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Berufswahl-Loch - Was mach ich nach der Ausbildung


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Hallo Welt... oder so ähnlich.

ich bin ganz neu hier im Forum, lese aber gerne die Beiträge, wenn ich mal paar Erfahrungen und Infos brauche.

Heute hab ich mal so eine Kariere-Frage.

Ich hatte ein Gespräch mit meinem Chef und aufgrund von meiner Entfernung zur Arbeit (60+ km), sehen meine Übernahme-Möglichkeiten relativ bescheiden aus.

Nun habe ich noch 7 Monate Zeit, mich um was Neues zu kümmern, und möchte mich mal informieren, was mir nach meiner Ausbildung so für Möglichkeiten habe.

Zu mir: ich bin 25 Jahre alt, hab die Technik-FOS in München mit einem Fachabi gemacht, habe dann eine Ausbildung zum Kaufmann für Groß und Außenhandel gemacht, wo ich mehr in der IT und im Bereich von E-Commerce drin war und 2/3 der Ausbildung in der IT verbracht habe.
Daraufhin habe ich entscheiden eine IT Ausbildung zu machen (FISI). Diese ist dann im Sommer 2021 abgeschlossen.

Nun stehe ich in einer Situation, wo ich gerne wissen würde, was steht mir denn alles so offen mit meinen Vorqualifikationen.
Studieren will ich nicht und höchstens würde ich gerne einen Techniker machen.
Aber einen JOB wo ich vernünftig bezahlt werde, wäre mir am liebsten.

Ich weiß was ich kann und was nicht. Es gibt da 2-3 Bereiche, in denen ich gerne mehr lernen würde (Security, Datenbanken und Netzwerkinfrastrukturen, Linux und Vitualisierung).

Leider finde ich mich in einem absoluten Loch, wo ich einfach nicht weiß, wohin ich wirklich will.

Wenn ich mir die Stellenangebote so durchlesen, wollen alle schon voll erfahrene Mitarbeiter mit Linux Architekt, MS- Azure Kenntnisse und am besten nen Master im Programmieren (übertrieben, ich weiß, soll aber meine Lage in meinem Kopf ein wenig schildern)
und schlag mich tot als „normalen Sys-Admin“

Wie sind eure Erfahrungen zu dem Thema „Was mache ich nach einer Ausbildung, wenn ich nicht übernommen werde?“

Wäre richtig dankbar für eure Meinungen/Erfahrung und Ratschläge.

7 Monate ist noch ne Lange Zeit.

Viele Grüße aus München!

 

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vor 46 Minuten schrieb zDecay:

Wie sind eure Erfahrungen zu dem Thema „Was mache ich nach einer Ausbildung, wenn ich nicht übernommen werde?“

 

Bewerben!

Es ist schon einmal ein richtiger Schritt sich die interessanten Stellenanzeigen anzuschauen. Mit 7 Monaten hast Du noch ausreichend Zeit Dein Profil auf entsprechende Anforderungen anzupassen und Dinge auszuprobieren. Kein Unternehmen verlangt von Fachinformatiker-Absolventen, dass sie Experten für den Bereich xy sind. Genauso wenig kann man als Absolvent alle Kriterien erfüllen.

Es kommt eher auf Deine Motivation und dem "Willen" Dir das entsprechende Knowhow aufzubauen an.

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vor 2 Stunden schrieb zDecay:

aufgrund von meiner Entfernung zur Arbeit (60+ km), sehen meine Übernahme-Möglichkeiten relativ bescheiden aus

1. Allzu weit ist das jetzt auch nicht
2. HO ist eine Möglichkeit, entweder tageweise oder 100%, Corona hats bewiesen.

Ich glaube eher, dein Chef will dich nicht behalten und hat einen anderen Grund genannt (der m.E. nichtig ist), so wie das hier geschildert ist.

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vor 13 Minuten schrieb Bitschnipser:

Ich glaube eher, dein Chef will dich nicht behalten und hat einen anderen Grund genannt (der m.E. nichtig ist), so wie das hier geschildert ist.

Das klingt für mich auch so.

Hast du deinen Chef mal gefragt, warum die Entfernung der Grund dafür sei?

Ich kenne einige, die um die 80 KM zur Arbeit fahren und das ist doch nicht das Problem? 

Solang man pünktlich zur Arbeit kommt, kann es dem Chef doch egal sein, wie viele KM man zur Arbeit fährt?!

 

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vor 2 Stunden schrieb VanilleWaffel:

Solang man pünktlich zur Arbeit kommt

Ja das kann so ne Sache bei mir gewesen sein. 
Hat leider auch so einen etwas unzuverlässigen Kendrick erweckt. 
Da hat auch fehlerfreies Arbeiten nicht viel dagegen ausrichten können.
Doch dies hat sich inzwischen verbessert. 
Verständlicherweise lernt man aus solchen Fehlern und wiederholt diese kein zweites Mal.
Soll jetzt auch nicht Teil der Diskussion sein :)
Deswegen werde ich auch näher am Zuhause nach einer neuen Arbeit suchen.
Mir war es wichtig mal zu erfahren, 

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vor 18 Stunden schrieb zDecay:

aufgrund von meiner Entfernung zur Arbeit (60+ km), sehen meine Übernahme-Möglichkeiten relativ bescheiden aus

Was interessiert es den Chef, wie weit man weg wohnt? Außer man hat einen Job mit Rufbereitschaft und anschließender Präsenz. Vergleiche hierzu auch mal die Angaben in diesem Thread:

 

vor 12 Stunden schrieb zDecay:
vor 16 Stunden schrieb VanilleWaffel:

Solang man pünktlich zur Arbeit kommt

Ja das kann so ne Sache bei mir gewesen sein. 

Aha. Wohl nicht nur 1x sondern wiederholt.

 

vor 16 Stunden schrieb Bitschnipser:

Ich glaube eher, dein Chef will dich nicht behalten

Sehe ich auch so.

 

vor 17 Stunden schrieb SaJu:
vor 18 Stunden schrieb zDecay:

Wie sind eure Erfahrungen zu dem Thema „Was mache ich nach einer Ausbildung, wenn ich nicht übernommen werde?“

Bewerben!

^this.

vor 17 Stunden schrieb Graustein:
vor 18 Stunden schrieb zDecay:

Viele Grüße aus München!

Also wenn man da keinen Junior-xyz Job findet, wo dann ;) 

^this.

 

vor 12 Stunden schrieb zDecay:

Deswegen werde ich auch näher am Zuhause nach einer neuen Arbeit suchen.

60km um München kann Ohlstadt, Rosenheim, Augsburg, Reichertshofen, Waldkraiburg, ... sein. Irgendwo in touristisch interessanten Orten (am A... der Welt), selbst ein Gewerbestandort oder in Wurfweite von Audi...

Ja, probiere etwas Näheres zu finden - damit reduzierst du die Gefahr für Pendel-Verspätungen!

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Gast Schnuggenfuggler

Ich würde mich auf meine core-skills konzentrieren und dann eine Stelle suchen, wo noch die Themen verlangt werden, die mich interessieren oder absehbar ist, dass diese Themen relevant werden können.

Dann schreiben im Sinne von: „Ich bin gut in X ... suche nun aber nach einer neuen Herausforderung, wo ich auch Y machen kann ... „ 

Damit hättest du dann auch die ggf. unangenehme Frage nach „Warum bleibst du nicht bei Firma A“ abgedeckt.

Bearbeitet von Schnuggenfuggler
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vor 16 Stunden schrieb SaJu:

"Bewibst du dich bei uns, weil der Betrieb dich nicht übernehmen wollte oder weil du nicht im Betrieb bleiben wolltest?"

Das ist doch keine Zwickmühlenfrage. Die kannst du genauso beantworten wie die Frage von @Schnuggenfuggler darüber. "Nein ich wollte nicht bleiben, weil ich nicht der Ex-Azubi sein will", "Nein ich wollte nicht bleiben, weil die Pendelstrecke zu lang ist" ...

Falls der Betrieb dich tatsächlich nicht übernehmen wollte, schließt das die obigen Antworten nicht aus, da es ja sein kann, dass du eh wechseln wolltest. Auf den ersten Teil der Frage würde ich daher gar nicht eingehen.

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vor 17 Stunden schrieb SaJu:

"Bewibst du dich bei uns, weil der Betrieb dich nicht übernehmen wollte oder weil du nicht im Betrieb bleiben wolltest?"

Geht auch beides, der Betrieb will nicht übernehmen und der Azubi will nicht bleiben. Welche Antwort nehm ich denn dann? Es gibt Betriebe die bilden grundsätzlich 2 Azubis pro LJ aus, übernehmen i.d.R. aber nur den "besseren" (oder den der besser in den Hintern kriecht), es gibt Betriebe die "bilden aus" weil sie die billigen Aushilfskräfte wollen...

Solange der Bewerber nicht ehrlich sagen darf "ich suche was anderes weil der aktuelle AG ein unorganisierter Saftladen ist der seine MAs verheizt, die Arbeitsgesetze (Arbeitszeit, Arbeitsschutz, BBiG...) nur als grobe Richtlinie versteht und wo mobbing, bossing, Mikromanagement etc. an der Tagesordnung sind und zum guten Ton gehören" solange ist die Frage nach den Wechselgründen Makulatur.

NATÜRLICH will ich wechseln weil ich eine neue Herausforderung suche, und zu euch weil ihr die bestesten seid. Nicht weil ich weiß dass ihr einen BR habt der den Namen auch verdient, tarifgebunden oder zumindest angelehnt an Tarif XY seid oder zumindest keine Hungerlöhne zahlt...

 

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