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Gast /sqrt

Studienabbruch und Ausbildung im IT-Bereich

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Bafög Rückzahlung ist gedeckelt auf 10.000 Euro. Ist jetzt auch kein so großer Betrag.  Das hat man sehr schnell wieder drin mit dem idR eben höheren Verdienst, weil klar auf dem Papier kann man gleich verdienen, die Praxis sieht halt anders aus. 

Aber wenn ich das Studium rein gar nicht interessiert und du einfach „0815“ Programmierer werden willst, wäre es sicher falsch dass jetzt zu erzwingen.

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Gast /sqrt
vor 5 Minuten schrieb Graustein:

 

Aber wenn ich das Studium rein gar nicht interessiert und du einfach „0815“ Programmierer werden willst, wäre es sicher falsch dass jetzt zu erzwingen.

Du triffst den Nagel auf den Kopf. Das ist das was ich denke. Denn wenn man wie ich gerne seine 7,5h am Tag arbeitet und die Arbeit nicht als Lebensmittelpunkt sieht (weswegen ich ja aus der Gastro raus bin) und sich neben dem job möglichst wenig noch zusätzlich mit der Materie beschäftigen will als es halt zur Weiterbildung nötig ist, dann sitzt man sowieso nicht in den "interessanten" Positionen, vermute ich stark.

Bearbeitet von /sqrt

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Zum Thema Zeit:
Ich hab ja selber 1 Semester Vollzeit studiert (immerhin :D) und meiner Meinung nach ist der zeitliche Aufwand schon relativ gleich.

Beim Studium ist man halt flexibler, was viele dazu treibt es halt oftmals auf den letzten Drücker anzufangen oder unter der Woche Party zu machen, weil das halt alle so machen und dann muss man am WE ran.

Bei der Ausbildung ist man ca. 40h die Woche beschäftigt. Wenn man ins Studium permanent 40h die Woche reinsteckt reicht das idR auch, vielleicht vor der Prüfung mal etwas mehr, dafür dann ggf. in den "Semesterferien" weniger. Je nach FH hat man auch nicht so viel Pflichtvorlesung und kann sich die schlechten Vorlesungen schenken und mit Skripten und Drittlektüre gut lernen. Das spart dann auch Wegezeit. Wenn ich mich da an meine Ausbildung zurückerinnere, spätestens um 7 Uhr musste ich los, damit ich pünktlich vor Ort (Außendienst im Ruhrpott) bin. Dann 8h arbeiten plus Pause und zurück hieß 7-17 Uhr außer Haus.
Da kann man im Studium schon leichter die Zeit einteilen, wir hatten damals ca 3 Tage Hochschule, wenn man die ganzen nicht Pflicht weglässt 1 Tag ca.

Qualitativ liegt da natürlich was dazwischen. Das ist ganz klar und dass dann im übertragenen Sinne 2h am Computer Spielen ggf ne andere Belastung sind als 2h Wohnung putzen/Sport machen ist auch logisch.

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Gast /sqrt
vor 1 Stunde schrieb Graustein:

Wenn man ins Studium permanent 40h die Woche reinsteckt reicht das idR auch

Hm. Also ich hab im Abi locker jede Woche auch knapp 40h versenkt, + locker 30h extra in den Klausurphasen.

Während des Vorkurses war ich jeden Tag von 8 bis 8 beschäftigt. Und das war "nur" der Vorkurs und ich habe nicht ansatzweise alles verstanden wie im Abi. Ich würde also damit rechnen, dass ich für die gleiche Leistung wie im Abitur deutlich mehr als 40h p/Woche investieren muss. Für eine 1,0 an der Berufsschule würde ich aber, ähnlich wie du meintest, nicht mehr als 40h/Woche einplanen. Zumal die meisten größeren Betriebe (glücklicherweise) ja inzwischen Überstunden-Ausgleich und 37h-Woche nicht nur anbieten sondern aktiv damit werben.

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Abi ist halt auch nicht mehr das was es mal war. Kritisieren Universitäten ja auch schon lange... da kommen dann so 1er Kandidaten und müssen im Studium erstmal fit gemacht werden... fürs Studium.

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Gast /sqrt
vor 7 Minuten schrieb Graustein:

Ist es denn jetzt eine Uni oder FH? Und welche?

also bei 10h am Tag lernen für einen Vorkurs und dann trotz 1er Abi nicht mitkommen, da stimmt irgendwas nicht oder da ist was falsch. Meine Meinung.

Uni. Welche behalte ich mal für mich. Sie hat allerdings den Ruf in Mathe relativ hart zu sein. Ich dachte trotzdem ich würde nicht so arge Probleme haben.

Naja, ist ja auch streng genommen kein Abi sondern eine Allgemeine Hochschulreife. Irgendwo fehlt also 1 Jahr Schule. Bei so einer Komprimierung fällt vermutlich auch etwas unter den Tisch... Aber wie gesagt, ich glaube es hängt auch damit zusammen, dass meine Motivation vielleicht nicht mehr dafür ausreicht, sondern ich jetzt einfach nur den Weg des geringen Widerstand gehen WILL, weil er ja existiert. :S

 

vor 3 Minuten schrieb eneR:

Abi ist halt auch nicht mehr das was es mal war. Kritisieren Universitäten ja auch schon lange... da kommen dann so 1er Kandidaten und müssen im Studium erstmal fit gemacht werden... fürs Studium.

Ja, hab ich auch schon oft gehört. Habe halt so meine Zweifel, ob man wirklich fürs Studium geeignet ist, nur weil man 1,0 im Abi geschafft hat...Es hat zwar viel Zeit gekostet, aber richtig schwer fand ich es nicht.

Das an der Uni hingegen ist... Hm ja... ein völlig anderes Kaliber an Stoffmenge und -komplexität.

 

Für jemanden den es leidenschaftlich interessiert ist es bestimmt auch das richtige, aber so richtig brauchen wird man solche Dinge danach wohl in den seltensten Fällen, außer man bleibt an der Uni in der Forschung.

Bearbeitet von /sqrt

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Warum gehen eigentlich alle an die Uni? Nur weil wenn schon denn schon ich muss an die Uni, weil besser? Wenn man Entwickler werden will ist ja jetzt die FH eigentlich die bessere Wahl. Und dann wundert man sich warum so viel abstrakte Mathe an der Uni dran kommt.

An deiner Stelle würde ich es ja erstmal an einer FH probieren, aber da dürfte zu 99% der Zug fürs WS schon abgefahren sein.

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Gast /sqrt
vor 3 Minuten schrieb Graustein:

Warum gehen eigentlich alle an die Uni? Nur weil wenn schon denn schon ich muss an die Uni, weil besser? Wenn man Entwickler werden will ist ja jetzt die FH eigentlich die bessere Wahl. Und dann wundert man sich warum so viel abstrakte Mathe an der Uni dran kommt.

An deiner Stelle würde ich es ja erstmal an einer FH probieren, aber da dürfte zu 99% der Zug fürs WS schon abgefahren sein.

Hm, also angesichts der Schilderungen von FH-Studenten soll sich der Mathe-Teil jetzt gar nicht mal so drastisch unterscheiden. Eher der Praxis-Anteil der Informatik soll höher sein :S 
Und grundsätzlich bleibt es ja dieselbe Sache, weiß nicht ob ich nur mit einem Wechsel auf die FH meiner plötzlichen 0-Motivation für ein Studium entgehen kann.

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Je nach Uni und FH ist das schon ne ganz andere Nummer. Dann hat man seine zwei bis drei Module wo man im ersten so halb Abi Stoff noch macht und auch im Rest eher praktisches.

ganz kommt man um Mathematik halt nicht rum da diese ja die Grundlage für Informatik bildet, aber zwischen Uni und FH sind schon nochmal Welten 

ansonsten mal gucken wo kommt jetzt die demotivation her. Einfach daher dass man vorher alles verstanden hat und jetzt nicht? Ist normal aber das passiert ja öfter und kann auch in der Ausbildung vor kommen.

Bearbeitet von Graustein

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da würde ich mich aber eher mal konkret bei einer FH in deiner Nähe informieren. Entweder dadurch, dass man Leute befragt, die dort studieren oder sich Kursmaterial besorgt.

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Gast /sqrt
vor 8 Minuten schrieb Graustein:

ansonsten mal gucken wo kommt jetzt die demotivation her. Einfach daher dass man vorher alles verstanden hat und jetzt nicht? Ist normal aber das passiert ja öfter und kann auch in der Ausbildung vor kommen.

-> Nach dem Abi Gebüffel ist meine "Lerntoleranz" irgendwie stark gesunken. Ich habe einfach keine Lust mehr auf zighundert Prüfungen und das stundenlange Gebüffel bis in die Nacht.

-> Wenn ich den Eindruck habe, ich schaffe etwas nicht perfekt, dann weiche ich lieber auf etwas anderes aus, dass ich mir zutraue perfekt zu machen. Ich glaube der Anspruch im Studium 1,0 zu schaffen würde mich bei dem Niveau kaputt machen. Hatte schon im Abi diverse Magenschleimhautentzündungen. Als Koch bei 13-17h Stress-Schichten dauerhaft unter Strom in der Küche hatte ich sowas nicht. Ich wäre halt mit einer 1,0 Ausbildung die gut läuft, sehr viel zufriedener, als mit einem 3,0 Bachelor, durch den ich mich durchhangel.

-> Zeitlicher Druck. Ich habe bei einem Studium das Gefühl, dass das gerne mal noch 1,2 Jahre länger gehen kann wenn man Pech hat. Eine Ausbildung ist bis auf Ausnahmefälle zeitlich begrenzt. Das erleichtert mich und gibt mir die Aussicht irgendwann anzukommen.

-> Kein eigenes Gehalt und immer mehr Wünsche haben sich das Abi über angesammelt, die ich mir einfach nicht leisten kann. Mein Ausbildungsgehalt wäre schon deutlich höher als das Bafög was ich kriege und ich könnte mir wieder ab und an was leisten. Außerdem kann ich die Tatsache, dass es zu 50% geliehenes Geld vom Staat ist und nicht mein eigens verdientes nicht ausblenden.

-> Ich kann es nicht genau beschreiben. Vielleicht bin ich ungeduldig und möchte wieder ein bisschen Routine? Nach Hause kommen und Feierabend haben. Zu Hause = Frei. 

Und als Motivation das Studium trotzdem durchzuziehen hab ich eigentlich nichts, weil das bietet die Ausbildung mir doch auch? :S

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Ich würde an deiner Stelle die Sache mit dem Studium versuchen, weil dieses Jahr wird es schwierig, noch in diesem Jahr in eine Ausbildung zu starten. Versuchen kannst du es ja, indem du einfach Bewerbungen schreibst, wirst ja dann sehen, ob sich was ergibt.

Lern in der Uni - haste auch zu Hause frei. Von Mo-Freitag 8-17Uhr bist du da. Am Wochenende machst du  nichts- abgesehen von Prüfungsphasen vielleicht.

Entweder es funktioniert oder nicht . Schaffts du es nicht, kein Problem. Es wird bei Ausbildungsbetrieben gerne gesehen, wenn man vorher studiert hat und du hast bereits Vorkenntnisse und kannst die Ausbildung evtl. verkürzen.

 

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Nach meiner Fachhochschulreife ging es mir ähnlich. Wie gesagt heute ärgere ich mich. 
Perfektion muss und sollte man halt aufgeben. War schon im Abi falsch, imho. Man gibt sein besten und wenn es eine 2,8 ist egal. Passt doch. Wichtiger sind im Studium eh die beruflichen Erfahrungen als ein 1,0 Abschluss. 

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Gast /sqrt
vor 1 Minute schrieb Graustein:

Nach meiner Fachhochschulreife ging es mir ähnlich. Wie gesagt heute ärgere ich mich. 
Perfektion muss und sollte man halt aufgeben. War schon im Abi falsch, imho. Man gibt sein besten und wenn es eine 2,8 ist egal. Passt doch. Wichtiger sind im Studium eh die beruflichen Erfahrungen als ein 1,0 Abschluss. 

Konnte ich noch nie. Alles was ich mache, versuche ich perfekt zu machen...Ein 3,0 Bachelor würde mich total frustrieren, vor allem weil ich ihn nicht einfach wiederholen und besser machen kann. Auch wenn ich rational betrachtet weiß, dass es nicht soo wichtig ist. 

Warum bereust du es? Wie du schon selbst sagst, Berufspraxis zählt am Ende mehr. 15 Jahre nach Studium/Ausbildung ist es (fast) egal was von beidem man gemacht hat. Da ist es doch viel mehr von Bedeutung was man in den 15 Jahren gemacht hat.

vor 10 Minuten schrieb bene98:

Ich würde an deiner Stelle die Sache mit dem Studium versuchen, weil dieses Jahr wird es schwierig, noch in diesem Jahr in eine Ausbildung zu starten. Versuchen kannst du es ja, indem du einfach Bewerbungen schreibst, wirst ja dann sehen, ob sich was ergibt.

Lern in der Uni - haste auch zu Hause frei. Von Mo-Freitag 8-17Uhr bist du da. Am Wochenende machst du  nichts- abgesehen von Prüfungsphasen vielleicht.

Ich bewerbe mich ja eh auf 2021. Jetzt sucht ja keiner. 

Ich kann nur in meiner eigenen Ruhezone lernen. Alles andere kann ich vergessen. Zumal Ausnahmezustand ist wegen Corona und ich deswegen weder ständig an die Uni fahren will, noch sollte. 8-17 Uhr würde nicht reichen. Das wären alleine die Vorlesungen und die Übungen. Dazu kommt noch Nachbereitung. Wie gesagt ich bin von 8-20 Uhr dabei OHNE Fahrtweg, nur mit Essenpausen dazwischen.

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vor 8 Minuten schrieb Graustein:

Nach meiner Fachhochschulreife ging es mir ähnlich. Wie gesagt heute ärgere ich mich. 
Perfektion muss und sollte man halt aufgeben. War schon im Abi falsch, imho. Man gibt sein besten und wenn es eine 2,8 ist egal. Passt doch. Wichtiger sind im Studium eh die beruflichen Erfahrungen als ein 1,0 Abschluss. 

Wenn man nach dem Bachelor noch einen Master machen will, kann 2,8 heutzutage manchmal nicht mehr ausreichen.

Ich bin ähnlich in das Studium gestartet und die Noten waren mir fast egal. Dann wurden mir die Augen geöffnet, als ich den NC von 2,5 für unsere Master-Studiengänge sah. An einer Uni in der Nähe ist es 2,7. Das ist machbar, aber man sollte dann schon entsprechend dafür lernen.

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ist halt die Frage was du dann bis zum Ausbildungsstart machen möchtest.  Praktika sind meist nicht so gut bezahlt, dass es ausreichend ist. Was würdest du in der Zwischenzeit machen. 1-3 Monate ist es ganz nett wenig zu tun zu haben. Danach fällt den meisten die Decke auf den Kopf.

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vor 1 Stunde schrieb /sqrt:

Konnte ich noch nie. Alles was ich mache, versuche ich perfekt zu machen...Ein 3,0 Bachelor würde mich total frustrieren, vor allem weil ich ihn nicht einfach wiederholen und besser machen kann. Auch wenn ich rational betrachtet weiß, dass es nicht soo wichtig ist. 

Die 2,8 war jetzt ehr mal auf das ein oder andere Modul bezogen. Aber 80% der Note macht man mit 50% der Leistung, heißt für die letzten paar % wird es einfach sehr aufwendig. Wenn man dann die 1.0 in jedem Modul versucht, gut dann wird das mit 30-40h nix.
Hier übrigens mal wie viel die Studenten so im Schnitt pro Woche machen:
https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/zeitaufwand-im-studium-so-viel-zeit-investieren-studenten-in-ihr-studium-13587326.html
Informatiker liegen bei 30,5h

vor 1 Stunde schrieb /sqrt:

Warum bereust du es? Wie du schon selbst sagst, Berufspraxis zählt am Ende mehr. 15 Jahre nach Studium/Ausbildung ist es (fast) egal was von beidem man gemacht hat. Da ist es doch viel mehr von Bedeutung was man in den 15 Jahren gemacht hat.

Irgendwann kommt immer die gläserne Decke. Und dann ist in Deutschland halt der Abschluss wichtig.
Ich sagte ja auch nur, die Note ist egal, nicht ob man einen Bachelor hat oder nicht, das ist nicht ganz so unwichtig.
Ob es jetzt ein 1,5 oder 2,4er ist, ist aber idR egal.

Warum bereue ich es? Ich hatte dieses Jahr die Aussicht auf einen guten Sprung, leider wurde daraus nix eben wegen fehlenden Bachelor (uA). Ich verdiene zwar schon gut, aber mehr ist niemals schlecht 😉 Auch war die Stelle inhaltlich sehr interessant.
Zwar hat hat sich jetzt vielleicht noch was anderes aufgetan, aber da muss ich erstmal abwarten.

Mich würde nun auch eine Weiterbildung/Spezialisierung im Master reizen, aber kein Bachelor - kein Master.

Sonst: Wie gesagt verdiene ich gut, aber das kommt stark durch eine Spezialisierung zustande. Würde ich diesen Job in dieser Firma verlieren wäre der "Fallback" sehr groß. Mit einem Bachelor statt Ausbildung würde das deutlich geringer ausfallen. Das ist aber eher spezifisch jetzt für meinen Fall.

Wenn man einen guten FIAE mit einem guten Informatiker (B.Sc.), beide in guten Jobs mit gutem Unternehmen vergleicht, dann liegt beim Gehalt idR der Bachelor vorne. Das ist so und wird so bleiben und ist ja auch richtig so, denn das Studium ist die schwerere "Ausbildung"

 

@SaJu
Klar, wenn man einen Master vor hat, muss man gucken, die 2,8 oben war jetzt aber auch auf ein einzelnes Modul bezogen statt auf das ganze Studium. Man kann aber auch immer noch seinen Master später neben dem Beruf machen. Das ist meiner Meinung nach auch einfacher als ein Bachelor neben dem beruf, denn 1. geht der Master deutlich schneller, 2. hat man im Master idR nur Module die einem gefallen, da die Grundlagen ja schon abgearbeitet sind, und 3. weiß man ja prinzipiell schon wie ein Studium funktioniert und wie man lernt.

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Ich habe auch nach wenigen Jahren als FISI die gläserne Decke spüren dürfen, weshalb ich an einer TH das Informatik - Studium absolviert habe. Damit stehen jetzt mehr Türen offen. 

Wegen den fehlenden Fachkräften hat man jetzt mehr berufliche Möglichkeiten als vor 8 Jahren als Fachinformatiker. Damals gab es weniger Stellen mit "Studium Informatik oder Fachinformatiker mit vergleichsweiser Erfahrung" als Voraussetzung. Gehalt ist natürlich Verhandlungssache. 

In den letzten Jahren fand ich hin und wieder interessante Stellen, wo ich dann dachte, warum ich überhaupt studiere, wenn das jetzt auch mit dem Fachinformatiker geht. Inzwischen bin ich trotzdem froh studiert zu haben. 

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Studium ist was für Kinder ohne finanzielle Sorgen oder Erwachsene, die genau wissen was sie tun, wie sie es tun und warum sie es tun. Allen anderen sollte nach erreichen des Erwachsenenalters erst einmal davon abgeraten sein. Mitunter aus den Gründen, die du selbst aufgezählt hast. 

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vor 15 Stunden schrieb /sqrt:

Denn wenn man wie ich gerne seine 7,5h am Tag arbeitet

... muss man erst einmal an einen Vertrag mit 37,5h/Woche kommen.

vor 13 Stunden schrieb /sqrt:

Also ich hab im Abi locker jede Woche auch knapp 40h versenkt

Ach da waren 8h/Tag okay?

vor 13 Stunden schrieb /sqrt:

+ locker 30h extra

oder sogar 10h im Schnitt jeden Tag ohne einen Tag frei?

 

Und jetzt plötzlich ein Gesinnungswechsel? Wieder einer? Erst Gastro, dann im Start abgebrochenes Studium.

Stell dir vor, ich wäre dein Gesprächspartner im Vorstellungsgespräch. Wie überzeugst du mich, dass du dieses Mal durchziehst und den zu erlernenden Beruf die nächsten 10 Jahre oder gar bis zum Renteneintritt ausführen wirst?

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vor 12 Stunden schrieb /sqrt:

Konnte ich noch nie. Alles was ich mache, versuche ich perfekt zu machen...Ein 3,0 Bachelor würde mich total frustrieren, vor allem weil ich ihn nicht einfach wiederholen und besser machen kann. Auch wenn ich rational betrachtet weiß, dass es nicht soo wichtig ist. 

Das ist ein Wesenszweig, an dem du arbeiten solltest. Später im Beruf wirst du immer wieder mal Abstriche machen müssen, weil die Zeit einfach fehlt, du nur mal schnell nebenher was fixen sollst, etc.

Klar ist es gut, wenn du immer dein Bestes gibst, wenn das aber mal aufgrund äußerer Umstände nicht klappt, sollte dich das nicht so sehr belasten. Sonst stehst du dir oft selbst im Weg.

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Gast /sqrt
vor 12 Stunden schrieb bene98:

ist halt die Frage was du dann bis zum Ausbildungsstart machen möchtest.  Praktika sind meist nicht so gut bezahlt, dass es ausreichend ist. Was würdest du in der Zwischenzeit machen. 1-3 Monate ist es ganz nett wenig zu tun zu haben. Danach fällt den meisten die Decke auf den Kopf.

Köche werden immer gesucht. Habe ja das Glück schon eine Ausbildung gemacht zu haben in der immer Bedarf ist. Auch wenn es nicht prickelnd ist wieder haufenweise Überstunden für einen Hungerlohn abzuschieben.

vor 11 Stunden schrieb Graustein:

Warum bereue ich es? Ich hatte dieses Jahr die Aussicht auf einen guten Sprung, leider wurde daraus nix eben wegen fehlenden Bachelor (uA). Ich verdiene zwar schon gut, aber mehr ist niemals schlecht 😉 Auch war die Stelle inhaltlich sehr interessant.
Zwar hat hat sich jetzt vielleicht noch was anderes aufgetan, aber da muss ich erstmal abwarten.

Kann ich verstehen, klingt aber aus meiner Sicht eher nach einem "Luxus-Problem". Ich wäre halt schon froh von den krassen Schichten der Gastro runterzukommen und irgendwann meine 40-50k im Jahr zu erreichen. Ohne Umorientierung würde ich in der Gastro bei sehr viel mieserem Stundenlohn (gemessen an den hunderten unbezahlten Überstunden im Jahr) versauern.

vor 9 Stunden schrieb Graustein:

Ja, die Öffnung ist schon da, gerade im öD ging früher ohne Studium 0,0, heute schon etwas mehr, trotzdem mit Studium immer noch einfacher an die "Fleischtöpfe" zu kommen ;) 

Ist mir auch sehr wohl bewusst... Nur vielleicht reichen mir halt auch die Gemüsetöpfe? ;) 

vor einer Stunde schrieb allesweg:

... muss man erst einmal an einen Vertrag mit 37,5h/Woche kommen.

Ach da waren 8h/Tag okay?

oder sogar 10h im Schnitt jeden Tag ohne einen Tag frei?

 

Und jetzt plötzlich ein Gesinnungswechsel? Wieder einer? Erst Gastro, dann im Start abgebrochenes Studium.

Stell dir vor, ich wäre dein Gesprächspartner im Vorstellungsgespräch. Wie überzeugst du mich, dass du dieses Mal durchziehst und den zu erlernenden Beruf die nächsten 10 Jahre oder gar bis zum Renteneintritt ausführen wirst?

zu 1. ohne Probleme möglich. Zumindest in meiner Gegend bieten das ~60-75% der Stellenanzeigen.

zu 2. 8h am Tag sind doch chillig. 10 geht auch noch in Ordnung für Klausurphase. Wie gesagt im Vorkurs war ich ca. 12 dabei und das war nur der Vorkurs. Und wie gesagt, ja, ich habe einfach inzwischen nicht mehr die Lust so viel zu büffeln wie im Abi. Woher das kommt kann ich dir auch nicht sagen. 

zu 3. Es war nie ein Gesinnungswechsel. Ich wollte schon nach der Realschule in die IT. Hat aber nicht funktioniert, also habe ich das gemacht, was für mich als Plan B in Frage kam. Kochen war aber erstmal dann auch "ok". Der Arbeitsinhalt machte sogar Spaß, aber der Rest war halt... ja. Habe dort auch alles erreicht was ich erreichen wollte, mehr als Stellvertretender Küchenchef war nie mein Ziel. Damit habe ich also abgeschlossen. Nichts abgebrochen o.ä. Das Studium ist meiner Meinung nach mein erster Abbruch.

zu 4. Habe noch nie einen Personaler gesehen, dem es wichtig ist, dass man den Beruf "bis zur Rente" ausführt. Generell finden die das schonmal gut wenn man plant lange im Unternehmen zu bleiben, ja. Aber warum sollte ich nicht, nur weil ich festgestellt habe das Studieren nicht mein Ding ist?

vor einer Stunde schrieb awesomenik:

Das ist ein Wesenszweig, an dem du arbeiten solltest. Später im Beruf wirst du immer wieder mal Abstriche machen müssen, weil die Zeit einfach fehlt, du nur mal schnell nebenher was fixen sollst, etc.

Klar, bei täglichen Kleinigkeiten kann ich das abschalten. Wenn es nur um einzelne Aufgaben geht habe ich damit 0 Probleme. Dann geht es ja auch um Effizienz. 
Bei Dingen wie einem Studium , die sich über Jahre hinziehen ist es für mich aber irgendwie was anderes.

 

Also ich denke ich habe innerlich schon entschieden, dass wenn ich einen vielversprechenden Ausbildungsbetrieb finde, ich die Sache mit dem Studium ad acta legen werde. Schule war halt komplett was anderes und hat irgendwie mehr Spaß gemacht. Und ein Studium sollte ja eigentlich auch Spaß machen, sonst ist man meiner Meinung nach einfach falsch.

Wenn ich beruflich dann in der IT angekommen bin und als Programmierer arbeite, habe ich einen Job in dem ich Geld verdiene und bin angekommen. Eventuell könnte ich mir dann vorstellen, nebenher und ohne Zeit-/Gelddruck nur für mich nochmal einen Bachelor per Fernstudium zu versuchen und zu schauen, ob ich mich vielleicht damit besser fühle ohne den Druck von außen, weil ich nicht mehr auf Koch zurückfalle, wenn ich es nicht schaffe und ohne den ganzen Uni-Kram drumrum und mit der Möglichkeit mir ewig Zeit zu lassen. Kommt ja Geld rein. Wäre für mich eine 100fach bessere Situation als jetzt dieser Lernmarathon in 3 Jahren.

Bearbeitet von /sqrt

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vor 13 Minuten schrieb /sqrt:

Es war nie ein Gesinnungswechsel

Dann nenne es Richtungswechsel im Lebenslauf

vor 13 Minuten schrieb /sqrt:

Ich wollte schon nach der Realschule in die IT. Hat aber nicht funktioniert, also habe ich das gemacht, was für mich als Plan B in Frage kam. 

Richtungswechsel #1.

Dann Richtungswechsel #2 Einschreiben für's IT-Studium und Vorbereitungskurs.

Richtungswechsel #3: Bewerbungen für die IT-Ausbildung schreiben.

 

vor 14 Minuten schrieb /sqrt:

Habe noch nie einen Personaler gesehen

Wie groß ist deine Stichprobe? Ich habe ähnliche Fragen in den Vorstellungsgesprächen gestellt bekommen -  nach einer abgeschlossenen Ausbildung, ohne Leerlaufjahr wegen nicht angetretenem Studium.

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