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Kein Bock mehr Arbeitslos zu sein, möchte Technische Informatik studieren.

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vor 17 Stunden schrieb Sherwo1992:

Danke für den kleinen Exkurs :)

Was ist eigentlich der große Unterschied den du gemerkt hast zwischen der Ausbildung zum FIAE und nem Informatik Studium?

 

Der FIAE war ohne große Mühe schaffbar ;) . Für die Ausbildung spricht ganz klar die Praxis und du musst nicht alles in der Tiefe lernen, weil nicht alles in der Abschlussprüfung gefragt werden wird. Die Ausbildung hat zudem einen starken WiSo-Anteil. Viele FIAEs kamen während der Ausbildung aus unterschiedlichen Richtungen und das Ziel war der IHK-Abschluss. Embeddedthemen, geschweige den Elektrotechnikformeln mehr als URI oder PUI-Formeln, hatte ich in der Berufsschule nicht. Ich habe nicht mal einen Mikrocontroller oder sowas in der Hand gehalten. In Anwendungsentwicklung ging es auch nie wirklich um Programmieren und viel Technik (das lernt man ja im Betrieb), sondern darum wie man ein Projekt nach einem bestimmten Vorgehensmodell umsetzt.

Im Studium musst du lernen, was auf den Tisch kommt und es bestehen, auch wenn das Thema dich vielleicht weniger interessiert. Der Druck die Prüfungen zu bestehen ist zudem viel größer, weil du mehrere Prüfungen im Semester schreibst. In der Ausbildung schreibst du auch Klausuren, aber die einzig wichtige die zählt ist die Abschlussprüfung.

 

vor 10 Stunden schrieb Def_Con:

Habe auch technische Informatik an der selben Hochschule studiert und ehrlich gesagt waren Digitaltechnik und Mathe nicht wirklich schwer aber nur mein Gefühl. Digitaltechnik war zu meiner Zeit viel VHDL(eine Art Assembler) und C geknüpft an Automatenlehre. Mathe 2 war schon sehr umfangreich. Und Informatik generell war eher eine schöne Nebensache. Ich war meistens mit Mathe/Elektrotechnik/Signaltechnik beschäftigt. Insbesondere Signaltechnik war ein Modul welches sehr viele hat zittern lassen es zu bestehen.

Wenn ich nochmal entscheiden würde, ich glaube pure Informatik wäre meine Wahl.

Bei mir ist das was länger her, damals noch bei den Prof. Dederichs, Vogts und Co Mitte/Ende der 2000er. Ich weiss nicht wie sich der Studiengang seitdem gewandelt hat. Aber damals waren nach zwei Semestern nicht mehr soviele da. Ich habe dann auch im dritten Semester quittiert, weil das Studium trotz der "Praktika" für mich damals ein schwer vorstellbares Gebiet war. Mittlerweile und nach der FIAE-Ausbildung mit Praxisbezug verstehe ich es besser und liebe diese Embedded Systems Thematik und bin glücklich da noch reingerutscht zu sein.

Bearbeitet von Bluejazzer

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vor 14 Stunden schrieb Sherwo1992:

Wer sagt aber was von Hartz4?

Ähm, du? In deinem Ausgangsposting.

vor 14 Stunden schrieb Sherwo1992:

Hab übrigens Rücklagen gespart. Bin nicht so der Partyverprasser.

der 2. Punkt ist auch meine größte Sorge. Ich geh da mit 0 Ahnung ran. Aber von allen Sachen die es auf der Welt gibt ist eben die Techniche Informatik zurzeit das was mit am meisten reizt.

 

Mal ne Frage: von allen Fächern, was sollte ich priorisieren ? Mathe, Etechnik, Phsyik? Programmiern?

Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht ganz. Du lebst derzeit von Hartz4, bittest also die Gesellschaft deine Lebenserhaltungskosten zu bezahlen, da du es dir selbst nicht leisten kannst, hast aber Rücklagen gespart? Wie kann ich mir das genau vorstellen?

vor 14 Stunden schrieb Sherwo1992:

Mal ne Frage: von allen Fächern, was sollte ich priorisieren ? Mathe, Etechnik, Phsyik? Programmiern?

Warum Technische Informatik? Wenn ich dich richtig verstehe möchtest du in den Bereich IT-Security (btw "Cyber" ist ein Modebegriff, der vom Sci-Fi Autoren William Gibson geprägt wurde und hat neben seiner Existenz als Buzzword keinerlei technische Bedeutung). Wäre da nicht Allgemeine Informatik mit einer Spezialisierung auf IT-Security oder direkt ein Studium im Bereich IT-Security passender?

vor 14 Stunden schrieb Sherwo1992:

Mal ne Frage: von allen Fächern, was sollte ich priorisieren ? Mathe, Etechnik, Phsyik? Programmiern?

Das kann ich dir so pauschal nicht beantworten. Das hängt sehr stark von den Modulen ab, die in deinem anvisierten Studiengang gelehrt werden. Und es hängt stark davon ab, was dir persönlich besonders schwer / leicht fällt und wie gut deine Vorbildung ist. Mir persönlich ist das Beweisen in den Mathematikfächern wie "Lineare Algebra" lange Zeit schwer gefallen. Hinzu kam, dass viele für mich neue Konzepte vermittelt wurden, die nicht ganz trivial sind und die man erstmal verstehen muss. Mathematik im Studium hat nämlich nichts mehr mit "Rechnen" zu tun. Wenn man Glück hat taucht ab und zu mal eine Zahl auf, aber in der Regel geht es um sehr abstrakte Dinge. Diese abstrakten Dinge bilden dann wiederum die Grundlage um Verschlüsselungsalgorithmen verstehen zu können.

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Technische Informatik würde ich auch nicht wählen, wenn man in die IT-Sicherheit will, außer man kann sich an der Hochschule dort vertiefen und will in den Embedded System Bereich, dann macht es vielleicht Sinn.
Wenn dann eben Informatik oder gleich IT-Sicherheit und dann sind IMO die Knackpunkte Mathe sowie Mathe und zuallerletzt natürlich auch Mathe :)

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Am 28.9.2020 um 19:29 schrieb Sherwo1992:

Hab ich auch schon versucht, nur Absagen. Mein Lebenslauf ist auch nicht der beste, nur Lücken. Mit 28 glaub ich eher nicht das die Unternehmen mich wollen. Da nutze ich doch lieber mein Abi voll aus und geh ins Studium!

Zeig uns doch lieber mal Dein anonymisiertes Anschreiben. Eventuell kann man da noch eher was rausholen. Wir hatten auch über 30 Jährige in unserer Klasse. Wenn Du die Lücken plausibel erklären kannst, sind sie eventuell nicht ganz so dramatisch. Wobei ich dafür nicht meine Hand ins Feuer legen würde.

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vor 15 Stunden schrieb Sherwo1992:

Danke für den Artikel. Ja das habe ich schon öfter gehört das man als son begeisterter Hobbyinformatiker auch ohne Titel nenJob bekommt.

Aber versetz dich mal in meine Lage.

Das ist wie in einem Teufelskreis. Wie soll ich praktische Erfahrung sammeln, wenn ich durch fehlende Abschlüsse keine Chance bekomme praktische Erfahrung zu sammeln? Oder meinst ich kann mitm Udemy Abschluss in die Unternehmen gehen und einfach nen Job erhalten?

Bin weder ein Hobbyinformatiker noch habe ich Ahnung von der Materie. Und den Studienabschluss oder irgendeinen Abschluss brauche ich um wenigstens irgendwas in der Hand zuhaben.

Es ist gut, wenn Du motiviert bist, aber was macht Dich glaubend, dass der Weg über dieses Studium Deine Situation ändert ? Warum hast Du nicht mal eine Berufsberatung in Anspruch genommen vor der Entscheidung ?

Bearbeitet von tkreutz2

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vor 16 Stunden schrieb Sherwo1992:

Ich habe mich schon fest fürs Studium entschieden. Nachdem es mit der Umschulung nicht geklappt hat, hat mich das so umgehauen dass ich irgendwo auch sturerhalber ins Studium gehe und es meistern möchte.

Eine Umschulung kann man erst in Anspruch nehmen nach einer regulären Ausbildung, daher der Name Umschulung. Welche reguläre Ausbildung gibt es denn ?

 

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vor 41 Minuten schrieb tkreutz2:

Eine Umschulung kann man erst in Anspruch nehmen nach einer regulären Ausbildung, daher der Name Umschulung. Welche reguläre Ausbildung gibt es denn ?

 

Kann ich so nicht ganz unterschreiben. Wir hatten in unserer Umschulung auch mind. zwei Leute dabei, die noch keine Erstausbildung hatten. Aber das mögen auch Sonderfälle gewesen sein, grundsätzlich wird die Umschulung manchmal auch als "Weiterbildung" betrachtet, um eine Vermittelbarkeit auf dem Arbeitsmarkt herzustellen. D.h. wenn der Sachbearbeiter beim Kostenträger dir gewogen ist und das für dich grundsätzlich Sinn macht, kann das schon funktionieren.

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vor 54 Minuten schrieb tkreutz2:

Eine Umschulung kann man erst in Anspruch nehmen nach einer regulären Ausbildung, daher der Name Umschulung.

Manche Anbieter haben auch Weiterbildungen im Angebot, die auf Studienabbrecher zielen. Das läuft auch unter dem Namen "Umschulung".

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vor einer Stunde schrieb Gooose:

Manche Anbieter haben auch Weiterbildungen im Angebot, die auf Studienabbrecher zielen. Das läuft auch unter dem Namen "Umschulung".

Okay, kannte ich noch nicht, würde mich aber in vergleichbarer Situation eher für eine Ausbildung, als für eine Umschulung entscheiden aus Sichtweise der Kenntnisvermittlung beginnend vom Stand Null.

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vor einer Stunde schrieb tkreutz2:

Okay, kannte ich noch nicht, würde mich aber in vergleichbarer Situation eher für eine Ausbildung, als für eine Umschulung entscheiden aus Sichtweise der Kenntnisvermittlung beginnend vom Stand Null.

Zumindest ein Mentor zu haben, der dafür sorgt, dass man nicht zu sehr in die "falsche Richtung" rennt ist schon hilfreich. Es gibt Umschulungsunternehmen, wo man ziemlich alleine gelassen wird.

Ich bin z.B. jemand vom Lerntyp "Lesen und Tun". Aus Vorlesungen, Vorträgen, Unterricht usw. nehme ich nicht so viel mit, als wenn ich eine gute Datenquelle in Form von Büchern, eBooks, Blog-Artikeln oder Ähnlichen habe. Wenn ich das Gelesene auch anwenden kann, bleiben die gewonnenen Informationen häufig im Langzeitgedächtnis. 

Wenn ich eher viel aus Unterrichtseinheiten, YouTube Videos oder Ähnlichen viel rausholen kann, ist man sicherlich mit einer Ausbildung gut bedient, da diese Komponenten hier häufiger vorkommen. 

Ich hatte bisher immer das Glück, dass ich mit schlauen und kommunikativen Menschen zusammenarbeiten konnte. Häufig waren gerade diese Menschen meine Leitplanke, die ich brauchte, um jeden Tag besser zu werden.

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Einen Mentor wirst Du in einer Ausbildung haben, aber nicht im Studium!

Deshalb wurde auch auf das Duale Studium verwiesen. Dort hat man von Anfang an einen Vertrag, wie in einer Ausbildung, mit einer Firma und damit hast Du auch wieder einen Mentor.

Hast Du Dir schon überlegt, wo, bzw. was, Du genau studieren willst?

Bearbeitet von SaJu

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