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Arbeiten für umme? Offtopic-Diskussion aus dem Event-Thread


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vor 10 Minuten schrieb Maniska:

Dann lass die unbezahlten Überstunden sein

Nun die entstehen an zwei Stellen. Inbetriebnahmen, wo ich schlecht sagen kann, so ich lauf nun ins Hotel, wir kommen einfach nochmal nächste bzw. eine Woche auf eigene Kosten her oder eben mehrere Wochen.

Oder eben bei der Rufbereitschaft, wo man eben unterstützt. Das könnte ich ja in der Theorie genauso in Anspruch nehmen. Ist eben normal dass bei kundenspezifischen Lösungen, 10-15 MA und mehrere Fachbereichen nicht jeder alles überblicken kann oder schlicht einfach mal auch Tools und Software fehlt.

Ich kann z.B. bei einem Fehler im C# Bereich bei uns zwar in den Source via Git reingucken und den Fehler lokalisieren. Ggf. auch auf der Datenbank umschiffen, dass der Kunde weiterarbeiten kann aber was ändern am Source kann ich nicht. Kann dann, wenn daraus ein dauerhafter Fehler entsteht auch nur einen Kollegen aus dem Bereich anrufen und ihn sagen, was er da kompilieren bzw. sich anschauen soll. Trifft mich wohl einfach mehr, aufgrund des Fachbereichs. Und eben teilweise, weil einige jemanden brauchen der Händchen hält.

Ich weiß nicht mal wie das rechtlich aussieht, zumal die Rufbereitschaft nirgends im Detail beschrieben ist, wenn man sich da schlicht weigert und eben in Kauf nimmt, dass der Kunde entsprechenden Schaden nimmt. Aber ich fände es auch schon gut asozial seine Kollegen generell so im Stich zu lassen. Ist halt auch ne Sche.. Situation, wenn der Kunde bei dir alle zwei Minuten anruft, das Telefon alle paar Minuten ne Instanz höher geht und du nicht weißt, was du machen sollst und keinen ans Telefon kriegst. Kann der ja im Zweifel auch nix für.

vor 2 Stunden schrieb Maniska:

lass dir die Bestehenden auszahlen und nutze die freien Ressourcen (Zeit + Geld) und eigne dir an was auf dem Markt verlangt wird.

Auszahlen gibt es bei uns eh nicht. Laut Vertrag erstmal eh pauschal mit dem Gehalt abgegolten. Klar nicht gültig, glaube ich zumindest, bin ja kein Jurist, nur im Netz sowas gelesen, wie es halt bei so viele Klauseln in Arbeitsverträgen ist. In der Theorie halt Gleitzeit. Aber sowas zahlt man dann quasi mit seinem Boni selbst. Wobei das natürlich am anderen Ende auch wieder eine Auszahlung der Überstunden ist, anstatt wirklich ein Boni.

Wüsste auch nicht was an Papier so groß relevant ist für Arbeitgeber bzgl. Zertifikate oder was weiß ich. War bei mir bis dato eben immer Learning by Doing und freie Ressourcen.

vor 2 Stunden schrieb Maniska:

Und vor allem: Wenn du die Wahl hast zwischen "an dir arbeiten" sprich Skills erweitern und "unbezahlt für den Chef arbeiten" dann solltest du dringend deine Prioritäten gerade rücken.

Da gibt es in der Freizeit abgesehen vom Papier ja durchaus Synergien. Und in der Zeit, wo die Überstunden entstehen ist das ja eh nicht relevant. Werde ja kaum während der Inbetriebnahme beim Kunden irgendwas Privates machen.

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@Rienne 1. Nun was ich bis dato gemacht habe, sollte ich doch wissen oder? Und was gesucht wird, das steht in der Stellenbeschreibung. Da könnte ich meist sagen, ich habe vorher nicht beruflich gemacht, was gesucht wird. Ich hab ggf. einen Teil davon schon privat bei Hobbyprojekten und co. benutzt. Und ja beworben habe ich mich bis dato nicht. Wenn ich denke, dass ich die Anforderungen nicht mitbringe oder nicht untermauern kann (und nein damit meine ich nicht 100% aber eben die wichtigsten Faktoren), dann motiviert mich das natürlich nicht zu einer Bewerbung. Gerade weil mir das 0 liegt, da bräuchte ich eher was, was ich vorweisen kann. So kann ich nur zusichern, dass es mich interessiert und das ich mich reinhänge. In die Zukunft sehen, ob ich die Arbeit gut machen werde oder nicht und wie ich mich da reinfinde weiß ich nicht.

Und Imposter Syndrom glaube ich weniger. Ich weiß was ich kann und was ich nicht kann. Ich weiß eben auch, dass ich viele Sachen nicht nachweisen kann, weil ich sie nicht beruflich gemacht habe oder mir über Zertifikate angeeignet habe. Ich mag da auch keinen die Katze im Sack versprechen. Gibt z.B. Sachen mit den hab ich dann nur 1-2 kleine Projekte im Job umgesetzt. Da hab ich selbstverständlich nicht das Know-How von jemand der damit seit Jahren Tag ein, Tag aus arbeitet. Kann dann nur sagen, interessiert mich aber nein, groß Erfahrung bring ich nicht mit.

Und nein, ich bin keine 20 Stunden am Tag eingespannt, das waren Extrembeispiele bzw. absolute Ausnahmen. Klar zu Inbetriebnahmen gibt es immer mal mehr Stunden. Durchschnitt ist normal aber auch irgendwas an 45-50 Stunden und ich denke das haben viele. Sicher je nach Rufbereitschaft gibt es da mal Ausreißer.

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vor 2 Stunden schrieb Graustein:

Auf der anderen verdient der Chef ja doch mehr oder weniger ordentlich (für Bremen nicht so schlecht - meine ich)

Keine Ahnung, hab hier im Forum durchaus bei normalen Entwicklern schon höhere Werte gelesen als die 75k, die mein Chef macht. Und der kloppt mit Abstand die meisten Stunden und hängt eigentlich 7 Tage die Woche hier etc. pp. Also auf die Stunden gerechnet verdient er vermutlich auch eher bescheiden. Absolut ist das natürlich ein ganzes Stückchen mehr als die kleinen Entwickler.

vor 2 Stunden schrieb Graustein:

aber wenn man nicht nachts um 4 Uhr morgens das Problem löst, dann steht beim Auftraggeber alles still -> also doch eine gewisse Macht, bzw Verhandlungsmasse.

Das eine war das Thema Inbetriebnahmen, wo wir unter Druck gestellt werden von den größeren Gewerken bzw. dem GU. Das andere ist die Rufbereitschaft. Die sorgt maximal dafür, dass der Kunde mit Regressansprüchen kommt und man schauen muss wie das aussieht, wenn wir fahrlässig nicht unseren Verträgen nachkommen. Für uns Mitarbeiter wird sich sicherlich nix verbessern, wenn wir das Boot auf dem wir schwimmen anzünden.

vor 2 Stunden schrieb Graustein:

Dann nochmal zur Bereitschaft, die Kollegen kennen sich nicht aus, rufen dich an, weil du ja alles weißt, aber wenn du gehst würde der Chef schon sehr schnell jemanden finden der das macht was du machst, also warum jetzt nicht a) die Kollegen mit anlernen was du machst oder b) noch jemanden einstellen (gut dass bei dem Arbeitsklima vermutlich keiner kommt/bleibt ist klar).

Ist glaube ich ein Unterschied ob man das neben dem Tagesgeschäft macht und mehrere Leute da rausnimmt oder ob man von einen neu eingestellten Kollegen redet, der aktuell noch gar nix anderes zutun hat, wenn in der Kombination meine einzige Aufgabe ist, den zu schulen.

Davon ab, habe ich durchaus schon probiert daran ein wenig was zu ändern. Quasi ne Knowledge Base (ebenfalls in der Freizeit) aufgebaut bzgl. den Kundenprojekten, wo häufiger Support anfällt. Generell gibt es sowas bei uns leider gar nicht und Dokumentation kommt auch zu kurz. Aber auch da gucken Leute dann entweder nicht rein, sind sich nicht sicher genug, haben Angst was kaputt zu machen oder es fehlt einfach an Ideen sich an das Problem ranzutasten. Ist aber auch immer eine Operation am offenen Herzen. Wohl ist mir da bei vielen, was man machen muss auch nicht.

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Du merkst schon, dass Du Dir selber direkt keine Chance gibst es woanders zu schaffen, oder?

Bewirb Dich mal. Auch wenn Deine Voraussetzungen der Stelle nicht wirklich entsprechen. Zeige Interesse, Grundverständnis für die Technik usw.

Du wirst Dich wundern, was sich für Chancen ergeben.

Du bist in einem Unternehmen, das anscheinend dafür sorgt, dass Ihr Euch selbst so klein macht, dass Ihr denkt es nirgendwo zu schaffen. Das ist ne bekannte Strategie. Dann bleiben die MA aus Verzweiflung da. Lass Dir nicht einreden Du könntest nichts.

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Wenn 75k mehr als das doppelte ist, verdient @Velicity also um die 36k.
Dafür macht er das alles...

Ich meine Bremen ist soweit ich weiß jetzt nicht wirklich Hochlohnland, aber come on.
Selbst für eine normale 40h Woche inkl bezahlter Überstunden bzw ohne Überstunden wäre das recht wenig.

Ich meine wir hatten es gefühlt 100 mal, aber du beutest dich aus, ich mein ok der Lohn ist nicht so hoch, ok, vielleicht geht in Bremen nicht (viel) mehr und man kann sicher als Single mit 36k zufrieden sein, wenn man nicht ein Haus abbezahlen will oder keine Ansprüche hat. Aber dann 40h und gut. Überstunden bezahlt. WE ohne Bereitschaft ist Telefon aus, geht man nicht ran, fertig.
Software die man in der Arbeit braucht in der privatzeit verbessern, NOPE.

Ende aus Micky Maus und keiner wird dich deswegen kündigen! Ich meine du liegst beim Gehalt eh so niedrig.
Dein Chef verdient das doppelte dessen Chef sicher nochmal mehr, da geht also locker was bei dir auch ohne dass alles zusammenbricht, aber egal, wenn die 36k ok sind, dann ok, aber den Rest, lass das!

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vor 1 Minute schrieb Velicity:

Der Rest hängt zwischen 29k und 43k.

Für dieses Taschengeld gibst du dir unbezahlte Überstunden, Nachtschichten, Rufbereitschaft und den ganzen anderen Mist?

vor 3 Stunden schrieb Velicity:

Das eine war das Thema Inbetriebnahmen, wo wir unter Druck gestellt werden von den größeren Gewerken bzw. dem GU. Das andere ist die Rufbereitschaft. Die sorgt maximal dafür, dass der Kunde mit Regressansprüchen kommt und man schauen muss wie das aussieht, wenn wir fahrlässig nicht unseren Verträgen nachkommen. Für uns Mitarbeiter wird sich sicherlich nix verbessern, wenn wir das Boot auf dem wir schwimmen anzünden.

Ja, möglicherweise würde auch der ein oder andere von uns hier das Kundenprojekt retten, ABER danach die Überstunden auch zeitnah einfordern. Und dem Chef deutlich(st) machen, dass es keine neuen Überstunden gibt, bevor die Alten nicht abgefeiert sind.

Wenn er mich so dringen braucht dass ich sie nicht abfeiern kann, dann darf er sie mir auch (wenn ich das möchte) mit den üblichen Zuschlägen für Nacht- und Wochenendarbeit auszahlen. Gesetz sagt --> Freitzeit.

vor 3 Stunden schrieb Velicity:

Ist glaube ich ein Unterschied ob man das neben dem Tagesgeschäft macht und mehrere Leute da rausnimmt oder ob man von einen neu eingestellten Kollegen redet, der aktuell noch gar nix anderes zutun hat, wenn in der Kombination meine einzige Aufgabe ist, den zu schulen.

Also ich würde lieber einmalig 2 (oder 10, oder 20) Stunden investieren um danach dauerhaft meine Ruhe zu haben. Und wenn ich es dem Kollegen 2-3x erklärt hat, und er mich immer noch in der Freizeit anruft würde ich da auch nicht mehr dran gehen. Dann liegt es nicht am Können, sondern am Wollen.

vor 3 Stunden schrieb Velicity:

Davon ab, habe ich durchaus schon probiert daran ein wenig was zu ändern. Quasi ne Knowledge Base (ebenfalls in der Freizeit) aufgebaut bzgl. den Kundenprojekten, wo häufiger Support anfällt. Generell gibt es sowas bei uns leider gar nicht und Dokumentation kommt auch zu kurz.

Also organisatorisches Vollversagen für 75k€p.a. Mach so was nicht zu deinem Problem, wenn dein Chef es ignoriert. Mach es zu seinem Problem indem du die Probleme bei ihm ein kippst. Ja, das ist im ersten Moment arschig, andererseits bekommt er dafür auch dein Brutto als Netto. Netter Merkspruch: "Nicht meine Gehaltsklasse".

vor 3 Stunden schrieb Velicity:

Aber auch da gucken Leute dann entweder nicht rein, sind sich nicht sicher genug, haben Angst was kaputt zu machen oder es fehlt einfach an Ideen sich an das Problem ranzutasten. Ist aber auch immer eine Operation am offenen Herzen. Wohl ist mir da bei vielen, was man machen muss auch nicht.

Wenn die Leute nicht gucken, ist das nicht dein Problem! Wenn es in der KB steht, dann sag dem Kollegen wo er gucken muss, aber lass den Hintern in der Hängematte dabei.

Bei einem größeren Problem in der RB würde ich dich auch anrufen. Warum? Weil ich das Problem offensichtlich einfach bei dir parken kann und somit deutlich schneller zurück in die Hängematte komme. Warum selber kümmern, der DvD macht das, man muss ihn nur anrufen.

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