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Von unbefristeter Stelle zur befristeten Stelle wechseln

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Hi, ich bin momentan in einer Zwickmühle. Ich versuch mal tl;dr so gut wie möglich:

Bin dieses Jahr mit der Ausbildung fertig geworden (FISI) und hab die 3 Jahre über praktisch nur First Level im Netzwerkbereich gemacht. Bezahlung ist unabhängig und überdurchschnittlich zum Berufseinstieg. Jetzt hab ich ein Angeot eines anderen Unternehmens vorliegen. Netzwerkadministraton LAN, WLAN, Firewalling, die machen praktisch alles. Versicherungsbranche, Ticken mehr Gehalt. Problem hierbei ist, derzeit habe ich einen unbefristeten Vertrag, dort bekäme ich (vorerst) einen befristet.

Jetzt stellt sich die Frage, ob man das Risiko eingeht oder ob man "wartet", bis sich innerhalb des jetzigen Unternehmens die Möglichkeit ergibt, in so eine Abteilung zu wechseln. Ich hätte die Möglichkeit, den CCNA oder Ähnliches über Seminare zu machen. Dazu muss ich sagen, dass ich berufsbegleitend Wirtschaftsinformatik studiere (begonnen habe) und noch nicht abschätzen kann, wie intensiv das wird. Auch herrscht irgendwo noch eine gewisse Unwissenheit, ob eine "technische Laufbahn" das richtige ist. Ich weiß, die ganzen jungen Bengels träumen davon, aber arbeiten nicht, aber ich würde mega gerne später eine Führungslaufbahn eingeschlagen.

 

Was würdet ihr aus dem Bauch heraus machen?

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Was wären denn deine Beweggründe für einen Wechsel? Man bewirbt sich ja nicht einfach so aus einer gesicherten Position weg.

vor 5 Minuten schrieb TasK:

Ich weiß, die ganzen jungen Bengels träumen davon, aber arbeiten nicht, aber[...]

Wem möchtest du hier etwas unterstellen?😅

 

vor 5 Minuten schrieb TasK:

Was würdet ihr aus dem Bauch heraus machen?

Erstmal mit mir selbst klären, wohin die Reise gehen soll.

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vor 6 Minuten schrieb mlwhoami:

Was wären denn deine Beweggründe für einen Wechsel? Man bewirbt sich ja nicht einfach so aus einer gesicherten Position weg.

Früher nützliche Berufserfahrung sammeln. Im First Level weiter zu hocken würde mich bei weiteren Bewerbungen nicht in in ein besseres Licht stellen. Ursprünglich war das eine unbefristet Stelle, auf die ich mich beworben hatte, aber aufgrund meiner Berufserfahrung können sie mir nur befristet anbieten.

vor 6 Minuten schrieb mlwhoami:

Erstmal mit mir selbst klären, wohin die Reise gehen soll.

Leichter gesagt als getan.

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Frisch mit dem berufsbegleitenden Studium begonnen, Stresslevel unbekannt.

Sicherheit der Festanstellung einzutauschen gegen Probezeit eines befristeten Arbeitsvertrags.

Bekannter 1st-lvl-Alltag vs. vermutlich spannende Aufgaben.

Und wie viel/wenig mehr Geld?

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vor 3 Minuten schrieb TasK:

Ursprünglich war das eine unbefristet Stelle, auf die ich mich beworben hatte, aber aufgrund meiner Berufserfahrung können wollen sie mir nur befristet anbieten.

STOP! Nö. Entweder ist die Stelle unbefristet oder nicht. Alleine deshalb rate ich von diesem Unternehmen ab.

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vor 4 Minuten schrieb allesweg:

Frisch mit dem berufsbegleitenden Studium begonnen, Stresslevel unbekannt.

Sicherheit der Festanstellung einzutauschen gegen Probezeit eines befristeten Arbeitsvertrags.

Bekannter 1st-lvl-Alltag vs. vermutlich spannende Aufgaben.

Fasst es ziemlich genau zusammen.

vor 4 Minuten schrieb allesweg:

Und wie viel/wenig mehr Geld?

Auf das Jahresgehalt sind das ~3000 mehr, 49500.€

 

vor 1 Minute schrieb allesweg:

STOP! Nö. Entweder ist die Stelle unbefristet oder nicht. Alleine deshalb rate ich von diesem Unternehmen ab.

Würde ich so pauschal nicht unterschreiben. Ist einer der größten Versicherer in Deutschland mit über 3000 Mitarbeitern.. Wurde mir ziemlich offen erklärt, dass man ungern die Katze im Sack kauft und im Nachhinein eher mehr Probleme als Nutzen hat.

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vor 1 Minute schrieb TasK:

Auf das Jahresgehalt sind das ~3000 mehr, 49500.€

Willst du mich vera****n?😅 Das ist doch schon richtig gut.

vor 2 Minuten schrieb TasK:

Wurde mir ziemlich offen erklärt, dass man ungern die Katze im Sack kauft und im Nachhinein eher mehr Probleme als Nutzen hat.

Und auf Grundlage dieser Aussage hast du noch Bock, dort anzufangen? Hm..

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vor 2 Minuten schrieb mlwhoami:

Willst du mich vera****n?😅 Das ist doch schon richtig gut.

Ja, ich kann mich absolut nicht beschweren, aber würde auch nicht des Geldes wegen wechseln.

Zitat

Und auf Grundlage dieser Aussage hast du noch Bock, dort anzufangen? Hm..

Na ja, also ich kann das nachvollziehen und finde es gut, dass sie so ehrlich sind. Die haben gesagt, aufgrund meiner Berufserfahrung würde man viel mit Seminaren und co. anfangs investieren müssen und dann schauen, wohin sich das entwickelt. Die gehen ja ein mehr oder weniger erhebliches Risiko damit ein, finde ich zumindest.

Bearbeitet von TasK

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vor 1 Minute schrieb TasK:

Wurde mir ziemlich offen erklärt, dass man ungern die Katze im Sack kauft und im Nachhinein eher mehr Probleme als Nutzen hat.

Genau das hätte ich dir jetzt auch gesagt. Die stellen dich erstmal an und schauen was du kannst. Wenndu den Erwartungen entsprichst -> Glückwunsch; Übernahme. Falls nicht: Vertrag läuft aus und du bist weg.
Das heißt für dich:
Fühlst du dich der Sache gewachsen und bist bereit ggf. richtig ranzuklotzen während der Probezeit? Der Firma klar machen, dass du noch nebenbei studierst und deswegen evtl. nicht übertrieben vollgepackt werden kannst. Oder das Studium vorerst pausieren.

Egal wie du dich entscheidest: Bei unbefristeten Arbeitsverträgen unbedingt Kündigungsklausel reinschreiben, sonst kommst du da nicht vorzeitig raus, sollten sich die Umstände ändern und du lieber Landschaftsgärtner werden (Anders als bei unbefristeten Arbeitsverträgen, gilt bei befristeten Verträgen keine Standardkündigungszeit, wenn nicht festgelegt.
Kümmer dich rechtzeitig um andere Stellen, egal ob Vertrag ausläuft, oder man dich übernehmen will. Solange du nix unterschriebenes hast, suchen. (Ab 6 Monate vor Ende d. Vertrags ca.)

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Ach so, die schaffen es nicht, einen Mitarbeiter innerhalb von sechs Monaten einzuschätzen? Ich erinnere mich, dass die Prozessabläufe etwas träge sind...

 

Du willst offenbar hin, deshalb:

Hm. Rechne mal mit der spitzen Feder durch, wie viel deine Abwesenheitsstunde jeweils wert wäre. 

Die Weiterbildungskataloge der beiden sind recht gut gefüllt und wenn man dir hier schriftliche Zusagen gibt...

Wie viel länger als die 6 Monate soll diese verlängerte Probezeit werden? 3x1Jahr? 1 Jahr und dann entweder weg oder Festanstellung? Schriftlich!

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vor 4 Minuten schrieb TasK:

Würde ich so pauschal nicht unterschreiben. Ist einer der größten Versicherer in Deutschland mit über 3000 Mitarbeitern.. Wurde mir ziemlich offen erklärt, dass man ungern die Katze im Sack kauft und im Nachhinein eher mehr Probleme als Nutzen hat.

Also, bei mir würde sich die Firma damit ins aus katapultieren. Weil die Begründung find ich merkwürdig. Ich befriste doch kein Arbeitsvertrag, um zu überprüfen, ob du zu dem Unternehmen passt oder nicht. Dafür ist doch die Probezeit da und die kann man bis zu 6 Monate vereinbaren. Entweder eine Stelle ist befristet oder unbefristet. Und, ob sie ein Nutzen von dir haben oder "die Katze im Sack" kaufen, kann man auch in der Probezeit feststellen. 

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Bei der Kombination

vor 29 Minuten schrieb TasK:

[...] berufsbegleitend Wirtschaftsinformatik studiere (begonnen habe) und noch nicht abschätzen kann, wie intensiv das wird. [...] ich würde mega gerne später eine Führungslaufbahn eingeschlagen.

würde ich wahrscheinlich im sicheren 1st Level mit überschaubarem Stresslevel bleiben und versuchen das Studium möglichst schnell und gut über die Bühne zu bringen.

Gerade wenn die neue Stelle mit der Begründung

vor 9 Minuten schrieb TasK:

dass man ungern die Katze im Sack kauft

befristet werden soll. Wozu gibt es denn die Probezeit? JEDER Neue MA ist eine "Katze im Sack" (manch einer auch "Schrödingers Katze"), ist das jetzt ein Mimimi, dass sie für ein Gehalt von ~50k keinen Vollprofi mit 80 Jahren BE bekommen?

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vor 1 Minute schrieb allesweg:

Du willst offenbar hin, deshalb:

Es geht mir eigentlich gar nicht so sehr darum, dass ich unbedingt zu "diesem" Unternehmen möchte, sondern mehr darum, dass ich nicht abschätzen kann, wann ich innerhalb meines jetzigen Unternehmens eine geeignete Stelle finde und bekomme (!). Natürlich ist es als interne leichter, irgendwo hin zu wechseln, aber die Chance, dich in mehr oder weniger neuen Gebieten einzuarbeiten, muss man dir trotzdem erstmal geben.

vor 1 Minute schrieb allesweg:

Hm. Rechne mal mit der spitzen Feder durch, wie viel deine Abwesenheitsstunde jeweils wert wäre.

Sorry, aber was meinst Du damit?

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Und wenn du es schaffen solltest, dich die ganzen 6 Monate der Probezeit so zu verstellen, das dem neuen AG nicht auffällt das du nicht zum Unternehmen passt, dann solltest du dich statt der IT-Branche mal Richtung Schauspielerei orientieren. 

Anders gesagt: Halte ich auch für eine schlechte, vorgeschobene Ausrede.

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Gerade eben schrieb treffnix:

Und wenn du es schaffen solltest, dich die ganzen 6 Monate der Probezeit so zu verstellen, das dem neuen AG nicht auffällt das du nicht zum Unternehmen passt, dann solltest du dich statt der IT-Branche mal Richtung Schauspielerei orientieren. 

Wer weiß, hidden talent??

Gerade eben schrieb treffnix:

Anders gesagt: Halte ich auch für eine schlechte, vorgeschobene Ausrede.

Ich steh in Kontakt mit einer weiteren Führungskraft aus einem anderen Bereich des Unternehmens. Der rät mir mehr oder weniger zu pokern, deutlich zu machen, ich würde nur unter der Voraussetzung eines unbefristeten Vertrags wechseln. Ich glaube, dass das ein ziemlich sinnvoller Weg wäre.

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Nebenberuflich studieren ist nicht ohne.. vorausgesetzt man zieht es ernsthaft durch... da scheitert es dann meistens. Und für den CCNA braucht man keine Seminare.. das geht auch ohne. Noch dazu bist du wahrscheinlich super jung? Ich würde nicht wechseln und Vollgas im Studium geben.

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vor 12 Minuten schrieb allesweg:

Abwesenheitsstunde

Wie viele Stunden bist du im Jahr weg, inklusive Pendeln, wenn du von der Regelarbeitszeit und vertraglichem Urlaub ausgehst. Also

Jahresbrutto : ((250 Werktage - Urlaubsanspuch) * (Wochenstunden : 5 + Pause) + (2 * Fahrzeit))

 

Pause je nach eigenem Geschmack

Bearbeitet von allesweg
) und Pause

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vor 1 Minute schrieb eneR:

Nebenberuflich studieren ist nicht ohne.. vorausgesetzt man zieht es ernsthaft durch... da scheitert es dann meistens.

Zahle den Kram aus eigener Tasche (15,5k 7 Semester) ohne jegliche Unterstützung des Arbeitgebers, welcher ein Wartejahr plus nachträgliche Bindung von zwei Jahren gefordert hatte, einfach weil ich "jetzt" anfangen wollte. Würde mich schon als motiviert beschreiben.

vor 1 Minute schrieb eneR:

Und für den CCNA braucht man keine Seminare.. das geht auch ohne. Noch dazu bist du wahrscheinlich super jung? Ich würde nicht wechseln und Vollgas im Studium geben.

Nene, das nicht. Aber wenn ich den CCNA über ein Bootcamp in der Arbeitszeit machen kann, nehm ich lieber die Variante. :D

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vor 5 Minuten schrieb TasK:

Ich steh in Kontakt mit einer weiteren Führungskraft aus einem anderen Bereich des Unternehmens. Der rät mir mehr oder weniger zu pokern, deutlich zu machen, ich würde nur unter der Voraussetzung eines unbefristeten Vertrags wechseln. Ich glaube, dass das ein ziemlich sinnvoller Weg wäre.

Vernünftiger Plan.

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vor 2 Minuten schrieb allesweg:

Wie viele Stunden bist du im Jahr weg, inklusive Pendeln, wenn du von der Regelarbeitszeit und vertraglichem Urlaub ausgehst. Also

Jahresbrutto : ((250 Werktage - Urlaubsanspuch) * (Wochenstunden : 5) + (2 * Fahrzeit))

Derzeit hab ich 38,75 Std. die Woche, dort wären es (wurde nur 38 Stundenwoche gesagt) wenn 38 glatt?

Ersparnis übers Jahr 115 Std. bei einem Wechsel.

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vor 8 Minuten schrieb TasK:

Ich steh in Kontakt mit einer weiteren Führungskraft aus einem anderen Bereich des Unternehmens. Der rät mir mehr oder weniger zu pokern, deutlich zu machen, ich würde nur unter der Voraussetzung eines unbefristeten Vertrags wechseln. Ich glaube, dass das ein ziemlich sinnvoller Weg wäre.

Ich bin zwar keine Führungskraft, sondern nur ein x-beliebiger Forenuser: Aber da stimme ich zu, klingt sinnvoll.

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vor 1 Minute schrieb TasK:

Derzeit hab ich 38,75 Std. die Woche, dort wären es (wurde nur 38 Stundenwoche gesagt) wenn 38 glatt?

Ersparnis übers Jahr 115 Std. bei einem Wechsel.

Mein Jahr hat 52 Wochen, abzüglich 6 Wochen Urlaub bleiben 46. Wie kannst du durch die Reduktion um ,75h pro Woche 115 h sparen? Ich komme auf 34,5.

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