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Fachinformatiker Anwendungsentwicklung Telekom ?

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Hallo zusammen,

da ich jetzt kurz vor meiner Ausbildung zum Fachinformatiker in Anwendungsentwicklung stehe, muss ich mich entscheiden WO ich mich bewerbe...

Bei mir in der Nähe hat es nicht so viele Stellen wo ich mich bewerben könnte hab ich nicht so viele Chancen irgendwo angenommen werde.

Jetzt wollte ich fragen wie die Ausbildung bei der Telekom so ist... Kann mir jemand die wesentlichen Pros und Contras der Telekom aufzählen? 

Da ich meistens nur schlechtes über die Telekom gehört habe bin ich der Sache sehr skeptisch und währe dankbar wenn mir jemand helfen könnte.

 

Schönen Tag noch und vielen Dank im voraus 😄

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vor 18 Minuten schrieb Chokuto:

Bei mir in der Nähe hat es nicht so viele Stellen wo ich mich bewerben könnte hab ich nicht so viele Chancen irgendwo angenommen werde.

Wenn du (laut eigener Aussage) eh keine (große Aus-)Wahl hast, spielt das dann überhaupt eine Rolle? Was, wenn die Telekom die einzigen sind die dir eine Stelle anbieten? Sagst du dann nein, weil irgendjemand im Internet meinte, die Ausbildung is nich so dolle? Wartest du dann ein Jahr und versuchts es danach nochmal? Was erhoffst du dir von dieser Frage in dem Kontext in dem du sie gestellt hast?

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vor einer Stunde schrieb Bitschnipser:

Wenn du (laut eigener Aussage) eh keine (große Aus-)Wahl hast, spielt das dann überhaupt eine Rolle? Was, wenn die Telekom die einzigen sind die dir eine Stelle anbieten? Sagst du dann nein, weil irgendjemand im Internet meinte, die Ausbildung is nich so dolle? Wartest du dann ein Jahr und versuchts es danach nochmal? Was erhoffst du dir von dieser Frage in dem Kontext in dem du sie gestellt hast?

Wollte die Pros und Contras über die Ausbildung bei der Telekom wissen ^^

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vor 2 Stunden schrieb Chokuto:

da ich jetzt kurz vor meiner Ausbildung zum Fachinformatiker in Anwendungsentwicklung stehe, muss ich mich entscheiden WO ich mich bewerbe...

Klingt ja so, als würdest du dich fürs nächste Jahr bewerben, richtig?

vor 2 Stunden schrieb Chokuto:

Bei mir in der Nähe hat es nicht so viele Stellen wo ich mich bewerben könnte hab ich nicht so viele Chancen irgendwo angenommen werde.

Wenn du erst nächstes Jahr anfängst, bin ich mir zu 100% sicher, dass in den nächsten Monaten noch haufenweise Stellenausschreibungen kommen ;)

Wenn du es für dieses Jahr geplant hast.... dann bist du wenigstens mehrere Monate zu spät....

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vor 27 Minuten schrieb DerRog:

Klingt ja so, als würdest du dich fürs nächste Jahr bewerben, richtig?

Wenn du erst nächstes Jahr anfängst, bin ich mir zu 100% sicher, dass in den nächsten Monaten noch haufenweise Stellenausschreibungen kommen ;)

Wenn du es für dieses Jahr geplant hast.... dann bist du wenigstens mehrere Monate zu spät....

Ich will einfach nur die Pros und Contras zur Ausbildung bei der Telekom wissen...
Dein Beitrag hilft mir leider nicht weiter

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vor 12 Stunden schrieb Chokuto:

muss ich mich entscheiden WO ich mich bewerbe

Bei jedem Unternehmen im erreichbaren Umkreis.

vor 12 Stunden schrieb Chokuto:

Da ich meistens nur schlechtes über die Telekom gehört habe

Über welchen Konzernbereich an welchem Standort als welcher Kontakt?

 

Meine bisherigen Kontakte zu ex-FIAE-Azubis der Telekom stimmen mit den Aussagen von @thereisnospace und @charmanta überein. Gute Ausbildung, Übernahme eher selten. Dafür hohe Ausbildungsvergütung und hohe Einladungsquoten bei den Bewerbungen für nach der Ausbildung.

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Also zur Telekom selber kann ich nicht soo viel sagen, auch wenn deren Hauptsitz hier um die Ecke ist, aber der Ausbildungsablauf wird dort vermutlich ähnlich sein, wie bei "den anderen namhaften Aktiengesellschaften":
Es werden viele Azubis ausgebildet, die dann auch oft komplette eigene Klassen auf den Berufsschulen bilden (bei uns waren das vor allem Telekom und Bayer). Das heißt, man ist auf jeden Fall unter Gleichgesinnten und kann sich auch gut austauschen; gibt ja auch Betriebe, wo man als der einzige Azubi ist und in der Berufsschule betrieblich auch nicht viel mit den anderen gemein hat (die Ausbildung zum FIAE ist mMn einer der heterogensten Ausbildungen was die betrieblichen Inhalte und Themen angeht). Nachteil daran ist, wie schon erwähnt, dass nur die Besten der Besten überhaupt eine Chance auf eine Übernahme haben. Man muss sich also bewusst sein, dass man sich nach der Ausbildung einen anderen Arbeitgeber suchen muss. Kleinere Unternehmen bilden in der Regel für ihren eigenen Bedarf aus und man hat gute Übernahmechancen. Ob man das dann will und das Übernahmeangebot dann auch gut ist, steht noch mal auf einem anderen Blatt. Und streng genommen ist man aber halt nur eine Nummer für diese Firmen.
Die Ausbildung selber ist meist recht gut. Es gibt extra Ausbildungsprogramme und auch eine entsprechende Ausbildungsumgebung. Es wird sehr stark nach den IHK-Vorgaben ausgebildet. Allerdings ist das, was man während der Ausbildung so macht und umsetzt dadurch oftmals nichts, was auch produktiv eingesetzt wird oder zu einem echten Kundenprojekt gehört.
Man wird in solchen Betrieben relativ gut auf die Abschlussprüfung vorbereitet. Zum Einen, weil oftmals auch viele der Prüfer aus diesen Unternehmen stammen und es intern auch entsprechende Schulungen gibt, zum Anderen aber auch, weil diese Firmen nach außen hin ihren guten Ruf wahren wollen.
Für einige ist aber auch schon das Bewerbungsverfahren bei solchen Betrieben nichts. Es ist alles sehr methodisch, man bewirbt sich online und dort wird schon viel ausgesiebt, man hat mehrere Bewerbungsrunden und Tests.

Ob das Ganze jetzt Vor- oder Nachteile sind, ist mMn sehr von einem selber abhängig. Allerdings würde ich, wie @Bitschnipser schon angesprochen hat, erst einmal schauen, dass du dich bei so vielen Firmen wie möglich bewirbst und du dann überhaupt Angebote bzw. Zusagen für eine Ausbildungsstelle hast. Dann kann man sich immernoch über entsprechende Vor- und Nachteile informieren und darauf seine Entscheidung aufbauen.

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Ich habe 2013 bei der Telekom in Saarbrücken als FIAE meine Ausbildung begonnen.
Es wird viel Zeit damit verbracht, Dinge im Bereich der Erwachsenenn-Pädagogik zu verplempern (Ausbildungszentrum).

Sobald es an die Betriebseinsätze geht, stehen meist mehrere Bereiche zur Auswahl. Im Grunde sind diese aber wenig Spektakulär, da hier in DE meist nur noch die SAP-Landschaft am Leben erhalten wird und die spannenden Entwicklungen woanders stattfinden - wenn es diese überhaupt gibt.

Da sich niemand im Betriebseinsatz für die Azubis interessiert hat und man auch keine Aufgaben bekam, da man dort nicht wirklich integriert wurde, habe ich die Zeit genutzt, mir alles mögliche selbst beizubringen. Das hat auch geklappt - ist aber frustrierend. So bin ich dann öfters am Freitag von der Mittagspause um 11 direkt nach hause gefahren. Das war Lebenszeitverschwendung. 

Da intern irgendwelche Dinge wie "Young IT Talents" oder so laufen, habe ich dennoch irgendwas gewonnen, sodass ich mir theoretisch einen Job innerhalb Deutschlands aussuchen konnte. Es war aber nichts dabei und ich war froh, dass ich die Firma verlassen konnte. Das richtige Lernen ging logischerweise erst danach los. 

Die Verdi ist in diesem Konzern auch sehr präsent und kann ziemlich nerven. Dort wird sich gern zum Bratwurst-Essen getroffen und gestreikt, weil man wie immer unzufrieden ist. Ist nicht mein Fall, aber mag jeder anders sehen.

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Ich hatte 4 Azubis in der Klasse, die bei der Telekom ITSE gelernt haben (daher ist dieser Beitrag sicherlich nicht 1:1 auf FIAEs anzuwenden). Grundtenor war eher unzufrieden und deckt sich in vielen Punkten mit dem vom @Polar. Die Azubis wurden sehr alleine gelassen und haben sich vor allem "im Azubiraum" selbst beschäftigt. Einen Ausbilder gab es am Standort nicht und es wurde nicht mal drauf geachtet, dass sie regelmäßig zur Berufsschule kamen (außer vom Lehrer natürlich) und dementsprechend war die Motivation der 4 Mitschüler eher "bescheiden".

Das Ganze war nicht am Hauptstandort, sondern an einer Zweigstelle und wie gesagt ein anderer Ausbildungsberuf. Es kann sich demnach um einen Sonderfall handeln, ich wollte aber dennoch ganz kurz meine Erfahrung dazu schreiben. 

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vor 42 Minuten schrieb allesweg:

Eins noch: wie soll der Betrieb darauf achten, ob Azubis zur Berufsschule gehen? Einen Kontrolleur schicken?

Nach mehrmaligen Nachfragen des Lehrers beim Betrieb wurde nicht entgegengewirkt (über alle drei Ausbildungsjahre). War vermutlich nicht deutlich. 

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Ich haette an der Stelle noch eine zusaetzliche Frage, die aber wahrscheinlich nur jemand beantworten kann, der selber eine Ausbildung zum AE bei der Telekom gemacht hat... @Polar vielleicht?

Welche Programmiersprache/n wird/werden bei der Telekom vermittelt und wie "telekomspezifisch" sind die Lerninhalte? Sprich, wenn ich mich nach der Ausbildung in einem anderen Betrieb bewerbe, wie qualifiziert bin ich dann fuer den "nicht-telekomspezifischen" Arbeitsmarkt? 

Bearbeitet von Thorwine

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vor 16 Stunden schrieb Chokuto:

Ich will einfach nur die Pros und Contras zur Ausbildung bei der Telekom wissen...
Dein Beitrag hilft mir leider nicht weiter

Nun ja, die Intention deiner Frage ist ja, die Pros und Contras bezüglich Telekom als Arbeitgeber zu lesen, weil deine Auswahl aktuell sehr begrenzt ist.

Da es deutlich wahrscheinlicher ist, dass du dich fürs nächste Jahr bewirbst, habe ich dir mit meiner Antwort mitteilen wollen, dass du dir diesbezüglich keinen Stress machen musst, weil in den nächsten Wochen und Monaten mit Sicherheit noch zig Ausschreibungen kommen.... 

 

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Ich habe meine IT Ausbildung bei der Telekom gemacht und würde sagen, dass die Qualität stark vom Ausbilder abhängt und davon, wie er seine Rolle wahrnimmt. Für meinen Ausbilder war sein Job Berufung, andere haben den "Lernprozessbegleiter" verinnerlicht. Meinen Ausbilder hatte ich die gesamten drei Jahre, andere haben in dem Zeitraum bis zu 3 verschiedene "Ausbilder" gehabt. 

Wir hatten damals noch Lernwerkstätte und tagelange Prüfungsvorbereitungen, keine Ahnung wie das heute ist. 

 

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vor 6 Stunden schrieb Thorwine:

Welche Programmiersprache/n wird/werden bei der Telekom vermittelt und wie "telekomspezifisch" sind die Lerninhalte? 

Da dort viel mit SAP gearbeitet wird, geht es hauptsächlich um Java und ABAP. Damit bin ich (zum Glück :D) nie in Berührung gekommen. Im Grunde war die einzige Aufgabe von dort, diverse XML-Dateien manuell anzupassen und mit dem SAP System zu mappen. Auch das nur, weil niemand anderes Lust dazu hatte. 

Sitzt man da also nur rum, dann kommt das böse erwachen beim ersten richtigen Job. Ich hatte schlaflose Nächte - und dennoch in den ersten 6 Monaten nach der Telekom so viel gelernt, wie ich es dort nie hätte machen können. 

Wenn man im Konzern bleibt (eigentlich egal, welcher Konzern), mit seinem Leben indirekt abgeschlossen hat und auch sonst so ein 9to5-Mensch ist, dann kann man da bis zur Rente sitzen. Ob einem das wirklich erfüllt und zum persönlichen Wachstum anregt... das wage ich zu bezweifeln. :D

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Die Telekom ist so groß und hat so viele Bereiche, da lässt sich fast keine allgemeingültige Aussage treffen.
Es steht und fällt damit welchem AZ und welchem Ausbilder man zugeordnet ist und auch in welche Betriebe man reinkommt spielt ein großer Faktor, wobei ein guter Ausbilder da viel drehen kann.

Dass vieles recht SAP-lastig ist muss kein Nachteil sein, denn die Gehälter für Leute mit SAP-Kenntnissen sind im IT-Bereich mit die höchsten in Deutschland (und der Schweiz).

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