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Lernen auf die Abschlussprüfung


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Alle Jahre wieder...

Erstmal hey zusammen, ich denke ich bin nicht der erste der zu diesem Thema ein Thread eröffnet. 

Nun ist es bei mir auch soweit, dass ich für die Abschlussprüfung als Fachinformatiker für Systemintegrator lerne.

Ich habe bereits mir einige Threads im Forum zu diesem Thema durchgelesen, die meisten sagen das gleiche: Alte Prüfungen machen. 

Da bin ich schon fleißig dabei, aber irgendwie hab ich so das Gefühl ich mache nicht so viel Fortschritte.

Aktuell mache ich es so, ich versuche mir Zeit zu nehmen (aktuell habe ich viel um die Ohren) und dann mache ich eine alte Prüfung (GA1, GA2 oder WISO), verbessere diese und schreibe mir die Themen auf die ich falsch hatte bzw. nicht so gut drin war. Am nächsten Tag lerne ich diese Themen, meistens durch YouTube Videos, da wir wirklich einige Themen gar nicht in der Berufsschule durchgenommen haben und wenn doch, ist ein Video auch angenehmer zum verstehen.

Ich muss aber zu geben, ich habe aber nicht so dass Gefühl, dass ich richtig voran komme, da jede Prüfung irgendwas hat, wovon ich noch nie etwas gehört habe / oder es nicht mehr genau weiß. Aber ich denke da bleibt mir nichts anderes übrig, einfach weiter Prüfungen machen und schauen wo die Lücken sind? Oder hat jemand eine bessere Strategie?

Eine Sache auf die ich nicht genau weiß wie ich mich vorbereiten soll, sind Programmieraufgaben, SQL und so alles kein Thema, aber Struktogramm / Pseudocode ist manchmal echt mau, weil ich einfach zu lange nachdenke, wie ich etwas umsetzen würde, hat jemand dafür evtl. Tipps?

Ich hoffe ich habe euch jetzt nicht zu sehr voll gejammert, aber ich würde mich freuen, einfach Erfahrungsberichte von anderen Fachinformatikern zu hören.

Vielen Dank schon mal und einen schönen Abend noch

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Alte Prüfungen durchzuarbeiten ist aus mehreren Gründen ein guter Ratschlag:

- die letzten 5 Jahre haben sich als nutzbringend erwiesen, denn so hast du - quasi automatisch - auch einen guten Überblick über die verschiedenen Themen (zwar nie ganz 100%, denn es kommt ja auch mal etwas dazu oder fällt weg, aber schon ziemlich gut)
- du kannst dich an die Art der Fragestellung gewöhnen, die manchmal etwas.. speziell ist -> du vergeudest keine wertvolle Zeit damit, erstmal rausfinden zu müssen, um was es überhaupt geht
- es schafft einfach generell mehr Sicherheit (überschneidet sich mit Punkt 2) - du bist weniger nervös, hast mehr Zeit übrig, etc. Weil du es einfach schon kennst, sowohl inhaltlich als auch vom Ablauf her.

Davon abgesehen, ich denke grundsätzlich (also abgesehen von alten Prüfungen) hast du bereits ein solides Lernkonzept ("was kann ich noch nicht so gut, genau daran arbeite ich spezifisch weiter").
Es wird immer wieder Themen geben, die du (noch) nicht kannst ;) Ich weiß nicht, inwiefern das tatsächlich "normal" ist, aber auch bei meiner Prüfung kamen Dinge dran, die wir in der BBS nie hatten. Man kann sich dann drüber beschweren und rummaulen, dass das ja total unfair ist etc., oder aber man ist froh, dass man durch die alten Prüfungen darauf aufmerksam gemacht worden ist und so die Gelegenheit hatte, sich das trotzdem anzueignen.

Speziell zum Thema Struktogramm / Pseudocode:
Joah.. keine Ahnung, ehrlich gesagt - ich denke, auch hier ist man mit einem grundsätzlichen Training gut unterwegs. Also einerseits die Logik, die dahinter steckt, und dann halt die praktische Umsetzung, also "wie bringe ich das Ganze verständlich zu Papier".
Der entscheidende Punkt ist wohl der, an dem die "Übersetzung" stattfindet vom Inhalt des Prüfungstextes hin zu einer Idee, wie man das Ganze durchführen könnte. Das Schöne an (Pseudo)code ist ja, dass es letztendlich egal ist, ob man zB eine Schleife nun über 100 Hühner, 35 Schüler, X Verpackungen oder Y Hotelzimmer drüber laufen lässt, der Mechanismus bleibt der gleiche. (ich hoffe, es ist klar, was ich meine). Was zählt, ist dass man selber drauf kommt und weiß, warum man so vorgeht.
Müsste ich das Ganze auf wichtige Stichwörter eingrenzen, die man drauf haben sollte, so wären das Variablen, Schleifen und Bedingungen.
Ansonsten halt: Üben, üben, üben :P wenn du noch ein praktisches Beispiel benötigst, kannst du ja mal nach "FizzBuzz" googlen.

Und noch generelle Tips, wenn du dann letztendlich tatsächlich in der Prüfung sitzt:

- Entscheide dich möglichst AM ANFANG, welches Thema du nicht bearbeitest.
- Wenn du bei etwas nicht weiter kommst, lass es erstmal liegen für später. Drüber nachdenken kannst du auch später noch, und ich würde empfehlen, zuerst die sicheren Punkte mitzunehmen.

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Mein Tipp an dich. Lerne am besten die letzten 10 Jahre. Aber lass dich dabei nicht Stressen oder runter ziehen wenn du dir was nicht merken kannst. Du kann nicht alles wissen.Nutz jede frei Minute zum lernen. Selbst wenn du die Antwort auf die Frage nicht weist und in die Lösung schauen musst, ist es nicht schlimm. Auch finde ich ist wichtig Zeit für sich selbst während der Lernphase zu haben. Wenn du Nachts aufwachen solltest und mit den Gedanken bei der Prüfung dann weist du OK ich brauche ne Pause. So war es zumindest bei mir so. Wie gesagt lass dich nicht runter ziehen oder entmutigen. Meine Vorgehensweise war auch vor dem Lernen iwie nen Lustigen Clip zu sehen das man bisschen lacht. Hoffe es hilft und viel Erfolg. Du packst das schon.

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  • 1 Monat später...

Hey zusammen, die Abschlussprüfung ist nun in guten zwei Wochen. Ich bin jetzt an dem Punkt, wo ich die letzten 8 Jahre der Abschlussprüfung durchgemacht habe. Die letzten vor allem mit einem (sehr) guten Ergebnis. Jetzt stellt sich für mich die Frage, wie kann ich die restliche Zeit noch sinnvoll nutzen? Lohnt es sich auch noch die Prüfungen vor 2012 zu machen? Aktuell schaue ich mir meine anfangs Prüfungen an, was ich dort falsch hatte und ob ich nun problemlos auf die Fehler antworten könnte, aber irgendwie fühlt sich dieses Vorgehen nicht produktiv an.

Wie würdet ihr Vorgehen?

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vor 2 Stunden schrieb Andre221:

Lohnt es sich auch noch die Prüfungen vor 2012 zu machen?

Sicher lohnt es sich. Du bekommst immer mehr und mehr Routine. Lass dich dabei nur nicht stressen.

vor 2 Stunden schrieb Andre221:

Aktuell schaue ich mir meine anfangs Prüfungen an, was ich dort falsch hatte und ob ich nun problemlos auf die Fehler antworten könnte, aber irgendwie fühlt sich dieses Vorgehen nicht produktiv an.

Warum nicht? Ich habe mir immer wieder die Prüfungen angeschaut, bei denen ich Probleme hatte. 

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vor 9 Minuten schrieb Kellerbräune:

Sicher lohnt es sich. Du bekommst immer mehr und mehr Routine. Lass dich dabei nur nicht stressen.

Stimmt, schaden kanns auf jeden Fall nicht.

vor 10 Minuten schrieb Kellerbräune:

Warum nicht? Ich habe mir immer wieder die Prüfungen angeschaut, bei denen ich Probleme hatte. 

Also bringen tut es schon was, aber mein persönliches empfinden, war nach einer gemachten Prüfung wesentlich besser. Weil man rückblickend sagen konnte "hey, du hast hier eine komplette Prüfung gut gemeistert" und jetzt ich es einfach nur so bei einem Fehler "passt jetzt weiß ichs ". 

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Ich hole nochmal etwas genau aus, um nochmal besser auf meine Aussagen einzugehen. 

vor 3 Stunden schrieb Andre221:

Lohnt es sich auch noch die Prüfungen vor 2012 zu machen?

Wie ich bereits sagte, lohnt es sich. Schaden wird es dir nicht. Du bekommst eben dadurch mehr und mehr Routine bezüglich der Fragestellungen seitens der IHK. Da sich innerhalb der letzten Jahre, einiges geändert hat, musst du für dich selber entscheiden, ob du die Prüfungen vor 2012 abarbeiten möchtest. Soweit mir bekannt ist, reicht eigentlich der Zeitraum ab 2012, da vorher noch das IT - Handbuch genutzt werden durfte. 

vor 58 Minuten schrieb Andre221:

Also bringen tut es schon was, aber mein persönliches empfinden, war nach einer gemachten Prüfung wesentlich besser. Weil man rückblickend sagen konnte "hey, du hast hier eine komplette Prüfung gut gemeistert" und jetzt ich es einfach nur so bei einem Fehler "passt jetzt weiß ichs ". 

Wenn dein persönliches Empfinden so besser war, dann behalte das dabei. Lerntypen sind alle unterschiedlich. 

Wenn ich mich recht erinnere, habe ich keine älteren Prüfungen als maximal 2010 abgearbeitet, wobei ich auch die letzten Wochen vor der eigentlichen Prüfung, dürften 6 Wochen gewesen sein, völlig unter Strom gestanden habe und gelernt habe, bis ich keine Prüfung mehr sehen konnte. Selbst am letzten Tag habe ich z.B. gelernt, gelernt, gelernt und noch mehr gelernt. Erst durch den ganzen "innerlichen" Druck und Stress, den ich mir teilweise selbst gemacht habe, kam ich in Fahrt. 

Was ich damit meine ist, dass ich mir die Prüfungen angeschaut habe, bei denen es nicht gut lief, ich immer und immer wieder diese Prüfungen von oben bis unten abgearbeitet habe, um alle Fragen besser zu verstehen. Selbst die, die ich richtig hatte, habe ich immer und immer wieder bearbeitet. 

Es war und ist nicht die optimale Lernmethode. Es war eher die Variante: "Trichter in Mund und alles was passt, passt rein". -> Kurzzeitgedächtnis. 

Prüfungstag: Entleerung.

Mittlerweile muss ich tatsächlich bisschen überlegen, wie das ganze nochmal war, aber mir hat es so geholfen.

 

Fühlst du dich selber gut vorbereitet? 

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Vielen Dank für deine Tipps und deiner Einschätzung. Mir hilft das tatsächlich sehr Erfahrungswerte von anderen Leuten mitzubekommen. 

vor 2 Stunden schrieb Kellerbräune:

Fühlst du dich selber gut vorbereitet? 

Pauschal würde ich ja behaupten, also ich war bei meinen ganzen letzten Prüfungen immer im 90 Punkte Bereich. Muss aber ehrlich zu geben, über 92 zu kommen wäre mir schon lieber :D 

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