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Ich grüße euch liebe Community.

Aktuell bin ich ein IT "Quereinsteiger", ich habe mich entschieden als studentischer Mitarbeiter beim lokalen ISP anzufangen, und habe schließlich meinen CCNA auf eigene Kosten gemacht.

Daraufhin habe ich eine Vollzeitstelle als Systembetreuer bekommen, und im Dezember steht der CCNP Enterprise an.

Ich pflege regelmäßig mein LinkedIn Profil, und was ich nicht gedacht hätte, von vielen Recruitern kommen sehr attraktive Angebote für ziemlich viele Stellen.

Vornehmlich sind die Recruiter von "Nigel Frank". Für einen Quereinsteiger wie mich, welcher vorher Elektriker war, sind die Angebote beginnend ab 44k jährlich schon sehr beeindruckend, aber gibt es da einen Haken? Wie ist da eure Erfahrung? Wurdet ihr schonmal irgendwie vermittelt, oder gibt es da irgendwas faules dran?

Habe mit sowas bisher absolut keine Erfahrung, da ich mich in der Vergangenheit, und meiner ursprünglichen Branche (meine Elektrikerausbildung) immer stets selbst bewerben musste.

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Verbindliche Angebote? Oder Lockangebote, damit du in deren Kartei verstauben kannst? Sind die 44k auch wirklich für dich möglich und bei einer 38h-Woche und 30 Urlaubstagen in strukturschwacher Region oder ist es ein "bis zu" bei 40h Vertrauensarbeitszeit und den vollen 20 gesetzlich vorgeschriebenen Urlaubstagen und realer 50+h-Woche mit Wochenendrufbereitschaft in einer IT-Hochburg?

@Bitschnipser meintest du den?

 Bedingt gäbe es noch

und hier wird auch am Rande auf diese Branche eingegangen

Der Themenkomplex kommt immer wieder ;)

 

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vor 7 Minuten schrieb allesweg:

Oder Lockangebote, damit du in deren Kartei verstauben kannst?

Ich tippe eher auf sowas. Gerade wenn diese Anfragen von großen "Vermittlern" kommen. Nur weil jemand in einer Nachricht schreibt, dass 44k kein Problem sind, heißt das noch lange nicht, dass man die Summe auch bekommt. 

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Ich habe durchwachsene Erfahrungen mit Headhuntern gemacht.

Auf der einen Seite hast Du unheimlich viele, die keine Ahnung von der Materie haben, vorrangig Kandidaten für die Kartei sammeln, Dir z. B. 44k versprechen, dann aber gar keine solchen Jobs im Petto haben usw. Da ist also viel Schmu dabei.

Gleichzeitig gibt es auch immer welche, die wirklich gute Arbeit machen, einigermaßen wissen, wovon sie reden (fachlich/technisch) und auch nur das versprechen, was sie halten können.

Von daher würde ich Headhunter nicht generell negativ betrachten, schließe mich aber meinen Vorrednern an, dass Du hier genau hinschauen und hinterfragen musst. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Und bis Du weißt, dass es ernst ist, solltest Du die Euphorie vielleicht lieber etwas zurückschrauben. 👍

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vor 6 Minuten schrieb Errraddicator:

Von daher würde ich Headhunter nicht generell negativ betrachten, schließe mich aber meinen Vorrednern an, dass Du hier genau hinschauen und hinterfragen musst. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

Und sobald eine schwammige Antwort kommt, auf eine konkrete Antwort bestehen. Sollte dann immer noch keine kommen: Abbruch!

"Ich habe Ihr Profil hier gesehen und finde, Sie passen gut auf eine von mir zu besetzende Stelle" - "Schön, wo würde die gehaltlich mindestens liegen?" - "Kann ich so nicht sagen, schicken Sie mir bitte Ihren Lebenlauf." - "Sehen Sie doch hier? Wie hoch ist das Gehalt mindestens?" - "Lassen Sie uns darüber telefonieren..." Danke aber nein danke. Externer Recruiting-Mitarbeiter eines Konzerns (mit @extern.firma.de-Adresse)

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Hab gerade auch Kontakt zu einem Seelenverkäufer Headhunter. Da leif es aber so ab, dass dieser eine Ausschreibung auf XING veröffentlicht hatte, ich mir die angesehen hab und wir darüber ins Gespräch gekommen sind.

Ich würde auch keinem "ich sammel alles was geht" Recruiter meine Daten schicken.

Ganz toll finde ich die Masche mit "Hey, ich hab dein Profil gesehen, deine Angaben passen nicht auf eine Stelle, aber kennst du zufällig jemanden der..." Also abgesehen davon dass ich ungefragtes "Du" bei der allerersten Ansprache auf einer Plattform für Geschäftskontakte irgendwie unpassend finde, finde ich es dreist so an Karteileichen kommen zu wollen. Das ist (für mich) wie ungefragt die Handynummer eines Dritten weitergeben, macht man einfach nicht.

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vor 7 Minuten schrieb Maniska:

Also abgesehen davon dass ich ungefragtes "Du" bei der allerersten Ansprache auf einer Plattform für Geschäftskontakte irgendwie unpassend finde

Ist leider irgendwie gefühlt Standard geworden. Man will ja jung und dynamisch wirken...  Auch wird nirgendwo mehr "Sehr geehrte\r Herr/Frau *Nachname*" sondern überall "Hallo *Vorname*" verwendet. Ist halt besser wenn man diese Anfragen automatisiert... 

Manche fügen vor ihrem LinkedIn Namen ein Emoji ein wie 💻 um automatische Anfragen zu erkennen

 

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Etwas OT, aber auch etwas passend: Ich finde übrigens, dass Xing immer mehr zur Social Media-Bude wird und rapide am professionellen Charakter verliert. Wenn ich mir anschaue, was ich mittlerweile an Beiträgen, Likes und Co. vorgeschlagen bekomme, macht es den Eindruck, dass viele Mitglieder dort ein zweites Facebook, ein zweites Instagram oder eine zweite Singlebörse draus machen wollen.

Das spiegelt sich dann auch in Headhuntern wider, die ebenfalls häufig an Qualität vermissen lassen.

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Ich kann mich dem Tenor im Großen und Ganzen nur anschließen. Die meisten Recruiter auf Xing und LinkedIn sind nicht direkt vom Unternehmen beauftragt worden sondern suchen anhand von Stellenausschreibungen und hoffen auf entsprechende Provision. Da werden nach dem Prinzip Schrotflinte alle Leute angeschrieben deren Profil auch nur im entferntesten passt. Minimaler Aufwand für maximale Effizienz. Auf der Empfängerseite dieser Mails, die man 1-2 mal pro Woche bekommt, reagiere ich inzwischen fast gar nicht mehr. Wenn für mich erkennbar ist, dass noch nicht einmal mein Profil gelesen wurde, z.B. weil man mir eine Stelle in München anbietet obwohl ich in NRW wohne oder in Bereichen der IT in denen ich nie gearbeitet habe, dann antworte ich da nicht drauf. Alle anderen Anfragen beantworte ich höflich mit einer Standardantwort.

Für @FBDIMM könnte es sich aber durchaus lohnen mal auf eines dieser Angebote einzugehen. Ein Telefonat mit dem Recruiter kostet zwar Zeit, aber die würde ich gerade am Anfang meiner Karriere investieren. Letztendlich kann man dadurch auch seinen Marktwert sondieren und über den scheint er sich als Quereinsteiger ja momentan unsicher zu sein. Ich würde also raten einfach mal ein paar dieser Recruiter beim Wort zu nehmen und mit Ihnen in direkten Kontakt zu treten. Am Ende ist man dann schlauer. In der Regel kommt dann nämlich sowieso erstmal das nächste Gespräch mit Jemandem vom anstellenden Unternehmen direkt. Der Recruiter ist häufig fachfremd und kann erstmal nur grob einschätzen ob man auf die Stelle passt.

Als abschließender Hinweis: Nur weil man Gespräche mit einem Recruiter führt, heißt das noch nicht, dass man wirklich Wechseln will. Man sollte solche Gespräche vertraulich behandeln und auch dem Chef oder den Kollegen keinesfalls davon erzählen. Entsprechende Diskretion sollte man sich auch vom Recruiter erbitten, der nach Möglichkeit nicht beim derzeitigen Unternehmen nach Referenzen fragen sollte. Ein unverbindliches Umschauen nennt man sowas und das kann man dem Recruiter auch gerne so sagen. Das kennen die schon.

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vor 5 Minuten schrieb TooMuchCoffeeMan:

Entsprechende Diskretion sollte man sich auch vom Recruiter erbitten, der nach Möglichkeit nicht beim derzeitigen Unternehmen nach Referenzen fragen sollte.

Sagen wir mal so: Sollte ich mitbekommen dass ein Recruiter so dummdreist agiert, dann hätte er sehr schnell den zuständigen Landesdatenschutzbauftragten und wahrscheinlich seinen eigenen dannbaldnichtmehrChef am Hals.

Abgesehen davon, was will mein Chef machen? Spricht er mich drauf an, hab ich den Recruiter  an den Kronjuwelen und kann immer noch sagen "kenn ich nicht, nie gehört". Dann muss der Chef entscheiden ob er einem Fremden glaubt dass ich wechseln will oder meinem Dementi.

Sagt er nichts, zieht mich aber aus Projekten etc ab ist es eine selbst erfüllende Prophezeiung...

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Das ist in der Tat ein weiterer Aspekt, der durchaus ein Wert für sich ist. Nicht nur Recruiter können uns Arbeitnehmer instrumentalisieren, sondern auch umgekehrt. 😎

Für mich, als Arbeitnehmer, sind Recruiter eine tolle Möglichkeit, Bewerbungsgespräche zu simulieren und zu üben, ohne dass es negative Konsequenzen hat, wenn ich es versemmele. Gerade in jungen Jahren würde ich das jedem empfehlen.

Recruiter-Gespräche sind zwar nicht das gleiche wie ein Bewerbungsgespräch, aber man erhält definitiv eine gewisse Routine und Einblicke, die dann wertvoll werden, wenn man in einem realen Vorstellungsgespräch sitzt. Spätestens dort macht es einen Unterschied, ob man den gewünschten Job (egal, wie er vermittelt wurde) bekommt oder nicht. Das eigene Auftreten spielt dabei stets eine gewichtige Rolle.

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Also ich habe fast alle großen Personalvermittlerfirmen durch und auch diverse Recruiter der Unternehmen selbst, ebenso echte Headhunter. Wobei letztere sehr wenig sind, meistens nicht zu den großen Bekannten Firmen der Branche zählen und auch wirklich nur für eine gezielte Stelle suchen.

Mit der eingangs genannten Firma hatte ich auch schon zu tun, auch mit den anderen aus derselben Gruppe, auch da gab es ein Lockangebot mit großem Gehalt, aber das Profil hat dann nicht gepasst. Natürlich hat man noch zig andere Klienten und dann wird das Profil schnell an 10 weitere gestreut, in meinem Fall die üblichen Consulting Firmen. In meinem Fall aber auch noch an die falsche Stelle, so dass ich Telefoninterviews mit Fachbereichen hatte, die nicht zu meinen bisherigen Erfahrung gepasst haben. Das habe ich so auch geschrieben und das weitere Interviews unnötig sind mit den Keywords, mit denen ich weitergegeben werde, daraufhin wurde ich von der Personalvermittlerin geghostet und habe nicht mal mehr die Rückmeldungen zu den bereits geführten Gesprächen bekommen.

Daraufhin habe ich die Einwilligung, dass nur diese Firma mich bei den entsprechenden Firmen vorstellen darf, zurückgezogen und auf eine Datenlöschung bestanden. Das hält aber die Kollegen der Kontaktperson bis heute nicht davon ab, mir immer wieder die gleichen Lockangebote zu schicken.

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vor einer Stunde schrieb KeeperOfCoffee:

Ist leider irgendwie gefühlt Standard geworden. Man will ja jung und dynamisch wirken...  Auch wird nirgendwo mehr "Sehr geehrte\r Herr/Frau *Nachname*" sondern überall "Hallo *Vorname*" verwendet. Ist halt besser wenn man diese Anfragen automatisiert... 

Neulich wurde ich mit "Moin <vorname>" angesprochen und wurde gefragt, wie es mir ginge und was ich so in der Corona-Zeit machen würde, als ich den den Typ schon mein Leben lang kennen würde und wir schon zusammen im Vietnam-Krieg Seite an Seite ums nackte Überleben gekämpft hätten...

vor 9 Stunden schrieb FBDIMM:

Ich pflege regelmäßig mein LinkedIn Profil, und was ich nicht gedacht hätte, von vielen Recruitern kommen sehr attraktive Angebote für ziemlich viele Stellen.

Glaub mir, auch wenn du dein Profil nicht pflegst, bekommst du solche Angebote. Ich pflege mein Profil nicht. Ich hab nicht mal angegeben, was ich tatsächlich mache und dennoch bekomme ich solche Mails wie "Ich habe dein Profil gesehen und habe spannende Angebote für dich!". Die sehen nur, dass die Firma, in der ich arbeite, irgendwas mit Softwareentwicklung macht.

 

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vor 2 Stunden schrieb Bitschnipser:

Über Recruiter kann dir [mention=101393]treffnix[/mention] einen Schwung erzählen.

Ich brauche eigentlich nicht viel zu erzählen ;) 

Recruiter sind oft dreist. Und noch eher gegenüber dem AG als zu dir, als AN. Ging in meinem Fall bis vors Gericht.. Aber aus AN-Sicht kann sich das lohnen, man muss nur aufpassen inwiefern man sich bindet. Das musst du proaktiv erfragen, das wird dir kein Headhunter von sich aus mitteilen! Ich darf mich z.B. innerhalb zwei Jahre nach Vermittlung nirgendwo bewerben, ohne das der neue AG Provision an den HH zahlen müsste. Wusste ich auch erst nach der Gerichtsverhandlung.

Was mir hier im Thread auffällt, das nicht viele über Ghosting berichten. Ich hatte es oft, das mir Stellen angeboten wurden, wir auch darüber gesprochen haben, teilweiße sogar mit persönlichem Treffen in einem Lokal inkl. Verpflegung auf Kosten des HH (Pre-Corona-Zeit ;) ) und ich anschließend keine Antworten mehr auf meine Anfragen bekommen habe. Anscheinend alles nur um Daten zu ködern. Aber letztendlich muss ich schlussfolgern, das ich meine letzten Jobs über HH gefunden habe, auch wenn es schwer war, einen passenden zu finden, mit dem man auch gerne zusammenarbeitet. Hatte auch schon welche, die waren dann persönlich beleidigt, wenn man sich für eine Stelle von der Konkurrenz entschieden hat. Provisionsgeier...

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Schon alleine, dass ich keine Bauchpinseleien im Motivationsschreiben verfassen musste, ließ mich grundsätzlich gerne mit echten Headhuntern arbeiten. Die Stellenausschreibungs- und Datensammelparasiten sowie die meisten aus UK gehören ausdrücklich nicht dazu.

Am liebsten arbeite ich mit (teilweise fest, teilweise befristet angestellten) Recruitern der Unternehmen zusammen. Die kennen ihren Spielraum und müssen ihn nicht im stille Post-Verfahren in der Kette Fachbereich-HR-Recruiter-Kandidat jedes Mal neu evaluieren. Höchstens wenn man knapp über der Schmerzgrenze ist, dauert die Geschichte etwas doch etwas. Ist dann aber ein guter Indikator, dass man sich nicht unter der Stellenbewertung verkauft hat.

Meinen besten Kontakt hatte ich über 96 Monate hinweg mit dem direkten Recruiter einer Firma. Bin am Ende zwar dann zur Konkurrenz, aber wir sind in losem Kontakt und wünschen uns jedes Jahr "Happy Hollidays". Geht also auch anders.

Bearbeitet von Kwaiken

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vor 6 Stunden schrieb Errraddicator:

Du warst doch bestimmt die Idealbesetzung? Fachlich im Thema und sofort verfügbar. Der feuchte Traum des Arbeitgebers.

Noch lustiger wäre das, wenn es die firmen-interne Personalerin gewesen wäre....

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Mal Copy und Paste von mir, da sich grundlegend nichts verändert hat: 

Rückblickend zu Xing, LinkedIn und co:

Während meiner Ausbildungszeit: Job gesucht und folgende Erfahrung gemacht:

Zeitraum von Feb. bis Juli, neuen AG gesucht. Nicht Proaktiv, sondern habe mir die Angebote von Xing durchgelesen. Linkedln flog nach paar Wochen raus, da mir das nicht zusagte. Es waren zu 90% Müll. Die Recruiter betrachteten mich alle als "Ware". Stellen wurden mir extra falsch angepriesen, Stellenbeschreibungen "frisiert" oder nur die Hälfte erwähnt, sodass ich die tatsächliche Arbeit erst beim Vorstellungsgespräch erfahren habe. Es waren alles nur Angebote für einen klassischen Helpdesk ohne Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln oder selbst in deren internen IT tätig zu werden, da sie entweder von weiteren externen IT-Häusern betreut werden oder keine Stellen offen haben. Nach mehrmaligen Absagen von mir, habe ich von den ganzen Recruitern nie wieder etwas gehört. Bei den ganzen telefonischen vorab Gesprächen, um mehr über die Firmen und Stellenbeschreibung zu erfahren, habe ich wirklich nie Informationen erhalten. Meine Kontaktdaten haben sie mit Gott und der Welt geteilt, sodass ich von XY kontaktiert wurde. 

Teilweise habe ich mich mit denen richtig "gestritten", da Person XY nicht verstehen konnte, warum ich nicht umziehen möchte, warum Schichtarbeit nicht in Frage kommt usw, da genau der Betrieb doch so super ist. 

Kurz vor Ausbildungsende habe ich über Xing genau den richtigen Recruiter erwischt, der mich optimal beraten hat, der genau auf meine Wünsche eingegangen ist, mir nicht nur Tipps und Tricks gegeben hat, sondern auch mir von gewissen Stellen abgeraten hat. 

Ende vom Lied: Optimalen Job durch ihn gefunden.

Nach meiner Ausbildungszeit

Obwohl ich im Profil stehen habe, dass ich kein Interesse an Angeboten habe, werde ich weiterhin per Copy&Paste mit diversen, identischen Angeboten, die sich alle sehr ähnlich sind, zugespammt. Mittlerweile reagiere ich nicht mehr. Ist mir einfach zu nervig. 

Mein Fazit

Als Must-Have würde ich das nicht bezeichnen. Mit Xing ist es möglich schnell einen guten Job zu finden, wenn der passende Recruiter kommt. Von den ganzen Angeboten war nur eins das richtige für mich. Man muss sich schon damit beschäftigen, was wiederum Zeit in Anspruch nimmt.

 

Update: 

Stehe bis heute mit Ihm in Kontakt und er erkundigt sich öfters mal nach meinem Wohlsein. Ob ich einen guten Start hatte oder oder. Von 0815 bis Arbeit, ist alles dabei. Er meinte auch, wenn es mit der Probezeit nichts werden sollte, soll ich Ihn antickern und dann schauen wir weiter. 

Edit: Mal ein kleinen Auszug von einer Recruiterin, die mich unbedingt haben wollte;

Zitat

Durch Ihre Tätigkeit bei der XX ist mir Ihr Profil direkt ins Auge gestochen, da unser Kunde mit Sitz in XX aktuell einen Netzwerktechniker (m/w/d) als Unterstützung für 6-12 Monate über uns -mit Option auf anschließender Übernahme - sucht.

Zitat

Durch Ihre Tätigkeit bei der XX ist mir Ihr Profil direkt ins Auge gestochen, da unser Kunde mit Sitz in XX aktuell einen Netzwerkadministrator (m/w/d) als Unterstützung für über uns -mit Option auf anschließender Übernahme - sucht.

Auf Nachfrage kam natürlich nichts :D 

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@FBDIMM

Schon vor Corona wurde im Netzwerkbereich etwas stärker gesucht. Der Bereich Netzwerke, Firewalls etc. dürfte durch das vermehrte Homeoffice auch mehr Zulauf bekommen haben, sprich Nachfrage blieb gleich oder stieg sogar.

Je nach Region und Berufserfahrungen halte ich 44k selbst für einen ungelernten für nicht besonders hoch (regionale Unterschiede beachten!). Mit zunehmender Berufserfahrung spielt das immer weniger eine Rolle, ob du eine Ausbildung hast oder nicht. Da zählen eher die relevanten Berufserfahrungen.

Ich habe z.B. mehrere Anwerbegesuche sowohl von HR'lern als auch Headhuntern mit Gehältern >= 60k ausgeschlagen, weil ich kürzlich erst gewechselt habe und daher nicht wirklich auf der Suche bin und auch schon auf dem Level bin insofern will ich mich auch nicht mehr verschlechtern.

Falls dich HH ansprechen: Fokussiere dich darauf, dass der HH dir ein konkretes Angebot vorschlagen will. Frage nach der Ausschreibung bzw. lass dir direkt die Stellenbeschreibung zusenden und wenn es dir zusagt gehe in den Bewerbungsablauf rein - schaden kann es ja nicht.

Manchmal kommt ein extrem unpassendes Angebot. Das empfinde ich schon als kleine Beleidigung und mahne das ab mit Schweigen ab oder ich lehne ab - auch die Möglichkeit in Kontakt zu bleiben.

Ich habe bewusst ein paar Recruiter ins Netzwerk aufgenommen, denn gerade bei LinkedIn erweitert das die Reichweite meines Profils und vielleicht kommt irgendwann dann doch noch die Anfrage für die Wunschstelle.

Wenn du grundsätzlich wechselbereit bist, kann sich über Xing / LinkedIn durchaus ein lukratives Angebot für dich ergeben.

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vor 23 Stunden schrieb Errraddicator:

Du warst doch bestimmt die Idealbesetzung? Fachlich im Thema und sofort verfügbar. Der feuchte Traum des Arbeitgebers.

Hatte überlegt mich anonym vorstellen zu lassen um abzuklopfen was Gehaltsmäßig drinnen wäre, da mir eine Gehaltserhöhung kürzlich erst verwehrt wurde.

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Wenn ein Recruiter so verpeilt ist, dass er eine Stelle im gleichen Unternehmen anbietet, hat er vorher deinen Lebenslauf nicht gelesen oder die Information nicht erhalten.

Und wenn ein Recruiter eine Stelle anbietet, muss man sich gar nicht anonym bewerben, um den Gehaltsrahmen zu erfahren. Den sollte ein Recruiter nennen können, bevor man sich für weitere Schritte entscheidet.

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