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Eure Erfahrungen in der Ausbildungswelt


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Hi zusammen, 

Ich möchte Anwendungsentwickler werden und nach langer Überlegung habe ich mich für eine Ausbildung und gegen eine Umschulung im Sommer entschieden. 

Der Grund dafür ist, dass ich eine gute, praxisbezogene Ausbildung genießen möchte, in der man mich und meine Arbeitsweise kennenlernt und ich mir ein Bild von der Firma machen darf. 

Kurz zu mir: ich habe bereits eine abgeschlossene Ausbildung in einem Unternehmen, in der ich fest in der Produktion als Maschinenführer angestellt bin. Ich habe seit klein auf Interesse an der Arbeit mit Computern und möchte mit 25 nun auch beruflich damit zu tun haben. 

Zu meiner Frage:

Habt ihr eure Ausbildung in einem Unternehmen oder in einem kleineren Betrieb gemacht und welche Erfahrung könnt ihr mit mir teilen? 

Mir ist wichtig, dass ich so viel wie möglich aus der Ausbildung mitnehme. Dabei geht es mir nicht wie schnell das geht oder wie viel Geld man verdient. Ich bin ein Typ, der lieber gemeinsam die Zukunft aufbaut. 

Ich freue mich auf eure Nachrichten! 

 

P.s.: Falls jemand einen kennt, der einen kennt, wo noch nach einem motivierten und zielstrebigen Azubi im Raum Bielefeld/Gütersloh gesucht wird, gerne per PN an mich. 🙂

 

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Würde dir persönlich eher ein (duales) Studium empfehlen inkl. Arbeit als Werkstudent. Du hast ja schon eine abgeschlossene Ausbildung da würd ich wenn ich du wäre eine Stufe weitergehen. Also wenn du wissen möchtest was du lernst und wann dann geh lieber studieren und arbeite nebenbei als Werkstudent.

Die Hochschulen haben alle meist die gleichen Module, aber nicht jeder Betrieb kann alle Themen einer Ausbildung gut abdecken, da gibt es Extremen in beide Richtungen. Eine schlechte Ausbildung gibt es häufiger als ein schlechtes Studium. Da die Hochschulen auch ihre eigenen Prüfungen erstellen dürfen und diese neben der Bachelorarbeit auch kontrollieren gibt es da öfters mehr Kulanz durch die Professoren - eben auch da der Erstprüfer der Betreuer ist den man vlt. schon seit Studienbeginn kennt.

Kurzum: ein Studium muss nicht nur reine Theorie sein.

Bearbeitet von pyraqt
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vor 4 Stunden schrieb bene98:

Hi, ich würde dir raten, zunächst ein paar anderen Forenbeiträge zu lesen. Die Fragen , die du stellst wurden bereits häufig beantwortet und sind sehr allgemein gehalten.  

Danke für den Tipp, aber was wirklich konkretes habe ich auf die schnelle noch nicht gefunden.. 

vor 11 Minuten schrieb pyraqt:

Würde dir persönlich eher ein (duales) Studium empfehlen inkl. Arbeit als Werkstudent. Eine Ausbildung ist zu sehr vom Betrieb abhängig und die fahren meist ohne Struktur (Der Rahmenlehrplan ist ja nur was gelehrt werden muss, aber ein Fahrplan der aus diesem erstellt wird ist meist nicht existent). Also wenn du wissen möchtest was du lernst und wann dann geh lieber studieren und arbeite nebenbei als Werkstudent.

Die Hochschulen haben alle meist die gleichen Module, aber nicht jeder Betrieb kann alle Themen einer Ausbildung gut abdecken, da gibt es Extremen in beide Richtungen. Eine schlechte Ausbildung gibt es häufiger als ein schlechtes Studium. Da die Hochschulen auch ihre eigenen Prüfungen erstellen dürfen und diese neben der Bachelorarbeit auch kontrollieren gibt es da öfters mehr Kulanz durch die Professoren - eben auch da der Erstprüfer der Betreuer ist den man vlt. schon seit Studienbeginn kennt.

Kurzum: ein Studium muss nicht nur reine Theorie sein.

Danke für deine Antwort.

Das ergibt für mich auf jeden Fall Sinn was du da geschrieben hast... Leider leider habe ich kein Abitur und fällt somit für mich raus. Schade. 

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vor 13 Stunden schrieb MrNewfield:

Mir ist wichtig, dass ich so viel wie möglich aus der Ausbildung mitnehme. Dabei geht es mir nicht wie schnell das geht oder wie viel Geld man verdient. Ich bin ein Typ, der lieber gemeinsam die Zukunft aufbaut. 

Da muss ich dir vielleicht den Zahn relativ schnell ziehen - es ist Glück, dass du ein Unternehmen findest, was dich konkret, sowohl fachlich als auch diszipliniert ausbildet.

Du siehst von außen nur das  Image von großen/mittleren/kleinen Firmen. Wie allerdings die Ausbildungsstruktur aussieht, kann man da nicht ableiten. Du kannst mit einem 1000 Mann großen Betrieb Glück haben, du kannst aber auch mit einem 1000 Mann großen Betrieb Pech haben. Das sind so meine Erfahrungswerte aus Zeiten meiner Ausbildung.

Wenn  ich dir eine Empfehlung geben kann: Meine Mitazubis haben ihre Ausbildung in einem Systemhaus gemacht, welches sehr strukturiert ist und sehr sehr viel Lerninput in die Ausbildung gegeben hat. Auf anderer Seite verdienst du in kleineren Systemhäusern i.d.R. nicht die Welt und wirst für 2300-2500 Brutto meistens abgespeist (Ist jetzt aber nicht relevant).

Ich habe persönlich meine Ausbildung in der Inhouse-IT gemacht und muss sagen, dass ich mit ca. 40 Systemen zu tun habe, um die man sich zu 2. kümmern musste, es ist anstrengend und mühselig. Man muss dazu Bock haben aber ich möchte tiefer in die Praxis, weshalb ich auch einen AG wage zum 01.04. Ich hoffe dir einen kleinen Einblick gegeben zu haben.

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Da du explizit Anwendungsentwickler geschrieben hast, gehe ich davon aus dass du später im Bereich der Softwareentwicklung arbeiten willst. Daher würde ich an deiner Stelle darauf achten, was das Kerngeschäft deines Ausbildungsunternehmens ist. Ideal wäre wahrscheinlich ein Unternehmen, das selbst Software produziert und vertreibt. Als Mädchen für Alles in der Inhouse IT eines Mittelständlers dessen Kerngeschäft der Vertrieb von Medikamenten ist, wirst du vermutlich weniger Kontakt mit Softwareentwicklung haben.

 

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