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Gast /sqrt

Studienabbruch und Ausbildung im IT-Bereich

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Gast /sqrt
vor 4 Minuten schrieb allesweg:

Dann nenne es Richtungswechsel im Lebenslauf

Richtungswechsel #1.

Dann Richtungswechsel #2 Einschreiben für's IT-Studium und Vorbereitungskurs.

Richtungswechsel #3: Bewerbungen für die IT-Ausbildung schreiben.

xD ja klar und das ist dann alles negativ weil die perfekte deutsche Vorstellung vorsieht, dass man sein Leben lang immer dasselbe macht und nicht öfter mal die Richtung wechselt. Ich finde es ehrlich gesagt total super, ich habe viel gesehen, viel ausprobiert und weiß dadurch im Prinzip mehr, als jemand der die ganze Zeit (vielleicht auf Krampf?) eine Richtung verfolgt und nie mal irgendwie vom Pfad abgewichen ist und über den Tellerrand geschaut hat.

Hatte natürlich mehr Bewerbungsgespräche als Koch, als irgendwo anders. Da wird sowas sowieso nicht gefragt, da es üblich ist möglichst jährlich oder alle paar den Laden zu wechseln, da das gut ist für den Lebenslauf (mehr unterschiedliche Eindrücke und mehr Erfahrung). Ich kenne aber Personaler in großen deutschen  Krankenkassen und Wirtschaftsprüfergesellschaften, die diese Frage nicht stellen, mit "wollen sie auch sicher bis zur Rente bei uns bleiben?" Die fragen eher, "wo sehen sie sich in 10 Jahren?" Und da ist die Antwort doch klar. Als Andwendungsentwickler bei Ihnen in der Firma...

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Als Jemand der an einer Hochschule (ehemals FH) Informatik studiert hat kann ich nur davon abraten Mathematik an einer FH zu unterschätzen. Das ist sicherlich von Hochschule zu Hochschule verschieden, aber bei uns waren die Mathematikmodule ziemlich weit weg von "praktischer" Mathematik. Am Ende hat man zwar erkannt, dass bestimmte Konstrukte die Grundlage für Verschlüsselungsalgorithmen bilden, aber bis dahin hat man sich durch Dutzende von sehr langen und komplizierten Beweisen durchgearbeitet. Der Basis Mathematikkurs sah bei uns ziemlich ähnlich aus. Das soll Einsteigern klar machen auf welchem Niveau hier operiert wird um eventuell noch die Kurve zu kratzen. Das wird für die ersten Semester dein Los sein, Mathe. Das muss dir klar sein.

Ich kann allerdings auch nicht nachvollziehen warum Viele hier ihm empfehlen das Studium durchzuziehen, wenn er doch ganz klar geschrieben hat, dass er keinen Bock mehr auf Lernen hat. Unter den Voraussetzungen würde ich kein Studium anfangen.

Bearbeitet von TooMuchCoffeeMan

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„Studienabbruch“ würde ich das jetzt nicht nennen. Du hast weder studiert noch willst du studieren.

Du bist in meinen Augen Realschüler/Koch, der über die Erwachsenenschule noch mal einen Abschluss für Kinder nachgeholt hat. Und das nur fürs Ego. Die Ausbildung zum Fachinformatiker hättest du nämlich schon lange ohne Abitur machen können. Zum Beispiel indem du statt für das Abitur, autodidaktisch programmieren gelernt hättest.

Dann könntest du dem Personaler spätestens heute in die Augen schauen und ehrlich behaupten, dass du dich für Informatik interessierst.

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Ich habe vor der Studium das Niveau zwischen Uni (2 unterschiedliche) und mehreren Hochschulen verglichen.

Es kommt sehr auf die Uni bzw. Hochschule an. Der Spruch eines Kollegen "Finger weg vom KIT! Das ist eine Mathe-Siebmaschine..." war eine gute Warnung für mich, dass ich als Beruflich Qualifizierter dort so gut wie keine Chance habe ein Informatik-Studium zu schaffen. Ein Blick in die Klausuren der Fachschaft hat das bestätigt. Dafür sind dort Klausuren in AlgoDat und anderen Fächern manchmal nicht so schwer wie an einer entsprechenden TH.

Vergleicht man dann die Hochschule München mit einer "normalen Uni", dann stimmt die oben genannte Aussage zu vergleichbarem Mathe. Es gibt auch THs, die aber eher an die Mathematik "heranführen" und das Niveau mit der Zeit steigern (+ mit Praxis erweitern), so dass sie vom Niveau her auch von Universitäten als "gleichwertig" anerkannt werden. Das sind meine Lieblings-Hochschulen, weshalb ich mich für so eine Variante entschieden habe.

Nebenbei gibt es auch noch FHs, die eher ein niedrigeres Niveau anbieten. Hier sollte man dann aber lieber im Studienplan nach den Inhalten schauen.

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Gast /sqrt
vor 3 Stunden schrieb allesweg:

Eine Ausbildung beginnen ist dann aber auch keine wirkliche Alternative. Und dieses "lebenslange Lernen" ist auch noch gerade in der IT wichtig.

Lebenslanges Lernen ist etwas anderes als 3 Jahre Hardcore Bullimie-Büffeln. Außerdem:

vor 3 Stunden schrieb Errraddicator:

Dennoch ist das Lernniveau zwischen Studium, beruflichem Alltag und Ausbildung dennoch ziemlich weit auseinander. Das sollten wir also nicht gleichsetzen wollen, denn das ist es nicht.

 

vor 2 Stunden schrieb Schnuggenfuggler:

Du bist in meinen Augen Realschüler/Koch, der über die Erwachsenenschule noch mal einen Abschluss für Kinder nachgeholt hat. Und das nur fürs Ego. Die Ausbildung zum Fachinformatiker hättest du nämlich schon lange ohne Abitur machen können. Zum Beispiel indem du statt für das Abitur, autodidaktisch programmieren gelernt hättest.

Dann könntest du dem Personaler spätestens heute in die Augen schauen und ehrlich behaupten, dass du dich für Informatik interessierst.

Wow. Ich frage mich, was Du im Leben schon für Erfahrungen gesammelt hast um auf diese Art und Weise zu urteilen. Aaaalso:
Ich bin NICHT Realschüler. Ich habe mich seitdem ziemlich verändert, ist schließlich 9 Jahre her. Ich BIN Koch, klar, den Beruf habe ich gelernt und diese Qualifikation ist Bestandteil meines Lebens. Aktuell arbeite ich aber NICHT als Koch. Ein Beruf ist nur in der spanischen Grammatik statisch.

Die Ausbildung zum Fachinformatiker ist bei großen Betrieben nur durch ein gutes Schulzeugnis zu erreichen. Die filtern nämlich im Online-Formular erst einmal nach Noten und dann nach anderen Kriterien. In Deutschland sind Abschlüsse immer noch wichtig.

Ja klar. in ner 6-Tage Woche um 23 Uhr nach Feierabend setz ich mich noch ans Buch und lerne Programmieren. Hab ich richtig Bock drauf. Das Abitur war nunmal der Weg, der mir am normalsten erschien. Qualifikation ist nunmal nicht schlecht. Ja auch fürs Ego ist das natürlich ganz gut, aber ich finde es zeigt dann doch auch im Lebenslauf, dass man sich umorientieren möchte.

Was heißt "Programmieren gelernt" überhaupt? ich habe Java Grundkenntnisse. Zählt das schon als gelernt oder muss ich schon ein StartUp gegründet und meine erste Java App im Store released haben, damit die Leute glauben ich würde mich für die Thematik interessieren?

Bearbeitet von /sqrt

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vor 2 Minuten schrieb /sqrt:

Lebenslanges Lernen ist etwas anderes als 3 Jahre Hardcore Bullimie-Büffeln.

Habe ich auch nie behauptet. Aber du stellst ja den 1,0er-Anspruch an dich selbst. 

vor 4 Minuten schrieb /sqrt:

Ich bin NICHT Realschüler

Doch. Bist du, wirst du immer bleiben. Mindestens auf dem Papier.

Und auf dem Papier hast du nur einen Realschulabschluss, eine Koch-Ausbildung, Abi auf dem zweiten Bildungsweg und bewirbst dich auf eine zweite Berufsausbildung weit ab von deinem bisherigen Tätigkeitsfeld. Vielleicht hast du sogar schon deine Anstellung als Koch aufgegeben und jetzt ein Jahr Sabattical/Selbstfindungsphase (mangels Studiumseinstieg).

Der Weg ansich ist nicht schlimm/falsch oder sonst etwas. Nur solltest du deine Beweggründe in der Bewerbung so transportieren, dass klar ist, wohin es gehen soll. Darauf zielten die meisten meiner Fragen.

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Gast /sqrt
Gerade eben schrieb allesweg:

Habe ich auch nie behauptet. Aber du stellst ja den 1,0er-Anspruch an dich selbst. 

Doch. Bist du, wirst du immer bleiben. Mindestens auf dem Papier.

Und auf dem Papier hast du nur einen Realschulabschluss, eine Koch-Ausbildung, Abi auf dem zweiten Bildungsweg und bewirbst dich auf eine zweite Berufsausbildung weit ab von deinem bisherigen Tätigkeitsfeld. Vielleicht hast du sogar schon deine Anstellung als Koch aufgegeben und jetzt ein Jahr Sabattical/Selbstfindungsphase (mangels Studiumseinstieg).

Der Weg ansich ist nicht schlimm/falsch oder sonst etwas. Nur solltest du deine Beweggründe in der Bewerbung so transportieren, dass klar ist, wohin es gehen soll. Darauf zielten die meisten meiner Fragen.

Warum zur Hölle bleibe ich Realschüler, wenn ich eine Allgemeine Hochschulreife gemacht habe?

Natürlich bewerbe ich mich weitab von meinem bisherigen Tätigkeitsfeld. Ich möchte ja eine Zweitausbildung machen. Was heute Gott sei Dank ja nun auch nichts besonderes mehr ist.

Anstellung als Koch aufgegeben? Naja klar, die Allgemeine Hochschulreife war Vollzeit. Da kann ich ja nicht nebenbei als Koch arbeiten xD Jedenfalls nicht bei der Lernzeit die ich brauchte. Ich betrachte die Arbeit als Koch als Option zum Geld verdienen, wenn ich jetzt eine Ausbildung 2021 beginnen und daher das Studium abbrechen müsste.

Ja mir ist schon sehr klar, wohin der Weg gehen soll. Das war es ja nun schon länger. Ob Studium oder nicht, das war nie Bestandteil dieses Weges. Nur das Ziel war klar, und das war halt Entwickler in der IT zu werden. Das hat sich ja auch seit dem Entschluss das Abi nochmal nachzumachen nicht geändert. Auf welche Weise ich das am Besten werde, das baldover ich ja jetzt im Moment gerade aus...

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Ich hatte einen Kommilitonen, der sich mit Hauptschulabschluss und Hauswirtschaftslehre über die BOS zum Informatik-Studium hochgearbeitet hatte, weil er vorher beim Fachinformatiker keine Chancen hatte. Vor solchen Leuten habe ich einen riesigen Respekt!

Was hat er gemacht:

Er hat sich 3 Semester lang hingesetzt und versucht die mathematisch/ technischen (Sieb-)Fächer zu bestehen. Er hatte den Drittversuch in GdI (Grundlagen der Informatik) nicht bestanden. Er hatte aber genug Programmierkenntnisse und konnte "Durchhaltevermögen" nachweisen, dass er einen Ausbildungsplatz zum Fachinformatiker bekommen konnte.

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Gast /sqrt
vor 21 Minuten schrieb SaJu:

Ich hatte einen Kommilitonen, der sich mit Hauptschulabschluss und Hauswirtschaftslehre über die BOS zum Informatik-Studium hochgearbeitet hatte, weil er vorher beim Fachinformatiker keine Chancen hatte. Vor solchen Leuten habe ich einen riesigen Respekt!

Was hat er gemacht:

Er hat sich 3 Semester lang hingesetzt und versucht die mathematisch/ technischen (Sieb-)Fächer zu bestehen. Er hatte den Drittversuch in GdI (Grundlagen der Informatik) nicht bestanden. Er hatte aber genug Programmierkenntnisse und konnte "Durchhaltevermögen" nachweisen, dass er einen Ausbildungsplatz zum Fachinformatiker bekommen konnte.

Und ich denke doch er ist mit seiner Ausbildung jetzt zufriedener als ganz ohne irgendwas? 😜

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Es kommt auf die Ziele an, was man machen will.

Er wollte tatsächlich Qualitätssicherung oder Programmierung hinterher machen. Dafür reicht der FIAE wirklich aus. Das Informatik-Studium geht viel weiter in die Tiefe. Wenn "Anwendungsentwicklung" das Ziel ist, ist der Studienabbruch das Richtige. Ich würde aber trotzdem an Deiner Stelle min. 1 Semester studieren und versuchen die "anwendungsnahen" Fächer (Programmieren, ....) zu bestehen. Dann hast Du wenigstens ein Paar Nachweise in der Hand. Viele Unternehmen verlangen "Vorerfahrung" in Programmierung. Leider!

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Gast /sqrt
vor 2 Stunden schrieb SaJu:

Es kommt auf die Ziele an, was man machen will.

Er wollte tatsächlich Qualitätssicherung oder Programmierung hinterher machen. Dafür reicht der FIAE wirklich aus. Das Informatik-Studium geht viel weiter in die Tiefe. Wenn "Anwendungsentwicklung" das Ziel ist, ist der Studienabbruch das Richtige. Ich würde aber trotzdem an Deiner Stelle min. 1 Semester studieren und versuchen die "anwendungsnahen" Fächer (Programmieren, ....) zu bestehen. Dann hast Du wenigstens ein Paar Nachweise in der Hand. Viele Unternehmen verlangen "Vorerfahrung" in Programmierung. Leider!

Ja ok. ich will ja auch in die Entwicklung...
Ich kann ja sowieso erstmal weiterstudieren, solange ich keinen Ausbildungsvertrag in Aussicht habe (bafög). Dann kann ich zumindest aus dem was ich für die Praxis brauche noch was nützliches mitnehmen, das sehe ich auch so. :)

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Das Semester beginnt gerade erst. Schau in Eurer Prüfungsordnung nach, was Du alles jetzt belegen und ablegen darfst. Manchmal kann man interessante Fächer auch vorziehen. Ich empfehle aber keine Fächer mit I und II parallel zu absolvieren.

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Guten Morgen,

was ich an diesem Thread nicht so ganz verstehe: Du fragst in einem Forum, was wir von deiner Entscheidung, mit Blick auf deinen bisherigen Werdegang halten, hast aber letzten Endes sowieso schon deine Entscheidung getroffen und verteidigst diese auf Gedeih und Verderb.

Es sei auch angemerkt, dass das hier ein Fachinformatiker-Forum ist, kein Informatiker-Forum oder Entwickler-Forum. Das heißt, dass du zum Einen hier sehr viele antreffen wirst, die mit Entwicklung teilweise gar nichts am Hut haben, weil sie als Fachrichtung Systemintegration gewählt haben und/oder in einem ganz anderen Bereich arbeiten und zum Anderen sind hier vergleichsweise viele, die entweder gar nicht studiert haben oder ihr Studium (berufsbegleitend) nach ihrer Ausbildung aus diversen Gründen nachgeholt haben (und das zum Teil ohne eine (Fach-)Hochschulreife zu besitzen). Das bedeutet, dass die Blickpunkte, aus denen hier geschrieben wird, sehr unterschiedlich sind. Aber die Kritik einiger an deinen Entscheidungen und Begründungen, kommt vor allem aus Erfahrungen, die nicht ganz unbegründet sind.

vor 20 Stunden schrieb /sqrt:

Die Ausbildung zum Fachinformatiker ist bei großen Betrieben nur durch ein gutes Schulzeugnis zu erreichen. Die filtern nämlich im Online-Formular erst einmal nach Noten und dann nach anderen Kriterien. In Deutschland sind Abschlüsse immer noch wichtig.

Das ist bei Weitem nicht der einzige Filter. Bei dir sehe ich da andere Punkte, die vermutlich schon zu einem Ausschluss vor der ersten Phase führen werden, u.a. dein Alter und deine bereits abgeschlossene Ausbildung. Auch wenn du das alles noch so gut begründen und darlegen kannst, hilft dir das bei einem automatisierten Filter null. Wenn du also eine Ausbildung suchst, solltest du deine Erwartungen vielleicht ein wenig senken und dich bei kleinen, aber guten Unternehmen bewerben. Das bringt dir aus meiner Sicht für eine angestrebte Karriere sowieso mehr, da du dort i.d.R. wesentlich bessere praktische Erfahrungen sammelst, als durch irgendwelchen Standardaufgaben in "Ausbildungslaboren", die du bei den großen Firmen häufig hast. Außerdem stehen die Chancen übernommen zu werden wesentlich gut, so dass du ohne größeren Aufwand auch direkt Berufserfahrung sammeln kannst, um dich dann beispielsweise nach zwei/drei Jahren auf andere Stellen mit entsprechend großem Gehaltssprung zu bewerben. Die großen Unternehmen bilden in erster Linie für den Arbeitsmarkt aus, nicht für den Eigenbedarf. Wenn du also nicht übernommen wirst, hast du dich gegen eine wesentlich jüngeren Konkurrenz mit "besserem" Lebenslauf als Berufsanfänger zu behaupten, der auch noch den Druck hat, einen Job zu bekommen, weil eben kein Übernahmeangebot als Plan B vorhanden ist.

Am 10/11/2020 um 2:48 PM schrieb /sqrt:

Naja wie gesagt ist jetzt eh zu spät, habe ja schon Bewerbungen abgeschickt an alle möglichen Betriebe. Die ja auch nach dem Studium meine potenziellen Arbeitgeber wären und sich dann ganz bestimmt später fragen würden, warum zur Hölle ich jetzt doch studiert habe und das als ziemlich heftige Inkongruenz zu meinem Nachteil auslegen.

Das wird übrigens garantiert nicht passieren! Denn kein Unternehmen darf über einen so langen Zeitraum irgendwelche Informationen über Bewerbungen bzw. Bewerber aufbewahren und es erinnert sich vermutlich auch niemand mehr an irgendeine Bewerbung von vor x Jahren.
Was jedoch zu deinem Nachteil ausgelegt werden könnte, und das haben hier auch schon einige erwähnt, ist der Fakt, dass du drei Jahre in eine allgemeine Hochschulreife investiert hast, nur um dann quasi vor dem ersten Semester schon das Handtuch zu werfen und dir eine Ausbildungsstelle zu suchen. Natürlich wird es Betriebe geben, die dir auch damit einen Ausbildungsplatz anbieten werden. Aber genauso gibt es auch Betriebe (und die gab es auch schon vor 9 Jahren), die jemanden mit Realschulabschluss eine Ausbildung zum FIAE ermöglichen. Allerdings muss man dafür halt eine gute Bewerbung schreiben und vielleicht auch aus seiner Comfort Zone raus und auch Unternehmen anschreiben, die nicht direkt vor der Haustür sind oder zu den Top-Unternehmen der Region zählen.

Des Weiteren äußerst du hier den Wunsch Entwickler zu werden, und sagst auch, dass du das "schon immer" werden wolltest. Hast aber, so wie ich es verstanden habe, kaum Erfahrung (was verstehst du denn über Grundkenntnisse in Java?) oder nachvollziehbare Interesse, durch Hobby-Projekte o.ä., nachzuweisen. Wie willst du in einem Bewerbungsgespräch überzeugen? Dein 1,0-Abitur auf dem zweiten Bildungsweg bringt dir da leider wirklich nicht viel, da muss ich @Schnuggenfuggler und @allesweg zustimmen. "Ich bin damals nur Koch geworden, weil ich keine Aubildungsstelle zum FIAE bekommen habe, weil ich nur einen Realschulabschluss habe." ist übrigens genausowenig überzeugend.
Gerade mit fortgeschrittenem Alter bzw. mit mehr Lebenserfahrung, wird da schon ein wenig mehr von den Bewerbern verlangt als von jemandem, der frisch von der Schule kommt. Und du zählst zum aktuellen Zeitpunkt auch nicht als Studienabbrecher, was dir vielleicht sonst noch Pluspunkte bringen würde.

 

Meine Empfehlung wäre, wie von einigen anderen auch, dass du das Studium durchziehen solltest, solange du Bafög bekommst und dir so ein Vollzeitstudium leisten kannst. Ansonsten hast du die letzten drei Jahre ehrlich gesagt wirklich einfach verschwendet. Wofür drei Jahre investieren, wenn man dann doch nicht studiert? Da hättest du auch über die berufliche Qualifikation ein Studium anfangen können, wärst einfach 3 Semester eingeschrieben geblieben, und hättest dich dann auf ne Fachinformatiker-Ausbildung beworben. Vermutlich ständen die Chancen damit sogar besser, als mit dem jetzigen Lebenslauf...

Wenn dir das reine Informatikstudium an einer Universität aufgrund der Mathematik zu schwer erscheint (und die Uni bei dem Studiengang sowieso schon den Ruf hat, nicht ohne zu sein), solltest du mMn eher überlegen an eine TH oder FH zu wechseln, und/oder nicht zwingend reine Informatik studieren, sondern z.B. Wirtschaftsinformatik. Der Studiengang ist meiner Erfahrung nach sowieso besser bzw. breiter für den Arbeitsmarkt geeignet als ein reines Informatikstudium.
Und auch, wenn du bereits mit deiner Ausbildung gutes Geld verdienen kannst, ist ein Hochschulabschluss immernoch mehr wert auf dem deutschen Arbeitsmarkt und öffnet dir gewisse Türen zumindest leichter und schneller. Nicht umsonst entscheiden sich doch relativ viele dazu, im späteren Berufsleben noch mal ein Studium zu absolvieren. Und leichter wird es dann mit steigendem Alter aus diversen Gründen (nebenher arbeiten, Lebenspartner/Familie, wieder lernen müssen zu lernen, ...) auch nicht.

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Gast /sqrt

 

vor 1 Stunde schrieb Rienne:

Das ist bei Weitem nicht der einzige Filter. Bei dir sehe ich da andere Punkte, die vermutlich schon zu einem Ausschluss vor der ersten Phase führen werden, u.a. dein Alter und deine bereits abgeschlossene Ausbildung. Auch wenn du das alles noch so gut begründen und darlegen kannst, hilft dir das bei einem automatisierten Filter null. Wenn du also eine Ausbildung suchst, solltest du deine Erwartungen vielleicht ein wenig senken und dich bei kleinen, aber guten Unternehmen bewerben. Das bringt dir aus meiner Sicht für eine angestrebte Karriere sowieso mehr, da du dort i.d.R. wesentlich bessere praktische Erfahrungen sammelst, als durch irgendwelchen Standardaufgaben in "Ausbildungslaboren", die du bei den großen Firmen häufig hast.

Also ich habe natürlich vor dem Abschicken meiner Bewerbung in der Personalabteilung angerufen und mich schonmal vorgestellt und nachgehakt wie dort die Meinung zu meinem Alter ist.
Sämtliche Personaler waren hellauf begeistert und meinten mit dem Zeugnis sei ich sowieso gut qualifiziert und mein Alter sei eher ein Vorteil, da sie ältere Bewerber Mitte 20 bevorzugen (!). Dass ich vorher Koch war sei kein Problem und dass ich den Schulabschluss noch gemacht hätte sei sehr überzeugend, ich hätte anderen Bewerbern einiges voraus.

Die großen Firmen bei denen ich mich beworben habe genießen allesamt den Ruf eine gute und vor allem breite Ausbildung zu bieten und ihre Azubis fest und unbefristet zu übernehmen, solange die Leistungen gut sind. 

vor 2 Stunden schrieb Rienne:

Des Weiteren äußerst du hier den Wunsch Entwickler zu werden, und sagst auch, dass du das "schon immer" werden wolltest. Hast aber, so wie ich es verstanden habe, kaum Erfahrung (was verstehst du denn über Grundkenntnisse in Java?) oder nachvollziehbare Interesse, durch Hobby-Projekte o.ä., nachzuweisen.

Klar, viele Firmen sind zu faul selber auszubilden, die wollen jemanden der schon das Meiste drauf hat. Für mich wäre die IT ein Berufswunsch, kein Hobby. Nicht jeder ist von Jugend an Programmierer. Ich will damit Geld verdienen, nicht dass sich mein ganzes Leben darum dreht. Ich mach es halt ganz gerne ab und zu. Aber ich setz mich nicht zu Hause hin und baue jeden Tag Programme. Unter Java Grundkenntnisse verstehe ich, dass ich dir mit etwas Zeit und Gehirnschmalz sowas wie ein Schachspiel/Taschenrechner o.ä. programmieren kann. Ich finde das hat für den Start einer Ausbildung absolut ausreichend zu sein.

Und wenn viele sagen, es gibt Bewerber die schon viel mehr können: Klar. Aber i.d.R. bevorzugen Unternehmen den Kandidaten der auch ansonsten überzeugt. Nützt ja nichts wenn man schon viel drauf hat und dann möglicherweise sozial inkompetent ist oder total unzuverlässig bzw. niemanden von sich überzeugen kann.
 

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vor 22 Minuten schrieb /sqrt:

Sämtliche Personaler waren hellauf begeistert und meinten mit dem Zeugnis sei ich sowieso gut qualifiziert und mein Alter sei eher ein Vorteil, da sie ältere Bewerber Mitte 20 bevorzugen (!). Dass ich vorher Koch war sei kein Problem und dass ich den Schulabschluss noch gemacht hätte sei sehr überzeugend, ich hätte anderen Bewerbern einiges voraus.

Personaler dürfen dir normalerweise keine Gründe nennen, warum sie dich ablehnen. Deswegen gibt es auch immer so ein "Wischiwaschi", wenn du abgelehnt wirst, aka: "Andere Bewerber sind besser qualifiziert." Oder: "Tut uns leid, wir haben uns schon für einen Ihrer Mitbewerber entschieden." Dementsprechend sagen Sie dir meistens, dass du die Unterlagen schicken sollst, vorausgesetzt, der Bewerbungsprozess läuft noch/es gibt die Stelle überhaupt.

Würde dir ein Personaler sagen, dass du "zu alt" bist, könntest du die Firma wegen Diskriminierung vor's Gericht ziehen. Und ich habe erlebt, dass Azubi-Bewerber, die >=25 waren kategorisch aussortiert wurden. Genau so wie Azubi-Bewerber, die ein/e abgeschlossene/s Ausbildung/Studium und zusätzlich ein/e abgebrochene/s Ausbildung/Studium hatten.

Zitat

Die großen Firmen bei denen ich mich beworben habe genießen allesamt den Ruf eine gute und vor allem breite Ausbildung zu bieten und ihre Azubis fest und unbefristet zu übernehmen, solange die Leistungen gut sind. 

Das sind dann aber auch die Firmen, die vorher oft hart aussieben: Ü25? Raus. Kein überzeugender Lebenslauf? Raus. Kein überzeugendes Anschreiben? Raus. Zu viele Rechtschreibfehler? Raus. Test unter 85%? Raus. Ich habe erlebt, dass bei einer Nachbesetzung einer Azubi-Stelle von bestimmt 100 Bewerbern gerade einmal 10 zum Test eingeladen wurden und von denen sind 4 ins Gespräch gekommen.

Je mehr Bewerber es pro Stelle gibt, desto härter ist das Verfahren. Da hat man oft mehr Erfolg bei kleinen Firmen, die kaum jemand auf dem Schirm hat.

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Gast /sqrt
vor 29 Minuten schrieb myFelicity:

Personaler dürfen dir normalerweise keine Gründe nennen, warum sie dich ablehnen. Deswegen gibt es auch immer so ein "Wischiwaschi", wenn du abgelehnt wirst, aka: "Andere Bewerber sind besser qualifiziert." Oder: "Tut uns leid, wir haben uns schon für einen Ihrer Mitbewerber entschieden." Dementsprechend sagen Sie dir meistens, dass du die Unterlagen schicken sollst, vorausgesetzt, der Bewerbungsprozess läuft noch/es gibt die Stelle überhaupt.

Würde dir ein Personaler sagen, dass du "zu alt" bist, könntest du die Firma wegen Diskriminierung vor's Gericht ziehen. Und ich habe erlebt, dass Azubi-Bewerber, die >=25 waren kategorisch aussortiert wurden. Genau so wie Azubi-Bewerber, die ein/e abgeschlossene/s Ausbildung/Studium und zusätzlich ein/e abgebrochene/s Ausbildung/Studium hatten.

Das sind dann aber auch die Firmen, die vorher oft hart aussieben: Ü25? Raus. Kein überzeugender Lebenslauf? Raus. Kein überzeugendes Anschreiben? Raus. Zu viele Rechtschreibfehler? Raus. Test unter 85%? Raus. Ich habe erlebt, dass bei einer Nachbesetzung einer Azubi-Stelle von bestimmt 100 Bewerbern gerade einmal 10 zum Test eingeladen wurden und von denen sind 4 ins Gespräch gekommen.

Je mehr Bewerber es pro Stelle gibt, desto härter ist das Verfahren. Da hat man oft mehr Erfolg bei kleinen Firmen, die kaum jemand auf dem Schirm hat.

Hm ok, alles klar.

Vielleicht sind meine Chancen ja dann echt eher gering und ich sollte mich mit dem Gedanken mich durch Mathe durchzubeißen anfreunden. Danke für Deinen Einblick...

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Am 10/12/2020 um 11:51 AM schrieb /sqrt:

Die Ausbildung zum Fachinformatiker ist bei großen Betrieben nur durch ein gutes Schulzeugnis zu erreichen. Die filtern nämlich im Online-Formular erst einmal nach Noten und dann nach anderen Kriterien. In Deutschland sind Abschlüsse immer noch wichtig.

 

vor einer Stunde schrieb /sqrt:

Also ich habe natürlich vor dem Abschicken meiner Bewerbung in der Personalabteilung angerufen und mich schonmal vorgestellt und nachgehakt wie dort die Meinung zu meinem Alter ist.
Sämtliche Personaler waren hellauf begeistert und meinten mit dem Zeugnis sei ich sowieso gut qualifiziert und mein Alter sei eher ein Vorteil, da sie ältere Bewerber Mitte 20 bevorzugen (!). Dass ich vorher Koch war sei kein Problem und dass ich den Schulabschluss noch gemacht hätte sei sehr überzeugend, ich hätte anderen Bewerbern einiges voraus.

Die großen Firmen bei denen ich mich beworben habe genießen allesamt den Ruf eine gute und vor allem breite Ausbildung zu bieten und ihre Azubis fest und unbefristet zu übernehmen, solange die Leistungen gut sind. 

Was denn jetzt!?

Einmal schreibst du davon, dass bei den großen Firmen das Schulzeugnis das A und O sei, weil diese nur über Online-Formulare Bewerbungen annehmen und dann schreibst du, du hättest vor Abschicken deiner Bewerbungen persönlich angerufen und dir was von deren "persönlichen Präferenzen" erzählen lassen?
Mag ja sein, dass Personaler X gerne jemanden hätte, der älter ist und dem es egal ist, ob er vorher schon eine Ausbildung abgeschlossen hat oder nicht. Aber die Online-Bewerbungen sieben erst mal nach strikten Parametern, bei denen es faktisch nunmal mit deinen Daten schwer wird, durch zu kommen. Nicht unmöglich! Aber schwer! Ich bin selber mit Mitte 20 und einem 1,x Zeugnis direkt abgelehnt worden, obwohl ich auf dem Papier sehr gute Gründe hatte, warum ich erst zu diesem Zeitpunkt eine Ausbildung beginnen konnte. Interessiert den Algorithmus nur leider sehr wenig. ;) Eine normale Bewerbung später hatte ich dann meinen Ausbildungsplatz.

vor einer Stunde schrieb /sqrt:

Klar, viele Firmen sind zu faul selber auszubilden, die wollen jemanden der schon das Meiste drauf hat. Für mich wäre die IT ein Berufswunsch, kein Hobby. Nicht jeder ist von Jugend an Programmierer. Ich will damit Geld verdienen, nicht dass sich mein ganzes Leben darum dreht. Ich mach es halt ganz gerne ab und zu. Aber ich setz mich nicht zu Hause hin und baue jeden Tag Programme. Unter Java Grundkenntnisse verstehe ich, dass ich dir mit etwas Zeit und Gehirnschmalz sowas wie ein Schachspiel/Taschenrechner o.ä. programmieren kann. Ich finde das hat für den Start einer Ausbildung absolut ausreichend zu sein.

Und wenn viele sagen, es gibt Bewerber die schon viel mehr können: Klar. Aber i.d.R. bevorzugen Unternehmen den Kandidaten der auch ansonsten überzeugt. Nützt ja nichts wenn man schon viel drauf hat und dann möglicherweise sozial inkompetent ist oder total unzuverlässig bzw. niemanden von sich überzeugen kann.

Das hast du falsch verstanden. Es geht nicht darum, dass du schon alles können sollst, um im schlimmsten Fall bei einen Ausbeuterbetrieb unterzukommen. Aber je später man eine Ausbildung anfängt, umso mehr muss man seine Entscheidung begründen können. Und ein "Ich habe damals mit meinem Realschulabschluss keine Ausbildungsstelle zum FIAE bekommen, also bin ich als Notlösung erst mal Koch geworden! Und dann hab ich mein Abi mit 1,0 nachgeholt, weil ohne bekomme ich ja keine FI-Ausbildung. Ach ja und das Studium hab ich vor der ersten Vorlesung abgebrochen, weil ich frisch nach dem Abitur nicht mit dem Mathe-Vorbereitungskurs klar kam und dann doch lieber 'nur' ne Ausbildung machen will, weil ich ja auch so genug verdienen kann." ist halt leider wenig überzeugend. Du wirst da halt mit vielen Rückfragen bei einem Bewerbungsgespräch rechnen müssen.

Du musst dich hier auch letzten Endes nicht rechtfertigen. Es ist dein Leben! Aber noch einmal: Warum fragst du überhaupt nach Ratschlägen und Meinungen, wenn du deine Entscheidung doch sowieso schon längst getroffen hast und gar keine anderweitigen Empfehlungen zulässt, sondern deine auf Biegen und Brechen verteidigst?

 

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Ich sehe da jetzt kein Problem, ich würde einfach folgendes machen.
Du nimmst dir jetzt Mathe + noch 1-2 Module, sodass du ca 15-20 ECTS hast und ziehst das Semester durch.
Da du ja dann nicht auf den normalen 30 ECTS läufst ahst du etwas mehr Zeit, z.B. für eben Mathe.
Dann siehst du was dabei rum kommt und hast dann für die Bewerbungen nächstes Jahr ggf. schon 1-2 bestandene Module, die helfen auf jeden Fall.

Vielleicht taugt es dir aber so gut dass du auch einfach weiter machst.
Du stehst ja nicht jetzt vor der Wahl Studium oder Ausbildung ab 15.10 sondern jetzt zum Zeitpunkt heute ist eh nur Studium oder "gammeln" ;) 

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Gast /sqrt
vor 4 Minuten schrieb Rienne:

Aber noch einmal: Warum fragst du überhaupt nach Ratschlägen und Meinungen, wenn du deine Entscheidung doch sowieso schon längst getroffen hast und gar keine anderweitigen Empfehlungen zulässt, sondern deine auf Biegen und Brechen verteidigst?

Ja ok, ihr habt mich tatsächlich überzeugt und mich motiviert Ausbildung auf Plan B und Studium auf Plan A zu setzen...

Ich setz mich jetzt an Mathe ran statt zu programmieren. Das kommt ja noch früh genug im Studium.

vor 4 Minuten schrieb Graustein:

Ich sehe da jetzt kein Problem, ich würde einfach folgendes machen.
Du nimmst dir jetzt Mathe + noch 1-2 Module, sodass du ca 15-20 ECTS hast und ziehst das Semester durch.
Da du ja dann nicht auf den normalen 30 ECTS läufst ahst du etwas mehr Zeit, z.B. für eben Mathe.
Dann siehst du was dabei rum kommt und hast dann für die Bewerbungen nächstes Jahr ggf. schon 1-2 bestandene Module, die helfen auf jeden Fall.

Vielleicht taugt es dir aber so gut dass du auch einfach weiter machst.
Du stehst ja nicht jetzt vor der Wahl Studium oder Ausbildung ab 15.10 sondern jetzt zum Zeitpunkt heute ist eh nur Studium oder "gammeln" ;) 

Genau das hatte ich ja sowieso vor. Nichts machen käme für mich ja auch nicht in Frage.

Aber ihr habt es geschafft mich zumindest wieder ein bisschen fürs Studium zu motivieren, insofern, dass ich jetzt die Ausbildung eher als Rückfallplan sehe. Ich sollte meinen Arsch bewegen und zumindest das Beste versuchen bevor ich aufgebe.

 

Danke Euch!

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Gast /sqrt
vor 8 Minuten schrieb PVoss:

Moin,

was kommen denn in deinen Mathemodulen so für Themen vor? Ich kann den kostenlosen Kurs auf https://www.math-intuition.de/ empfehlen, das Mathe Bootcamp hat zumindest meinen ersten Mathekurs vollständig abgedeckt.

 

Danke für den Link, werde da gleich mal durchschauen. :)

Sind so die Standardsachen denke ich. Wird schon passen. Ich bereite mich mal ein bisschen vor und stelle mich mathematisch etwas breiter auf und bleibe optimistisch. ;D

Bearbeitet von /sqrt

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