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Von Perspektiven und der aktuellen Situation

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Hey zusammen,

nachdem man ich jetzt lang genug im Forum mitgelesen habe hielt ich es für notwendig mir ein Account zu klicken und mal das runterzuschreiben, was momentan bei mir brennt.

Kurze Eckdaten zu meiner Stelle und Wenigkeit:

- 21 Jahre jung, Sommer 2019 abgeschlossen, ohne Verkürzung
- Ausbildung im IT-Systemhaus, anschließende Beschäftigung in der Inhouse-IT bei einem Kunden (Werbebranche, ~200 Mitarbeiter)
- Stelle offiziell ausgeschrieben als "First Level Support"
- zwei Mitarbeiter für die EDV (Vorgesetzter und ich)
- eigentliche Arbeit: Projektarbeit, Server- und Clientadministration
- Gehalt ~2.200€ brutto Kommissionierer im Lager verdienen ab Beginn mehr als ich
- Arbeitsplatz und Wohnort in der Provinz, noch wohnhaft bei den Eltern

Jetzt ist das so, dass die Geschäftsbeziehung zwischen Systemhaus und meinem jetzigen Arbeitgeber etwas zerrüttelt ist. Man ist u.a. wegen der Erreichbarkeit beim Systemhaus sehr angeknabbert, dafür sind die Konditionen und Leistungen preiswert. Letztes Jahr nahm mein aktueller AG wegen meiner Anstellung die Kündigung des Systemhaus in Angriff. Nach wilden E-Mail-Korrespondenzen lief alles bis Ende Mai darauf hinaus, dass ich auch die Verantwortung für die Server übernehme, was mir ganz gelegen gekommen wäre. Jedoch hat das Systemhaus in einer Last-Minute-Aktion einen sehr guten Preis für ein "Managed Service" Paket abgelegt, dem sich weder mein Vorgesetzter, noch mein Chef widersetzen konnte. Ich denke, dass "Hassliebe" diese Situation sehr gut bezeichnet.

Dementsprechend ist mein Aufgabenbereich nun im alleinigen Clientbereich und direkt damit verbundener Projektarbeit anzusiedeln. Das ist irgendwie nicht so ganz mit dem ich gerechnet habe. Heute morgen ist mir dann auch aufgefallen, dass mir die Administratorrechte entzogen wurden, meinem Vorgesetzten ebenso. Damit kann ich administrativ nur noch auf den Clients agieren. Von meinem AG wird hingegen erwartet, dass ich eben auch auf Servern handeln kann. Der Wunsch ist aber damit nun hinfällig und witzlos.

Jetzt ist das so, dass mir eigentlich der Arbeitsplatz und die Kollegen gefallen. Zwischenmenschlich komme ich mit allen sehr gut klar und bin nach kurzer Zeit ein gefragter und beliebter Kollege. Auch mit den Vorgesetzten und der Geschäftsleitung komme ich sehr gut zurecht. Ich genieße große Freiheiten, habe kein fixes IT-Budget. Die Geschäftsleitung ist IT-affin und lässt sich gut für neue Systeme, neue Software o.ä. begeistern und ist dementsprechend investitionsfreudig. Nur wurde mir durch die jünsten Änderungen eine Hälfte meiner Affinität und Begeisterung geraubt worden. Das mein Vorgesetzter vom subjektiven Eindruck her von IT kein großen Plan hat ist da keine sonderlich große Stütze.

Das einzige, was mir nicht schmeckt sind dämliche Aufgaben, für die ich mein Können als vergeudet ansehe, so sollte ich eine Zeit lang "Arbeitspläne" in Excel zusammenbauen. Sofern solche Aufgaben auf meiner Agenda standen waren alle anderen Aufgaben für diesen Tag gecancelt, da die Geschäftsleitung immer wieder auf neue Ideen kommt, die man dann doch im Dokument umzusetzen hat.

Wie stehen meine Aussichten? Nun, der ÖD sucht. Zwei Stellen sind in meinem Wohnort ausgeschrieben. Eine Stelle bei der Polizei als Sachbearbeiter für Ermittlung, also das Kratzen von strafrelevantem Material von Festplatten. Zugegebenermaßen wäre diese Stelle eine ziemlicher Hail Mary Pass, immerhin suchen die nach studierten Informatikern, umsomehr habe ich aber eine Begeisterung für die Arbeit in der Forensik. Auf der anderen Seite ist eine Stelle als Systemadministrator beim Kreis offen, dort wäre man für die Leitstellentechnik bei Feuerwehr und ähnlichem zuständig. Hört sich für mich auch definitiv interessant an.

Für beide Stellen habe ich bereits passende Bewerbungen in der Schublade liegen. Nur wie gehe ich diese Situation strategisch am klügsten an? Ich bin im Moment ein bisschen demotiviert, halte aber auf der Arbeit die Stellung. Ein bisschen beißt mich das Gewissen diese Stelle zu verlassen, so möchte ich doch eigentlich den Arbeitsplatz erst in einer Situation räumen, wenn alles so ohne Anstände läuft. Den Puff am Laufen halten und so. 🥴

Hatte hier irgendwer schonmal eine ähnliche Situation? Was habt ihr dann gemacht?

Beste Grüße
Maximilian

Bearbeitet von maximemelian

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Zusammengefasst: Du bist mit der Arbeit nicht zufrieden und die Konditionen sind auch nicht super. Du suchst doch hier eigentlich nur eine Bestätigung, dass du die Bewerbungen abschicken möchtest. Trau dich, du hast schließlich nicht viel zu verlieren, dein AG bekommt das ja nicht mit. 

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Was ganz wichtig ist:

Du bist nicht mit deinem Unternehmen verheiratet!! Wenn du das wärst, würden sie dir mehr Geld geben und vor allem mehr Vertrauen schenken. Was nützen dir die besten Kollegen bei einer miserablen Bezahlung und wenn du quasi der einzige in der IT bist, der den Bumms am laufen lässt? Burnout vorprogrammiert.

 

Bewerb dich!!!!!

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Der ÖD zahlt mehr als dein Arbeitgeber...

Tolle Kollegen bekommst Du auch woanders und anspruchsvollere Aufgaben auch. Wenn Du Dich als FISI für Client-Administration anstellen/ bezahlen lässt und Du nicht an den Aufgaben wachsen darfst, gibt es nur noch "Wechseln" als Lösung.

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vor 20 Minuten schrieb allesweg:

Nur zwei Bewerbungen? 

Dadurch, dass ich sehr ländlich wohne gibt es nicht viele offene Stellen im Bereich IT. Letztes Jahr habe ich mich bereits initiativ bei Firmen in der Umgebung beworben, jedoch ist nie was bei rumgekommen. Ich könnte mich bei meinem Ausbildungsbetrieb bewerben, die haben kurioserweise eine Stelle heute ausgeschrieben. Ein Schelm, wer an böses dabei denkt...

Ich bin zwar nicht mit dem Wohnort verheiratet, aber momentan fehlen mir monetäre Mittel um den Sprung in eine andere/bessere Region zu machen. Hilfe beim Umzug halte ich auch für Unwahrscheinlich, das Unternehmen neigt dann doch tendenziell zum Bewerber aus nächster Nähe. Besondere Zertifizierungen kann ich nämlich nebst wertlosen Zertifikaten der Schwesterfirma von dem Ausbildungsbetrieb nicht aufweisen. Die Unternehmen müssten auf mein Wort vertrauen, dass ich u.a. mein Wissen seit jungen Jahren autodidaktisch aufgebaut habe.

Okay, Bewerben ist gesteckt. Nur will ich jetzt noch nicht mit der Tür ins Haus fallen und das meinem Chef aufs Gesicht drücken, nicht dass hier noch die gelassene Stimmung kippt. Schlechte Stimmung im Betrieb hab ich schon in der Ausbildung während der Prüfungsphase durchgemacht, das brauche ich nicht nochmal.

Haltet ihr jetzt ein Sperrvermerk in den Bewerbungen für sinnvoll? Auch wenn ich glaube, dass Chef und Vorgesetzter nur positives über mich zu erzählen hätten, so wäre ein Anruf vom Personaler doch ein ziemlicher Schuss nach hinten.

Gruß
Maximilian

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vor 9 Minuten schrieb maximemelian:

Ich bin zwar nicht mit dem Wohnort verheiratet, aber momentan fehlen mir monetäre Mittel um den Sprung in eine andere/bessere Region zu machen. Hilfe beim Umzug halte ich auch für Unwahrscheinlich, das Unternehmen neigt dann doch tendenziell zum Bewerber aus nächster Nähe. Besondere Zertifizierungen kann ich nämlich nebst wertlosen Zertifikaten der Schwesterfirma von dem Ausbildungsbetrieb nicht aufweisen. Die Unternehmen müssten auf mein Wort vertrauen, dass ich u.a. mein Wissen seit jungen Jahren autodidaktisch aufgebaut habe.

Anständige Arbeitgeber bieten neuen Mitarbeitern (besonders frisch aus der Ausbildung/Studium) eine Umzugskostenübernahme an. Damit ist der Sprung in eine andere Region nicht schwer und Du hast mit Deinem Abschluss freie Auswahl zwischen guten Jobs.

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vor 30 Minuten schrieb maximemelian:

Haltet ihr jetzt ein Sperrvermerk in den Bewerbungen für sinnvoll? Auch wenn ich glaube, dass Chef und Vorgesetzter nur positives über mich zu erzählen hätten, so wäre ein Anruf vom Personaler doch ein ziemlicher Schuss nach hinten.

Ich halte den Sperrvermerk für sinnlos: du schreibst dass du dich aus ungekündigter Stellung bewirbst, entweder

  • Personaler hat Hirn und ruft nicht an
  • Personaler hat kein Hirn und ruft an, dann würde auch der Sperrvermerk nicht viel helfen

Für mich persönlich wäre auch ein Personaler der meinen Chef anruft ein Grund die Bewerbung sofort zurückzuziehen und ggf. mal den Datenschutzi zu fragen was man da machen kann. Wenn es "hinten rum" läuft und mein Chef so tut als wäre nix, ich dadurch keine Nachteile habe (und es nicht mitbekomme, sonst siehe vorheriger Satz), dann kann ich nix machen.

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vor 17 Minuten schrieb SaJu:

Anständige Arbeitgeber bieten neuen Mitarbeitern (besonders frisch aus der Ausbildung/Studium) eine Umzugskostenübernahme an.

Korrekt SaJu, von einer Umzugskostenübernahme ist jedoch noch keine Miete bezahlt und keine Erstausstattung für eine Wohnung gekauft, das Geld dafür fehlt mir aber. Wegen verschiedenster Gründe habe ich nur ein sehr schmales finanzielles Polster, was die oben genannten Punkte nichtmal im Absatz abfedern kann. Ich bin mir unsicher, ob man da nicht zu hoch pokert.

Versuchen werde ich es dennoch, in meiner Wunschstadt Düsseldorf gibt es gerade einige offene Stellen, da möchte ich mich definitiv bewerben. Da kann man ja auch das angenehme mit dem nützlichen verbinden.

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vor 7 Minuten schrieb maximemelian:

von einer Umzugskostenübernahme ist jedoch noch keine Miete bezahlt und keine Erstausstattung für eine Wohnung gekauft

Miete bezahlt sich über das Gehalt, Erstausstattung wird m.E. überbewertet, was braucht man schon wirklich: Bett, Kleiderschrank, Tisch hat man im Kinderzimmer stehen, das kann alles mit. Ist zwar nicht schön, aber funktioniert. Töpfe, Geschirr, Besteck... findet man im Normalfall einen ausrangierten Satz in jedem zweiten Haushalt. Also selbst wenn die Eltern nix über haben, 1 Teller, nen Topf und 1 Satz MesserGabelLöffel wird man schon irgendwo finden.

Ich bin auch mit recht wenig in meine erste eigene Wohnung und habe mir dann eben nach und nach die Ausstattung geholt. Küche waren Restbestände aus der Familie, nix hat zusammengepasst, ich durfte jeden Tag spülen aber das war erst mal egal. Bett und Schrank waren hässlich aber funktional... Der einzige große Kostenpunkt der sofort sein musste war eine Waschmaschine.

Strom und Internet habe ich mich werben lassen und den Amazon Gutschein des Webenden dann bekommen. Das war das Geld für das Geschirrset und irgendwas anderes das mir gerade nicht mehr einfällt.

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WeNnWenn ein Personaler ohne Rückfrage den Noch-AG anrufen will, ignoriert er auch diesen Sperrvermerk. Er gibt sogar streng genommen personenbezogene Daten verbotenerweise weiter, Vergehen gg. DSGVO. 

Dein Arbeitgeber erfährt von deinen Wechselabsichten, wenn du einen dir genehmen neuen Vertrag dokumentenecht vorliegen hast. Von dir.

Es muss ja nicht gleich ein (Arbeitgeber-unterstützter) Umzug sein. Etwas länger pendeln, nochmals bewerben, ...

 

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Meine erste eigene Wohnung nach der Ausbildung war übergangsweise eine Berufstätigen-WG. Wie Maniska es sagte, braucht man dort nur Schrank, Bett, Tisch und Stuhl. Die Haushaltsutensilien habe ich gebraucht von der Familie bekommen. Mit jedem Gehalt habe ich ein bisschen in neue Utensilien investiert und nach 3 Monaten konnte ich mir auch die Kaution für die "richtige" Wohnung leisten und war aus der WG draussen.

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Kannst ja mal zur Arge gehen und vorfühlen wie es ausschaut zwecks Erstausstattung, ob du dort einen Tei dazu bekommen könntest. Falls du weiter weg ziehen müsstes um einen Job zu bekommen, wären da die Chancen nicht schlecht.
 

 

Falls nicht und oder doch, gibt es zusätzlich noch Second Hand, Sozial Kaufhäuser oder Genossenschaften (z.B hier bei uns in der Nähe wäre das die GAP – Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung), oder leihst dir irgendwo ein wenig Werkzeug und baust das meiste selbst mit Hilfe vom Baumarkt u.oder EBay Kleinanzeigen.

 

Das selbe bei Maschinen, hab für 350€ beispielsweise eine fast neue Miele Waschmaschine mit neuer Waben schon trommel und neustem Schnick schnack, weil ein Pärchen das Land verlassen hat und die nicht mehr brauchte ^^

Natürlich auch hier und da ein wenig Glück, aber wer nicht blind im Internet oder in Möbelhäusern nach Neuware schaut. Kann sich für schmales Geld heute in dieser Wegwerfgesellschaft eine extrem Geile Wohnung einrichten ;)

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Kleinanzeigen hat mir überhaupt erst meinen PC ermöglicht 😃 Ich bin in den Belangen tiefenentspannt ;) Also schicke ich heute Abend mal beide Bewerbungen los die ich jetzt schon rumliegen habe und schreibe noch ein paar mehr.

Inzwischen hat sich schon ein Freund aus Düsseldorf gemeldet, der in seiner Firma noch von zwei vakanten IT Stellen Bescheid weiß. Vielleicht ist das ja die Chance. :)

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vor 3 Minuten schrieb allesweg:

@S1m0n wer als Fachinformatiker einen Job annimmt, mit dem er die aufgeführten Voraussetzungen erfüllt, ausgehend von einem ungekündigten Arbeitsverhältnis mit 2200€ Brutto im Monat, hat vorsätzlich gehandelt..

Wie meinen? Das klingt so als hätte ich etwas falsch gemacht :huh: Meine Alternative zu dieser Stelle wäre es gewesen einfach arbeitslos zu bleiben. Meine Ausbildungsstelle und ich haben uns einvernehmlich getrennt, also nicht im Schlechten oder so, jedoch war man sich über Bezahlung o.ä. nicht einig, die dort darüber hinaus noch geringer gewesen wäre und geknüpft an ein Provisionssystem, was den Arbeitgeber bevorteilt.

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Grundsätzlich hast du nie etwas falsch gemacht, was du entschieden hast. Wenn du davon überzeugt warst, dann war es erstmal richtig - das das nichts für die Zukunft ist wusstest du bei Unterschreiben des Arbeitsvertrages wsl. auch.

 

Daher - bewirb dich so viel es geht, versuch deinen Marktwert herauszufinden, meine Empfehlung ist dennoch der öD. Sichere Stelle, bekommst an sehr vielen Teilen Rabatte, etc. Aber mach was du denkst, nur guck das du dort wo du gerade bist weg kommst. Gerade eben auch weil du sagst, dass du aus verschiedenen Gründen finanziell nicht so betucht bist - daher leite ich ab, dass du auf das Geld angewiesen bist. In 80% der Stellen wo du dich bewirbst wirst du höchstwarscheinlich mehr als 2200€ Brutto verdienen.

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vor 51 Minuten schrieb allesweg:

Wenn du deinen aktuellen Vertrag für einen kündigen würdest, mit dem du Anspruch auf Zuschuss/Übernahme der Erstausstattung durch die ARGE hättest, dann... 

Auf dieses schmale Brett müsste ich erstmal kommen... :blink: Sowas kommt für mich gar nicht in Frage, arbeitslos sein ist das letzte was ich möchte.

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Also Bewerbungen schreiben kann man immer. Man kann dies auch in der Form argumentieren, dass man seinen Marktwert testet. Das ist zwar nicht schön für die Sachbearbeiter im HR-Bereich, aber die machen es ja teilweise genauso - Stellen ausschreiben, obwohl die Stelle längst intern vergeben sind oder es die Stellen überhaupt nicht gibt, nur eine entsprechende "Präsenz" zu generieren in den Medien oder um gesetzliche Vorschriften zu erfüllen.

Außerdem sollte man immer in erster Linie an sich selbst und seine eigene Situation denken. Kein Unternehmen der Welt ist Loyal gegenüber Mitarbeitern, wenn es hart auf hart kommt.

Ich würde allerdings die Stelle auch erst kündigen, wenn definitiv ein neuer Vertrag unterschrieben ist. Denn dass es Stellen gibt, heißt ja noch nicht, dass man eine von den genannten Stellen tatsächlich auch in der Tasche hat. Außerdem sollte man berücksichtigen, dass man sich in dem Umfeld auch wohl fühlt. Was nützt es, wenn Eckdaten von einer Stelle noch so toll sind, aber man sich überhaupt nicht wohl fühlt. Das ist ein Punkt, den viele Leute unterschätzen und deswegen voreilig Entscheidungen treffen.

Natürlich sieht man als Außenstehender zunächst einmal nie hinter die Kulissen. Die Ernüchterung kann dann auch sehr schnell kommen. Aber nichts im Leben ist auch ohne Risiko und wer nichts riskiert, kann auch nichts gewinnen.

Bearbeitet von tkreutz2

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So bekifft muss ich erstmal sein, keine Stelle in Sicht, nichts wasserfestes und dann kündigen, so kann man sich auch sein eigenes Grab schaufeln. :lol:

Dann heißt es für mich jetzt ran ans Werk. Hoffen wir mal das Beste, kurzfristig von meiner jetzigen Bude wegkommen wäre natürlich ideal. 

Ich denke auch mal, dass ich mich gut in das neue Unternehmen einleben werde, da ich ja auch von meiner Seite aus interessiert bin mit allen im Einklang zu sein. Nützt nichts als Querulant im Unternehmen zu gelten, da kenne ich so manch Horrorstories von Kollegen und Freunden. :wacko:

Heute morgen hat jemand davon geschrieben, dass ich nur kurz die Bestätigung suche, dass ich endlich die Bewerbungen losschicken soll. Ja, auch. Ich hab auch nochmal über den Tag lang nachgedacht, nicht dass ich hier mich über Kleinkram aufrege und mich mal lieber nicht anstellen soll, wegen meiner Position. Da mir aber die Aussicht auf die Zukunft in diesem Unternehmen sehr trist erscheint sehe ich davon ab weiterhin dort zu arbeiten. Dieses einöden umgeben von Druckern und Clients alleine, ohne auch mal mit oder an einem Server zu arbeiten würde mir einfach nicht gut tun.

Euch allen vielen Dank, die mir durch umfangreiche Antworten die richtigen Tipps und Hinweise gegeben haben, gerne halte ich euch auch auf dem Laufenden. :)

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vor 20 Minuten schrieb maximemelian:

So bekifft muss ich erstmal sein, keine Stelle in Sicht, nichts wasserfestes und dann kündigen, so kann man sich auch sein eigenes Grab schaufeln. :lol:

Wenn man danach geht, haben wir hier auf jeden Fall den ein oder anderen Kiffer im Forum 🙂

Viel Erfolg Dir!

Bearbeitet von Kwaiken

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Ich finde es ist auf jeden Fall einen richtigen Schritt, sich einen Job zu suchen bei dem man auch gerne ist. Man verbringt in sein Leben so viel Zeit in der Arbeit, da wäre es doch schade wenn man sich dort nicht wohl fühlt. 

Also viel Erfolg bei deinen Bewerbungen! 😃

 

 

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