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vor 4 Stunden schrieb allesweg:

Ja was jetzt? Ein Kunde und mehrere Migrationen oder ein und die selbe Migration von Version x auf Version x+1 bei mehreren Kunden?

Das war vielleicht etwas ungünstig ausgedruckt. Der Kunde hat selbst auch noch Kunden und die werden migriert. 

 

vor 1 Stunde schrieb allesweg:

Wieso eine Nebentätigkeit? Reicht das Geld nicht? Bist du mit einer 35h-Woche nicht ausgelastet? Ist die Nebenaufgabe sinnstiftender? Wieso schaffst du dir dann nicht mehr Zeit dafür, indem du für dieses Geld nur 3 Tage arbeitest und somit 2 Tage für diese Nebentätigkeit hast?

Die Nebentätigkeit ist sinnstiftender, richtig. Klar könnte ich mir eine andere Firma suchen, wo ich nur 3 Tage für das Geld arbeiten müsste. Aber ich arbeite lieber mehr in einer Firma, wo es mir Spaß macht als weniger und dafür unter Leistungsdruck. Mir ist auch klar, dass es Unternehmen gibt, wo ALLES passt, aber das ist halt die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

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vor 4 Minuten schrieb Julia on Rails:

wo ALLES passt, aber das ist halt die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Ein Unternehmen in dem wirklich alles passt wird vermutlich kaum einer gefunden haben. Das ist ja aber auch gar nicht Ziel... Es ist völlig ausreichend, wenn du ein Unternehmen findest in dem du marktüblich bezahlt wirst, wertgeschätzt wirst, Spaß an der Arbeit hast, wo die Kollegen passen und ggf. noch paar individuelle Punkte auf die man so Wert legt. Und das ist nicht wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen sondern relativ einfach. 

Mehr als das was du bei deinem jetzigen Unternehmen an Gehalt bekommst wirst du vermutlich fast überall bekommen ... und Spaß an der Arbeit, tolle Kollegen, spannende Projekte etc. gibts auch woanders.

Bearbeitet von OkiDoki

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Wen es interessiert: ich hatte heute das Gespräch. Das Feedback der Kollegen war sehr positiv, was meine Stellung natürlich verbessert. Als ich das Gehalt angesprochen habe, hieß es, dass es aktuell wegen Corona schwierig ist. Aber es wird trotzdem mit dem Geschäftsführer geklärt, evtl. könnte es etwas dauern bis eine Gehaltserhöhung möglich ist. Als Gehaltswunsch habe ich 32.000€ angegeben. 

Ich wurde dann noch gefragt, ob sie mir sonst etwas anbieten können abgesehen von finanziellem und ich habe um mehr Zeit für meine Weiterbildungen gebeten. Das wird auch geprüft, ob das möglich ist. Ende nächster Woche bekomme ich dann die Ergebnisse. 

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vor 6 Minuten schrieb Julia on Rails:

Als ich das Gehalt angesprochen habe, hieß es, dass es aktuell wegen Corona schwierig ist. Aber es wird trotzdem mit dem Geschäftsführer geklärt, evtl. könnte es etwas dauern bis eine Gehaltserhöhung möglich ist.

Bestärkt meine Vermutungen, dass das Unternehmen sich drücken möchte, ein angemessenes Gehalt zu zahlen. 

So wie du es schilderst, vermute ich auch, das von der GF nicht die 32k akzeptiert werden, sondern sogar das gedrückt und mit etwas Zeit für Weiterbildung "kompensiert" wird.

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vor 16 Stunden schrieb treffnix:

Bestärkt meine Vermutungen, dass das Unternehmen sich drücken möchte, ein angemessenes Gehalt zu zahlen.

Der Unternehmer möchte gerne möglichst viel Leistung für möglichst wenig Geld einkaufen. Der Mitarbeiter möchte (normalerweise) seine Leistung für möglichst viel Geld an den Mann bringen. Ist auch nichts dagegen einzuwenden. Man sollte sich das entsprechende Spannungsfeld, in dem beide agieren, immer vor Augen halten. 

Wo ich aber persönlich ziemlich allergisch drauf reagiere ist, wenn man monatelang um niedrige Prozentbeträge feilschen muss ("Corona! Auftragslage! Wissensschon!") und es sich nach einer Inflationserhöhung anfühlt, als musste der AG gerade sein Neugeborenes für verkaufen.

Passen die Vorstellungen hier nicht zueinander und kündigt man, sind plötzlich 30-50% Gehaltsaufschlag überhaupt kein Problem und werden im Kündigungsgespräch mit einem Handstreich quasi postwendend genehmigt.

Mit Wertschätzung hat sowas meiner Meinung nach überhauptnichts zu tun.

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vor 8 Minuten schrieb Kwaiken:

Der Unternehmer möchte gerne möglichst viel Leistung für möglichst wenig Geld einkaufen. Der Mitarbeiter möchte (normalerweise) seine Leistung für möglichst viel Geld an den Mann bringen. Ist auch nichts dagegen einzuwenden. Man sollte sich das entsprechende Spannungsfeld, in dem beide agieren, immer vor Augen halten. 

Dem bin ich mir absolut bewusst, keine Sorge ;) 

Aber da es sich bei der TE um eine Arbeitnehmerin handelt, genau so wie bei mir und 90% der Anderen hier, versucht man natürlich als Angestellte(r) , möglichst viel rauszuholen. Aber das Gehalt hier, selbst für Berufseinsteiger oder begründet mit dem wirtschaftlichem Denken vom AG, sollte man sich vielleicht nicht gefallen lassen.

Solange @Julia on Rails mit dem Gegenvorschlag, der von der GF kommen wird, glücklich wird, ist alles gut und wir brauchen hier auch keine Energie verschwenden, wenn sie nicht wechseln möchte.

Bearbeitet von treffnix
Typo

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vor 16 Stunden schrieb Julia on Rails:

evtl. könnte es etwas dauern bis eine Gehaltserhöhung möglich ist

Also: nein.

vor 17 Stunden schrieb Julia on Rails:

Ich wurde dann noch gefragt, ob sie mir sonst etwas anbieten können abgesehen von finanziellem und ich habe um mehr Zeit für meine Weiterbildungen gebeten

Zeit in welcher Form? Noch weniger Wochenstunden? Mehr Urlaub? Um umgerechnet auf deine 32k zu kommen, müssten es ca. 60 Urlaubstage oder 30 Wochenstunden sein.

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vor 19 Stunden schrieb Julia on Rails:

Wen es interessiert: ich hatte heute das Gespräch. Das Feedback der Kollegen war sehr positiv, was meine Stellung natürlich verbessert. Als ich das Gehalt angesprochen habe, hieß es, dass es aktuell wegen Corona schwierig ist. Aber es wird trotzdem mit dem Geschäftsführer geklärt, evtl. könnte es etwas dauern bis eine Gehaltserhöhung möglich ist. Als Gehaltswunsch habe ich 32.000€ angegeben. 

Ich wurde dann noch gefragt, ob sie mir sonst etwas anbieten können abgesehen von finanziellem und ich habe um mehr Zeit für meine Weiterbildungen gebeten. Das wird auch geprüft, ob das möglich ist. Ende nächster Woche bekomme ich dann die Ergebnisse. 

Erstmal herzlichen Glückwunsch für den Mut, das Thema anzugehen! Es ist normal, dass dein Chef irgendeinen Grund findet, wegen dem es "schwierig" ist. Klassiker: Aktuelle Auftragslage, die Branche, Kunde hat nicht bezahlt, sein Hund ist gestorben... (sorry, kleiner Scherz, aber irgendwas ist immer)... Auf der anderen Seite: Wenn er dich wirklich wertschätzen und gut bezahlen möchte, wird er einen Weg finden. Und sei es über einen Bonus o.Ä., es gibt dutzende kreative Wege, die man gehen kann.

Das mit den Weiterbildungen halte ich für sehr klug, ist schließlich etwas, das auf dein Erfahrungskonto einzahlt und nicht auf das deines Chefs. Bin gespannt wie es weitergeht und drücke die Daumen! 

Meine Vermutung mit Blick in die Glaskugel: Die Weiterbildungen werden bewilligt und er kommt mit einem Gegenangebot was das Finanzielle angeht. Würde ich annehmen wenn es nicht unverschämt niedrig ausfällt.

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vor 19 Minuten schrieb MacBeth1337:

Meine Vermutung mit Blick in die Glaskugel: Die Weiterbildungen werden bewilligt und er kommt mit einem Gegenangebot was das Finanzielle angeht. Würde ich annehmen wenn es nicht unverschämt niedrig ausfällt.

Das ist auch meine Vermutung. 

Ebenfalls meine Vermutung: Die Meinungen, was "unverschämt niedrig" ist, gehen hier ziemlich weit auseinander. 

Wenn es 32k werden, ist der Stundenlohn bei ca 17,70. Wenn als Gegenangebot sowas wie 29k kommen wären das eher 16€. Da wird es dann langsam echt unverschämt, dann verdient sie wahrscheinlich weniger als viele Handwerker. Zum Glück arbeiten wir in der IT, wo man noch gutes Geld verdienen kann.

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Bei deinen Kentnissen und deiner Motivation würd ich dir ans Herz legen ins Consulting zu gehen.
Viele neue Technologien, Weiterbildung ist sogar sehr gerne gesehen und wird i.d.R auch ohne Probleme bezahlt.

Und ich denke, dass du da auch kein Problem haben solltest dein Gehalt in 2-3-4 Jahren zu verdoppeln. Vorrausgesetzt du lieferst gute Leistungen.

32k find ich in der heutigen Zeit absolut unangebracht. Sollte gerade in dem Bereich wo du dich bewegst (Industrie 4.0) viel mehr drin sehn.

Bearbeitet von mylurid

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vor 2 Minuten schrieb mylurid:

32k find ich in der heutigen Zeit absolut unangebracht.

auf 35 Stunden ... das sind auf 40h knapp über 36k und das ist mit 1 Jahr BE durchaus ok, besser geht natürlich trotzdem. Es sei natürlich vorausgesetzt, dass sie die 32k dann auch wirklich bekommt. 

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vor 2 Minuten schrieb mylurid:

Sollte gerade in dem Bereich wo du dich bewegst (Industrie 4.0) viel mehr drin sehn.

Ich kenne die Branche... da muss man aufpassen, viele der Industrie 4.0 Digitalisierungs Augmented Reality Machine Learning Dienstleister sind im Endeffekt kleine Buden, die ein paar Elektroniker haben die zwei Wochen auf einem SPS-Kurs waren und jetzt auf der Siemens S7 ein paar Bausteine zusammenklicken. Dementsprechend fallen die Gehälter aus (Achtung, persönliche Filterblasen Erfahrung).

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Bei 35 Stunden/Woche relativiert sich das ein wenig. Aber ich wenn mich mein Hirn nicht ganz betrügt hat Julia on Rails die Ausbildung von mit nem 1er Schnitt abgeschlossen, oder?

Und nen Stipendium bekommt man auch nicht unbedingt nachgeworfen. Ich denke halt einfach, dass mit dieser Grundlage einfach mehr rauszuholen ist.
Ob man dafür bei der Wochenstundenzahl nicht vielleicht Abstriche machen muss sei mal dahingestellt. Aber Kompromisse muss man in der Regel in jedem Job eingehen.

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Ich bin da voll bei dir, sehe ich genau so. 

Ich wollte damit nur in den Raum werfen, nur weil Unternehmen sich ein Modewort wie "Industrie 4.0" auf die Fahnen schreibt, dort nicht gleich eine Bezahlung herrscht, als wäre man bei einem amerikanischen Tech-Konzern in der R&D-Abteilung.

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vor 4 Stunden schrieb mylurid:

Bei deinen Kentnissen und deiner Motivation würd ich dir ans Herz legen ins Consulting zu gehen.

An sich stelle ich mir Consulting sehr spannend vor, aber ich befürchte, dass ich menschlich nicht dafür gemacht bin. Ich brauche immer lange, um mich an neue Situationen zu gewöhnen. Ich glaube, da würde ich (zumindest aktuell) nicht glücklich werden. Und die 45-Stunden-Woche ist für mich wirklich wichtig. 

 

vor 4 Stunden schrieb treffnix:

Ich kenne die Branche... da muss man aufpassen, viele der Industrie 4.0 Digitalisierungs Augmented Reality Machine Learning Dienstleister sind im Endeffekt kleine Buden, die ein paar Elektroniker haben die zwei Wochen auf einem SPS-Kurs waren und jetzt auf der Siemens S7 ein paar Bausteine zusammenklicken.

Ich glaube dir gerne, dass das häufig der Fall ist. So schlimm ist es bei uns zum Glück nicht. Diejenigen, die für AR und ML verantwortlich sind, haben ihre Masterarbeiten auch in den jeweiligen Bereichen geschrieben. Allerdings wird gerade AR noch nicht so gut angenommen, deswegen ist das bei uns nur on top. Der Kern ist ein sehr komplexes Backend. 

 

vor 3 Stunden schrieb mylurid:

Aber ich wenn mich mein Hirn nicht ganz betrügt hat Julia on Rails die Ausbildung von mit nem 1er Schnitt abgeschlossen, oder?

Und nen Stipendium bekommt man auch nicht unbedingt nachgeworfen.

Du erinnerst Dich richtig ^^ Aber ob sich jemand mein Zeugnis mal wirklich angeschaut hat und ihnen klar ist, welche Anforderungen man für das Stipendium erfüllen muss, weiß ich nicht. 

Ich bin sehr gespannt, wie die Entscheidung nächste Woche ausfällt und werde anschließen auf jeden Fall berichten. 

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32k finde ich sogar bei der Berufserfahrung mit 35h zu wenig. 

Wenn ich jemanden einstelle, schau ich auch auf die Zeugnisse. Das wurde bei mir damals auch gemacht und daraus resultierte auch die mögliche Höhe an Gehalt. Das IHK - Zeugnis bekam ich erst hinterher und war dann eher uninteressant. 

Wenn du den Marktwert testen willst, rate ich dir mit 35h 36k jetzt zu verlangen. 

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Am 18.9.2020 um 12:28 schrieb OkiDoki:

auf 35 Stunden ... das sind auf 40h knapp über 36k und das ist mit 1 Jahr BE durchaus ok, besser geht natürlich trotzdem. Es sei natürlich vorausgesetzt, dass sie die 32k dann auch wirklich bekommt. 

36k wären nach der Ausbildung angemessen gewesen.

Ich bin als Fisi mit 38k nach der Ausbildung gestartet. Nach 3 Jahren war ich bei 43k.
Alles unter 32k wäre einfach frech vom Unternehmen und ich würde versuchen mir was neues zu suchen.

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Am 17.9.2020 um 15:52 schrieb Julia on Rails:

Das wird auch geprüft, ob das möglich ist. Ende nächster Woche bekomme ich dann die Ergebnisse. 

Gibt es hier schon neue Informationen, hast du deinen Gehaltswunsch durchsetzen können? Oder wurde anderweitig kompensiert?

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Grüß dich Julia!

Bezüglich dem Anfangsgehalt muss mich den anderen Kommentaren anschließen. Diese ist sehr gering, selbst wenn du noch sehr wenig Berufserfahrung hast.

Was hast du den zurzeit für Aufgaben? Sind das Aufgaben, mit denen du Profit für das Unternehmen generierst bzw. Kosten sparst?

Eine Anpassung auf ein übliches Gehalt in diesem Gebiet wäre zu Beginn ratsam. (Hast du ja anscheinend schon gemacht, großartig!)

Ab dem Punkt kommt es auf deine eigenen Präferenzen an.

Wie ich raus gelesen habe, willst du es lieber ruhiger angehen, statt größere Verantwortung zu tragen und damit auch viel mehr zu verdienen, ist das richtig?

Falls ja, wäre meine Frage: Warum?

Ich frage vorrangig, weil ich viele Kolleginnen kenne, die weit unter ihrem Potenzial arbeiten, weil sie es sich selbst nicht zutrauen und Angst haben "mehr" vom Leben zu wollen. Ein guter Ansatzpunkt, um selbst zu wachsen und sehr viel Erfahrung zu sammeln, wäre es eigenverantwortlich eine etwas schwierigere Aufgabe zu nehmen und diese durch zu ziehen.

Mal ein Beispiel aus meiner Welt: "Designen und implementieren eines Commands, das täglich per CronJob ausgeführt werden soll."

Damals habe ich ausschließlich ein Haufen Fragezeichen gesehen und hatte nicht die geringste Ahnung, wie ich das angehen sollte.

Lösung: Einfach anfangen und soweit machen, bis man machen kann und dann fragen stellen und Rat abholen, wie man sowas am Besten machen könnte. Das Ticket hat dann zwar eine Woche gedauert, musste mehrfach geöffnet werden, weil so einiges "besser" gemacht werden konnte und war am Ende nicht das qualitativ beste Ergebnis, aber nur so lernt man das. Das ist der einzige Weg seine Erfahrungen zu erhöhen. Es wird niemals so kommen, dass man diese Erfahrungen durch Zufall oder in einer Schule erlernt. Man muss sich Pro-Aktiv die schwierigen Aufgaben schnappen, auch wenn es Mut verlangt, sich dem Risiko zu stellen.

Einer der häufigsten Fehler ist es zu glauben, dass man alles selbst lösen müsste. In unserem Team z.B. gibt es kein Ticket, das nicht mindestens von 3 anderen Mitgliedern diskutiert wurde. Selbst unsere Team Leads stellen die Fragen und holen sich Rat von den Junioren und den Azubis/Studenten.

Warum? Ganz einfach: Es ist unmöglich an wirklich alles zu denken. Die Welt der Informatik ist unendlich groß, es ist unmöglich wirklich ALLE "Best-Practices" zu kennen. Eventuell hat eine Person besonders viel Erfahrung in der Thematik und kann dir Stunden/Tage/Wochen an Zeit sparen und dir unbezahlbare Erfahrungen mitteilen!

Daher nutzt alle möglichen Hilfsmittel, die euch zur Verfügung stehen!

Es ist kein Anzeichen von Schwäche, wenn man so ein Brainstorming unter den Teammitgliedern macht, vorrangig bei etwas schwierigeren Themen. Im Gegenteil, es zeugt sogar von Stärke und man wird dich stärker wahrnehmen. Man könnte glauben, dass man dann als "Nichts Könner" wahrgenommen wird, jedoch ist das nicht der Fall! Im Gegenteil sogar! Das ist eines der Paradoxen im Leben :) 

Man nimmt dich viel professioneller Wahr, wenn du viel kommunizierst und ohne Probleme Zugeben kannst, dass du nicht perfekt bist. Denn das sind nicht mal die Senioren in deinem Team! ;)

Die anderen werden dich als Vorbild nehmen können und sich dann auch mal trauen nachzufragen, statt davon auszugehen, dass sie alles selbst machen müssen und der Code dann Perfekt sein muss (was nicht geht, denn nix ist perfekt!).

 

"Aber wozu das Ganze?" fragst du dich eventuell.

Ganz einfach:

- Du sammelst dadurch extrem viel Erfahrung

- Deine Expertise steigt enorm

- Dein Selbstvertrauen steigt enorm an

- Du hast einen viel größeren Wert für das Unternehmen und als Bearbeiter der Aufgabe, kennst du dich am Besten aus. Dadurch machst du dich etwas unersetzbarer. Wiederhole das so oft wie möglich und es wird fast unmöglich sein, dich jemals zu ersetzen. Dadurch erlangst du eine extrem große Machtposition.

- Du zeigst Verantwortungsbewusstsein und differenzierst dich zu 90%+ der anderen Mitarbeiter! Kennst du die schwierigen Aufgaben, wo sich niemand meldet, wenn es heißt "Wer kümmert sich darum?". Meine Empfehlung: Melde dich sofort freiwillig, bevor es jemand anderes macht bzw. die Aufgabe jemandem Aufgedrückt wird (gemacht werden muss es so oder so). Natürlich nur bei richtigen Aufgaben und keine "Wer macht uns Kaffee?" oder "Wer putzt das Zimmer?" Kleinigkeiten. Fokus sollten die schwierigen Aufgaben sein, auf die niemand Lust hat

- Die höher Rängigen Mitarbeiter werden dich mehr respektieren, dich als eine Person im Kopf behalten, auf die man sich verlassen kann und immer ein gutes Wort für dich parat haben, selbst wenn du nicht vor Ort bist

 

Das sind alles sehr wichtige Punkte, um dein Wert und dein Selbstbewusstsein stark zu erhöhen.

So sind auch 50k-80k innerhalb der nächsten 1-2 Jahre drin.

Quelle: Mich selbst und zig andere Menschen, die ich unterstützt habe.

 

Bearbeitet von zorndyuke

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vor 15 Minuten schrieb zorndyuke:

So sind auch 50k-80k innerhalb der nächsten 1-2 Jahre drin.

Prinzipiell stimme ich dir zu, wer freiwillig mehr und komplexere Aufgaben übernimmt, der kann sein Gehalt eher und weiter steigern, als derjenige, der jeden Tag das gleich macht und keine neuen Herausforderungen annimmt.

Aber mit 2-3 Jahren BE 50 - 80k zu verdienen braucht mehr als nur Engagement, sondern auch den passenden Chef, die passenden verfügbaren Aufgaben und die richtige Sternenkonstellation.

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vor 41 Minuten schrieb treffnix:

Aber mit 2-3 Jahren BE 50 - 80k zu verdienen braucht mehr als nur Engagement, sondern auch den passenden Chef, die passenden verfügbaren Aufgaben und die richtige Sternenkonstellation.

Da stimme ich dir zu.

Die einzige Methode, um das herauszufinden, ist es das auszuprobieren :)

Im Endeffekt kommt es natürlich auch auf die eigenen Wünsche, Ziele und Anforderungen an.

Wenn das Selbstbewusst steigt, erlaubt man sich immer mehr seine eigenen Standards durchzusetzen und gewisse Dinge nicht mehr zu akzeptieren.

Daher auch mein Rat erstmal in Vorarbeit zu gehen, da man da immer eine Win-Situation für sich hat.

Im schlimmsten Fall hat man deutlich mehr Erfahrung, Selbstvertrauen und wer weiß, vllt. wagt man sich sogar noch viel mehr in einem anderen Unternehmen.

Die Entscheidung muss jeder für sich treffen.

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