachen. Dabei Schwächen feststellen und ausmerzen. 

bearbeitet von Flammkuchen

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vor 20 Stunden schrieb userbig:

 

Noch mal zum Themen-Erstellen, um dir weiterzuhelfen:

Informationen zur Externenprüfung:

https://www.comcave.de/umschulung/extern-informationstechnologie/externenpruefung-fachinformatikerin-fachinformatiker-anwendungsentwicklung/

Du musst allerdings 1,5 Jahre in dem Bereich tätig gewesen sein und berufsbezogene Tätigkeiten ausgeübt haben. Das ist sicherlich die größte Hürde, da jetzt einen Betrieb zu finden, ohne Nachweise.

 

 

Bevor der falsche Eindruck entsteht. Für die Zulassung zu Externenprüfung muss man die 1,5-fache Zeit der Dauer der regulären Ausbildungszeit in dem Bereich nachweisbar tätig gewesen sein. Beim FIAE also 4,5 und nicht 1,5 Jahre.

bearbeitet von WYSIFISI

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Wenn @arca20 aus Düsseldorf ist bzw. aus der Umgebung, dann vielleicht sowas ansehen:

Die IHK kann von dieser Vorgabe abweichen. Dies gilt zum Beispiel für Studienabbrecher.

Zitat
Studierende können als „Externe“ zur IHK-Abschlussprüfung (ohne vorhergehende Berufsausbildung) zugelassen werden, wenn sie
  • 27 Monate in einem Fach studiert haben, das mit dem Ausbildungsberuf inhaltlich unmittelbar verbunden ist, und
  • über 6 Monate ein fachbezogenes einschlägiges Praktikum oder eine Praxistätigkeit nachweisen können (ggf. auch schon während des Studiums) und
  • während des Studiums mindestens 60 ECTS-Credits erworben haben.

Mit 12 Wiinf Semestern müsste es locker drin sein + 1 Jahr Helpdesk.

Frage mich ob man sowas auch im Norden machen kann....Frage an die Runde hier ;)

 

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