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​Schon wieder eine Frage zur dualen Ausbildung/Studium :-)


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Hallo zusammen,



ich bin 31, habe zwei Studienabschlüsse (Staatsexamen Lehramt, Bachelor Bildungswissenschaften Schwerpunkt Erwachsene) und einiges an praktischer Erfahrung in der Kinder-und Jugendhilfe.

Wie komme ich nun darauf, dass was aus dem Bereich IT zu mir passen könnte? Natürlich Interesse, Lern-und Leistungswillen was ganz neues auszuprobieren + Reflektion der bisherigen beruflichen Biographie.
Heißt: das Interesse an IT kam spät, weil ich in einem technik-skeptischen Haushalt aufgewachsen bin und leider nicht die Möglichkeiten hatte mich dahingehend auszuprobieren. Ich stoße immer wieder auf IT Themen, bei denen ich mir wünschen würde mehr zu wissen, mehr zu können - überhaupt mal Zusammenhänge zu verstehen. Learning by doing finde ich eher suboptimal, denn wenn die Grundlagen fehlen, endet das meist in... 😒.

Warum will ich nicht mehr in meinen „alten“ Jobs arbeiten?
Das ist kompliziert und lässt sich nicht mit 3 Sätzen sagen. Insgesamt denke ich, ist es ein breites Spektrum aus
a) Idealismus in der Fächerwahl im Lehramt
b) frustrierender und emotional auslaugender Realität
c) Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit und persönlichen Ziele.

Mich interessiert besonders ein duales Studium in Angewandter Informatik an einer FH, als gleichzeitiger Ausbildungsbetrieb ein Arbeitgeber im öffentlichen Dienst. Öffentlicher Dienst deshalb, weil ich im privaten Umfeld sehe, dass es nur schwer vorangeht mit der IT im Verwaltungsbereich/Schule etc. und mich interessiert, ob und wie man was zur Veränderung beitragen kann. Zudem ist mir die „Sicherheit“ einfach wichtig; ich bin keine 18 mehr und schleppe gesundheitlich ein wenig was mit mir rum. Öffentlicher Dienst ist da schon was wert.

Eine Umschulung kommt nicht in Frage. Ich möchte gerne von Anfang an einsteigen, nichts essentielles weglassen oder schnell irgendwo durch, nur um....Vielleicht bin ich dahingehend auch zu skeptisch, aber es erscheint mir nicht der beste Weg für mich zu sein.
Über die verschiedenen Fachinformatikerausbildungen und Richtungen habe ich einiges gelesen und stelle fest: alles in allem muss man Glück haben. Wenn man Pech hat, lernt man weder in der Berufsschule theoretisch umfassend noch praktisch im Betrieb. Für mein Alter, ist mir dieses Glücksspiel einfach zu riskant. Zudem muss das Unternehmen zu mir passen und als Neuling im IT Bereich fällt es mir doch sehr schwer einzuschätzen, welches Unternehmen gut ausbildet und welches eher nicht. Das Internet zu durchforsten oder Bewertungsportalen zu vertrauen eignet sich auch nur bedingt, weil die Einschätzungen der Azubis sehr subjektiv sind; was einer doof findet, macht dem anderen wiederum nichts aus.
Ich habe keine familiären Verpflichtungen und bin finanziell einigermaßen stabil, sodass ein duales Studium über die 6-7 Semester machbar ist.

Wo will ich mit dem Studienabschluss hin?
Gerne in einen Bereich, in dem sich alles verbinden lässt: IT im Bildungsbereich (z.B. zur Weiterentwicklung im Bereich learning analytics), Medienbildung oder im Bereich IT Weiterbildung (z.B. für pädagogische Fachkräfte) bei einem Unternehmen/Träger mit dem ich mich identifizieren kann. Evtl. nochmal in den Bereich Schule, aber da muss schon einiges passieren, dass das nochmal in Frage kommt 😶. Nebenbei bin ich auf der Jobsuche für Pädagogen immer wieder über Stellen gestolpert, in denen IT Wissen verlangt wurde. Also warum nicht nochmal was neues lernen?


Was bereitet mir Kopfzerbrechen?

- Ich habe keine Vorerfahrungen/ Praktika im IT Bereich, weil ich bisher immer nur auf Praktikumsstellen von langer Dauer gestoßen bin (6 Monate sind ohne Praktikumsgehalt nicht machbar), Studijobs oder Stellen für FOS Schülerinnen und Schüler. Wie seht ihr das? Praktikum sinnvoll ja oder nein?


- Reicht ein Bachelor in Informatik (plus meine anderen Erfahrungen) um was Praktisches damit anfangen zu können?
Ich möchte nicht in die Situation eines Masterzwanges kommen, weil der Bachelor letztlich doch „nichts wert“ ist.

- Höhere Mathematik hatte ich zuletzt vor 13 Jahren. Ich war nie schlecht, eher stabil im guten bis befriedigenden Bereich. Es ist zwar kein Mathematikstudium, aber ich bezweifele, dass man ohne mathematisches Talent in Informatik durchkommt. Was sind eure Erfahrungen?

- Wie wahrscheinlich ist es, dass man mit Mitte 30 noch an gute Stellen kommt? Die junge Konkurrenz schläft ja nicht..


Ich sehe das duale Studium als intensive Weiterbildung und hoffe ich bin nicht zu blauäugig.
Es geht mir auch nicht darum, ob ich dieses Jahr noch eine Ausbildungsstelle/Studienplatz ergattern kann usw., sondern eher um eine Gesamteinschätzung.

Meinungen, Schwarmwissen, Kritik?


 

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Mahlzeit,

vor 9 Minuten schrieb fl_ind52:

frustrierender und emotional auslaugender Realität

und du bist dir sicher, dass das in der IT nicht stattfinden wird?

Realität haben wir genügend, unser Überstundenkonto ist oft jenseits von gut-und-böse, ringsum hat man nur PC-Legastheniker...

Sorry, aber ich glaube du machst dir ein vollkommen falsches Bild von der Tätigkeit in den IT-Berufen.

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Ein duales Studium könnte ich dir empfehlen. Finanziell wird dir da in vielen Betrieben geholfen. Wir kriegen z. B. halbjährlich eine Prämie von 2500€ um Studienkosten (Tickets, Wohnung etc.) zu finanzieren. Gehalt gibt es natürlich auch. 

Mathematik is an einer FH überschaubar. In der Praxis habe ich nie wirklich rechnen müssen. Du brauchst mehr Verständnis für Logik - gute Mathematikkenntnisse werden damit assoziiert. Das ist vlt. für viele der Grund warum sie denken sie müssen komplexe Rechnungen durchführen. Das is in vielen Bereichen fast nie gefordert und begrenzt sich eher auf die Grundrechenarten. Meine Erfahrung und was ich von Kollegen gehört habe.

Aber denke ordentlich über diese Entscheidung nach. Bei mir ist es z. B. so das ich nicht dauerhaft in der IT bleiben möchte, obwohl ich noch in der Ausbildung bin - kurz vor dem Ende. Im Betrieb und in der Schule hat sich meine  Begeisterung eher auf die kaufmännischen Aspekte begrenzt.

Bearbeitet von pyraqt
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vor 9 Stunden schrieb fl_ind52:

Mich interessiert besonders ein duales Studium in Angewandter Informatik an einer FH, als gleichzeitiger Ausbildungsbetrieb ein Arbeitgeber im öffentlichen Dienst. Öffentlicher Dienst deshalb, weil ich im privaten Umfeld sehe, dass es nur schwer vorangeht mit der IT im Verwaltungsbereich/Schule etc. und mich interessiert, ob und wie man was zur Veränderung beitragen kann.

Du meinst, als dualer Student kannst du die Digitalisierung im öffentlichen Dienst voranbringen? Genau da, wo vor dir schon etliche Millionen-Projekte zu Grabe getragen worden sind? Das Problem nennt sich "Zuständigkeitsgerangel".

vor 9 Stunden schrieb fl_ind52:

ich bin keine 18 mehr und schleppe gesundheitlich ein wenig was mit mir rum. Öffentlicher Dienst ist da schon was wert.

Sorry aber du bist erst 31 Jahre alt, hörst dich aber an wie ein 65 Jähriger, der kurz vor seiner Pensionierung steht.

vor 9 Stunden schrieb fl_ind52:

Für mein Alter, ist mir dieses Glücksspiel einfach zu riskant.

Noch mal: Du bist keine 65. Du musst noch über 30 Jahre arbeiten. Vermutlich hast du erst so um die 10 Jahre Berufserfahrung sammeln können. Du musst also noch mehr als das dreifache absolvieren, bis du tatsächlich Rentner wirst. (Sofern was Konzept nicht irgendwann abgeschafft wird.)

Klar, Sicherheit ist schön und mir geht es ähnlich. Ich bin auch ein paar Jahre Älter (37) aber wenn man sich im Berufsleben nicht wohlfühlt, dann muss man auch mal Risiken eingehen, um dies in den Griff zu bekommen. Das soll nicht heißen, dass du dich jetzt komplett in ein Abenteuer stürzen sollst aber ein bisschen mehr Risiko sollte man schon eingehen können.

vor 9 Stunden schrieb fl_ind52:

Ich habe keine familiären Verpflichtungen und bin finanziell einigermaßen stabil, sodass ein duales Studium über die 6-7 Semester machbar ist.

Du willst lieber 6 - 7 Jahre studieren anstatt eine 3-Jährige Ausbildung, obwohl du meinst, dass du schon so alt bist? Plötzlich scheint das Alter keine Rolle mehr zu spielen. ;)

vor 9 Stunden schrieb fl_ind52:

Nebenbei bin ich auf der Jobsuche für Pädagogen immer wieder über Stellen gestolpert, in denen IT Wissen verlangt wurde. Also warum nicht nochmal was neues lernen?

"IT-Wissen" != "IT-Wissen".

Wenn eine pädagogische Fachkraft IT-Wissen benötigt, wird dies ein anderes Wissen sein, als ein Informatiker es braucht. Bei der pädagogischen Fachkraft wird das wohl der Umgang mit Office und einem Browser sein. Ein Informatiker braucht tiefergehendes Wissen. Ich glaube kaum, dass ein Deutsch- oder Mathelehrer nun Wissen über das OSI-Modell oder über Softwarearchitekturen in einem verteilten System besitzen muss. Das, was du als pädagogische Fachkraft an IT-Wissen benötigst, wirst du im Studium nicht lernen.

vor 9 Stunden schrieb fl_ind52:

- Reicht ein Bachelor in Informatik (plus meine anderen Erfahrungen) um was Praktisches damit anfangen zu können?
Ich möchte nicht in die Situation eines Masterzwanges kommen, weil der Bachelor letztlich doch „nichts wert“ ist.

Es kommt immer darauf an wohin du willst. Willst du in der IT-Sicherheit arbeiten und neue Kryptografische Verfahren ausdenken, wird ein Bachelor-Studium nicht reichen. Willst du in der Pädagogik weiterarbeiten und Lehrkräften ein bisschen "IT-Wissen" beibringen, ist ein Bachelor-Studium schon fast zu viel.

vor 9 Stunden schrieb fl_ind52:

- Wie wahrscheinlich ist es, dass man mit Mitte 30 noch an gute Stellen kommt? Die junge Konkurrenz schläft ja nicht..

Auch hier: Es kommt drauf an. Es liegt nicht am Alter. Es kommt auf deine Kenntnisse an. Wenn du 50 Jahre alt bist und ein Spezialist in einem bestimmten Bereich, wirst du dort eher ein Job bekommen, als ein 24-Jähriger, der gerade sein Studium beendet hat. Wenn du aber mit 50 aber nicht über ein "Hello World"-Programm rüberkommst, wirst du kein Job in der Informatik finden.

Gefühlt zäumst du das Pferd von Hinten auf. Du möchtest offenbar ein Studium machen, weil du irgendwas in der IT machen möchtest aber das "irgendwas" ist zu schwammig. Du solltest dir erstmal Gedanken machen, was du überhaupt willst. Wie ich immer sage: Ein Studium ist keine Berufsausbildung. Dort lernt man auch nicht für die Wirtschaft. Ein Studium lehrt dich zur Wisschenschaft. Dort lernst du zu forschen und in einem Bachelor-Studium lernst du auch nur die Grundlagen, um überhaupt forschen zu können. Erst nach dem Studium geht es richtig los. Wenn du dann stehenbleibst, dann hast du in ein paar Jahren den Anschluss verloren. Du kannst dich nicht zurücklehnen. Es sei denn, du willst Lehrern etwas über IT beibringen. Dafür brauchst du aber kein Studium.

Bearbeitet von Whiz-zarD
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vor 40 Minuten schrieb Whiz-zarD:
vor 10 Stunden schrieb fl_ind52:

Ich habe keine familiären Verpflichtungen und bin finanziell einigermaßen stabil, sodass ein duales Studium über die 6-7 Semester machbar ist.

Du willst lieber 6 - 7 Jahre studieren anstatt eine 3-Jährige Ausbildung, obwohl du meinst, dass du schon so alt bist? Plötzlich scheint das Alter keine Rolle mehr zu spielen. ;)

6-7 Semester != 6-7 Jahre. 

Oder ist das anders bei dualem Studium?

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vor 9 Stunden schrieb fl_ind52:

Mich interessiert besonders ein duales Studium in Angewandter Informatik an einer FH, als gleichzeitiger Ausbildungsbetrieb ein Arbeitgeber im öffentlichen Dienst.

Ich weiß nicht inwiefern es im öffentlichen Dienst wirklich Angebote für ein duales Studium in angewandter Informatik gibt. Mir ist bisher im öD eigentlich nur Verwaltungsinformatik und Wirtschaftsinformatik als duales Studium bekannt.
Und ob man da wirklich mit bereits zwei abgeschlossenen Studienabschlüssen eine Chance auf eine solche Stelle zu bekommen, halte ich für fraglich. Einerseits, weil die "junge Konkurrenz" nicht gerade gering ist und andererseits, weil es dort Entscheidungen sehr oft nach vorgegebenen Plänen und Checklisten getroffen werden.

Was man insbesondere im öD auch nicht außer Acht lassen sollte ist die Tatsache, dass dort sehr oft immernoch unterschieden wird wo du deinen Bachelor gemacht hast (Hochschule > FH).

vor 10 Stunden schrieb fl_ind52:

Wo will ich mit dem Studienabschluss hin?
Gerne in einen Bereich, in dem sich alles verbinden lässt: IT im Bildungsbereich (z.B. zur Weiterentwicklung im Bereich learning analytics), Medienbildung oder im Bereich IT Weiterbildung (z.B. für pädagogische Fachkräfte) bei einem Unternehmen/Träger mit dem ich mich identifizieren kann. Evtl. nochmal in den Bereich Schule, aber da muss schon einiges passieren, dass das nochmal in Frage kommt 😶.

Ich habe ein wenig das Gefühl, dass du dir selber noch gar nicht so bewusst bist, was du nun am Ende wirklich machen willst. Noch liest sich das alles ein wenig nach "Irgendwas mit IT, am liebsten im öD". Willst du zum Beispiel eher in Richtung Softwareentwicklung gehen? Oder möchtest du zum Aufbau einer "modernen" IT-Infrastruktur beitragen? Oder als Admin tätig sein? Oder lieber als Berater?

vor 34 Minuten schrieb Whiz-zarD:

Du willst lieber 6 - 7 Jahre studieren anstatt eine 3-Jährige Ausbildung, obwohl du meinst, dass du schon so alt bist?

Die Sprache war von Semestern, nicht Jahren. :)

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vor 3 Minuten schrieb testsample115:

6-7 Semester != 6-7 Jahre. 

Oder ist das anders bei dualem Studium?

 

vor 1 Minute schrieb Rienne:

Die Sprache war von Semestern, nicht Jahren.

Ja, hatte mich da vertan aber meine Erfahrungen mit unseren Werksstudenten, die ein duales Studium machen, zeigen, dass so ein Studium schon 5 Jahre dauert, weil man ja nicht über die gesamte Zeit in Vollzeit studiert. Also schon länger als eine Ausbildung.

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vor 11 Stunden schrieb Chief Wiggum:

Mahlzeit,

und du bist dir sicher, dass das in der IT nicht stattfinden wird?

Realität haben wir genügend, unser Überstundenkonto ist oft jenseits von gut-und-böse, ringsum hat man nur PC-Legastheniker...

Sorry, aber ich glaube du machst dir ein vollkommen falsches Bild von der Tätigkeit in den IT-Berufen.

Was ist denn deiner Meinung nach das richtige Bild von der Tätigkeit in den IT-Berufen? Wie sieht es denn aus?

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vor 11 Stunden schrieb pyraqt:

Ein duales Studium könnte ich dir empfehlen. Finanziell wird dir da in vielen Betrieben geholfen. Wir kriegen z. B. halbjährlich eine Prämie von 2500€ um Studienkosten (Tickets, Wohnung etc.) zu finanzieren. Gehalt gibt es natürlich auch. 

Mathematik is an einer FH überschaubar. In der Praxis habe ich nie wirklich rechnen müssen. Du brauchst mehr Verständnis für Logik - gute Mathematikkenntnisse werden damit assoziiert. Das ist vlt. für viele der Grund warum sie denken sie müssen komplexe Rechnungen durchführen. Das is in vielen Bereichen fast nie gefordert und begrenzt sich eher auf die Grundrechenarten. Meine Erfahrung und was ich von Kollegen gehört habe.

Aber denke ordentlich über diese Entscheidung nach. Bei mir ist es z. B. so das ich nicht dauerhaft in der IT bleiben möchte, obwohl ich noch in der Ausbildung bin - kurz vor dem Ende. Im Betrieb und in der Schule hat sich meine  Begeisterung eher auf die kaufmännischen Aspekte begrenzt.

Danke für deine Einschätzung, damit kann ich was anfangen. Was sind deine Gründe, dass du nicht dauerhaft in der IT bleiben möchtest?

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vor 22 Minuten schrieb fl_ind52:

Wie sieht es denn aus?

Das kommt auf die jeweilige Rolle, den Menschen und das Unternehmen an.

Admin, Entwickler, Apllikationsverantwortlicher, Anforderungsmanager, RZ-Betriebsverantwortlicher, ...

Kleinstunternehmen mit FritzBox als zentraler Netzknoten (von Switch bis zentraler Datenspeicher) bis Großkonzern mit global verteiltem, mehrfach redunantem Rechenzentrum, ...

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vor 21 Minuten schrieb fl_ind52:

Danke für deine Einschätzung, damit kann ich was anfangen. Was sind deine Gründe, dass du nicht dauerhaft in der IT bleiben möchtest?

Bin jeden Tag mit der IT in Berührung, aber das heißt noch lange nicht das ich das auch zu meinem Beruf machen möchte. Das habe ich jetzt durch die Ausbildung feststellen können.

Es gibt viele Gründe warum - viele davon sind persönlich. Ich bin eher so der kreative und komische, war ich schon immer. Zeichne gerne, schneide Videos und werde vermutlich bis zu meinem ableben immer noch sehr verspielt drauf sein. All das lässt sich natürlich auch in der IT leben - die Vielfalt ist schon sehr angenehm. Allerdings möchte ich kreative, künstlerische Tätigkeiten zu meinen Hauptaufgaben machen. Jeder Tag, wo ich irgendwie technisch tätig sein muss, zehrt einfach an meinen Kräften: es bockt Null. 

Habe aber schon seit meiner Jugend mit Menschen gearbeitet und mich für die Wirtschaft interessiert. Ebenfalls habe ich gelernt das man mit klugen Investitionen nicht einen gut bezahlten Job braucht. Es ermöglicht einem natürlich schneller und sicherer zum Wohlstand zu gelangen, aber nötig? Nein, das ist ein Mythos. Selbst mit dem Mindestlohn lässt sich viel erreichen, wenn man es einfach möchte und klug vorgeht.

Kurzum: wenn du deinen aktuellen Job nicht mehr ausüben möchtest und dir ein Richtungswechsel finanziell und familiär leisten kannst dann go for it. Die Richtung musst du aber selber finden, ob IT oder Baugewerbe wer weiß wo das Leben einen hinführt.

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Ein Tipp von mir: Bewirb dich schnell und bereite dich vernünftig auf die Einstellungstests vor. Du wirst nämlich mindestens einen, möglicherweise auch 2 machen müssen. Da das Prozedere ne Menge Zeit in Anspruch nimmt, solltest du dich beeilen.

ich denke, du weißt wo du suchen kannst: Ansonsten IHK Lehrstellenbörse/interamt.de/oeffentlicherDienst.info/Seiten der Arbeitsagentur nach dualem Studium filtern. 

Du kannst dich ja parallel auch auf Ausbildungsstellen bewerben. Eine weitere Möglichkeit für dich wäre auch ne verkürzte Ausbildung für "Studienabbrechen" in 18Monaten.

Du solltest dich allerding mit der Bewerbung beeilen, sonst wird das dieses jahr nichts mehr.

 

 

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