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Darf ein Azubi Onesite-Support beim Kunden machen?

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In welchem Lehrjahr bist du?

Bei meinem Ausbildungsbetrieb war es normal, dass Auszubildende ab dem 2. Lehrjahr selbstständig und ohne Begleitperson zu Kunden gefahren sind. Soweit ich weiß, gibt es kein Gesetz das dagegen spricht. Eine Dienstreise, wie von dir angesprochen, geht noch mal darüber hinaus, aber auch da spricht meines Wissens nach nichts dagegen. Auch wenn es eher ungewöhnlich ist den Azubi alleine los zu schicken.

Wie viele Tage sollst du denn beim Kunden vor Ort sein? Was ist mit Berufsschule?

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Ich denke nicht, dass es verboten ist. Kenne viele Azubis, die das selbe machen, inklusive mir und meinen Azubi-Kollegen. Ich wurde bereits nach den ersten 3 Monaten meiner Ausbildung alleine auf solche Onsite-Einsätze geschickt um dann halt kleinere Tätigkeiten wie Switch/Router/FW-Austausch durchzuführen, was dann ja auch zu First Level Support gehört, wenn ich das richtig verstanden habe. 

 

Seh es positiv, nicht überall dürfen Azubis eigenständig Kundeneinsätze machen. Das ist aufjedenfall ein Pluspunkt in Bewerbungsgesprächen nach der Ausbildung (wenn ich falsch liege, korrigiert mich bitte). 

Mich freuen solche längeren Einsätze immer, ist mal ne Möglichkeit mein Gehalt etwas aufzubessern durch Spesen etc :D

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vor 22 Minuten schrieb Timmi94:

für 3 Wochen in eine 400 km entfernte Stadt fahren

3 Wochen am Stück? Was ist denn am WE, zahlt dir der AG die Heimfahrten, oder sollst du dort bleiben? Wie kommst du hin/zurück (Auto, Zug, Flug)? Was davon wird als Arbeitszeit angerechnet

Was genau ist deine Aufgabe und hast du einen Kollegen den du anrufen kannst wenn du nicht weiter kommst? Was erwartet der Kunde, weiß der, dass du "nur" Azubi bist, oder erwartet er einen "kompetenten" Supportmitarbeiter vor Ort? Was passiert wenn du ein Problem nicht (zeitnah) lösen kannst?

Was ist der Hintergrund? Also warum ein Azubi/du? Fällt der Ausbilder/dafür eingeplante MA ggf. mehrere Wochen ungeplant aus und man will dir so ersparen diese 3 Wochen nur Däumchen zu drehen/den Kunden halten und du bist die beste/einzige Alternative, oder...?

Tendenziell würde ich sagen dass das zulässig ist, es kommt aber ein wenig auf die Hintergründe an.

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vor 1 Stunde schrieb Maniska:

Tendenziell würde ich sagen dass das zulässig ist, es kommt aber ein wenig auf die Hintergründe an

Der TE ist volljährig. Die Tätigkeit fällt in den Ausbildungsberuf. Er lernt dabei Sozial- und Fachkompetenz.

Der monetäre Ausgleich seiner Aufwände ist sekundär, die Weisung zum Support ist völlig ok. Ohne Ausbilder an der Seite haftet er aber nicht für fachliches Versagen vor Ort, nur für Fahrlässigkeit.

vor 2 Stunden schrieb Timmi94:

Mir wurde nur gesagt ich mache First-Level-Support

Als FiSi ganz bestimmt nicht. Sonst kommst Du nie durch die Prüfung. Mir wurde gesagt die Rente sei sicher ;)

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@charmanta geb ich dir erst mal völlig recht, ABER wenn er dort wirklich nur 3 Wochen First-Level-Support machen soll stelle ich das mit dem Lernen von Fachkompetenz dann schon in Frage.

Und ob dem Kunden der Punkt mit "Ohne Ausbilder an der Seite haftet er aber nicht für fachliches Versagen vor Ort, nur für Fahrlässigkeit. " so ganz klar ist, sei mal dahingestellt.

Haftet ein Azubi echt für Fahrlässigkeit? Muss/sollte nicht gerade deswegen der Ausbilder/Geselle/Meister die Arbeiten kontrollieren "abnehmen", da sonst ER haftbar wäre?

vor 38 Minuten schrieb charmanta:

Der monetäre Ausgleich seiner Aufwände ist sekundär

Sehe ich anders, wenn mein AG mich irgendwo hin schickt das nicht meine Arbeitsstätte laut AV ist, dann hat er auch die dadurch entstehenden Aufwände zu tragen. Bei einem Azubi kann man mE auch nicht verlangen, dass er die Ausgaben auslegt (Spesenrechnung). Bei einem Festangestellten kann ich darauf vertauen dass er genug Netto haben sollte um die Zusatzkosten für "Essen gehen" bis zur Spesenabrechnung tragen zu können, bei einem Azubigehalt sehe ich das nicht als gegeben an.

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vor 1 Stunde schrieb Maniska:

Sehe ich anders, wenn mein AG mich irgendwo hin schickt das nicht meine Arbeitsstätte laut AV ist, dann hat er auch die dadurch entstehenden Aufwände zu tragen.

Jo. Und da das klar ist war das für mich sekundär ;)

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vor 4 Stunden schrieb Maniska:

Haftet ein Azubi echt für Fahrlässigkeit? Muss/sollte nicht gerade deswegen der Ausbilder/Geselle/Meister die Arbeiten kontrollieren "abnehmen", da sonst ER haftbar wäre?

Bei genauerem Nachdenken über die Formulierung hast Du Recht. Er haftet für "Vorsatz". Ob eine Fahrlässigkeit durch einen Azubi erkennbar ist ist garantiert wieder ein vortrefflich Thema für Talarträger ;)

vor 2 Stunden schrieb Maniska:

Wann kann ich anfangen?

Schicken Sie eine aussagekräftige Bewerbung mit allen unnötigen Details zu Artikel 9 DSGVO und wir sehen weiter :D

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Um welche Tätigkeiten konkret handelt es sich denn jetzt ? Im Eingangspost steht etwas von "Onsite Support", später ist die Rede von 1st-Level-Support ?

Zu dem Stichwort Onsite-Support findet die Suchmaschine meines Vertrauens einen Textsnippet mit folgendem Wortlaut "....Der Onsite IT Supporter übernimmt den technischen Support bei IT-Produkten aller Art. Dabei wird der Support in der Regel direkt beim Kunden vor Ort ausgeführt. ... Von Mitarbeitern im Bereich Onsite IT Support wird eine fachspezifische Berufsausbildung erwartet....."

Okay, wenn die Ausbildung in Richtung Ende geht, könnte das natürlich auch mal eine Art Test sein, inwieweit eine gewisse selbständige Arbeitsweise vorhanden ist, was ja vielleicht auch nicht ganz unerheblich ist, wenn in Bälde in dem Beruf selbständig gearbeitet werden soll. So gesehen wäre das ein Vertrauensvorschuss vom Arbeitgeber.

Ich wurde mal während meiner kaufmännischen Ausbildung (1992 - 1994) zu allen Kunden in drei Kreisen geschickt, um die neuen Kataloge den Ansprechpartnern zu geben - mehr nicht. Spesen usw. wurde alles vom Betrieb bezahlt.

Der Chef wollte einfach, dass ich einen großen Teil der Kunden auch einmal persönlich kennenlerne, mich selbständig und auch alleine vorstelle und auch mal sehe, mit welchen Kunden die Firma so ihr Geld verdient. Das hat in der Jugend auch zunächst etwas "Überwindung" gekostet, war aber letztendlich eine witzige Idee und Erfahrung. Ziel der Übung war es, Kontakt zu Fremden Leuten zu lernen, die der Chef natürlich alle persönlich kannte (und telefonisch vorher informiert hatte "unser Azubi kommt mit neuen Katalogen". Die Aufgabe war nicht unlösbar und es ging eigentlich darum, auch Kontakthürden mal zu fremden Personen abzubauen. 

Ich denke mal, das dass Unternehmen schon eine Vorstellung davon hat, was der Azubi schon kann. Aber das ist natürlich wieder der spekulative Blick in die Glaskugel.

Ohne die Fakten zu kennen, die wirklich dahinter stecken, kann das Forum auch nicht viel mehr sagen zu dem Thema.

 

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vor 3 Stunden schrieb eulersche_Zahl:

So schnell wie möglich. 

Einmal Support immer Support.

Ich kenne Leute die waren mal gute Entwickler.  

Wèr 5 Jahre im Support arbeitet, wird immer Support bleiben.

Schau das du da weg kommst

Ich habe zb ein Problem mit diesen ganzen Bezeichnungen wie 1 Level Support usw.. Ich finde, es ist irgendwie nicht genau definiert, was das ist. Bei den einen ist das stumpfe Ticketbearbeitung bzw Tickets von links nach rechts schieben.. Für die anderen ist das dann doch eher was technisches, was nicht per se schlecht ist.. Und ich habe auch schon von einigen gehört, dass meine Tätigkeiten auch First Level Support sein sollen, obwohl ich nichts mit tickets zu tun hab. Ich mache eher solche Sachen wie Router/Switch Austausch inkl Verkabelung, IP Phone Rollout, Predictive WiFi Surveys.. Ist das denn nun auch 1st level Support oder nicht? Als Azubi blickt man da nicht ganz durch.. 

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