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Ausbildung oder Studium Wirtschaftsinformatik?

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Abend, 

habe da ein kleines Problem und zwar kann ich mich einfach nicht entscheiden was ich machen soll. 

Ich mache derzeit mein Vollabitur und habe davor auch schon bereits 1 Semester studiert gehabt, aber der Studiengang lag mir nicht so und ich bin auch nicht reingekommen und habe das ganze auf die leichte Schulter genommen und dann vor den Prüfungen gemerkt das ich viel zu spät angefangen hab. 

Jetzt könnte ich eine Ausbildung als Fachinformatiker im Bereich Anwendungsentwicklung starten aber lese hier überall, dass es viel schlauer wäre ein Studium zu beginnen, welchen Rat würdet ihr mir geben?

Soll ich dem Arbeitgeber absagen und ein Studium beginnen was ich dann evtl. nicht schaffen könnte und dann mich wieder bewerben muss, oder was meint ihr? 

 

Freue mich über eure Antworten :) 

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Es kommt drauf an, was du machen möchtest. Aber prinzipiell kann man in der IT glücklicherweise auch ohne Studium gutes Geld verdienen. 

Willst du Softwareentwickler oder Consultant werden? Dann brauchst du das Studium nicht unbedingt. 

Möchtest du TeamLead werden oder sonstiges mit Personal und Budgetverantwortung? Dann ist ein Studium oft der einzige Weg, vorallem bei den etwas größeren Firmen. 

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vor 5 Minuten schrieb Whitehammer03:

Es kommt drauf an, was du machen möchtest. Aber prinzipiell kann man in der IT glücklicherweise auch ohne Studium gutes Geld verdienen. 

Willst du Softwareentwickler oder Consultant werden? Dann brauchst du das Studium nicht unbedingt. 

Möchtest du TeamLead werden oder sonstiges mit Personal und Budgetverantwortung? Dann ist ein Studium oft der einzige Weg, vorallem bei den etwas größeren Firmen. 

Danke dir für deine schnelle Antwort, 

ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher was ich später mal machen will, aber die IT interessiert mich irgendwie am meisten. 

Man liest halt immer, dass ohne Studium einem viele Chancen entgehen, aber da denke ich mir auch, umso mehr Gehalt, umso mehr Verantwortung und Stress, oder nicht? 

Ich habe jetzt schon Schwierigkeiten gehabt eine Ausbildungsstelle zu finden, da die Anforderungen unglaublich hoch sind trotz meinem 2,5 er Fachabitur. 

Was hättest du an meiner Stelle gemacht, wenn du noch mal die Chance hättest :D?

 

Mfg

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vor 31 Minuten schrieb Anonymous69:

Danke dir für deine schnelle Antwort, 

ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher was ich später mal machen will, aber die IT interessiert mich irgendwie am meisten. 

Man liest halt immer, dass ohne Studium einem viele Chancen entgehen, aber da denke ich mir auch, umso mehr Gehalt, umso mehr Verantwortung und Stress, oder nicht? 

Ich habe jetzt schon Schwierigkeiten gehabt eine Ausbildungsstelle zu finden, da die Anforderungen unglaublich hoch sind trotz meinem 2,5 er Fachabitur. 

Was hättest du an meiner Stelle gemacht, wenn du noch mal die Chance hättest :D?

 

Mfg

Mach dir nichts daraus. Ich hatte vor ca 2 Jahren genau das selbe Problem, eine Stelle zu finden. Die Firmen erwarten teilweise fortgeschrittene Kenntnisse um die Azubis Danny als billige Arbeitskraft auszunutzen. Ich habe 100 Bewerbungen und ein 1 monatiges, unbezahlte Praktikum gebraucht, um am Ende 2 zusagen zu bekommen. 1 von einer 5 Mann Bude und die andere Zusage von einem sehr großen IT Konzern. 

 

Ich bin froh, den Schritt in die IT gemacht zu haben. Es ist wirklich sehr spannend und interessant. Ich war anfangs auch verunsichert, ob manmit einer Ausbildung  eine gute Karriere machen kann. Mittlerweile weiß ich: Ja, es geht. Man muss jedoch Leistungen zeigen, stets up to date sein etc. Wir haben hier in der Firma einige Consultants, Architects, Projektmanager und selbst TeamLeads  (aber eher selten) etc die kein Studium absolviert haben. Das genügt mir um ehrlich zu sein, die Jobs sind mMn einfach viel Interessanter (da technischer) und auf ein Gehalt von jährlich 70-80k kommt man je nach Spezialisierung, Firma und Standort auch. Mehr benötige ich ehrlich gesagt nicht. Ab einem gewissen Punkt spielt "mehr Geld" nicht mehr so eine große Rolle denke ich, da gibt man dann eher Wert auf Familie, Freizeit, Gesundheit.

Ein "Head of XYZ" würde ich sowieso nicht werden wollen. Wenn du jedoch solche Stellen mit solch hohen Verantwortungen besetzen möchtest in Zukunft, kommst du am Studium nicht vorbei. 

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vor 4 Minuten schrieb Whitehammer03:

Mach dir nichts daraus. Ich hatte vor ca 2 Jahren genau das selbe Problem, eine Stelle zu finden. Die Firmen erwarten teilweise fortgeschrittene Kenntnisse um die Azubis Danny als billige Arbeitskraft auszunutzen. Ich habe 100 Bewerbungen und ein 1 monatiges, unbezahlte Praktikum gebraucht, um am Ende 2 zusagen zu bekommen. 1 von einer 5 Mann Bude und die andere Zusage von einem sehr großen IT Konzern. 

 

Ich bin froh, den Schritt in die IT gemacht zu haben. Es ist wirklich sehr spannend und interessant. Ich war anfangs auch verunsichert, ob manmit einer Ausbildung  eine gute Karriere machen kann. Mittlerweile weiß ich: Ja, es geht. Man muss jedoch Leistungen zeigen, stets up to date sein etc. Wir haben hier in der Firma einige Consultants, Architects, Projektmanager und selbst TeamLeads  (aber eher selten) etc die kein Studium absolviert haben. Das genügt mir um ehrlich zu sein, die Jobs sind mMn einfach viel Interessanter (da technischer) und auf ein Gehalt von jährlich 70-80k kommt man je nach Spezialisierung, Firma und Standort auch. Mehr benötige ich ehrlich gesagt nicht. Ab einem gewissen Punkt spielt "mehr Geld" nicht mehr so eine große Rolle denke ich, da gibt man dann eher Wert auf Familie, Freizeit, Gesundheit.

Ein "Head of XYZ" würde ich sowieso nicht werden wollen. Wenn du jedoch solche Stellen mit solch hohen Verantwortungen besetzen möchtest in Zukunft, kommst du am Studium nicht vorbei. 

Wow danke für diese ausführliche Antwort hört sich gut an, ich glaub erstmal eine Ausbildung zu machen und nebenbei selbst Projekte durchzuführen und nach der Ausbildung eventuell beim Unternehmen ein duales Studium zu machen oder als Werkstudent zu arbeiten ist auch eine gute Option, mal schauen was sich so ergibt, vielleicht auch einfach nur normal nach der Ausbildung arbeiten, wenn du sagst das man als Fachinformatiker auch so gut Geld verdienen kann. 

 

Schönen Abend dir noch

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Man KANN es definitiv, sieht man ja auch im Gehaltsthread hier im Forum. Selbst 90-100k sind möglich, jedoch sehr sehr selten. Man muss halt sehr gut sein in dem, was man tut. Die richtige Spezialisierung und die richtige Firma spielen eine wichtige Rolle dabei. 

 

Nichtsdestotrotz gibt es keine Garantie, es gibt auch Fachinformatiker die sich ausbeuten lassen und nach 10 Jahren Berufserfahrung immernoch 40k verdienen. Das liegt dann entweder daran, dass die nicht gut genug spezialisiert sind und nicht das nötige Knowhow besitzen oder es liegt daran, dass sie sich einfach ausnutzen lassen WOLLEN. Anders kann ich mir das nämlich nicht erklären. 

 

Die wichtigste Regel ist : immer weiterbilden, up to date bleiben und vorallem am Anfang der Karriere nie mehrere Jahre auf der selben Stelle treten, man muss versuchen aufzusteigen, sobald sich die Möglichkeit ergibt. Einen ITler der von der nur 20 Jahre alte Basics beherrscht und von den neuen Technologien nichts weiß, braucht wahrscheinlich kaum eine Firma. 

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Ich wiederhole, was ich hierzu immer schreibe: Je höher die formale Bildung, desto besser sind Deine beruflichen Chancen. D. h. konkret:

Doktor > Master > Bachelor > Ausbildung > Umschulung > Quereinstieg.

Du machst mit einer Ausbildung nichts falsch. Du findest mit einer Ausbildung gute Jobs, kannst gutes Geld verdienen und die eine oder andere Sprosse der Karriereleiter erklimmen. Alles Genannte wird Dir jedoch einfacher fallen, wenn Du ein Studium vorweisen kannst.

Meiner Meinung nach lassen sich diese Schritte in drei große Blöcke einteilen. Der Wechsel eines Blocks macht einen spürbaren Unterschied. Der Aufstieg innerhalb eines Blocks wiederum ist nicht so gewichtig oder nur in bestimmten Branchen/Situationen.

Block 1: Doktor, Master, Bachelor

Block 2: Ausbildung, Umschulung

Block 3: Quereinstieg

Das duale Studium nimmt eine Sonderrolle ein, da es, zumindest hier in NRW, zwei Abschlüsse in einem vereint. Ich finde, das ist eine spannende Sache.

Bearbeitet von Errraddicator

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vor 9 Minuten schrieb Errraddicator:

Das duale Studium nimmt eine Sonderrolle ein, da es, zumindest hier in NRW, zwei Abschlüsse in einem vereint.

Das duale Studium mit Richtung Ausbildungsintegrierend vereint in jedem Bundesland zwei Abschlüsse
Das duale Studium mit Richtung praxisintegrierend vereint auch in NRW keine zwei Abschlüsse :)
Sorry fur Klugscheiss, aber gerade duales Studium ist ja nicht duales Studium, oft wird einfach gesagt, dass ist das mit Ausbildung, wobei der Großteil der dualen Studienangebote praxisintegrierend ist :)

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vor 3 Minuten schrieb Errraddicator:

Bei uns ist es so, dass die Leute nach 3 Jahren die reguläre IHK-Prüfung ablegen und nach weiteren 1 oder 1,5 Jahren die Bachelor-Prüfung für z. B. Softwaretechnik.

Ist eine von vielen Möglichkeiten im dualen Studium. Ich komme auch aus NRW, hier ist es wie Graustein sagt, auch möglich ein duales Studium zu kombinieren mit "Arbeit/Studium" und nicht nur "Ausbildung/Studium".

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Man darf aber nicht vergessen, dass das eben idR 4,5 jahre dauert, da man erst mal die Ausbildung anfängt und dann das Studium.
Das ist IMO auch er größte Nachteil, denn der duale Studium mit Praxisintegration ist dann idR schon 1,5 Jahre fertig, verdient 1,5 Jahre schon ordentlich Geld, hat 1,5 Jahre schon verwertbare Berufserfahrung und nach dem Studium fragt einem idR keiner mehr nach dem IHK Zettel ;)

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vor 1 Stunde schrieb Errraddicator:

Ich wiederhole, was ich hierzu immer schreibe: Je höher die formale Bildung, desto besser sind Deine beruflichen Chancen. D. h. konkret:

Doktor > Master > Bachelor > Ausbildung > Umschulung > Quereinstieg.

Du machst mit einer Ausbildung nichts falsch. Du findest mit einer Ausbildung gute Jobs, kannst gutes Geld verdienen und die eine oder andere Sprosse der Karriereleiter erklimmen. Alles Genannte wird Dir jedoch einfacher fallen, wenn Du ein Studium vorweisen kannst.

Meiner Meinung nach lassen sich diese Schritte in drei große Blöcke einteilen. Der Wechsel eines Blocks macht einen spürbaren Unterschied. Der Aufstieg innerhalb eines Blocks wiederum ist nicht so gewichtig oder nur in bestimmten Branchen/Situationen.

Block 1: Doktor, Master, Bachelor

Block 2: Ausbildung, Umschulung

Block 3: Quereinstieg

Das duale Studium nimmt eine Sonderrolle ein, da es, zumindest hier in NRW, zwei Abschlüsse in einem vereint. Ich finde, das ist eine spannende Sache.

Danke für eure Antworten, das Problem bei mir ist das meine Noten in den Hauptfächern nicht so gut sind wie die restlichen Fächern also in Mathe als Note eine 3, Wirtschaft 4 und Deutsch auch eine 4 das ist wahrscheinlich der Grund weshalb ich nicht einmal in das Vorstellungsgespräch eingeladen werde. 

Dafür habe ich in allen anderen Fächer zweistellig also eine 2 bis 1, aber mit den Noten möchte mich niemand bei einem dualen Studium haben :D deshalb fällt das duale Studium leider bei mir raus

😕

Ich denke falls ich jetzt nochmal ein Studium starte und dann ein weiteres Mal abbreche kommt das garnicht gut im Lebenslauf weshalb ich hier ein Problem hab aber ich entscheide mich glaube ich für eine Ausbildung, vielleicht bin ich einfach nicht dafür gemacht ein Studium zu machen oder mir fehlt die Motivation zurzeit. 

Bearbeitet von Anonymous69

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Streng genommen gibt es sogar drei Formen des dualen Studium: Ausbildungsintegriend, praxisintegrierend und berufsintegrierend. Letzteres setzt jedoch eine abgeschlossene Berufsausbildung voraus. Streng genommen zählt auch ein berufsbegleitendes Studium zur Form des dualen Studiums, wobei jedoch das Unternehmen dort oft keine oder nur eine kleine aktive Rolle einnimmt.
Ist hier halt so ähnlich wie beim Thema (Fach-)Hochschulzulassung...da werden die Begriffen Allgemeine Hochschulreife, Fachhochschulreife, fachgebundene Hochschulreife und auch der Zugang durch berufliche Qualifikation gerne durcheinander geworfen oder nicht wirklich voneinander abgegrenzt. :)

Zur Frage des TOs: Ich würde jemanden, der noch jung ist und die Wahl hat, immer empfehlen zu studieren; nicht nur aufgrund der höheren Qualifikation, sondern auch die sozialen Erfahrungen, die einem ansonsten entgehen (wobei diese aktuell ja leider ein wenig zu kurz kommen).
 

Wäre es denn schlimm, sich in zwei Jahren ggf. noch einmal auf eine Ausbildungsstelle zu bewerben, solltest du feststellen, dass das Studium doch nichts für dich ist?

vor 12 Stunden schrieb Anonymous69:

Ich habe jetzt schon Schwierigkeiten gehabt eine Ausbildungsstelle zu finden, da die Anforderungen unglaublich hoch sind trotz meinem 2,5 er Fachabitur. 

Das würde ich zum Teil aber auch auf die aktuelle Situation schieben. Das Ganze sieht in ein/zwei Jahren vielleicht auch wieder anders aus.

Hinzu kommt, dass viele Unternehmen Studienabbrecher aus IT-Studiengängern anderen Bewerbern vorziehen. Und oft sind es nicht die Schulnoten, die ausschlaggebend sind, ob eine Bewerbung fruchtet oder nicht, sondern die Bewerbung als Gesamtpaket. Die Konkurrenz bei IT-Ausbildungen ist auch oft nicht gerade gering. Und ein sehr gutes Realschulzeugnis mit den richtigen Fächern kann da u.U. sogar besser ankommen als ein mittelmäßiges Abitur.

Letztendlich ist es aber vor allem wichtig, was du willst, bzw. dass du dir ein konkreteres Bild davon machst, was du möchtest. "Irgendwas mit IT" ist nicht zielführend. Neben dem formalen Abschluss kommt es auch auf seine eigenen Ambitionen und Fähigkeiten an und nicht zuletzt auch immer ein wenig auf das Glück oder Pech, das man hat. Ein höherer Abschluss kann den Karrieregang jedoch beschleunigen oder auch Makel, die man an der ein oder anderen Stelle hat, leichter kaschieren.

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vor 21 Minuten schrieb Anonymous69:

Danke für eure Antworten, das Problem bei mir ist das meine Noten in den Hauptfächern nicht so gut sind wie die restlichen Fächern also in Mathe als Note eine 3, Wirtschaft 4 und Deutsch auch eine 4 das ist wahrscheinlich der Grund weshalb ich nicht einmal in das Vorstellungsgespräch eingeladen werde. 

Dafür habe ich in allen anderen Fächer zweistellig also eine 2 bis 1, aber mit den Noten möchte mich niemand bei einem dualen Studium haben :D deshalb fällt das duale Studium leider bei mir raus

😕

Ich denke falls ich jetzt nochmal ein Studium starte und dann ein weiteres Mal abbreche kommt das garnicht gut im Lebenslauf weshalb ich hier ein Problem hab aber ich entscheide mich glaube ich für eine Ausbildung, vielleicht bin ich einfach nicht dafür gemacht ein Studium zu machen oder mir fehlt die Motivation zurzeit. 

Ich bin mir nicht sicher wie schlau es ist ein Wirtschaftsinformatikstudium mit einer 3 in Mathe und 4 in Wirtschaft zu starten.

Der BWL Teil des Wirtschaftsinformatikers ist stupides auswendiglernen, aber ein gewisses Grundinteresse an BWL sollte da sein. Ist es das bei dir?
Und die vielleicht wichtigere Frage: Packst du Uni-Mathe?

Wenn du mindestens eine der beiden Fragen mit nein beantwortest würde ich mir SEHR gut überlegen, ob Wirtschaftsinformatik das richtige für dich ist. Ich würde dann sogar so weit gehen und ein Wirtschaftsinformatik Studium konsequent ausschließen.

Kleine Randnotiz: Der FI ist ein kaufmännischer Ausbildungsberuf, auch hier wirst du Wirtschaft brauchen.

Das würde ich alles bedenken bei deiner Entscheidung, mal blöd gesagt, wenn du genug (gute) Bewerbungen schreibst bekommst du schon eine Ausbildungsstelle. Wenn du dir nicht sicher bist wie gut deine Bewerbungen sind und du Verbersserungsvorschläge willst lad doch mal deine anonymisierten Bewerbungen hier im Forum hoch (am besten in Plain Text, Datenschutz lässt grüßen), dann können wir mal drüberschaun.

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@0x00 so wie ich es verstanden habe, hat der TO bereits eine Zusage für die Ausbildung zum FIAE. Er ist jetzt nur am Hadern, ob ein Studium nicht vielleicht besser wäre.
Auch ist er ja sogar eher dazu geneigt, nicht zu studieren. Allerdings teile ich deine Aussage über die Noten und den Zusammenhang zum Studium nur bedingt. Zum Einen ist es so, dass man während der Schulzeit oftmals gar keine Lust hat, sich mit den Themen auseinanderzusetzen, wodurch dann die schlechten Noten resultieren. Und leider ist es oftmals auch immer noch so, dass die Schulnoten sehr vom Lehrer abhängen können und nicht vom eigenen Können und Wissen. Für ein Studium sind nicht die Schulnoten wichtig, sondern die Selbstdisziplin (die man oft erst im Studium selber lernt) und die eigene Motivation. Wenn man natürlich schon vor dem Studium Zweifel daran hat, ob es das richtige für einen ist oder ob man "dafür gemacht ist", ja, dann sollte man es vielleicht besser lassen. Aber durch Fleiß lassen sich nichtsdestotrotz viele Schwachstellen überwinden und ein Bachelor ist nunmal de facto schon ein besserer Karriereboost als eine Ausbildung. Was jedoch nicht heißen soll, dass man nicht auch mit dem Fachinformatiker weit kommen kann oder mit dem Bachelor garantiert einen Traumjob bekommt!

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vor 42 Minuten schrieb 0x00:

Ich bin mir nicht sicher wie schlau es ist ein Wirtschaftsinformatikstudium mit einer 3 in Mathe und 4 in Wirtschaft zu starten.

Der BWL Teil des Wirtschaftsinformatikers ist stupides auswendiglernen, aber ein gewisses Grundinteresse an BWL sollte da sein. Ist es das bei dir?
Und die vielleicht wichtigere Frage: Packst du Uni-Mathe?

Wenn du mindestens eine der beiden Fragen mit nein beantwortest würde ich mir SEHR gut überlegen, ob Wirtschaftsinformatik das richtige für dich ist. Ich würde dann sogar so weit gehen und ein Wirtschaftsinformatik Studium konsequent ausschließen.

Kleine Randnotiz: Der FI ist ein kaufmännischer Ausbildungsberuf, auch hier wirst du Wirtschaft brauchen.

Das würde ich alles bedenken bei deiner Entscheidung, mal blöd gesagt, wenn du genug (gute) Bewerbungen schreibst bekommst du schon eine Ausbildungsstelle. Wenn du dir nicht sicher bist wie gut deine Bewerbungen sind und du Verbersserungsvorschläge willst lad doch mal deine anonymisierten Bewerbungen hier im Forum hoch (am besten in Plain Text, Datenschutz lässt grüßen), dann können wir mal drüberschaun.

Also bei mir war das Problem in den Hauptfächer meistens die Zeit in den Prüfungen die mir gefehlt hat. Ausnahme im Fach Deutsch dort war ich einfach nie gut im Aufsatz schreiben :D

Ich habe halt Angst einen Fehler zu machen und drei Jahre für nichts herzugeben. 

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vor einer Stunde schrieb Rienne:

Zur Frage des TOs: Ich würde jemanden, der noch jung ist und die Wahl hat, immer empfehlen zu studieren; nicht nur aufgrund der höheren Qualifikation, sondern auch die sozialen Erfahrungen, die einem ansonsten entgehen (wobei diese aktuell ja leider ein wenig zu kurz kommen).

 

Wäre es denn schlimm, sich in zwei Jahren ggf. noch einmal auf eine Ausbildungsstelle zu bewerben, solltest du feststellen, dass das Studium doch nichts für dich ist?

Schlimm wäre es nicht aber das wäre dann schon mein zweites Studium und ich denke das kommt nicht so gut im Lebenslauf wenn ich das Studium dann auch noch abbreche, wenn ichs nicht schaffen sollte, oder? 

Mfg

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Ich würde an deiner Stelle die Ausbildung machen und mal sehen wie deine Leistungen so sind. Dann evtl die Ausbildung verkürzen und mit dem Betrieb die Finanzierung eines nebenberuflichen Studiums klären.

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Nebenberufliches Studium ist aber auch nicht ohne und dauert i.d.R. auch länger als ein Vollzeitstudium. Wenn man bedenkt, dass bei erfolgreichem Abschluss die Ausbildung nichtig ist, ist es ein ziemlicher Zeitverlust. Solange man jung ist und die Möglichkeit hat, ist ein Vollzeitstudium immernoch die angenehmste Art einen (Fach-)Hochschulabschluss zu bekommen.

vor 5 Stunden schrieb Anonymous69:

das wäre dann schon mein zweites Studium und ich denke das kommt nicht so gut im Lebenslauf wenn ich das Studium dann auch noch abbreche, wenn ichs nicht schaffen sollte, oder? 

Kommt immer darauf, was das Gegenüber erwartet. Ich würde aber mal behaupten, dass es kaum ins Gewicht fallen wird. Zumal das erste Studium nur ein Semester war und es viele gibt, die den Studiengang noch mal wechseln (und dann doch abbrechen).

Und sieh es von der anderen Seite: Wenn du es durchziehst (und die Regelstudienzeit ist auch nicht länger als eine Ausbildung) hast du einen höheren Abschluss und besser Startbedingungen für eine IT-Karriere. :)

Aber wie bereits gesagt: letzten Endes musst du selber wissen und einschätzen, was du dir zutrauen kannst, was nicht und womit du dich wohler fühlst.

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Ich sagte es ja bereits , aber ich würde auch erst mal zusehen , dass ich nen sinnvollen Abschluss habe. Über die große Karriere kannstedann nachdenken und es steht auch in Frage, ob man die ganz große Karriere wirklich die Mühen wert ist. 

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Okay dann gehe ich den Weg lieber mit der Ausbildung und schau ob mir das ganze liegt und wie gut ich darin bin. 

Dann wäre ich mit 23 mit der Ausbildung zu Ende hätte ich ja noch genug Zeit um ein Studium zu starten. 

Danke Leute, glaub muss realistisch denken, anstatt immer nur ans Geld zu denken. 

 

Schönen Abend euch 

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