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AG Wechsel - Konditionen ok?


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Hallo Community,

bei mir steht nun ein AG-Wechsel an, was zusätzlich auch ein Branchenwechsel ist. Soll bedeuten: Jetzt Web-Entwicklung(Überwiegend BE - PHP) - Nach Wechsel C# CRM-Entwicklung 

Konditionen wären folgende:

  • 12 Monatsgehälter
  • 30 Tage Urlaub 
  • Firmenlaptop
  • Firmenhandy
  • Zertifikate/Fortbildungen
  • Remote

Brutto-Basisgehalt wären 3350€ inkl. Bonusvereinbarung (gekoppelt an den Umsatz der Business-Unit). Ich steige in der untersten Fachgruppe ein. Sind lt. Teamleiter bzw. HR-Mitarbeiterin ungefähr 400-550€ mtl.

 

Konditionen vorher:

  • 12 Monatsgehälter
  • 27 Tage Urlaub
  • Remote

Bruttogehalt: 3000€

 

Allerdings hat der Vertrag bzw. die Bonusvereinbarung hier und da ein paar Passagen, mit denen ich nicht recht anzufangen weiß:
 

Zitat

Das Aufgabengebiet des Arbeitnehmers umfasst insbesondere: Softwareentwicklung,
Erbringung von Beratungsleistungen im Entwicklungsbereich (Consulting), Erbringung von
Supportleistungen, Konzepterstellungen und Unterstützung von Kunden im Zusammenhang
mit den von AG vertriebenen oder unterstützten Produkten und Dienstleistungen
sowie diverse intern anfallende Administrations-, Organisations- und Schulungstätigkeiten.

Zitat

Der Arbeitgeber ist berechtigt, den Arbeitnehmer jederzeit ohne Verschlechterung seiner
vertraglichen Vergütung und ohne Veränderung des Arbeitsortes in einer
unternehmensübergreifenden Arbeitsorganisation (= Matrixstruktur) einzusetzen, in der das
fachliche Weisungsrecht nicht vom Arbeitgeber ausgeübt wird, sofern die Tätigkeit jedenfalls
gleichwertig ist und den Fähigkeiten und Qualifikationen des Arbeitnehmers entspricht; das
disziplinarische Weisungsrecht verbleibt auch in diesen Fällen weiterhin beim Arbeitgeber.

Zitat

Im Rahmen seiner Tätigkeit ist der Arbeitnehmer zu betrieblich erforderlichen Dienstreisen
verpflichtet. Eine Dienstreise liegt vor, wenn der Arbeitnehmer zur Ausführung eines ihm
erteilten Auftrags seinen Arbeitsort vorübergehend verlässt.

Zitat

Überschreitungen der regelmäßigen Arbeitszeit um bis zu 50% der wöchentlichen Arbeitszeit
pro Monat sind mit dem Gehalt abgegolten.

. Darüberhinausgehende
Überstunden sollen grundsätzlich vermieden werden, fallen diese dennoch an, werden diese
durch Freizeit ausgeglichen.

Bzw in der Bonusvereinbarung:

Mit den laufenden Bezügen sowie der gesondert zu vereinbarenden Bonusregelung sind
sämtliche Entgeltansprüche des Arbeitnehmers abgegolten. Der Arbeitnehmer verzichtet
hiermit ausdrücklich auf die Geltendmachung von aus der Leistung von Mehrarbeit und/oder
Überstunden entstandenen Ansprüchen.

 

Von Dienstreisen war bis dato nicht die Rede, kommt wahrscheinlich auch darauf an, in welcher Unit man ist. Würde aber durch ein Firmenhandy schon darauf schließen.

Das Tätigkeitenfeld ist etwas weit gefächert, würde ich behaupten.

Am meisten "Sorgen" bereitet mir die Klausel bzgl. den Überstunden:

Im Arbeitsvertrag verstehe ich das so, dass 20 Ü-Stunden im Monat (bei Vollzeit) mit dem Entgelt abgegolten wären. Durch den Zusatz in der Bonusvereinbarung verstehe ich das so, dass nun sämtliche Überstunden abgegolten sind.

Was meint ihr?

Vielen Dank im Voraus.

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vor 18 Minuten schrieb jlei:

s/dass 20 Ü-Stunden im Monat (bei Vollzeit) mit dem Entgelt abgegolten/dass 20 Ü-Stunden in der Woche (bei Vollzeit) mit dem Entgelt abgegolten

Danke für deine Antwort, aber ich kann dir nicht ganz folgen. Sorry

Bearbeitet von Spyro95
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vor 4 Minuten schrieb Brapchu:

@Spyro95

Es kann angeordnet werden das du bis zu 20 Überstunden PRO WOCHE  (80 IM MONAT)ableisten musst welche bereits mit deinem Gehalt abgegolten (bezahlt) sind.

Erst wenn du über 20 Überstunden pro Woche leistest kannst du die Stunden ÜBER 20 mit Freizeit ausgleichen.

Ich interpretiere das so:

Die Überschreitung der regelmäßigen Arbeitszeit um bis zu 50% der wöchentlichen Arbeitszeit (20 Stunden) pro Monat sind mit dem Gehalt abgegolten.
Also Soll-Stunden Monat + 20 Stunden.


In den Fußnoten findet sich dazu auch ein Beispiel:

 

Zitat

Dies bedeutet z.B.: Beträgt die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit 40 Stunden, sind 50% hiervon 20 Stunden. Es sind dann Überschreitungen der regelmäßigen Arbeitszeit im Umfang von 20 Stunden pro Monat durch das Gehalt abgegolten. 

 

Bearbeitet von Spyro95
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vor 27 Minuten schrieb Brapchu:

Es kann angeordnet werden das du bis zu 20 Überstunden PRO WOCHE  (80 IM MONAT)ableisten musst welche bereits mit deinem Gehalt abgegolten (bezahlt) sind.

Da steht doch pro Monat, nicht pro Woche. 20h Woche / 80h im Monat wären auch nicht mit dem Arbeitszeitgesetz vereinbar.

 

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Wenn dies hier

vor einer Stunde schrieb Spyro95:

Überschreitungen der regelmäßigen Arbeitszeit um bis zu 50% der wöchentlichen Arbeitszeit
pro Monat sind mit dem Gehalt abgegolten.

ein exaktes Zitat aus dem Arbeitsvertrag ist, dann sehe ich das auch so wie in dem erwähnten Fußnoten-Beispiel: 20 h / Monat.

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vor 46 Minuten schrieb Listener:

50% der Arbeitszeit on top, finde ich aber doch ein wenig krass,

Isses ja nicht. 50% der Wochenarbeitszeit sind im Monat abgegolten. Bei einer 40h Woche also 20 h im Monat, bei einer 36h Woche nur 18h im Monat...

Sollte eigentlich auch klar sein, länger als 60h/Woche darf man gar nicht arbeiten, und das auch auch nur bei einer 6 Tagen Woche. Quelle

Zitat

Das Tätigkeitenfeld ist etwas weit gefächert, würde ich behaupten.

Jain, ich würde mal sagen damit ist abgesichert, dass du jeden Aspekt deines Job auch ausführen musst. Ich kenne genug die "Schulungen halten" meiden wie der Teufel das Weihwasser weil sie nicht vor anderen reden können oder wollen. Oder einfach keinen Bock drauf haben. Das selbe gilt für Doku schreiben oder organisatorische Tätigkeiten.

Zitat

Zuweisen anderer Tätigkeiten

Damit sichert sich der AG ab dass er dich innerhalb der selben Betriebsstätte im Rahmen deiner Fähigkeiten einsetzen kann wo er will. Ganz krasses Beispiel: Du bist zufällig noch Industrieschweißer, und der einzige Schweißer am Standort fällt aus. Dann kann dich dein Chef zum Schweißen abbestellen, aber halt zu deinem Entwicklergehalt.

Zitat

Dienstreise

Dienstreise != Dienstreise

Theoretisch ist schon die Fahrt zum Kunden eine Dienstreise, auch wenn der auf der anderen Straßenseite sitzt. Schlussendlich dürfte es aber den meisten von uns egal sein ob sie in der Früh zum Betrieb oder zum Kunden fahren solange sie Abends wieder im eigenen Bett liegen.

Das andere Extrem sitzt von Sonntag Abend bis Freitag Mittag/Abend im Hotel/beim Kunden und ist gerade mal am WE zuhause.

An welche Form der Reisebereitschaft hätten sie denn gedacht, wen ich nur ja/nein auswählen kann?

Zitat

Im Arbeitsvertrag verstehe ich das so, dass 20 Ü-Stunden im Monat (bei Vollzeit) mit dem Entgelt abgegolten wären. Durch den Zusatz in der Bonusvereinbarung verstehe ich das so, dass nun sämtliche Überstunden abgegolten sind.

Ich versteh das so, dass bis zu 20 Überstunden abgegolten sind, alles was drüber hinaus geht muss abgefeiert werden und du verzichtest auch ausdrücklich auf eine eventuelle Wahlmöglichkeit "Freizeit vs. Geld".

 

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Ich seh das öfter hier bei Verträgen., dass die eine Stelle  mit "x% an Überstunden ist mit dem Gehalt abgegolten" und das Gehalt ist oft <4k Brutto, ist das etwas, das man akzeptieren muss? Ich würde ja auch nicht in meine Verträge reinschreiben, "x% monatlicher Bonus ist mit den Arbeitsstuden abgegolten"

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vor 9 Minuten schrieb Amorphium:

Ich seh das öfter hier bei Verträgen., dass die eine Stelle  mit "x% an Überstunden ist mit dem Gehalt abgegolten" und das Gehalt ist oft <4k Brutto, ist das etwas, das man akzeptieren muss?

Mit Sicherheit muss man das nicht akzeptieren. Bin bei 57.000 brutto, und bekomme jede einzele Überminute bezahlt oder kann sie abbummeln.

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vor 29 Minuten schrieb jlei:

Mit Sicherheit muss man das nicht akzeptieren. Bin bei 57.000 brutto, und bekomme jede einzele Überminute bezahlt oder kann sie abbummeln.

Es gibt Leute die im Jahr Millionen verdienen und garkeine Minute arbeiten. Aber du hast doch keine Ahnung von der Situation in der sich der Thread ersteller befindet? Denkst du er hat absichtlich 3300 Brutto statt 5000 Brutto gewählt?

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vor 20 Minuten schrieb alex123321:

Denkst du er hat absichtlich 3300 Brutto statt 5000 Brutto gewählt?

Na ja es macht schon Sinn darzustellen dass das nicht sein muss das Überstunden abgegolten sind. Ab einem bestimmten Gehalt kann man noch sagen: Ist in Ordnung. 
Das ist bei 2.850€ pro Monat aber nicht der Fall. Der Rest des Monatsgehalt ist Bonus daher für mich nicht fix einplanbar. 
Er bewirbt sich aus einer festen Anstellung. Da sollte man schon abwägen ob man Lust hat seinem AG x Überstunden zu schenken vor allem wenn das Gehalt nicht fix ist sondern 1/7 davon abhängig von der Performance der Unit ist, wobei wir auch nicht wissen was damit gemeint ist. 

Edit

was bedeutet das abgegolten konkret? Bei meinem noch AG sind ab einem bestimmten  Jahresgehalt 10h abgegolten. Heißt aber das ich in drei von vier Arbeitswochen bspw 10 Stunden aufbauen und in der letzten Woche diese wieder abbauen kann. 

Bearbeitet von maestro impostor
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vor 1 Stunde schrieb maestro impostor:

was bedeutet das abgegolten konkret? Bei meinem noch AG sind ab einem bestimmten  Jahresgehalt 10h abgegolten. Heißt aber das ich in drei von vier Arbeitswochen bspw 10 Stunden aufbauen und in der letzten Woche diese wieder abbauen kann. 

"Abgegolten" bedeutet das wenn du am Ende des Monats 10 Überstunden auf dem Konto hast diese weder bezahlt noch mit Freizeit vergütet werden.

Du hast kein Anrecht darauf diese Überstunden wieder "abbauen" zu dürfen da sie laut Vertrag bereits "bezahlt" sind.

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@Brapchu

Generell ist mir das klar. Mir ist nur nicht klar ob es von der Handhabung gleich ist. 
Heißt von 30 Überstunden im Monat nehme ich nur die Überstunden mit die nach Abzug von $abgegolten übrig geblieben sind? In dem aktuellen Monat kann ich aber alle Überstunden abbauen?

Oder gibt es auch den Fall das ich erst Überstunden abbauen kann wenn ich $abgegolten übersteigt habe. 

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vor 15 Stunden schrieb Spyro95:
  • Firmenlaptop
  • Firmenhandy

Uh sie stellen Arbeitsgerät!

vor 15 Stunden schrieb Spyro95:

Bonusvereinbarung (gekoppelt an den Umsatz der Business-Unit)

Heißt, wenn du umgeben von Trantüten bist, hast du nie eine Chance darauf.

vor 15 Stunden schrieb Spyro95:

Brutto-Basisgehalt wären 3350€ inkl. Bonusvereinbarung

Ja was jetzt? Basisgehalt oder inkl. Bonus?

vor 15 Stunden schrieb Spyro95:

ungefähr 400-550€ mtl

Also ungefähr 4800-6600€/Jahr.

vor 15 Stunden schrieb Spyro95:

Durch den Zusatz in der Bonusvereinbarung verstehe ich das so, dass nun sämtliche Überstunden abgegolten sind.

Ja. Entweder Bonus oder Überstunden. Wie werden die Stunden denn überhaupt erfasst?

vor 15 Stunden schrieb Spyro95:

Von Dienstreisen war bis dato nicht die Rede, kommt wahrscheinlich auch darauf an, in welcher Unit man ist.

Was hast du schriftlich bzgl. Reisen? Was bekommst du erklärt, wenn du nach Reisen fragst?

 

Mit der Tätigkeitsbeschreibung kannst du vom FirstLevelSupport über Vor-Ort-Entwickler bis Projektleiter sein...

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Moin!

Also 3350€/Monat inkl. 400-550€ variables Gehalt? 

Im schlimmsten Fall würdest du also mit 2800€ Brutto rausgehen? Was steht denn im Vertrag zu Thema Gehalt, da wird ja nicht wie die HR-Dame "ungefähr" drinstehen. 

Ich hatte vor kurzem auch ein Arbeitsangebot bekommen, wo 16 Überstunden / Monat mit dem Gehalt abgegolten wurden, dort wurde mir allerdings versprochen, dass auch alles unter 16 abgefeiert werden darf. (Aber abgelehnt und weitergesucht, da kein wirklicher Gehaltsunterschied)

Bei mir steht auch ein Wechsel an, von fix 36500€/Jahr auf 42500€/Jahr, will also sagen sollte es passieren können, dass du auch mal mit 2800€/Monat rausgehst, würd ich nachverhandeln oder evtl. weiterschauen.

Bearbeitet von xsheyn
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Bezüglich der Überstunden, bei mir im Vertrag steht auch: "Überstunden/Mehrarbeit sind mit dem Gehalt abgegolten" (weiß es nicht 100% aus dem Kopf).

Ich hatte bei der Vertragsunterzeichnung auch danach gefragt, da dies ja theo. bedeuten könnte, dass ich 24/7 arbeiten. Mir wurde aber versichert, dass dies nur zur Absicherung gegenüber Betriebsrat und Gesetz sei, da es ansonsten zu Problem bei Arbeit während Wochenenden/Betriebsferien/Rufbereitschaft kommen kann. Ob das stimmt oder nicht, sei mal dahingestellt.

Hab das ganze unterschrieben und bis dato 0 unbezahlte Überstunden gemacht, sollten diese notwendig sein, gibts Formulare und diese werden separat gezahlt.

Eventuell ist es auch hier der Fall?

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Am 8.8.2021 um 16:35 schrieb Han_Trio:

Wenn dies hier

ein exaktes Zitat aus dem Arbeitsvertrag ist, dann sehe ich das auch so wie in dem erwähnten Fußnoten-Beispiel: 20 h / Monat.

Ja, ist es. 

 

vor 13 Stunden schrieb xsheyn:

Moin!

Also 3350€/Monat inkl. 400-550€ variables Gehalt? 

Im schlimmsten Fall würdest du also mit 2800€ Brutto rausgehen? Was steht denn im Vertrag zu Thema Gehalt, da wird ja nicht wie die HR-Dame "ungefähr" drinstehen. 

Ich hatte vor kurzem auch ein Arbeitsangebot bekommen, wo 16 Überstunden / Monat mit dem Gehalt abgegolten wurden, dort wurde mir allerdings versprochen, dass auch alles unter 16 abgefeiert werden darf. (Aber abgelehnt und weitergesucht, da kein wirklicher Gehaltsunterschied)

Bei mir steht auch ein Wechsel an, von fix 36500€/Jahr auf 42500€/Jahr, will also sagen sollte es passieren können, dass du auch mal mit 2800€/Monat rausgehst, würd ich nachverhandeln oder evtl. weiterschauen.

Am 8.8.2021 um 16:07 schrieb maestro impostor:

Dein Bruttogehalt bekommst du also nur wenn du bzw. deine Unit genug Abrechnenbare Stunden macht? 
 

Wie ist die Regelung bzgl vor Ort beim Kunden (Dienstreisen) und Remote?

vor 13 Stunden schrieb cober_722:

Bezüglich der Überstunden, bei mir im Vertrag steht auch: "Überstunden/Mehrarbeit sind mit dem Gehalt abgegolten" (weiß es nicht 100% aus dem Kopf).

Ich hatte bei der Vertragsunterzeichnung auch danach gefragt, da dies ja theo. bedeuten könnte, dass ich 24/7 arbeiten. Mir wurde aber versichert, dass dies nur zur Absicherung gegenüber Betriebsrat und Gesetz sei, da es ansonsten zu Problem bei Arbeit während Wochenenden/Betriebsferien/Rufbereitschaft kommen kann. Ob das stimmt oder nicht, sei mal dahingestellt.

Hab das ganze unterschrieben und bis dato 0 unbezahlte Überstunden gemacht, sollten diese notwendig sein, gibts Formulare und diese werden separat gezahlt.

Eventuell ist es auch hier der Fall?

Am 8.8.2021 um 20:05 schrieb maestro impostor:

Na ja es macht schon Sinn darzustellen dass das nicht sein muss das Überstunden abgegolten sind. Ab einem bestimmten Gehalt kann man noch sagen: Ist in Ordnung. 
Das ist bei 2.850€ pro Monat aber nicht der Fall. Der Rest des Monatsgehalt ist Bonus daher für mich nicht fix einplanbar. 
Er bewirbt sich aus einer festen Anstellung. Da sollte man schon abwägen ob man Lust hat seinem AG x Überstunden zu schenken vor allem wenn das Gehalt nicht fix ist sondern 1/7 davon abhängig von der Performance der Unit ist, wobei wir auch nicht wissen was damit gemeint ist. 

Edit

was bedeutet das abgegolten konkret? Bei meinem noch AG sind ab einem bestimmten  Jahresgehalt 10h abgegolten. Heißt aber das ich in drei von vier Arbeitswochen bspw 10 Stunden aufbauen und in der letzten Woche diese wieder abbauen kann. 

 

Okay, ich merke, dass ich mich oben falsch ausgedrückt habe.
 

3350€ pro Monat sind das Basisgehalt und fix. (12x im Jahr).
Alles andere, also die Unit-Ziele kommen on top. Dort eben die ~400€. 
Würden also nun 3750€ machen, was eine Differenz von 9000€ pro Jahr ergeben würde.
 

vor 15 Stunden schrieb allesweg:

Uh sie stellen Arbeitsgerät!

Am 8.8.2021 um 15:22 schrieb Spyro95:

Mag tatsächlich gar nicht so spektakulär klingen, hatte ich bis dato nicht - also in der Firma eben stationär, mit einem 22 und einem 19 Zoll Bildschrim.
 

vor 15 Stunden schrieb allesweg:

Heißt, wenn du umgeben von Trantüten bist, hast du nie eine Chance darauf.

Am 8.8.2021 um 15:22 schrieb Spyro95:

Ja, das wäre der Nachteil daran.

vor 15 Stunden schrieb allesweg:

Ja was jetzt? Basisgehalt oder inkl. Bonus?

Am 8.8.2021 um 15:22 schrieb Spyro95:
vor 15 Stunden schrieb allesweg:

Also ungefähr 4800-6600€/Jahr.

Am 8.8.2021 um 15:22 schrieb Spyro95:

Siehe oben, auch wenn du mich damit - zumindest mit dem zweiten - ohnehin auf die Schippe nehmen wolltest.

vor 15 Stunden schrieb allesweg:

Ja. Entweder Bonus oder Überstunden. Wie werden die Stunden denn überhaupt erfasst?

Am 8.8.2021 um 15:22 schrieb Spyro95:

"Aufgeschrieben". Irgendwie digital, das weiß ich noch nicht.

vor 15 Stunden schrieb allesweg:

Was hast du schriftlich bzgl. Reisen? Was bekommst du erklärt, wenn du nach Reisen fragst?

 

Reisen gibt es lt. Teamleiter und HR keine. 

Auf Nachfrage bzgl. der Überstunden scheint das so gut wie nie vorzukommen und es wird danach geschaut, dass sich dies ausgleicht. Also wahrscheinlich wie von dir geschildert:

vor 13 Stunden schrieb cober_722:

Bezüglich der Überstunden, bei mir im Vertrag steht auch: "Überstunden/Mehrarbeit sind mit dem Gehalt abgegolten" (weiß es nicht 100% aus dem Kopf).

Ich hatte bei der Vertragsunterzeichnung auch danach gefragt, da dies ja theo. bedeuten könnte, dass ich 24/7 arbeiten. Mir wurde aber versichert, dass dies nur zur Absicherung gegenüber Betriebsrat und Gesetz sei, da es ansonsten zu Problem bei Arbeit während Wochenenden/Betriebsferien/Rufbereitschaft kommen kann. Ob das stimmt oder nicht, sei mal dahingestellt.

Hab das ganze unterschrieben und bis dato 0 unbezahlte Überstunden gemacht, sollten diese notwendig sein, gibts Formulare und diese werden separat gezahlt.

Eventuell ist es auch hier der Fall?


Ich hoffe nun klingt das alles etwas anders und ich freue mich darauf, eure Meinung zu hören.
Vielen Dank!

Bearbeitet von Spyro95
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Das in der heutigen Zeit ein Laptop und Handy noch als Benefits beworben sind (wo jeder Hinz und Kunz Homeoffice hat) ist schon echt mittelalterlich.

Wenn ich das oben von dir geschriebene Vergleiche dann hast du nen Branchenwechsel mit neuer Arbeit (ok eine Juniorstelle) bekommen.

Rechnet man noch die 20 Überstunden runter dann bist du schlechter gestellt als zuvor (nimmt man für 2-3 Jahre hin).
Ich rechne ohne den Bonus, denn aktuell mit dem Bonus zu rechnen wäre finanzieller Selbstmord (ausser man arbeitet bei Mercedes/BMW whatever)

Laut deinen Textpassagen kann dein AG dich zu einem Kunden hinbeordern und ihm die "Befehlsgewalt" über dich geben.

Ich hoffe das die Zusatzfahrten / Zusatz KM abgegolten werden und/oder ein Firmenwagen zur Verfügung steht / das Zugticket bezahlt wird. Und die Zeit zum Kunden als Arbeitszeit gilt sonst ist das mit deinem Gehalt noch schlechter.

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