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Erste Bewerbungsgespraeche, aber die wenigsten wollen einen Entwickler auch als Entwickler?


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Hallo,

 

ich habe jetzt seit Anfang des Jahres meine ersten Bewerbungsgespraeche fuer Stellen nach der Ausbildung. Auf Bewerbungen bekomme ich ziemlich viel (im ersten Schritt positives) Feedback und ich bin auch auf LinkedIn und werde da auch aktiv angeschrieben von Firmen.

Aber die meisten Gespraeche nehmen dann wohl irgendwo eine schlechte Wendung.
Ich werde oft gefragt, wie ich mir die Stellen so vorstelle und ich gebe dann an, dass ich mich vor allen Dingen als Anwendungsentwickler weiterentwickeln moechte. Ich will technisch besser werden, die Best Practices kennen lernen und daraus resultierend meine Problemloesungsfaehigkeiten verbessern. 

Letztlich wird mir aber immer signalisiert oder auch dann bei einer Absage ganz grob mitgeteilt, dass meine Vorstellungen da nicht passen, weil "die Anforderungen an die gesuchte Stelle nicht ganz zu Ihren Vorstellungen von einer Entwicklungs-fokussierten Position passen".

Sowas oder sehr aehnliches habe ich jetzt schon echt oft gehoert und ich kann das einfach aktuell nicht nachvollziehen, da ich mich ja nur auf Stellen als Entwickler bewerbe und auch die Firmen, die mich anschreiben sehen, dass ich FIAE bin und mich ja anschreiben WEIL mein Profil angeblich so gut auf die moeglichen Stellen passt.

 

Wie ist oder war das denn bei Euch so, habt ihr auch Probleme in die Richtung?

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Kleine und mittelständische Unternehmen suchen "leider" oft jemanden der alle Aspekte der IT abdeckt (vieles davon ist Entwickler-fremd)

Du solltest dich auf Konzerne und Softwarehäuser konzentrieren. 

In der Regel gibt's nur hier die "richtigen" Entwicklerstellen. 

Bearbeitet von 121233
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vor 17 Stunden schrieb allesweg:

Du willst dich entwickeln. Du willst lernen. Du willst dich verbessern. 

Was bietest du?

Was ich biete weiß das Unternehmen ja bereits aus meinem CV und aus anderen Teilen des Gesprächs.

Zumal ich offensichtlich auch Lern - und Entwicklungsbereitschaft biete in einer Branche, die sich schneller wandelt und entwickelt, als viele Andere und wo Stillstand praktisch Rückschritt ist.

Und gerade weil ich Kenntnisse in Softwareentwicklung habe werde ich ja auch auf Linkedin z.B. kontaktiert. Ist halt nur sehr seltsam, das dann gesagt wird, ich passe nicht auf die Stelle, wenn ich das, was ich biete auch machen will...

vor 16 Stunden schrieb 121233:

Kleine und mittelständische Unternehmen suchen "leider" oft jemanden der alle Aspekte der IT abdeckt (vieles davon ist Entwickler-fremd)

Du solltest dich auf Konzerne und Softwarehäuser konzentrieren. 

In der Regel gibt's nur hier die "richtigen" Entwicklerstellen. 

Das sehe ich grundsätzlich auch so, aber ich habe mich noch bei keiner Firma unter 500 Mitarbeitern beworben, außer die Firma kam auf mich zu.  Die Antwort "die Anforderungen an die gesuchte Stelle nicht ganz zu Ihren Vorstellungen von einer Entwicklungs-fokussierten Position passen" kam zum Beispiel von einem Softwarehaus für Speditionssoftware. 🤷‍♂️

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vor 5 Minuten schrieb Chris-Info:

Was ich biete weiß das Unternehmen ja bereits aus meinem CV und aus anderen Teilen des Gesprächs.

Und was spricht dagegen, das bei deiner Beschreibung der Wunschstelle nochmals zu erwähnen?

vor 6 Minuten schrieb Chris-Info:

Zumal ich offensichtlich auch Lern - und Entwicklungsbereitschaft biete

Ja, Lernbereitschaft. Also mitnehmen. Aber was ist mit Lehrberietschaft? Also geben?

vor 9 Minuten schrieb Chris-Info:

werde ich ja auch auf Linkedin z.B. kontaktiert

von wem? Der Erstkontaktperson. Nicht den Entscheidern im VG.

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vor 9 Minuten schrieb Chris-Info:

Was ich biete weiß das Unternehmen ja bereits aus meinem CV und aus anderen Teilen des Gesprächs.

Zumal ich offensichtlich auch Lern - und Entwicklungsbereitschaft biete in einer Branche, die sich schneller wandelt und entwickelt, als viele Andere und wo Stillstand praktisch Rückschritt ist.

Und gerade weil ich Kenntnisse in Softwareentwicklung habe werde ich ja auch auf Linkedin z.B. kontaktiert. Ist halt nur sehr seltsam, das dann gesagt wird, ich passe nicht auf die Stelle, wenn ich das, was ich biete auch machen will...

Das sehe ich grundsätzlich auch so, aber ich habe mich noch bei keiner Firma unter 500 Mitarbeitern beworben, außer die Firma kam auf mich zu.  Die Antwort "die Anforderungen an die gesuchte Stelle nicht ganz zu Ihren Vorstellungen von einer Entwicklungs-fokussierten Position passen" kam zum Beispiel von einem Softwarehaus für Speditionssoftware. 🤷‍♂️

Oft wird jemand gesucht der Entwickler, Projektleiter, Supporter und Dokuheld zugleich ist.

Wenn du kommst und sagst ich will nur entwickeln, dann macht es gleich den Eindruck dass du keine Lust auf die anderen "inoffiziellen" Aufgaben hast.

Ich glaube das schreckt viele ab.

Verpack das schöner, in dem du sagst "Anforderungsanalyse, Konzeption, Programmierung, Test und Support meiner Anwendungen finde ich spannend, die Programmierung sollte aber der Schwerpunkt sein."

So bleibst du trotzdem Entwickler, stößt aber die Nebenarbeiten nicht grundsätzlich Ab.

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Und ganz ehrlich: Ein gewisser Teil an Support und Doku (und von mir aus auch Projektleitung) gehört dazu. Wenn nicht der Entwickler den 3rd Level Support für seine Anwendung geben kann, wer dann? Wenn nicht der Entwickler das dokumentieren kann, das er geschrieben hat, wer dann?

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vor 23 Minuten schrieb Chris-Info:

Firma unter 500 Mitarbeitern

500 IT-MA? Oder 490 sonstige, 6 Admins und 4 Entwickler? Oder 500 DevOps?

Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob es um eine kleine selbstverwaltende Entwicklertruppe mit "Jeder-Kann-Alle-Rollen"-Mentalität geht oder eine klare Trennung zwischen Entwicklern, Systembetreuern und Projektmanagement gibt.

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Auf mich macht es ein wenig den Eindruck, dass in der Ausbildung nichts gelernt wurde und jetzt eine Stelle gesucht wird, die das kompensiert. Allerdings kann man von einem ausgebildeten FI ja erwarten, dass er gewisse Fachkenntnisse bereits hat. Versteh mich nicht falsch: natürlich ist es positiv, wenn man sich weiter entwickeln möchte. Aber dass sollte vielleicht nicht so aussehen: „nehmt mich, zahlt mir ein volles Gehalt und bringt mir bei, was ich eigentlich schon wissen sollte“. Das ist aber ein Unterschied zu: „Da Ihr Unternehmen Technologie X einsetzt, finden Sie in mir einen engagierten und wissbegierigen Mitarbeiter, der bereits Kenntnisse in X hat und diese gerne vertiefen möchte “.

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Geschrieben (bearbeitet)
Am 11.6.2021 um 13:25 schrieb pr0gg3r:

„nehmt mich, zahlt mir ein volles Gehalt und bringt mir bei, was ich eigentlich schon wissen sollte“. Das ist aber ein Unterschied zu: „Da Ihr Unternehmen Technologie X einsetzt, finden Sie in mir einen engagierten und wissbegierigen Mitarbeiter, der bereits Kenntnisse in X hat und diese gerne vertiefen möchte “.

Klar klingt das besser,  aber du definierst in diesem Fall den Rahmen auch so, dass du Technologie X auch bereits im Ausbildungsbetrieb gelernt hast. 

Das ist der Optimalfall.
Angesichts der Vielfalt an Technologien aber eher unwahrscheinlich.

Es stellt sich also die Frage, was machst du, wenn du dich nach der Ausbildung bewirbst und viele Stellen einfach ganz andere Technologien fordern. Wenn ich jetzt mal deinen ersten Satz mal umdrehe , dann wäre die korrekte Variante wohl "Ich bin ausgebildeter FIAE, ich habe einen sehr guten Abschluss und ein sehr gutes Arbeitszeugnis. Ich habe also schwarz auf weiß, dass ich bereits alles kann, was Sie jemals benötigen werden".

Klar ist das jetzt stark überspitzt, etwas Humor muss ja sein ;)
Aber ich denke es macht deutlich, dass, wenn man eine Stelle antritt nach der Ausbildung, die mit anderen Technologien zu tun hat, dass die erste Zeit erst mal lernen, lernen, lernen die Devise ist. Das sollte meiner Ansicht nach auch jeder kompetente Arbeitgeber im IT-Bereich wissen

Bearbeitet von Chris-Info
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Methoden sind nicht technologieabhängig.

Manche Technologien sind sich sehr ähnlich/miteinander verwandt.

Das sollte jeder frisch ausgelernte Fachinformatiker wissen.

 

Wenn man allerdings als rein prozedural ausgebildeter Delphi-Wasserfall-Mensch auf einmal in ein TDD-Java-Scrum-Team wechseln will...

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vor 17 Minuten schrieb Chris-Info:

Klar klingt das besser,  aber du definierst in diesem Fall den Rahmen auch so, dass du Technologie X auch bereits im Ausbildungsbetrieb gelernt hast. 

Ja, da hast du recht, aber ich gehe auch davon aus, dass man eine gewisse Einarbeitungszeit bekommt. Ob man jetzt ein If oder eine Klasse in Java, C#, Python oder PHP schreibt, ist nicht das Komplexe in der Software-Entwicklung.

vor 17 Minuten schrieb Chris-Info:

Es stellt sich also die Frage, was machst du, wenn du dich nach der Ausbildung bewirbst und viele Stellen einfach ganz andere Technologien fordern.

 

In den Jobbörsen suchen: "Technologie Junior". 

Oder anders angegangen: Was machst du momentan bzw. hast du in der Ausbildung gemacht? Und was willst du in deinem nächsten Job machen? Dann kriegen wir das schon irgendwie gut argumentiert ;)

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Am 14.6.2021 um 11:09 schrieb pr0gg3r:

In den Jobbörsen suchen: "Technologie Junior". 

Oder anders angegangen: Was machst du momentan bzw. hast du in der Ausbildung gemacht? Und was willst du in deinem nächsten Job machen? Dann kriegen wir das schon irgendwie gut argumentiert ;)

Genau danach suche ich bzw. auch nach "Berufseinsteiger" etc.

Aktuell arbeite ich noch bei meiner Ausbildungsfirma (großes Unternehmen im Speditionsbereich). 

Programmiert habe ich nur einen Teil der Ausbildung. Schwerpunkt waren da Java und SQL. Einen großen Teil habe ich aber auch einfach Software benutzt wie Lobster Data oder Automation Engine.

In welche Richtung ich technisch gehe ist mir für den nächsten Job egtl ziemlich egal, ich lege keinen Wert auf eine bestimmte Sprache etc., außer dass ich eher weniger interessiert an Frontend bin.

Ich möchte in meinem nächsten Job deutlich mehr Programmieren und nicht bestimmte Softwarelösungen nutzen. Außerdem sollte das Umfeld auch einfach etwas moderner sein, mein Ausbildungsbetrieb hatte doch sehr viel Technical Dept und war sehr sehr oldschool. In welche Richtung das dann geht da bin ich sehr offen. Ich habe zwei Zertifikate noch nebenbei in meiner Freizeit gemacht:

Azure Fundamentals und AWS Could Practicioner.

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vor 13 Stunden schrieb allesweg:

Was ist für dich oldschool?

Und warum plötzlich "war"? Wenige Sätze zuvor arbeitest du noch bei deinem Ausbildungsbetrieb...

1. Wenn "neuen" Projekte" auf Java Version 5 oder PHP 4.4. umgesetzt werden, weil die Kompatibilität zu fragwürdigen Bibliotheken und anderen Systemen gegeben sein muss, dann nennei das mal freundlich "oldschool".

2. Weil ich gedanklich schon bei einem neuen Arbeitgeber bin 😹

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