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Berichtsheft - falsch durchgeführt - Ausbildung nicht bestanden?


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Hallo,

hier eine Frage. Ich führe mein Berichtsheft seit Anfang meiner Aubsildung regelmäßig. Ich führe die Täglich. Schreibe alles was ich am jewaligen Tag gemacht habe stichpunktartig. Die sind von mir und meinen Ausbilder ausgedrückt und auch Unterschrieben.

Nun ist mir aufgefallen das dass was in der Schule gemacht worden ist sollte Stichpunktartig aufgelistet werden...

Das war mir am Anfang meiner Ausbildung nicht bewusst. War das schon immer so, oder ist das eine neue regelung?

Sollte ich alles in Müll schmeißen, anpassen und wieder alles Ausdrucken und Unterschreiben, bzw. mit Kugelschreiber dazu schreiben?

Gab es fälle wo jemand seine Ausbildung nach der mündliche nicht bestanden hat, da er das Berichtsheft falsch ausgefüllt hat?

Da es keine Norm gibt, und jedes Betrieb macht das anders finde ich es ziemlich verwirrend.

Mein Ausbilder sagt, das alles passt, und ich sollte mir da kein Kopf darüber machen, da es warscheinlich noch nicht mal angeschaugt wird, aber irgendwie hab ich darüber schlechtes gewissen.

 

 

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Hallo programmierer_2,

ich habe meine Ausbildung Anfang des Jahres geschafft und hatte auch wie du Anfangs immer aufgelistet, was am jeweiligen Tag so passiert ist. Das wurde mir aber einfach irgendwann zu langweilig und dann habe ich auch über Themen geschrieben, die mich interessieren und mit denen ich nur über Ecken an der Arbeit in Kontakt gekommen bin. Habe auch öfter mal Schaubilder zum besser verstehen dazu gepackt bzw. Skizzen von mir.

Ich weiß nicht wie es von deiner IHK gefordert ist, bei uns waren es jeweils Monatsberichte als FISI, die gefordert waren. Informiere dich am besten mal, ob du wirklich Tagesberichte oder eben Monatsberichte verfassen musst. Zusätzlich kannst du ja mal bei deinen Kollegen aus der Berufsschule nachfragen, wie die das so handhaben :)

In der mündlichen Prüfung selbst schaute der Prüfer nur kurz drüber, ob alles vollständig ist. Hatte nicht das Gefühl, dass da wirklich was auf Herz und Nieren geprüft wurde, also mach dir nicht so viele Sorgen darüber. Wichtig ist nur, dass du es vollständig geführt hast bis zum Ende deiner Ausbildung.

 

Viele Grüße

Sandschuh

 

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Das Berichtsheft dient zum Nachweis der Tätigkeiten deiner Ausbildung.

vor einer Stunde schrieb Sandschuh:

Hallo programmierer_2,

ich habe meine Ausbildung Anfang des Jahres geschafft und hatte auch wie du Anfangs immer aufgelistet, was am jeweiligen Tag so passiert ist. Das wurde mir aber einfach irgendwann zu langweilig und dann habe ich auch über Themen geschrieben, die mich interessieren und mit denen ich nur über Ecken an der Arbeit in Kontakt gekommen bin.

Das würde ich nicht empfehlen. Ich würde ins Berichtsheft genau das reinschreiben was du gemacht hast. Und nicht irgendwelche Randthemen total aufbauschen. Einfach alles reinschreiben was du gemacht hast, nichts beschönigen und nichts verschlechtern. 

@programmierer_2dein Berichtsheft passt so. Ob das tagesweise, wochenweise, in Stichpunkten oder in Fließtext geschrieben wird interessiert keinen. Wichtig ist, dass es gewissenhaft und vollständig ist. Bei der Prüfung wird wahrscheinlich auch nur kurz rübergeschaut werden, da wird keiner Fragen: "Wieso ist ihr Berichtsheft nur in Stichpunkten geschrieben worden?".

Falls du mit deiner Frage darauf hinauswolltest ob der Berufsschulstoff auch in das Berichtsheft gehört: Ja, tut er. Berufsschule ist Teil der Ausbildung und damit Teil des Berichtshefts. Wenn in deinem Berichtsheft nichts über die Berufsschule steht solltest du tatsächlich noch mal dein Berichtsheft überarbeiten. Da kannst du ja dann Klassenkameraden fragen was ihr an den entsprechenden Tagen/Blöcken gemacht habt ;)

(Ich habe meins im übrigen wie alle Azubis in meiner Firma stichpunktartig und wöchentlich geführt - da gab es nie Probleme). 

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Ich habe mein Berichtsheft über die 3 Jahre auch immer sehr sorgfältig geführt und gepflegt.

Und für was genau nochmal? Dafür, dass sich am Tag der schriftlichen Prüfung kein Mensch dafür interessiert hat.

Hab auch die Aufsicht darauf angesprochen und gefragt, was denn mit dem Berichtsheft ist, ob man das vlt. irgendwo abgeben muss usw. - Ihre Antwort war nur "neneee, ist nicht nötig"..

Trotzdem sollte man in jedem Fall ein Berichtsheft mitnehmen (ist ja auch laut IHK Vorgabe um zu bestehen). Aber sich damit verrückt machen ist meiner Meinung nach nicht nötig.. Hauptsache man hat eins, was man im Fall der Fälle vorzeigen kann.

 

Bearbeitet von FISI Tony
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vor 13 Minuten schrieb FISI Tony:

Ich habe mein Berichtsheft über die 3 Jahre auch immer sehr sorgfältig geführt und gepflegt.

Und für was genau nochmal? Dafür, dass sich am Tag der schriftlichen Prüfung kein Mensch dafür interessiert hat.

Hab auch die Aufsicht darauf angesprochen und gefragt, was denn mit dem Berichtsheft ist, ob man das vlt. irgendwo abgeben muss usw. - Ihre Antwort war nur "neneee, ist nicht nötig"..

die Ausbildungsnachweise sollte man ja auch nur zur mündlichen Prüfung mitnehmen... jedenfalls stand das bei mir (IHK Muc/Obb) so auf dem Zettel

Bearbeitet von Tobi_8
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vor 13 Minuten schrieb FISI Tony:

Und für was genau nochmal? Dafür, dass sich am Tag der schriftlichen Prüfung kein Mensch dafür interessiert hat.


Die solltest du ja auch bei der mündlichen Prüfung mitnehmen damit der PA was zum blättern hat wenn deine Präsentation langweilig ist. 🤪

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Ich habe mein Berichtsheft täglich in Stichpunkten dokumentiert, so hatten es auch andere bei der IHK bereits gemacht die auch bestanden haben (ältere Jahrgänge bzw. Verkürzer). Die IHK selbst hat keine Vorgabe dazu.

Das Berichtsheft ist ja mehr oder weniger zur Kontrolle da, dass du auch die Ausbildungsinhalte lernst.

 

Ich kenne wen, da haben die Prüfer paar Seiten im Berichtsheft beim Fachgespräch aufgeschlagen und zu nem Thema was sie da gesehen haben, Fragen gestellt.

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vor 36 Minuten schrieb astero:

Ich kenne wen, da haben die Prüfer paar Seiten im Berichtsheft beim Fachgespräch aufgeschlagen und zu nem Thema was sie da gesehen haben, Fragen gestellt.

Hui, das ist aber sportlich, vorallem wenn man eigentlich gerade voll in Projektpräsi und damit verbundenen Fragen ist...

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vor 9 Minuten schrieb maximemelian:

Hui, das ist aber sportlich, vorallem wenn man eigentlich gerade voll in Projektpräsi und damit verbundenen Fragen ist...

Seiner Erzählung nach, zufällige Seite X aufgeschlagen, dann zufällige Seite Y und ne Frage dazu gestellt...

Und nicht alle Prüfer stellen Hauptsächlich Fragen zum Projekt ;) Bei uns schwingen die Prüfer gerne von Firewall Projekt zu tiefem Linux etc...

Ist aber Off-Topic deshalb stop ich hier :) 

Bearbeitet von astero
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Hier mal kurz die Empfehlung des Bundesinstituts für Berufsbildung zum Ausbildungsnachweis.

Allerdings gilt hier, wie bei so vielen Themen: Jede IHK kocht ihr eigenes Süppchen! Eine allgemeingültige Aussage ist also nciht möglich.

Daher: Bei deiner IHK nachfragen oder schauen, ob sie dazu etwas auf ihrer Homepage stehen haben. Meine damals zuständige IHK (Köln) hat das z.B.

Ich empfehle dir allerdings, dich zu entspannen. Du hast dein Berichtsheft geführt. Du wirst nicht durchfallen, nur weil du die Schulinhalte nicht dokumentiert hast. Das wird vermutlich nicht einmal auffallen. Also konzentrier dich lieber auf deine Abschlussprüfung anstatt dich wegen so etwas zu verunsichern. :)

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Das Berichtsheft ist nicht prüfungsrelevant.

Eigentlich ist das Berichtsheft nur für die Zulassung zur Abschlussprüfung wichtig, denn da muss es vorgelegt werden. Die meisten IHKs gehen aber bekanntlich einen anderen Weg. Sie lassen pauschal alle zu und prüfen dann während der Prüfung, ob eins vorhanden ist (wenn überhaupt). Wenn du nun also Fließtext schreibst, anstatt Stichworte, ist das deine Sache. Das Berichtsheft dient ja in erster Linie für dich, damit du stichhaltig nachweisen kannst, was du in der Ausbildung gelernt hast. Letztendlich unterschreibt ja sogar der Ausbilder noch die das Berichtsheft und gibt somit das Okay. Ich würde mir da also kein Kopf drum machen.

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Am 2.6.2021 um 14:23 schrieb maximemelian:

Hui, das ist aber sportlich, vorallem wenn man eigentlich gerade voll in Projektpräsi und damit verbundenen Fragen ist...

Die Prüfer könne aber halt alles mögliche Fragen.

Ich hatte damals "Einführung WLAN" als Projektthema, und die erste Frage im FG war, welche Arten von RAID ich denn kennen würde.

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vor 5 Stunden schrieb Maniska:

Ich hatte damals "Einführung WLAN" als Projektthema, und die erste Frage im FG war, welche Arten von RAID ich denn kennen würde.

Halte ich für sehr unangebracht und im Falle eines Durchfallens auch anfechtbar, da das Fachgespräch um das Projekt handeln soll und nicht über alle Themen der Ausbildung. Genau dafür ist nämlich die schriftliche Prüfung gedacht aber die IHKs bzw. die Prüfungsausschüsse machen sich da wohl eine Welt, wie es denen gefällt...

 

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vor 22 Minuten schrieb Whiz-zarD:

... da das Fachgespräch um das Projekt handeln soll und nicht über alle Themen der Ausbildung. Genau dafür ist nämlich die schriftliche Prüfung gedacht aber die IHKs bzw. die Prüfungsausschüsse machen sich da wohl eine Welt, wie es denen gefällt...

 

Genau das ist falsch. Das FG darf sich mit allen Aspkten der Ausbildung beschäftigen, nicht nur mit dem Thema der Projekerbeit.

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vor 42 Minuten schrieb Whiz-zarD:

die Prüfungsausschüsse machen sich da wohl eine Welt, wie es denen gefällt...

... nenn mir ein Thema und ich sage Dir wie ich dann fragen kann ohne den Bezug zum Projekt zu verlieren. PAs sind an die PO gebunden ... und die gibt das her

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vor 5 Minuten schrieb charmanta:

... nenn mir ein Thema und ich sage Dir wie ich dann fragen kann ohne den Bezug zum Projekt zu verlieren. PAs sind an die PO gebunden ... und die gibt das her

Nein, eben nicht und die neue Verordnung hat das sogar noch ein Stück konkretisiert.

Alte Verordnung:

Zitat

Durch die Präsentation einschließlich Fachgespräch soll der Prüfling zeigen, dass er fachbezogene Probleme und Lösungskonzepte zielgruppengerecht darstellen, den für die Projektarbeit relevanten fachlichen Hintergrund aufzeigen sowie die Vorgehensweise im Projekt begründen kann.

Neue Verordnung:

Zitat

Der Prüfling hat die betriebliche Projektarbeit zu präsentieren. Nach der Präsentation wird mit ihm ein Fachgespräch über die betriebliche Projektarbeit und die präsentierten Arbeitsergebnisse geführt. Die Prüfungszeit beträgt insgesamt höchstens 30 Minuten. Die Präsentation soll höchstens 15 Minuten dauern.

In keiner weise steht dort, dass im Fachgespräch alle Themen der Ausbildung durchgenommen werden dürfen/sollen. Es wird sogar explizit darauf hingewiesen, dass es sich beim Fachgespräch ausschließlich um das Projekt handeln soll.

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vor 11 Stunden schrieb charmanta:

... nenn mir ein Thema und ich sage Dir wie ich dann fragen kann ohne den Bezug zum Projekt zu verlieren. PAs sind an die PO gebunden ... und die gibt das her

Also meine Prüfer waren da sehr kreativ. Hatte eine relationale Datenbank im Projekt. Dann kam die Frage, was für Datenbanken ich noch kenne. Dann meinte ich halt, NoSQL-Datenbanken bzw. dokumentenbasierte. Die Prüfer schauten mich erst verdutzt und fragten dann, welche denn noch. Darauf fiel mir nichts ein. Dann sagten sie: "hierarchische Datenbanken. Nennen Sie uns dazu ein Beispiel". Wusste natürlich keine. Dann meinten sie, sie wollten Active Directory hören und mich dann dazu befragt. Also ja... Man kann immer irgendwie zu einem Thema schwenken, es ist nur eine Frage der Kreativität. Damals hat es mich geärgert, heute lache ich darüber...

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vor 14 Stunden schrieb charmanta:

... nenn mir ein Thema und ich sage Dir wie ich dann fragen kann ohne den Bezug zum Projekt zu verlieren. PAs sind an die PO gebunden ... und die gibt das her

Ob du dem Prüfling damit ein gefallen tust, oder ihn fachbezogen prüfst sei mal dahingestellt. Für mich wirkt das eher als hätte man als Prüfer keine Lust sich mit dem Prüfling über seine Arbeit zu unterhalten, weil vlt. einem selber das Wissen fehlt insb. wenn es exotische Themen sind. Tolles Fachgespräch wenn einem Sachen gefragt werden, die nicht im Projekt behandelt wurden bzw. werden können, aber man versucht krampfhaft irgendwie eine Verbindung dahingehend aufzubauen. Aber wie ich sehe hat die IHK, zum wohle der Prüflinge, das in der neuen PO wirklich deutlich konkretisiert.

Bearbeitet von pyraqt
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vor 11 Minuten schrieb pyraqt:

Für mich wirkt das eher als hätte man als Prüfer keine Lust sich mit dem Prüfling über seine Arbeit zu unterhalten, weil vlt. einem selber das Wissen fehlt …

Wieviele Prüfungen hast du bereits als Prüfer abgenommen, um so über andere Prüfer herziehen zu können?

 

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Wenn ein Prüfling bei Siemens arbeitet und mit SIMATIC arbeitet dann werden da viele Prüfer kein Plan von haben. Hat nichts mit herziehen zu tun, vlt. sollte man einfach mal zugeben das man nicht alles Wissen kann?

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vor 4 Stunden schrieb pyraqt:

Aber wie ich sehe hat die IHK, zum wohle der Prüflinge, das in der neuen PO wirklich deutlich konkretisiert

Du hast offensichtlich ne andere PO als wir ;)

Die Bewertungsvorgaben einer Prüfung besagen, dass neben projektbezogenen Wissen eben auch Fachfragen und Hintergründe besprochen werden sollen. 

vor 4 Stunden schrieb pyraqt:

Hat nichts mit herziehen zu tun, vlt. sollte man einfach mal zugeben das man nicht alles Wissen kann?

Hat niemand behauptet. Aber wenn der PA das Thema akzeptiert dann wird er es auch behandeln können. Ein Fisi Thema um Simatic herum würde ich auch bewerten, ohne Simatic selbst zu können. Bei FiAE mag das anders aussehen….

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