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Lohnt sich eine Ausbildung / Umschulung ab Alter XY... - ein paar positive Worte


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Hallo zusammen,

in der Vergangenheit habe hier immer wieder ein paar Fragestellungen dazu gelesen, ob sich eine Ausbildung  / Umschulung ab einem gewissen Alter überhaupt noch lohnt. 

Solche Fragen kamen von jung bis "alt", aus unterschiedlichen Bereichen. (Wenn ich mich nicht ganz irre).

Da ich selber erst mit 30 Jahren meine Ausbildung zum FISI erfolgreich abgeschlossen habe, habe ich mir gedacht, dass ich euch ein paar persönliche Eindrücke und oder positive Meinungen mitteile, die ich während meiner Laufbahn gemacht habe.

Um grundsätzlich die Frage zu klären, ob sich eine Ausbildung, Weiterbildung und oder Umschulung, ab einem gewissen Alter lohnt: 

Ganz klar: JA!

Warum:

Da ich persönlich auf dem zweiten Bildungsweg z.B. mein Abitur nachgeholt habe, hatte ich Mitschüler gehabt, die teilweise über 30 Jahre alt gewesen waren. (Ich war zu dem Zeitpunkt knappe 20 Jahre). Wobei 30 Jahre noch nicht das persönliche Highlight gewesen war, was ich erleben durfte. Z.B. als ich meine mittlere Reife absolviert gehabt hatte, war eine Mitschülerin um die Mitte 40 gewesen. 

Auch während meiner Zeit, als ich die Fachhochschulreife nachgeholt habe, hatte ich mit Mitschülern zu tun gehabt, die deutlich älter waren als ich. 

Worauf ich hinaus möchte ist, dass es sich immer lohnt! Mit folgenden persönlichen Hintergrund. 

Und das ist für mich mein persönlichstes Highlight. Leider lebt diese besagte Person nicht mehr, aber darum geht es mir nicht. Mir geht es darum und das ist das, was ich so genial finde, dass ein sehr guter Freund von meinem Senior, dazu muss ich sagen, dass mein Senior bereits Ü70 ist und der Altersunterschied zwischen meinem Senior und ihm ca. 13 Jahre betragen, sich mit Anfang 60 dazu entschieden hat, seinen Doktor nachzuholen. 

Warum? Weil er einfach Bock, Lust und Laune hatte! Er hat mit 60 Jahren angefangen seinen Doktortitel nachzuholen und hat es geschafft. Das war auch soweit sein persönliches Ziel. 

 

Was ich damit versuche zu sagen: Es ist nie zu spät. Wenn man Bock darauf hat, sollte man es einfach machen! 

Auf Youtube z.B. gibt es selbst ein paar gute Reportagen zu Menschen, die im hohen Alter komplett neuanfangen. 

Also, geht euren Weg! :)

 

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Etwas Neues zu lernen, lohnt sich dahingehend immer, da lebenslanges Lernen ja ein wichtiger gesellschaftlicher Bestandteil zur Entwicklung der Gesellschaft ist. Neben fachlichem Wissen ist der Bestandteil einer IT-Ausbilung auch mit dem Lernen einer bestimmten strukturierten Arbeitsweise verknüpft. So gesehen, nimmt man wenn man sich für eine Ausbildung / Umschulung entschließt auf jeden Fall etwas mit.

Die Frage ist natürlich sehr pauschal gestellt und unglücklicherweise schon durch Stellung der Frage beantwortet wurden, ohne bestimmte Sachverhalte zur Diskussion zu stellen. Denn in der Fragestellung gibt es auch sehr viele individuelle Aspekte. Beispielsweise können 10 Leute einen simplen Verkaufsstand eröffnet, der Bratwürste verkauft - 8 sind erfolgreich - 2 sind es nicht. Aber 10 Leute haben etwas gesammelt, was man als "Erfahrung" werten kann.

Ich muss ganz klar an dieser Stelle einmal sagen, dass ich nicht alles toll finde, was Bestandteil unseres "Systems" ist. Denn jedes System hat auch Punkte, in denen man es verbessern kann. Aber bei jedem System ist eben auch die eigene Verantwortung ein Punkt, der ein wesentlicher Faktor von Erfolg / Misserfolg sein kann. Über die Punkte, die mir persönlich mißfallen, möchte ich nicht hier sprechen, denn der Beitrag sollte ja so etwas, wie das Wort zum Sonntag als Motivationsbeispiel sein. Also jedenfalls ist es so bei mir angekommen.

Der wesentliche Kern dürfte aber sein, dass es wichtig ist, sich selbst Ziele zu setzen und auch bei Misserfolgen weiter am Ball zu bleiben. Dann und erst dann, wenn man dieses Kapitel gelernt hat, kann man sagen, dass es sich gelohnt hat.

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auch von mir ein paar einschränkende Worte: Es kommt auf die Motivation und Veranlagung an.

Nur weil der größte DAU aller Zeiten (und nebenbei Draußen-Mensch) gehört hat, dass im IT-Bereich viel Geld verdient wird, bringt ihm keine (Um-)Schulung/Ausbildung der Welt etwas.

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Am 8.5.2021 um 16:37 schrieb Kellerbräune:

Hallo zusammen,

in der Vergangenheit habe hier immer wieder ein paar Fragestellungen dazu gelesen, ob sich eine Ausbildung  / Umschulung ab einem gewissen Alter überhaupt noch lohnt. 

Solche Fragen kamen von jung bis "alt", aus unterschiedlichen Bereichen. (Wenn ich mich nicht ganz irre).

Da ich selber erst mit 30 Jahren meine Ausbildung zum FISI erfolgreich abgeschlossen habe, habe ich mir gedacht, dass ich euch ein paar persönliche Eindrücke und oder positive Meinungen mitteile, die ich während meiner Laufbahn gemacht habe.

Um grundsätzlich die Frage zu klären, ob sich eine Ausbildung, Weiterbildung und oder Umschulung, ab einem gewissen Alter lohnt: 

Ganz klar: JA!

Warum:

Da ich persönlich auf dem zweiten Bildungsweg z.B. mein Abitur nachgeholt habe, hatte ich Mitschüler gehabt, die teilweise über 30 Jahre alt gewesen waren. (Ich war zu dem Zeitpunkt knappe 20 Jahre). Wobei 30 Jahre noch nicht das persönliche Highlight gewesen war, was ich erleben durfte. Z.B. als ich meine mittlere Reife absolviert gehabt hatte, war eine Mitschülerin um die Mitte 40 gewesen. 

Auch während meiner Zeit, als ich die Fachhochschulreife nachgeholt habe, hatte ich mit Mitschülern zu tun gehabt, die deutlich älter waren als ich. 

Worauf ich hinaus möchte ist, dass es sich immer lohnt! Mit folgenden persönlichen Hintergrund. 

Und das ist für mich mein persönlichstes Highlight. Leider lebt diese besagte Person nicht mehr, aber darum geht es mir nicht. Mir geht es darum und das ist das, was ich so genial finde, dass ein sehr guter Freund von meinem Senior, dazu muss ich sagen, dass mein Senior bereits Ü70 ist und der Altersunterschied zwischen meinem Senior und ihm ca. 13 Jahre betragen, sich mit Anfang 60 dazu entschieden hat, seinen Doktor nachzuholen. 

Warum? Weil er einfach Bock, Lust und Laune hatte! Er hat mit 60 Jahren angefangen seinen Doktortitel nachzuholen und hat es geschafft. Das war auch soweit sein persönliches Ziel. 

 

Was ich damit versuche zu sagen: Es ist nie zu spät. Wenn man Bock darauf hat, sollte man es einfach machen! 

Auf Youtube z.B. gibt es selbst ein paar gute Reportagen zu Menschen, die im hohen Alter komplett neuanfangen. 

Also, geht euren Weg! :)

 

ich kann das eigentlich nur so unterschreiben. Ich habe einen ähnlichen Weg eingeschlagen. Ich habe damals mit Anfang 20 ein Abendgymnasium neben dem Job besucht und das Abitur nachgeholt. Die Mitschüler waren teilweise 5-15 Jahre älter. Einer war über 50 und wollte unbedingt ein Geschichtsstudium machen. Ob er es aufgenommen und abgeschlossen hat weiss ich nicht. Das Abitur hat er aber geschafft.

Ich habe nach dem Abitur erstmal studiert, jedoch später aus gesundheitlichen Gründen kurz vor dem Bachelor abbrechen müssen und dann mit Anfang 30 eine betriebliche Ausbildung gemacht, obwohl das Amt mir eine Umschulung empfohlen und bewilligt hatte. Ich würde daher auch immer empfehlen erst sich um eine betriebliche Ausbildung zu bemühen. Die Umschulung sollte der letzte Ausweg sein, wenn man bis zum Ausbildungsstart nichts findet. Seit letztem Sommer bin ich fertig und ich denke ich habe alles richtig gemacht :)

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Ich möchte mich meinen Vorrednern nur anschließen. Ich selbst habe eine etwas "krumme" Biographie hinter mir und letzten Herbst mit Anfang 30 dann noch eine betriebliche Ausbildung zum FAI angefangen.
Die Schwierigkeit liegt darin den passenden Betrieb zu finden. Denn gerade in großen Betrieben ist die Ausbildung sehr verschult und stark auf sehr junge Menschen, die direkt von der Schule kommen, ausgerichtet. Aus Neugierde (hatte noch nie ein "Assessment Center" mitgemacht) war ich auch in solch einem Betrieb beim Bewerbertag. Ich wollte da sowieso nicht hin, und die hätten mich auch niemals genommen, sondern haben mich tatsächlich verständnislos gefragt was ich denn hier eigentlich wöllte. 
Gelandet bin ich dann in einem kleinen Betrieb, die wohl aus Personalmangel auch froh über jemanden mit großer Motivation und Eigeninitiative waren. 
Eine Umschulung hätte ich auch nur im größten Notfall gemacht - die Qualität dieser Angebote schien mir nicht besonders hoch zu sein. 
Und zu Mathe: wie ich an der Uni lernen musste bin ich was das angeht leider völlig talentbefreit. Für die Ausbildung reicht es jedoch nicht komplett auf den Kopf gefallen zu sein und mit ein wenig Fleiß einfach das zu tun was gefordert wird. 
Das Berufsfeld ist so vielfältig, dass für alle mit wahrhaftigem Interesse ein Platz gefunden werden kann.

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Hey leute. Ich versuche derzeit auch mit Ü30 eine neue Ausbildung zu finden. Morgen gibt es auch ein VG. Wie könnte so ein VG für einen wie ich laufen? Wird man mich wegen dem krummen Lebenslauf ausfragen? Oder akzeptiert man solche Bewerber direkt als jemand der eine neue Seite anfangen möchte und lässt das alte außen vor? Was könnte man mich fachlich fragen?

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