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VPN Verbindungen sperren


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Hallo zusammen

ich habe ein Anliegen und hoffe, dass ihr mir weiter helfen könnt.

Ich möchte gerne pornografische und ähnliche Inhalte systematisch sperren und habe dafür eine Filtersoftware (NetNanny) im Einsatz. Die macht ihren Job soweit auch ganz gut, allerdings besteht die Möglichkeit über den Browser (egal ob Chrome, Edge, ...) die Add-Ons/Erweiterungen aufzurufen, ein VPN Addon zu installieren und über VPN zu surfen. Dadurch wird der Filter in weiten Teilen umgangen. Diese hier hinterlegte Add-On Seite sperrt der Filter leider nicht. Auch nicht wenn ich die Seiten entsprechend auf eine Blacklist setze.

Habt ihr Vorschläge wie man die Nutzung einer VPN verhindern kann?

Hatte auch schon über die Eingabe von DNS Adressen versucht das Problem zu beheben. Aber die Addons im Browser funktionieren immer noch und bauen eine VPN Verbindung auf.

Ich würde mich wirklich sehr über eure Hilfe freuen!

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vor 10 Minuten schrieb charmanta:

Gibts ne Dienstvereinbarung oder reden wir über einen Haushalt ?

Einmal das, und wenn dienstlich, reden wir von Windowssystem ein in einer Domäne?

Dann würde ich per GPO untersagen dass User Erweiterungen installieren können. KANN man dann auch umgehen, wenn man unbedingt will, aber in Verbindung mit einer Dienstvereinbarung macht man das nicht allzu oft 😈

vor 5 Minuten schrieb DomJek:

Dann müsste man Thor Browser zusätzlich sperren :D

Dafür müsste man ihn installieren können und auch das Nutzen einer portablen Version kann man entdecken. Alleine das Nutzen von nicht freigegebener Software kann ein Abmahnungsgrund sein.

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Schon mal vielen Dank für eure zeitnahen Rückmeldungen!

Den Tor Browser zu sperren sollte kein Problem sein. Wie bei allen anderen Browsern auch (z.B. Opera) setze ich die jeweiligen Seiten einfach auf die Blacklist des Filters + erstelle einen Custom Filter, der die alle möglichen Wörter rund um Tor enthält. So käme man gar nicht dazu, diesen Browser zu installieren.

Übrigens: Wir sprechen vom privaten Umfeld mit Windows Betriebssystem.

Die VPN Ports im Router zu sperren scheint mir sinnvoll zu sein. Habe leider keinen Plan wie das funktioniert, von daher werde ich mich mal einlesen und hoffe, dass das den gewünschten Erfolg bringt. 

Alternativ: Könnt ihr mir einen kurzen Abriss geben, wie ich per GBO verbiete, dass man im Browser Erweiterungen installieren kann?

Halte euch gerne auf dem Laufenden!

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Chrome per GPO verwalten

Ähnliches gibt es für alle gängigen Browser.

vor 5 Minuten schrieb dlha:

Wir sprechen vom privaten Umfeld mit Windows Betriebssystem.

Einzelner Rechner? Dann könnte man noch in der Hosts spielen. Allerdings ist das alles ein Katz und Maus Spiel. Sinnvoller wäre es, mit der Person zu reden statt Pr0n einfach nur zu sperren/verbieten. Spätestens wenn es nicht über den heimischen Router läuft sondern über mobile Daten ist man dann eh raus.

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Also wenn man das ganze schon mit simplen VPN Add-Ons umgehen kann, wage ich mal zu behaupten, dass die Software auch probleme hat, wenn man eine simple Web-Proxy nutzt wie z.B. hide me . Da muss nichts installiert werden und schon wäre die Software nutzlos.

Auch: "Scannt" diese Filter nur nach URL, oder nach Wörtern bzw. ist das so ein AI Mist der Bilder "erkennt"?

 

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vor 37 Minuten schrieb Maniska:

Chrome per GPO verwalten

Ähnliches gibt es für alle gängigen Browser.

Einzelner Rechner? Dann könnte man noch in der Hosts spielen. Allerdings ist das alles ein Katz und Maus Spiel. Sinnvoller wäre es, mit der Person zu reden statt Pr0n einfach nur zu sperren/verbieten. Spätestens wenn es nicht über den heimischen Router läuft sondern über mobile Daten ist man dann eh raus.

Das ist super, vielen Dank dir! 
Werde mal schauen ob ich bei Chrome alle Erweiterungen auf eine Blacklist setzen kann und nur die notwendigen auf die Whitelist packe. Setze mich die Tage mal damit auseinander.

Genau - es geht um einen einzelnen Rechner.
Das zugehörige Smartphone ist mit den Inhaltsbeschränkungen von Apple ziemlich solide abgesichert.
Da geht inzwischen auch nix mehr.
 

vor 28 Minuten schrieb KeeperOfCoffee:

Also wenn man das ganze schon mit simplen VPN Add-Ons umgehen kann, wage ich mal zu behaupten, dass die Software auch probleme hat, wenn man eine simple Web-Proxy nutzt wie z.B. hide me . Da muss nichts installiert werden und schon wäre die Software nutzlos.

Auch: "Scannt" diese Filter nur nach URL, oder nach Wörtern bzw. ist das so ein AI Mist der Bilder "erkennt"?

 

Das mit hide me ist tatsächlich so.
Allerdings habe ich neben der Blacklist mit allen URLs die ich finden konnte auch einen Custom Filter installiert, der systematisch alles blockt wo auch nur das Wort "VPN" vor kommt. Also keine Chance über irgendwelche Seiten eine VPN aufzubauen.

Problem ist wie erwähnt nur die Möglichkeit der Addons im Browser. Das checkt der Filter irgendwie nicht.

Der Filter arbeitet grundsätzlich intelligent, d.h. dass er Wörter filtert, URLs filtert aber auch Bilder systematisch erkennt und ausblendet. Solltest du beispielsweise bei Google Wörter eingeben, die du noch nicht gesperrt hast oder die der Filter nicht als pornografisch klassifiziert, zeigt er dir i.d.R. trotzdem keinen Dreck an.

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Ich ergänze jetzt hier noch mal @Chief Wiggums Frage: Kinder tendieren dazu solche Verbote als persönliche Herausforderung anzusehen und alles daran zu setzen diesen "Schutz" zu knacken.

Ohne jetzt zu wissen wie alt das Kind ist oder dir in die Erziehung reden zu wollen: Bist du sicher das Verbote richtig sind? Ich will jetzt nicht sagen Pornos gehören dazu, aber wenn das Kind die offensichtlich schon entdeckt hast wäre es vielleicht besser einfach mal mit ihm/ihr darüber zu reden anstatt das alles einfach direkt zu blockieren. Verbote neigen dazu Dinge attraktiver erscheinen zu lassen, was genau das Gegenteil von dem Bewirken könnte was du willst.

Mal ganz abgesehen davon, dass das Kind früher oder später eh damit in Kontakt kommen wird (durch Freunde, anderes Handy, etc. etc.)

Alles was ich oben geschrieben habe gilt natürlich nur für ältere Kinder. Wenn das Kind 6 ist (mal übertrieben gesagt), dann würde ich mich auch nicht hinsetzten: "Ja mein Zwerg, das ist ein Porno"...

Aber nur so mal zum Nachdenken^^

Bearbeitet von 0x00
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Ich schließe mich der Meinung der Kollegen hier mal an:

Sperren von "gängigen" Pornoseiten führt nur dazu, dass man sich nach Alternativen umschaut. Dort findet man dann ggf auch eher die... merkwürdigeren(?)... Filmchen.

Die Zeiten in denen man nur mit den "Kuschelfilmen" im TV, der "RUF! MICH! AN!" Werbung und ggf. mal einem gefundenen Playboy oder Papas 3-Filme-Sammlung mit dem Thema in Berührung kam sind definitiv vorbei.

Hier ist es - meiner Meinung nach - wichtig den Unterschied zwischen Film und Realität deutlich zu machen. Dass eben die Art von "Körperkontakt" in den Filmen zu 99% nicht das ist, was sich tagtäglich in Schlafzimmern abspielt.

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Du meinst die Illusion nehmen, dass das Kind keinen Job als Gas- und Wasserinstallateur anstrebt? ;)

P.S.:
Wieso liegt hier Stroh? :p 

Also bevor ich bei einem Kind pornografische Inhalte sperren würde, wäre mir eher daran gelegen, dass es nicht auf Seiten wie rotten oder ähnliches sich aufhält, auf denen echt abartige Inhalte vorhanden sind, die echt verstörend wirken können. Mit Sex wird das Kind eh irgendwann zu tun haben - mit dem anderen hoffentlich eher nicht. Natürlich bauen sie ein falsches Bild auf, aber es gehört irgendwie halt auch dazu je nach Alter und ob sich das Kind nun Zeitungen mit dem Inhalt kauft, von Freunden einen USB-Stick oder eine CD damit bekommt, oder aber es im Internet anschaut, ist dann doch auch egal.

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