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Häufiger Jobwechsel, wie seht ihr das?


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vor 19 Minuten schrieb charmanta:

An solchen Mitarbeitern habe ich keinerlei Interesse

Ist kein Problem, solange man für die Mitarbeiter auch langfristig die besten Konditionen bietet.
Die Mitarbeiter bei Microsoft bleiben auch gerne mal 20 Jahre. Man muss nur die beste Option sein für die Mitarbeiter und es ist eine Win-Win Situation.

Leider sieht die Realität anders aus und wenn eine Beförderung mit mehr als 10% Gehaltssteigerung im gleichen Unternehmen unmöglich ist, dann muss man halt wechseln.

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Denke mal die Unternehmen reagieren da durchaus unterschiedlich. Generell sind 2-3 Jahre in der IT nicht unüblich. Gibt aber sicher Unternehmen, da brauchst du Jahre bis du wirklich reinkommst, da macht es dann natürlich keinen Sinn jemanden einzustellen, der dann quasi schon wieder weg ist. Bei uns bleiben z.B. die meisten Jahrzehnte und es dauert auch wirklich einige Jahre, bis man da wirklich drin ist.

Erklärung ist am Ende eh nur Schall und Rauch, gerade ehrlich über negative Aspekte reden ist ja eh ein No-Go, damit bleibt es doch immer beim Bullshit reden von wegen neue Herausforderungen.

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vor 41 Minuten schrieb charmanta:

... im Moment gehen die Gehälter wieder runter, soweit ich das hier sehe und auch von befreundeten Unternehmen höre.

Die 10% Sprünge dürften aussterben

Stirbt persönliche Weiterbildung und somit das steigende Gehalt mit steigender Erfahrung auch aus? Dazu waren die beispielshaft genannten 10% ein relativer Wert und keine absolute Zahl. Nur weil es in Zukunft durchschnittlich weniger Gehalt geben könnte (spür ich derzeit noch nichts von in meinem Bereich), wird es weiterhin Arbeitnehmer geben die für einen Gehaltssprung wechseln. Selbst wenn dieser Sprung in absoluten Zahlen geringer wäre als in der Vergangenheit. 

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Gerade eben schrieb alex123321:

Stirbt persönliche Weiterbildung und somit das steigende Gehalt mit steigender Erfahrung auch aus?

Nö. Aber automatische 10% oder bei Wechsel scheint weniger zu werden.

 

vor 36 Minuten schrieb Amorphium:

Fachkräftemangel also gelöst

Nope. Aber der Markt brauchbarer Kandidaten ist dürr. Abwerber sind mittlerweile kaum noch bezahlbar für KMU

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Am 20.7.2021 um 12:51 schrieb charmanta:

Abwerber sind mittlerweile kaum noch bezahlbar für KMU

Du meinst Leute, die von jemandem abgeworben werden sind für die, die Leute abwerben wollen kaum bezahlbar, wenn es sich bei den abwerbenden um KMUs handelt?

Am 20.7.2021 um 11:42 schrieb alex123321:

Ist kein Problem, solange man für die Mitarbeiter auch langfristig die besten Konditionen bietet.

Die Frage ist: Was sind die besten Konditionen? Gehaltlich wirst Du mit einigen Unternehmen in der Branche nicht mithalten können. Wenn es sich um neue / gefragte Betätigungsfelder handelt (AI, Big Data, ...), werden viele von den Branchenriesen mit entsprechenden Investitionsbudgets weggefischt.

Wo sich (deutsche) Unternehmen jedoch eine Scheibe von abschneiden können, sind die weichen Faktoren. Kleine Carepakete an Mitarbeiter zu bestimmten Anlässen, Arbeitszeitmodelle, die sich an dem Lebensumfeld des einzelnen MA ausrichten. Oder Dinge wie Lebensarbeiotszeitkonten, bezahle Mitgliedschaft in Fitnessstudios, subventionierte Anschaffung von Fahrrädern, freie Wahl der Office-Hardware alle x Jahre, vierteljährliches HO-Budget, gesponsorte, kurze Team-Events innerhalb der Arbeitszeit, etc. Maßnahmen, die die Mitarbeiterbindung und Loyalität fördern.

Dieses kann den Ausschlag geben zwischen wechseln und bleiben. Wenn die Rahmenbedingungen mies sind, wechsle ich auch für weniger Gehalt. Bei guten Arbeitsbedingungen und guter Firmenbindung käme ich selbst bei ~25% mehr Gehalt ins grübeln.

Bearbeitet von Kwaiken
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vor 22 Minuten schrieb Kwaiken:

Du meinst Leute...

ich fürchte er meint diese freundliche Dienstleister, welche eine Provision fürs Vergebene an Suchende vermitteln wollen ;)

vor 23 Minuten schrieb Kwaiken:

Kleine Carepakete an Mitarbeiter zu bestimmten Anlässen

Aber bitte vorher von drölf Leuten die steuerrechtliche Zulässigkeit prüfen lassen! Oh dann wird's zu teuer. Nee, dann doch nicht!

vor 23 Minuten schrieb Kwaiken:

Arbeitszeitmodelle, die sich an dem Lebensumfeld des einzelnen MA ausrichten

So was wie individuell auf den Gehaltssklaven eingehen?

vor 24 Minuten schrieb Kwaiken:

bezahle Mitgliedschaft in Fitnessstudios

Aberaber die Gleichbehandlung körperlich Beeinträchtigter!

vor 24 Minuten schrieb Kwaiken:

Team-Events innerhalb der Arbeitszeit

Den Widerspruch zwischen den Worten Arbeitszeit und Team-Event merkst du selbst?

 

Nur zur Sicherheit: Wer die Ironie nicht findet, hat den Sarkasmus übersehen!

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Leider ist meine tolle Consultingstelle alles andere als toll.

Ich habe nun ca. 20 Überstunden pro Woche im Schnitt, und Wochenende werde ich auch über alle möglichen Kommunikationskanäle angeschrieben da ich mein Handy da aus habe (Selbst über LinkedIn oder Facebook). Leider ruht die Arbeit daher nie.

Echt blöd gelaufen, bei solchen Bedingungen war mir selbst die vorherige Stelle lieber, da dort das einzige Manko das Gehalt war.

Hier ist das Gehalt klasse, aber sonst ist hier eine Stimmung wie im Krematorium. Selbst mein Chef redet die ganze Zeit abfällig über meine Teamkollegen, da will ich nicht wissen wie der über mich redet wenn ich nicht da bin.

 

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vor 43 Minuten schrieb FBDIMM:

Leider ist meine tolle Consultingstelle alles andere als toll.

Ich habe mir deinen Thread aus Feb/März dazu nochmal angeguckt und leider muss man sagen… das kam nicht unerwartet. Und jeder einzelne der dir Feedback gegeben hat, hat davon abgeraten. Nun musst du gucken, dass du dich da nicht verheizen lässt. 

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vor 1 Stunde schrieb FBDIMM:

Ich habe nun ca. 20 Überstunden pro Woche im Schnitt, und Wochenende werde ich auch über alle möglichen Kommunikationskanäle angeschrieben da ich mein Handy da aus habe (Selbst über LinkedIn oder Facebook). Leider ruht die Arbeit daher nie.

Das hältst du maximal 1-2 Jahre durch und dann bist du reif für ne Reha.

Ganz ehrlich.. such dir schnellstens was neues bevor du ausgebrannt bist.

Das ist das Schmerzensgeld echt nicht wert.

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vor 6 Stunden schrieb eneR:

Ich habe mir deinen Thread aus Feb/März dazu nochmal angeguckt und l

Du sprichst von dem Wechsel zu einem Startup? Joa. Wer nicht wagt der nicht gewinnt. Ist eben scheisse gelaufen. 
 

Mund abwischen, daraus lernen und was neues suchen. 

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Vielen Dank euch. Ja das stimmt ist scheiße gelaufen, manchmal muss man auf die harte Tour lernen.

Habe mir das echt ein bisschen anders vorgestellt, Arbeit besteht aus 99,5% Projektmagament und 0,5% Technik. Andersrum wäre mir das echt lieber. Daher bin ich mir nun sicher dass ne Stelle als Engineer für mich für mindstens die nächsten 5 Jahre wieder das richtige ist.

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Am 20.7.2021 um 11:56 schrieb charmanta:

... im Moment gehen die Gehälter wieder runter, soweit ich das hier sehe und auch von befreundeten Unternehmen höre.

Die 10% Sprünge dürften aussterben

Da frage ich mich warum das so ist, merkt man zum Teil erst jetzt die Corona Auswirkungen?

Bei der prognostizierten kommenden Inflation macht mir das Angst (sollte diese kommen..)

Weil wenn der aktuelle AG nicht auf eine Inflation reagiert und dann auch im allgemeinen die Gehälter nicht mehr steigen, wissen wir alle was uns bevor steht..

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vor 9 Minuten schrieb Showtime86:

Weil wenn der aktuelle AG nicht auf eine Inflation reagiert und dann auch im allgemeinen die Gehälter nicht mehr steigen, wissen wir alle was uns bevor steht..

Das ist u.a. der Fall in Indien und warum die dort alle 12 Monate wechseln. Wenn die Inflation 15% (Ich glaube inzwischen weniger) beträgt, müssen die dort regelmäßig wechseln um den Lebensstandard halten zu können. Und entsprechend ist auch die Qualität meistens... 

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vor einer Stunde schrieb alex123321:

Das ist u.a. der Fall in Indien und warum die dort alle 12 Monate wechseln.

12 Monate? Das ist dort ein halbes Arbeitsleben. Meine Erfahrung hier für normale Entwickler sind eher so 3 bis 6. 

Die "Manager" dort, mit denen ich gesprochen habe, sind dort der Auffassung, dass vor allem jeder Entwickler komplett austauschbar ist, solange er nur Sprache X und Jahre Y auf dem Buckel hat. Egal, ob es sich bei dem zu bearbeitenden Produkt um ein 20 Zeilen Typo3 Plugin oder 3 Mrd. Zeilen Code-Konstrukt handelt. Einarbeitungszeit, Komplexität, etc. haben die gar nicht als Größe in ihrer Formel. 

Und das bekommst Du auch nicht aus den Köpfen raus. 

Bearbeitet von Kwaiken
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vor 1 Stunde schrieb charmanta:

keine Sorge ;) Solange der Staat mehr als 50% der Kohle bekommt kanns uns nicht so schlecht gehen. Ich rede auch eher von exorbitanten Sprüngen, nicht den einstelligen Prozenten

Das wäre nur der Fall, wenn man in Steuerklasse 5, in der Kirche und ohne Kinder ist (*und ab einem bestimmten Gehalt) 😉 Aber auch mit 40%+ ist die Abgabenlast nicht gering, da gebe ich dir natürlich recht.

Ich sehe bei uns übrigens noch immer regelmäßig solche Sprünge (auch intern nicht ganz so selten).

Bearbeitet von Fitschi
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vor einer Stunde schrieb Fitschi:

Das wäre nur der Fall, wenn man in Steuerklasse 5, in der Kirche und ohne Kinder ist

Ich nehme an das bezieht sich auf die Gesamtabgabenlast, interessant hierzu auch der Steuerzahlergedenktag https://www.steuerzahler.de/steuerzahlergedenktag/ dieses Jahr war es der 13. Juli.

Zitat

Denn die durchschnittliche Belastung der Einkommen mit Steuern und Abgaben ist 2021 mit voraussichtlich 52,9 Prozent rund 0,8 Prozentpunkte höher als im Jahr 2020

 

Bearbeitet von Tiangou
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vor 28 Minuten schrieb Tiangou:

Ich nehme an das bezieht sich auf die Gesamtabgabenlast, interessant hierzu auch der Steuerzahlergedenktag https://www.steuerzahler.de/steuerzahlergedenktag/ dieses Jahr war es der 13. Juli.

 

Ah ok interessant. Ich habe es eher (nur) im Kontext der Gehaltserhöhung verstanden. 

Bearbeitet von Fitschi
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Dazu kommen noch Steuern wenn man das Geld wieder ausgeben will oder sinnvoll anlegt (oder bei einigen Banken wenn man es nicht direkt wieder ausgibt).

Mehrwertsteuer, Kapitalertragssteuer, EEG Umlage, Sprit steuer, Alkoholsteuer, Schaumweinsteuer, Kaffeesteuer, GEZ (angeblich eine "Gebühr")

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