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Hausaufgaben über Berufsschulzeit


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Guten Morgen!

Mir stehen drei Wochen Berufsschule bevor und mein Ausbilder schlug gestern vor, dass ich doch mein Projekt, an dem ich gerade arbeite, während der Berufsschulwochen abschließen könnte. Der Workload dieser Aufgabe würde bedeuten, jeden Nachmittag 2-3 h daran zu arbeiten. Mir ist bewusst, dass es gut ist auch während der Berufsschulblöcke nebenbei zu programmieren, um nicht aus der Übung zu kommen, aber das erscheint mir nun doch recht viel, zumal wir ja auch Tests schreiben und Vorträge für die Schule ausarbeiten müssen.

Nun meine Frage, gibt es dafür Regeln oder Richtlinien? Ich weiß, dass man während der Berufsschule erstmal vom Betrieb freigestellt ist, aber vielleicht könnt ihr mir eure Erfahrungen mitteilen. Ob es bei euch üblich ist, nach der Schule noch viel zu machen oder wie ihr oder der Betrieb das handhabt. Dass es dafür keine in Stein gemeißelten Regeln gibt, kann ich erahnen, würde aber gern mal andere Meinungen dazu hören.

Danke schonmal,

n3wb1e

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Was für ein Projekt? AbschlussProjekt oder Firmen Projekt?

Meiner Meinung nach solltest du in deiner Block Woche dich nur auf die Schule konzentrieren. Themen aus dem Unterricht nachholen etc. Und nicht noch für die Arbeit was machen.

Theoretisch ist es möglich einen Azubi nach der Schule zur Arbeit zu schicken wenn genügen Unterrichtsstunden an dem Tag ausgefallen sind zb Freitag schon um 11 aus haben ... Nur hat es niemand von uns gemacht da dein Chef es ja normalerweise nicht erfährt....

 

 

Bearbeitet von Zaroc
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@Zaroc hey, danke für die antwort, ja das hatte ich vergessen zu schreiben. es ist ein normales übungsprojekt, ich bin im 2. lehrjahr und das projekt hat ansich keinen zeitdruck, ich glaube der chef will mich nur "motivieren" mehr zu machen. was ich ein stück weit verstehe und dem auch nachkommen will, aber auch gern mit sicherheit sagen können will "hey, ich hab halt nicht das ganze projekt geschafft, weil einfach schule war".

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Gerade eben schrieb Zaroc:

Nur hat es niemand von uns gemacht da dein Chef es ja normalerweise nicht erfährt....

Es sei denn dein Chef ist so wie mein ehemaliger ausbilder und lässt sich in dem Fall von der BS informieren ...

 

vor 14 Minuten schrieb n3wb1e:

Mir stehen drei Wochen Berufsschule bevor und mein Ausbilder schlug gestern vor, dass ich doch mein Projekt, an dem ich gerade arbeite, während der Berufsschulwochen abschließen könnte. Der Workload dieser Aufgabe würde bedeuten, jeden Nachmittag 2-3 h daran zu arbeiten.

Gibt es einen spezifischen Grund dafür? z.B. steht nach den drei Wochen Berufsschule andere, betriebliche Arbeit / Projekte an die es erschweren würden an deinem Abschlussprojekt zu arbeiten? Hat der Projektbetreuer dann eventuell keine / wenig Zeit? Bist du genauso vergesslich wie mein Azubi und müsstest dich erst wieder komplett neu in das Projekt einarbeiten? Dann könnte es vermutlich hilfreich sein das Projekt nach der Schulzeit weiter zu verfolgen.
 

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Wenn es keine "richtige" Arbeit ist sondern nur eine Übungsaufgabe, dann würde ich es annehmen. Klar hast du weniger Zeit dafür wirst du mehr lernen und dein Chef könnte dich mehr wertschätzen.(Zählt auch für einem Ausbeuter Chef)

Wenn die Übungsaufgaben zu richtige Aufgaben werden dann wurd ich lieber mich auf die Schule konzentrieren.

 

Zitat oben 

Es sei denn dein Chef ist so wie mein ehemaliger ausbilder und lässt sich in dem Fall von der BS informieren ...

Ist ja auch sein gutes Recht nur muss er damit rechnen dass die Fahrt von BS zur Betriebsstätte auch zur Arbeitszeit gilt. Vl hast du kein Auto und musst mit dem Zug fahren etc. Also bei mir wäre die Rückfahrt 2h gewesen und jemand musste mich vom Bahnhof abholen.... Es kann ja auch passieren dass die Bahn sich ja auch verspätet. Naja man kann auch die a Karte ziehen wenn deine Firma direkt gegenüber der BS ist...

Bearbeitet von Zaroc
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Theoretisch kann er das von dir verlangen, siehe z.B. hier.

Allerdings klang das ganz anders als Befehlen. Ich würde persönlich mit der Begründung ablehnen, dass du dich in der Berufsschulzeit gerne auf die Berufsschule konzentrieren würdest, um dort den Stoff optimal verarbeiten zu können. Wenn du aber Bock drauf hast (was jetzt nicht so rüberkam), dann würde ich es lassen.

Wenn dein Chef dich "motivieren" will mehr zu machen, hast du dann in letzter Zeit deine Arbeit schleifen lassen?

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vor 27 Minuten schrieb n3wb1e:

Der Workload dieser Aufgabe würde bedeuten, jeden Nachmittag 2-3 h daran zu arbeiten.

Was sind eure Berufsschulzeiten? Ich hätte da gar keine Zeit/Möglichkeit gehabt, dafür Zeit Nachmittags einzuplanen.

vor 12 Minuten schrieb n3wb1e:

s ist ein normales übungsprojekt, ich bin im 2. lehrjahr und das projekt hat ansich keinen zeitdruck, ich glaube der chef will mich nur "motivieren" mehr zu machen.

Wenn du nicht gerade jeden Tag etwas commiten musst, dann würde ich eher Abends eine halbe Stunde machen, und den größten Teil an einem Wochenende.

Ich finde es übrigens sehr befremdlich, dass ein "Übungsprojekt" 2-3 Stunden täglich für 3 Wochen benötigen soll 🙄

Vor allem was bringt ein Übungsprojekt, wenn du kein direktes Feedback hast...

  

vor 1 Minute schrieb 0x00:

Theoretisch kann er das von dir verlangen, siehe z.B. hier.

Hast du den Artikel bzw. das Gesetz auch gelesen...

Bearbeitet von KeeperOfCoffee
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danke euch, das hilft mir schon. das mit dem nach der schule in den betrieb wenn wenig schule war kenne ich auch, find ich auch okay.

ich glaube, sein ansatz ist wirklich eher mich zum üben zu animieren. mein anlass für die frage war daher eher ob es okay von ihm ist so viel zu verlangen. ich habe zwei kinder und werde einfach nicht jeden tag die energie haben noch an dem projekt zu arbeiten nach der schule, vielleicht nur 2-3 mal die woche. damit würde ich sein ziel "das ganze projekt zu beenden" einfach nicht schaffen.

deshalb wollte ich mich nochmal versichern, ob es okay wäre ihm da zu sagen "du nee, schulzeit is schulzeit und ich schaffe weniger als erhofft"

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vor 8 Minuten schrieb Saheeda:

Ist deinem Ausbilder bewusst, dass du Kinder hast? Jeden Tag noch 2-3 h was machen kann ohne Kinder gut funktionieren (wenn man einen kurzen Heimweg und generell wenig Verpflichtungen hat), mit Kindern halte ich das für unmöglich.

ja das weiß er, er hat selber welche. er kommt dann immer mit dem argument "im studium war das so und so" wo ich sage, ja is aber ne ausbildung. gibt gründe warum man sich für das eine oder andere entscheidet.

danke euch, ich bin jetz bisschen entspannter

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Blockunterricht? Da ist nix mit in den Betrieb/für den Betrieb arbeiten. Siehe Paragraf 15 Absatz 1 Punkt 3 Berufsbildungsgesetz:

Zitat

 

Ausbildende dürfen Auszubildende vor einem vor 9 Uhr beginnenden Berufsschulunterricht nicht beschäftigen. Sie haben Auszubildende freizustellen
[...]
in Berufsschulwochen mit einem planmäßigen Blockunterricht von mindestens 25 Stunden an mindestens fünf Tagen,

 

 

Dann noch Azubis mit seinem - angeblichem - Studiumsablauf vergleichen?!

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Was ergibt das für eineb Sinn, wenn man sich jeden Tag neu in die Thematik reindenken muss?

Nach dem Tag BS, ggf noch Stoff vor- oder nacharbeiten und ggf lernen auf Klausuren (ja, solche Azubis soll es auch geben) ist man geistig eh nicht mehr in der Lage etwas sinnvolles zu leisten. Zumal nach diesen Dingen die 8h Arbeitszeit sowieso voll sein dürften.

vor 10 Stunden schrieb n3wb1e:

"im studium war das so und so"

Tja, das ist das Los der Studenten, für diese gibt es kein Arbeitszeitgesetz, die "dürfen" rund um die Uhr was für die Uni tun müssen. Azubis nicht.

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ja ihr bestätigt mein gefühl. ich hab manchmal angst als faul angesehen zu werden, weil die das immer so verpacken wie "du musst das natürlich nicht machen aber wenn du eine intrinsische motivation hast die ausbildung zu schaffen solltest du" und es mir dann schwer fällt da zu sagen, "ich will vielleicht aber ich hab einfach keine zeit und energie nach 8 h arbeit".

 

anyway, vielen dank für alle eure meinungen

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