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Gendern in der Projektdokumentation


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persönlicher background: ich selber bin non-binary und pflege deswegen ein besonderes interesse bzgl. gendern.

ich selber habe mit sternchen gegendert und das wurde nicht negativ oder positiv in die wertung mit einbezogen. für mich selber war es wichtig, aber wenn man, wie wiggum schon gesagt hat, ein generisches maskulinum verwendet wird das auch nicht negativ gewertet.

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vor 20 Minuten schrieb maximemelian:

persönlicher background: ich selber bin non-binary und pflege deswegen ein besonderes interesse bzgl. gendern.

In wie weit würdest du denn eine Lösung, wie von @Chief Wiggum vorgeschlagen, befürworten?

vor 29 Minuten schrieb Chief Wiggum:

Alternativ: in der Einleitung vermerken, dass die Arbeit im generischen Maskulinum geschrieben ist und dieses alle Geschlechter einbezieht.

 

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vor 31 Minuten schrieb pr0gg3r:

In wie weit würdest du denn eine Lösung, wie von @Chief Wiggum vorgeschlagen, befürworten?

sofern es am anfang des textes deklariert ist empfinde ich persönlich keine probleme damit ein generisches maskulinum einzusetzen. letztenendes ist es auch eine geschmacksfrage: einige fühlen sich von dem gendersternchen im textfluss beim lesen gestört, das man dann auf ein generisches maskulinum setzt ist meines erachtens kein problem.

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Du KANNST gendern ... ich würde es zugunsten des Leseflusses lassen und am Beginn einmalig darauf hinweisen.

Punktabzug gibts dafür nicht, aber aus der Erfahrung heraus: irgendwann nervt es bzw wird unverständlich, wenn auf Krampf was gegendert wird was nicht geht ...

 

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Und wenn man sich damit beschäftigt, sollte man es richtig machen oder lassen.
Mit anderen Worten: Wenn Mensch sich damit beschäftigt, sollte Mensch es richtig machen. Jedex darf es, keinex muss es.
Ich fühle mich beim lesen gestört und ärgere mich über solche Texte. Das bedeutet NICHT, dass ich Leute ausgrenzen will oder ähnliches. Ich sehe da keinen Zusammenhang! Nur weil ich Gendern verweigere, spreche ich anderen nicht ihre Identiät ab oder sgae sie seien schlechtere Menschen.
LG

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vor 22 Stunden schrieb Chief Wiggum:

Alternativ: in der Einleitung vermerken, dass die Arbeit im generischen Maskulinum geschrieben ist und dieses alle Geschlechter einbezieht.

This. Habe ich in meiner Abschlussarbeit auch gemacht.

Habe gar kein Bock mich mit dem Gendern rumschlagen zu müssen. Ist imo auch scheiße für den Lesefluss.

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Gendern nervt mich generell, da es einfach jeden Text verkompliziert und unleserlich werden lässt. Davon abgesehen gibt es die Möglichkeit mit : oder mit * und keine wirkliche Norm dafür. Ganz besonders ätzend ist so etwas in Beamtendeutsch, das eh schon schlecht verständlich ist, wenn man nicht tagtäglich damit zu tun hat.

Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, wem das überhaupt irgendetwas bringen soll (außer denjenigen, die die aufgearbeiteten Texte schreiben / verlegen). Wer sich mit dem generischen Maskulinum nicht angesprochen fühlt, hat in meinen Augen ein ganz anderes Problem, als dass nicht gegendert wird. Es schließt per Definition alle Geschlechter mit ein, Punkt und aus.

Bearbeitet von Crash2001
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Ich sehe, hier sind ganz viele alte weiße Männer unterwegs, die nichts von den Sorgen und Nöten der unterdrückten Minderheiten und Frauen verstehen.
https://www.uni-kassel.de/hochschulverwaltung/themen/gleichstellung-familie-und-diversity/geschlechtergerechte-sprache

Demnächst wird dann auch auf eine geschlechtergerechte Sprache in Klausuren geachtet, damit es auch hier gerecht zugeht. Wer hier das Generische Maskulinum bevorzugt bekommt dann Punktabzug.

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Die genauen Regeln für deine Projektdokumentation kann dir nur die für dich zuständige IHK nennen.

Und solange gendern nicht per offiziellen Rechtschreibreform rechtssicher ist, freue ich mich auf jegliche diesbezügliche Anfechtungen der Note - sowohl wegen erfolgtem, fehlendem als auch angeblich falschem Gendern.

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solange uns als Prüfern das nicht zwingend vorgeschrieben wird werden wir das nicht abziehen ...

Und dieser Unsinn ( Nein, das hat nix mit Abwerten zu tun aber ich habe noch richtiges Deutsch gelernt ) wird den Sorgen und Nöten unterdrückter Minderheiten auch nicht helfen.

Sollte das irgendwann Vorschrift werden werden ich aus Protest jeden natürliche Person grundsätzlich nur mit "Sternchen" ansprechen um bloss nix falsch zu machen ....

PFLEEEEEGEEER !!!

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  • mapr hat Thema gesperrt

Ich frage mich geade, an wie vielen Stellen in einer Projektdoku überhaupt gegendert werden kann, oder könnte.

Die Doku selbst wird doch (so hat man es mir zumindest beigebracht) im Passiv geschrieben, also "XY wird gemacht, ABC hat zu erfolgen..." und nicht "der/die/das Prüflung macht ABC".

Prüfling und Auftraggeber sind im Normalfall auch "echte" Personen, wenn nun von einer Maria gesprochen wird ist das "die Auszubildende, Ausbilderin, oder Auftraggeberin...". Max wird dann mit "der Prüfling, Auszubildende oder Ausbilder" angesprochen.

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Gast
Dieses Thema wurde nun für weitere Antworten gesperrt.

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