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Was haltet ihr von diesem Übernahmeangebot?


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Hallo zusammen,

 

ich werde meine Ausbildung zum FiSi dank vorzeitiger Zulassung dieses Jahr mit voraussichtlich gutem bis sehr gutem Ergebnis abschließen.

Mein Betrieb hat mir heute ein Übernahmeangebot unterbreitet, von dem ich nicht gerade begeistert bin. Ich würde gerne eure Meinung dazu lesen.

Beworben habe ich mich sonst noch nicht, sind noch ein paar Monate bis zum Ausbildungsende. Damit würde ich aber dann jetzt anfangen.

 

 

Zum Angebot:

 

Alter: 27

Wohnort: Hannover

Letzter Ausbildungsabschluss: -

Berufserfahrung: -

Vorbildung: Abitur + abgebrochenes Informatikstudium

Arbeitsort: Hannover

Größe der Firma: ca. 60 MA

Tarif: -

Branche der Firma: Softwareschmiede

Arbeitsstunden pro Woche: 39

Gesamtjahresbrutto: 30000 in den ersten sechs Monaten, danach 32400

Anzahl der Monatsgehälter: 12

Anzahl der Urlaubstage: 24

Sonder-/Sozialleistungen: VWL

Tätigkeiten: Serveradministration, vor allem Linux; Domäne; in-house Support; Releasemanagement; Verwaltung der Infrastruktur, technisches Produktmanagement etc.

 

Probezeit gibt es auch: sechs Monate. Das lässt sich aber noch verhandeln.

 

 

Ich beantworte gerne weitere Fragen.

Danke für eure Zeit und Meinungen!

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vor 24 Minuten schrieb foxmulderfnv:

Das ist schon das verbesserte Angebot, ursprünglich waren es 26400 brutto pro Jahr ohne Steigerung...

in dem Moment hätte ich mich bereits Arbeitslos gemeldet. Dagegen sah mein Übernahmevertrag ja richtig rosig aus y.y

 

mein Tipp: Tipp dir die Finger wund mit noch mehr Bewerbungen.

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Ist leider viel zu oft die Masche von den Betrieben.
Es gibt eben genügend Azubis die "glücklich" sind und keine Lust haben sich zu bewerben. Darauf hoffen natürlich die AG und dann können sie 1-3 Jahre günstig eine Fachkraft ausbeuten.
Einer in meiner damaligen Berufsschulklasse hat anfangs 1500 brutto bekommen. Da hatte ich anfangs netto mehr.

Probezeit sowieso ein Witz, wobei das in diesem Fall sogar ganz praktisch ist. Dann kannst du jetzt erstmal das Angebot mit einem glücklichen Grinsen annehmen und dann schnell kündigen, wenn du was besseres hast.

Ich kenne deine Skills und dein Auftreten nicht.
Aber grundsätzlich sollte das möglich sein:

  • 33.000 - 39.000
  • 28 Tage Urlaub


Also direkt Bewerbungen schreiben und je nach Firma und Aufgabengebiet zwischen 36.000 und 39.000 ansetzen.
 

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vor 5 Stunden schrieb foxmulderfnv:

->

 

vor 5 Stunden schrieb foxmulderfnv:

Hallo zusammen,

 

ich werde meine Ausbildung zum FiSi dank vorzeitiger Zulassung dieses Jahr mit voraussichtlich gutem bis sehr gutem Ergebnis abschließen.

Mein Betrieb hat mir heute ein Übernahmeangebot unterbreitet, von dem ich nicht gerade begeistert bin. Ich würde gerne eure Meinung dazu lesen.

Beworben habe ich mich sonst noch nicht, sind noch ein paar Monate bis zum Ausbildungsende. Damit würde ich aber dann jetzt anfangen.

 

 

Zum Angebot:

 

Alter: 27

Wohnort: Hannover

Letzter Ausbildungsabschluss: -

Berufserfahrung: -

Vorbildung: Abitur + abgebrochenes Informatikstudium

Arbeitsort: Hannover

Größe der Firma: ca. 60 MA

Tarif: -

Branche der Firma: Softwareschmiede

Arbeitsstunden pro Woche: 39

Gesamtjahresbrutto: 30000 in den ersten sechs Monaten, danach 32400

 

Bearbeitet von Lucas233
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Am 30.8.2021 um 12:54 schrieb foxmulderfnv:

Mein Betrieb hat mir heute ein Übernahmeangebot unterbreitet, von dem ich nicht gerade begeistert bin. Ich würde gerne eure Meinung dazu lesen.

Das sieht irgendwie nach „Wir müssen ein Angebot machen, aber richtig wollen wollen wir nicht.“ aus, ich würde sagen weit weglaufen und Bewerbungen schreiben. 

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Am 30.8.2021 um 12:54 schrieb foxmulderfnv:

Gesamtjahresbrutto: 30000 in den ersten sechs Monaten, danach 32400

Vielleicht haben wir ihn ja missverstanden und er bekommt 30k in den ersten 6 Monaten und in den anderen 6 Monaten dann 32.4k, was mit 62.4k p. a. wiederum in Ordnung wäre.

SCNR

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  • 2 Wochen später...

Hallo zusammen,

 

das Feedback war recht eindeutig, danke dafür. :)
 

Ich bin schließlich doch noch mal mit dem Chef ins Gespräch gegangen und habe jetzt zumindest die Probezeit gestrichen und die Urlaubstage von 24 auf 28 erhöhen können.

 

Das macht das Angebot nicht spitze, reicht mir aber es der Sicherheit wegen (erstes Kind unterwegs) - und weil mir der Rest des Unternehmens gerade aus sozialer Sicht gut gefällt - anzunehmen. Nach einem Jahr oder spätestens zwei werde ich mich dann neu umsehen.

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vor 19 Minuten schrieb foxmulderfnv:

habe jetzt zumindest die Probezeit gestrichen

NOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO!!!!

Wozu? Den ganz normalen gesetzlichen Kündigungsschutz hättest du auch so gehabt...

Selbst wenn Ausgelernte nach der Übernahme eine erneute Probezeit in Kauf nehmen müssen, stehen sie dem Arbeitgeber in dieser Zeit nicht völlig schutzlos gegenüber. Denn die vorherige Berufsausbildung wird bei der Wartezeit für den Kündigungsschutz mit angerechnet. So hat es das Bundesarbeitsgericht bereits 1999 entschieden und zumindest in dem Fall das Ausbildungsverhältnis dem Arbeitsverhältnis gleichgesetzt.

Quelle (gilt übrigens nicht nur für Betriebe der IG-Metall sondern für alle)

Da hast du jetzt auf das falsche Ziel geschossen, du hättest ggf eher noch für mehr Gehalt kämpfen sollen. Probezeit ist total egal weil kann dir bei Übernahme egal sein.

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vor 31 Minuten schrieb foxmulderfnv:

weil mir der Rest des Unternehmens gerade aus sozialer Sicht gut gefällt

Was ist diese "soziale Sicht" und wie viele Windeln kannst du davon kaufen?

vor 32 Minuten schrieb foxmulderfnv:

Nach einem Jahr oder spätestens zwei werde ich mich dann neu umsehen.

Und egal wie: mit längerer Kündigungsfrist, keinen Anspruch auf Freistellung für Bewerbungsgespräche, ... Die 4 zusätzlichen Tage Jahresurlaub wirst du mindestens in die Gespräche investieren müssen.

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Ich hätte noch dazuschreiben sollen, dass der Vertrag zunächst auf ein Jahr befristet (mit Sachgrund Übernahme) ist.

Damit bietet mir die nicht vereinbarte Probezeit den Vorteil, dass ich in diesem Jahr gar nicht ordentlich gekündigt werden kann. Würde es eine Probezeit geben wäre das schon möglich, wenn auch - wie Maniska geschrieben hat - mit längerer Frist.

Mir ist auch klar, dass ich dadurch selbst auch nicht normal kündigen kann. Da ich aber das eine Jahre ohnehin dort bleiben möchte, nehme ich das in Kauf.

 

Mit "soziale Sicht" meinte ich, dass die Arbeitsatmosphäre gut ist und ich mich mit meinen Kollegen gut verstehe. Das ist in anderen Unternehmen sicher nicht selten, so habe ich aber die "Gewissheit".

 

Einen Anspruch auf Freistellung für Bewerbungsgespräche habe ich durch die Befristung auch.

 

Ich weiß schon, ist alles nicht perfekt, so hat es für mich aber Sinn ergeben. Ist das alles Unsinn, was ich mir dazu denke? Ich bin noch immer unsicher...

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vor 2 Minuten schrieb foxmulderfnv:

Ich hätte noch dazuschreiben sollen, dass der Vertrag zunächst auf ein Jahr befristet (mit Sachgrund Übernahme) ist.

Das hätte geholfen, ja :D

vor 2 Minuten schrieb foxmulderfnv:

Damit bietet mir die nicht vereinbarte Probezeit den Vorteil, dass ich in diesem Jahr gar nicht ordentlich gekündigt werden kann. Würde es eine Probezeit geben wäre das schon möglich, wenn auch - wie Maniska geschrieben hat - mit längerer Frist.

Meiner Meinung nach ein Trugschluss, bzw falsches Sicherheitsgefühl:

Dein AG könnte dich auch mit Probezeit nicht einfach so kündigen. Da du schon 6 Monate im Unternehmen warst, gilt für dich der ganz normale gesetzliche Kündigungsschutz. Das bedeutet dass dein AG dich nur unter den Bedingungen loswerden kann die er auch bei einem unbefristeten Arbeitsverhältnis nach 1 Jahr hätte.

Es ist bezüglich des Kündigungsschutzes ein extremer Unterschied ob man neu irgendwo anfängt und die 6 Monate Wartefrist für den gesetzlichen Kündigungsschutz hat, oder nicht. Sobald man 6 Monate im Unternehmen ist, gelten die gesetzlichen Regelungen, auch bei der Übernahme eines Azubis.

Dass  das Gesetz zusätzlich die Möglichkeit einer max. 6 monatigen Probezeit bietet, unterminiert das nicht den gesetzlichen Kündigungsschutz. Der AG ist an das für den AN "günstigere" Gesetz gebunden.

Beispiel gefällig? Mit Probezeit übernommene Azubine wird schwanger.

  • Probezeit: Theoretisch 14 Tage Kündigungsfrist, ohne Angabe von Gründen. Geht aber nicht weil
  • gesetzlicher Kündigungsschutz: 4 Wochen zum Monatsende, nur mit triftigem Grund. Geht aber auch nicht weil
  • Mutterschutzgesetz: Schwangere Kündigen is nicht

Gut, hier kann man direkt auf den Mutterschutz verweisen, aber ich denke mal der Weg ist klar

vor 2 Minuten schrieb foxmulderfnv:

Mir ist auch klar, dass ich dadurch selbst auch nicht normal kündigen kann. Da ich aber das eine Jahre ohnehin dort bleiben möchte, nehme ich das in Kauf.

Musst du wissen, mir wäre es unter den Bedingen zu blöd mich definitiv ein Jahr zu binden. Vor allem weil ich dann ganz geile Angebote die in dem Jahr rein flattern nicht annehmen kann. Gefühlte Sicherheit für eine Fußfessel erkauft.

vor 2 Minuten schrieb foxmulderfnv:

Mit "soziale Sicht" meinte ich, dass die Arbeitsatmosphäre gut ist und ich mich mit meinen Kollegen gut verstehe. Das ist in anderen Unternehmen sicher nicht selten, so habe ich aber die "Gewissheit".

Nette Kollegen gibt es überall. "Nur" wegen den Kollegen in einem Betrieb zu blieben ist - sorry - saudämlich. Morgen kündigt der "Lieblingskollege", die Kollegin die mit im Büro sitzt wird schwanger und erhält aus $Gründen direkt ein Beschäftigungsverbot. Der Vorgesetzte wechselt und plötzlich ist alles anders. Der bis jetzt ganz coole Chef wird durch einen privaten Vorfall unausstehlich...

vor 2 Minuten schrieb foxmulderfnv:

Einen Anspruch auf Freistellung für Bewerbungsgespräche habe ich durch die Befristung auch.

Ja, in den letzten 3 Monaten vor Ablauf des AV. Nächste Woche siehst du die Ausschreibung für deine Traumstelle "zum nächstmöglichen Zeitpunkt". Die werden kein Jahr auf dich warten.

vor 2 Minuten schrieb foxmulderfnv:

Ich weiß schon, ist alles nicht perfekt, so hat es für mich aber Sinn ergeben. Ist das alles Unsinn, was ich mir dazu denke? Ich bin noch immer unsicher...

Hast du noch andere Bewerbungen am Laufen? Ggf. sogar Angebote?

Warum hast du solche Angst vor einem Wechsel? Wegen der Probezeit? Sagen wir mal so, wenn du dich in den 6 Monaten nicht total blöd anstellst, was soll passieren? Ja, natürlich kann man dich "sofort" rauswerfen, aber warum sollte man das tun? Diese Angst vor der Probezeit ist zu 99,999% unbegründet.

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vor 17 Minuten schrieb Maniska:

Nette Kollegen gibt es überall. "Nur" wegen den Kollegen in einem Betrieb zu blieben ist - sorry - saudämlich. Morgen kündigt der "Lieblingskollege", die Kollegin die mit im Büro sitzt wird schwanger und erhält aus $Gründen direkt ein Beschäftigungsverbot. Der Vorgesetzte wechselt und plötzlich ist alles anders. Der bis jetzt ganz coole Chef wird durch einen privaten Vorfall unausstehlich...

Japp, wenn ich 1,5 Jahre zurückschaue:
Super Team, super Chef, man hat sich 1 a verstanden, war auf der gleichen Wellenlänge.
Dann Chef weg - neue Chefin ok, aber mehr nicht (sitzt außerdem nicht vor Ort)
Kollegen weg, teilweise andere Abteilung und ganz raus, der letzte vor Ort geht demnächst in Rente, ich bin alleine, gut bin eh im Dauer HO, aber es nagt an der Substanz, 8h am Tag alleine im (Heim)Büro, wenn auch zuhause zu hocken. Kinder und Frau sind ab mittag zwar da aber ich muss ja arbeiten und nicht mit denen was machen.
Hab deswegen auch intern jetzt ne Bewerbung geschrieben.

Also ja, da kann sich ganz schnell was ändern und zack sind die guten Kollegen wegen man geblieben ist weg.
 

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