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Ich habe mir die Ausbildung anders vorgestellt...


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Guten Morgen,

ich hoffe, hier kann mir der ein oder die andere weiterhelfen.
Ich bin bald 30 Jahre alt, war gute sechs Jahre arbeitsunfähig und habe 2013-2015 meine Erzieherausbildung absolviert, die ich 2015 im Anerkennungsjahr aus Krankheitsgründen nicht beendet hatte. Da es nicht unerheblich ist, erwähne ich auch vorab, dass ich durch Autismus und Depression (das waren die Gründe für die Arbeitsunfähigkeit) einen Schwerbehindertenausweis habe.
Meine Beeinträchtigen liegen also lediglich im sozial-emotionalem Bereich, nicht im intellektuellen, verständlichen.
Ich differenziere sehr strikt zwischen Job und Privatleben. Auf der Arbeit habe ich fast nie nach privaten Dingen der Kollegen gefragt, weil es mich nicht interessiert. Ich möchte lediglich eine gute, nette und fachliche Zusammenarbeit. Das war auch schon zur Erzieherinnenzeit so.

Ich stieß damals dadurch immer bei meinen Praxisanleiterinnen an. Ich habe sie nicht verstanden und umgekehrt. Ich drücke mich nämlich immer sehr explizit aus, da ich oft meine Mitmenschen nicht verstehe, wenn sie etwas nur schwammig oder angerissen kommunizieren.
Nun, das merke ich jetzt auch hier in der IT-Ausbildung.

Ich versuche zu erörtern, was man von mir möchte und analysiere, was mein Ausbilder von mir möchte.
Er sagt dann aber, ich diskutiere und stelle die Hierarchie infrage. Ich möchte jedoch nur die Zusammenhänge nachvollziehen, warum andere Azubis mehr dürfen und mehr Verantwortung und Aufgaben bekommen, ich mich hier aber enorm Langweile und mich der ungerechten Ungleichmäßigkeit ausgesetzt sehe. Der andere Azubi hat zur gleichen Zeit wie ich angefangen, ist also auf der selben Stufe wie ich. Das bedeutet übrigens nicht, dass ich so viel Arbeit bekommen möchte, dass ich sie kaum bewältigen kann. Lediglich, dass ich den Tag gut rumbringe und zufrieden nach Hause gehen kann.

Ich habe früher auch im Gastronomiegewerbe gearbeitet auf Vollzeit und in Tankstellen gejobbt. Ich weiß was es heißt hart zu arbeiten. Ich habe die Küche von gastronomischen Betrieben als Küchenhilfe teilweise alleine geleitet, wenn der Küchenchef eher nach Hause ging und hat mir die Arbeit zugetraut. Ich habe Kalkulationen für den Einkauf geplant, die zutaten vorbereitet und die entsprechende Menge immer passend kalkuliert. Ich habe auch die Gesundheitsprüfungen abgehandelt, wenn ich alleine war. Ich trug auch als Erzieherin teilweise die Verantwortung für 25 kleine Kinder. Also verantwortungsbewusst bin ich. Außerdem sehr motiviert Neues im für mich neuen Tätigkeitsbereich zu lernen. Ich möchte gut sein und sowohl die Ausbildung gut abschließen, als auch langfristig mit der Perspektive hier zu arbeiten beschäftigt sein.


Frage ich meinen Ausbilder nun nach mehr Aufgaben, werde ich an Kolleg*innen weiter verwiesen. Die haben häufig auch keine Aufgaben, oder ich kann/darf/soll denen dann nicht über die Schulter schauen. Ich suche mir Aufgaben, aber ich finde keine. Ich frage nach Aufgaben, aber es gibt keine. Da die Berufsschule nun auch noch nicht so lange gestartet ist, kann ich inhaltlich noch nicht viel für die Schule tun, aber ich plane mir das seit dieser Woche nun auch regelmäßig ein. Das Berichtsheft ist täglich gepflegt. Somit kann ich mich da weniger drum kümmern, da dies eine Sache von fünf Minuten am Tag darstellt.

Sage ich meinem Ausbilder, dass ich mich langweile oder unterschätzt fühle, spricht er vom diskutieren. Ich soll nicht mehr diskutieren, sondern funktionieren, so die Dame vom Integrationsfachdienst. Sie sagte auch, dass mein Ausbilder im Gespräch mit ihr sagte, er stoße bei mir an seine Grenzen. Auch hat sie mir mitgeteilt, dass mein Ausbildungsplatz gefährdet sein könnte, da ich mich ja noch in der Probezeit befinde.

Ich fühle mich in dem Betrieb hier eigentlich sehr wohl, nur habe ich erwartet, mehr Aufgaben zu bekommen, mehr zu lernen. Ich sitze alleine in einem Büro. Mein Kollege der vorher mit mir hier saß und mir vieles gezeigt hat ist hier nicht mehr beschäftigt. Ich fühle mich etwas vergessen. 

Ich glaube auch, dass mein Ausbilder sehr viele Unsicherheiten hat, was er mir zutrauen kann, ohne mich zu überfordern. Aber ich würde es sagen, wenn mir etwas zu viel oder zu schnell geht, genauso wie ich es derzeit gesagt habe, dass ich zu wenig Aufgaben habe.

Die Dame vom Integrationsfachdienst möchte nach dem Urlaub eine Ausbildungsbegleitung initiieren. Das ist für mich einerseits okay, weil ich mir vorstelle, dass es bei der gegenseitigen Kommunikation (Verständnis- und Ausdruckprobleme) helfen kann, gleichzeitig fühle ich mich mit 29 Jahren und 6 jähriger Berufserfahrung (Habe mit 17 schon angefangen Vollzeit zu arbeiten, zum Teil neben der Schule) zu stolz diese Hilfe zu wollen. Aber ich probiere es natürlich aus und wenn es hilft, dann ist doch alles gut.

Habt ihr für mich noch Tipps? Ich mache mich bei meinem Ausbilder selbst aktuell irgendwie unsichtbar, bei den Kolleg*innen sichtbarer und wenn ich halt nur zwei Aufgaben für den Tag bekomme, dann mache ich derzeit nichts.

Ich möchte mehr praktische Arbeit bekommen. Die Pc`s setzen wir auch nur über den Server auf, der sich die Anwendungspakete und Richtlinien dann holt, wenn wir den Pc entsprechend in einem Programm (nicht Active Directory) qualifiziert haben. Das Programm darf ich aber nicht nutzen, der Mitazubi schon, weshalb ich lediglich den Boot über F12 ausführe. Auch ist für mich noch nicht klar, welche Anwenderprobleme ich mir aktuell aus dem IT-Postfach ziehen soll, da ich einfach nicht weiß, was ich schon darf und was nicht. Und wenn ich frage, dann habe ich jetzt Angst, dass es wieder als diskutieren ausgelegt wird.

Sollte ich mir doch noch einen anderen Betrieb suchen, in dem ich nicht unterfordert sondern gefordert werde? Das war nämlich auch noch eine Idee der Integrationsfachdienst-Mitarbeiterin.

Lg

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Du bist seit einem Monat in der Ausbildung und solltest erst einmal Fuß fassen. Mal ganz davon abgesehen sagtest du in einem anderen Thread "tatsächlich habe ich bisher eigentlich null Kenntnisse."

AutistIN hin oder her, es ist Ausbildungsbeginn und kein Wunschkonzert.

Ich schätze, deine Integrationsfachdienst-Mitarbeiterin wird sich aber sicherlich bei deiner Ausbildungsbegleitung von deinem Alltag überzeugen und eventuell verbesserungen äußern.

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Aus welchen Gründen bekommst du weniger Aufgaben? Ich kann mir nicht vorstelle, dass es einfach nur heißt diskutier nicht ... er wird doch bestimmt mal zumindest Andeutungen gemacht haben.

vor 25 Minuten schrieb Ala:

Sollte ich mir doch noch einen anderen Betrieb suchen, in dem ich nicht unterfordert sondern gefordert werde?

Weglaufen ist natürlich auch eine Option. An deiner Stelle würde ich das aber eher als Chance sehen an deinen Schwächen zu arbeiten, denn genau so eine Situation fordert jetzt von dir etwas im sozialen, emotionalen Bereich ab.

 

Ansonsten bin ich bei @Benbolon ... es ist erst ein Monat rum. Schau dir das noch an und fass erstmal Fuß.

Bearbeitet von OkiDoki
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vor 23 Minuten schrieb Ala:

andere Azubis [...] Der andere Azubi

Im ersten Satz sprichst du im Plural, dann im Singular. Wer darf mehr? Der eine Azubi, welcher mit dir zusammen angefangen hat? Oder andere Azubis in höheren Lehrjahren?

Darf er wirklich mehr machen oder braucht er einfach nur für ein ähnliches Aufgabenpensum viel länger?

vor 26 Minuten schrieb Ala:

Mein Kollege der vorher mit mir hier saß und mir vieles gezeigt hat ist hier nicht mehr beschäftigt. Ich fühle mich etwas vergessen. 

Hast du schon mal angesprochen, dass du gerne wieder mit jemandem zusammen im Büro sitzen möchtest? Wo sitzen der andere Azubi und der Ausbilder?

vor 29 Minuten schrieb Ala:

Das Programm darf ich aber nicht nutzen, der Mitazubi schon

Mit welcher Begründung darf der mit dir zusammen gestartete Azubi etwas nutzen, was dir verweigert wird?

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Ich würde jetzt erst einmal abwarten, was die Ausbildungsbegleitung erreicht. Ich würde das eher nicht als "Hilfe, weil Du zu schwach seiest" o.ä. interpretieren, sondern als Moderation. Ggf. ist auch Dein Ausbilder mit der Situation überfordert, weil er nicht weiß, wie er effizient und sinnvoll mit Dir kommunizieren kann, bzw. versteht hinter Deinen Sätzen nicht das sachliche, was Du vermitteln willst, sondern emotionales, was Du so gar nicht meinst.
Gleichzeitig verstehst Du vielleicht besser mit ihm und was er meint umzugehen und ihr kommt danach besser miteinander zurecht.

Wie andere schon gesagt haben, es ist erst der Ausbildungsbeginn und ggf. schätzt man Dich und Deine Fähigkeiten noch falsch ein, andere haben evtl. Vorwissen was ihnen hilft, bestimmte Arbeiten auszuführen, die Du ohne das Vorwissen noch nicht umsetzen kannst...da spielen viele Faktoren mit rein, die nach und nach - je mehr auch Du lernst und kannst - verblassen und damit der Vorsprung schmilzt.

Ich kann total nachvollziehen wie frustend das sein muss und auch warum Du dann das Gespräch suchst (was übrigens für konfliktscheue Vorgesetzte/Ausbilder*innen echt ein Problem darstellen kann - davon gibt's mehr als man glaubt).

Ich drücke die Daumen dass die Begleitung ein wenig Klarheit rein bringt!

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Wir wollen hier nicht vergessen, dass das nur eine Seite der Medaille ist. Was von Person A so klar und deutlich aufgefasst wird, kann vom Ausbilder völlig anders gemeint sein. Vielleicht ist es kein diskutieren, vielleicht ist es das doch. Klarheit würde hier nur die Aussage vom Ausbilder bringen, das macht allerdings hier keinen Sinn. Lettztlich wird also nur die Mitarbeiterin vom Integrationsfachdienst für Klarheit bei @Ala sorgen.

Daran zweifeln, dass alles so "richtig" ist, wie es hier dargestellt wird, lässt mich diese Aussage (Highlighted).

vor einer Stunde schrieb Ala:

Sage ich meinem Ausbilder, dass ich mich langweile oder unterschätzt fühle, spricht er vom diskutieren. Ich soll nicht mehr diskutieren, sondern funktionieren, so die Dame vom Integrationsfachdienst.

Funktionierst du denn bei den Aufgaben die dir zugewiesen werden? Quengelst du, weil du die anderen Sachen nicht machen willst und dich damit unterfordert fühlst oder weil du damit schon fertig bist und alles fachgerecht abgearbeitet ist?


Je nachdem wie direkt/wörtlich die Integrationsdienstfrau die Aussage vom Ausbilder jetzt wieder gegegeben hat und wie gut die Kommunikation zwischen den beiden läuft, könnte die Aussage vom Ausbilder von >>die Ala macht ihre aufgetragene Arbeit nicht und will immer andere Sachen machen, obwohl sie mit ihrem Zeug noch garnicht fertig ist<< bis zu >>die geht mir mit ihrer Art auf den Sack und ich will sie loswerden, obwohl sie solide arbeitet<< reichen.

 

Dazu sei gesagt: Der Stereotyp von Verwaltungen kommt nicht von irgendwoher. oft gibt es halt wirklich nichts zu tun. Wenn du genau benennen kannst, was gerade sinnvoll erledigt werden könnte und dir wird das verwehrt, obwohl du es könntest, dann sieht die Sache wieder ganz anders aus.

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vor einer Stunde schrieb allesweg:

Im ersten Satz sprichst du im Plural, dann im Singular. Wer darf mehr? Der eine Azubi, welcher mit dir zusammen angefangen hat? Oder andere Azubis in höheren Lehrjahren?

Darf er wirklich mehr machen oder braucht er einfach nur für ein ähnliches Aufgabenpensum viel länger?

Hast du schon mal angesprochen, dass du gerne wieder mit jemandem zusammen im Büro sitzen möchtest? Wo sitzen der andere Azubi und der Ausbilder?

Mit welcher Begründung darf der mit dir zusammen gestartete Azubi etwas nutzen, was dir verweigert wird?

1) Ja, ich war mir unsicher, ob jemand hier aus meinem Betrieb auch angemeldet ist, deshalb habe ich das eher ungenau genannt. Wir sind nur zu zweit. Beide 1. Ausbildungsjahr, zur Gleichen Zeit angefangen. Sonst gibt es glaube noch Azubis in den Außenstellen, die aber mindestens im zweiten / dritten Jahr sind.

2) Er darf wirklich mehr machen, da er schon die Pc`s eigenständig einpflegt und sich mit dem entsprechenden Programm auseinandersetzen durfte. Ich hingegen muss noch ständig jemanden fragen, ob das jemand mal eben machen kann, nur damit ich eben einmal booten kann. Ich möchte aber auch gerne lernen, wie ich das Programm benutze, oder zumindest möchte ich das wie der Mitazubi tun dürfen. Ich möchte am liebsten die selbe Verantwortung bekommen, wie er.

3) Ich habe vor zwei Wochen gefragt, aber nur eine eine unzureichende Antwort bekommen: "Wahrscheinlich xyz, aber das wissen wir alle noch nicht." Und das wann man das weiß konnte mir auch keiner beantworten.
Jetzt will ich nicht mehr fragen aus Angst, dass es wieder als diskutieren wahrgenommen wird.

4) Keine vernünftige Begründung. Folgendes ist bei mir hängen geblieben:
"Mit einem falschen Klick kannst du 1000 Pc`s unbenutzbar machen. Und dein Mitazubi kommt auch noch immer an und fragt nach."
Das sind aber die Dinge, die ich auch tun würde oder mir bewusst bin. Mir wird es noch nicht zugetraut und ich habe gerade Angst, dass ich auf der Strecke bleibe oder zu kurz komme.

Wenn ich das dann aber anspreche, weil ich die Begründung einfach nicht verstehe, dann diskutiere ich ja gleich wieder.

Ansonsten sind unsere Aufgaben derzeit im Prinzip die Gleichen, von dem, was ich so mitbekomme: Wir setzen einen Haufen Pc`s auf. Und das mache ich auch gerne. Nur bin ich immer wieder darauf angewiesen, dass ich die Kollegen fragen muss und teilweise auch längere Zeit gar keine Rückmeldung bekomme. Diese Woche klappt das ganz gut. Die letzten zwei Wochen habe ich teilweise zwei oder drei Stunden darauf gewartet, dass mir jemand sagt, dass ich den jetzt endlich booten kann.

Oder es kam den ganzen tag auch mal gar nichts.

 

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Imho...Füße stillhalten. Ausbildung hat erst angefangen, die Leute kennen dich noch nicht. Klar, dir ist diese Komponente eher egal, du willst nix privat mit den Leuten zu tun haben. Viele Leute müssen dennoch "warm" mit jemanden werden um die Person einschätzen zu können. Social Skills sind auch in unserem Job ein Thema. Evtl. ist der Ausbilder auch etwas überfordert, da er nicht weiß wie er sich am besten verhält bzw. noch nicht in der Situation war. Vlt. kommt er auch nicht mit deiner Art der Kommunkation ("sehr präzise" und vermutlich sehr direkt) nicht klar ... bzw. bewertet diese falsch.

 

Desweiteren fehlen uns viel zu viele Informationen um die Situation zu bewerten.

z.B. wie findet die Kommunikation mit deinem Ausbilder ab. Wenn du 10 mal am Tag zu dem rennst, nur damit dieser seine Absage wiederholen muss, dann verstehe ich, dass der genervt ist. Vlt. hat er ja einfach keine Aufgabe für dich?

Viele Betriebe stellen mehr Azubis ein, weil es Zeiten gibt in denen wenige sich bewerben. Oft passt das dann nicht zu den verfügbaren Aufgaben. Man kann Azubis oft einfach (vor allem gerade zu Beginn der Ausbildung) nicht an allen Sachen werkeln lassen, sollte ja klar sein.

Wir wissen auch nicht, wie euer Alltag aussieht. Werden die Azubis gemeinsam oder individuell geschult? Hört etwas an, als ob man derzeit ein paar Azubis vorbereitet und dann die nächsten. Das wirkt natürlich erstmal unfair.

vor 1 Stunde schrieb Ala:

zwei Aufgaben für den Tag bekomme, dann mache ich derzeit nichts

Und die Azubi-Kollegen haben ständig was zu tun? Kann ich mir nicht vorstellen.

"Nichts tun" sollte nie eine Option sein. Wenn du gerade keine Aufgabe hast, dann solltest du lernen. Gerade wenn der Laden eh nichts ist und du dort nur deine Ausbildung machen willst, solltest du dir selbst Wissen aneignen. Das ist heutzutage so leicht wie nie zuvor.

Aber ja ich Stimme @Bitschnipser zu die Verwaltungen haben eben nicht den besten Ruf...entweder brennt es oder es gibt nix zu tun.

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vor einer Stunde schrieb OkiDoki:

Aus welchen Gründen bekommst du weniger Aufgaben? Ich kann mir nicht vorstelle, dass es einfach nur heißt diskutier nicht ... er wird doch bestimmt mal zumindest Andeutungen gemacht haben.

Weglaufen ist natürlich auch eine Option. An deiner Stelle würde ich das aber eher als Chance sehen an deinen Schwächen zu arbeiten, denn genau so eine Situation fordert jetzt von dir etwas im sozialen, emotionalen Bereich ab.

 

Ansonsten bin ich bei @Benbolon ... es ist erst ein Monat rum. Schau dir das noch an und fass erstmal Fuß.

1) Ich kann mir vorstellen, dass meine beiden Ausbilder mich nicht überfordern möchten. Und das ist auch nett! Aber unterfordern ist auch doof. Andeutungen diesbezüglich haben beide nicht gemacht, oder dann zumindest wieder unklar ausgedrückt.
Wir haben hier ein Kommunikationsproblem. Ich mag es ganz genau ausgedrückt. Sonst verstehe ich nicht, was man von mir möchte. Als Beispiel:
Wenn jemand von mir möchte, dass ich zwei Monitore austausche, nachdem ich drei Pc`s ausgeliefert habe, dann hilft es mir, wenn man sagt: Bitte tausche zwei Monitor aus, wenn du die drei Pc`s ausgeliefert hast." Dann weiß ich aber, was man von mir möchte und das dies gerade Aufgabe ist. Sagt man aber: "Du könntest noch zwei Monitore austauschen." Dann weiß ich nicht, ob ich es schon kann, weil es mir zugetraut wird, oder ob es meine Aufgabe ist, oder ich mir aussuchen kann, ob ich das den Tag mache. Und das ist hier auch gerade die Schwierigkeit, weshalb wir uns missverstehen und ich dann immer wieder nachfrage bei vielen Dingen. Dann heißt es im Gespräch mit der Integrationsfachkraft aber, ich diskutiere ständig und das ist hier nicht gewünscht.

2) Na eben. Ich will nicht hier weg. Ich habe mir bewusst ausgesucht hier zu arbeiten. Und ich möchte mich durch die Dame vom Integrationsfachdienst nicht verunsichern lassen.

3) Das ich im ersten Monat noch nicht viel kann und weiß, dass ist einleuchtend. Aber ich bin ja hier um zu lernen, damit ich in diesem Beruf bestmöglich ausgebildet bin.

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vor 9 Minuten schrieb KeeperOfCoffee:

Imho...Füße stillhalten. Ausbildung hat erst angefangen, die Leute kennen dich noch nicht. Klar, dir ist diese Komponente eher egal, du willst nix privat mit den Leuten zu tun haben. Viele Leute müssen dennoch "warm" mit jemanden werden um die Person einschätzen zu können. Social Skills sind auch in unserem Job ein Thema. Evtl. ist der Ausbilder auch etwas überfordert, da er nicht weiß wie er sich am besten verhält bzw. noch nicht in der Situation war. Vlt. kommt er auch nicht mit deiner Art der Kommunkation ("sehr präzise" und vermutlich sehr direkt) nicht klar ... bzw. bewertet diese falsch.

 

Desweiteren fehlen uns viel zu viele Informationen um die Situation zu bewerten.

z.B. wie findet die Kommunikation mit deinem Ausbilder ab. Wenn du 10 mal am Tag zu dem rennst, nur damit dieser seine Absage wiederholen muss, dann verstehe ich, dass der genervt ist. Vlt. hat er ja einfach keine Aufgabe für dich?

Viele Betriebe stellen mehr Azubis ein, weil es Zeiten gibt in denen wenige sich bewerben. Oft passt das dann nicht zu den verfügbaren Aufgaben. Man kann Azubis oft einfach (vor allem gerade zu Beginn der Ausbildung) nicht an allen Sachen werkeln lassen, sollte ja klar sein.

Wir wissen auch nicht, wie euer Alltag aussieht. Werden die Azubis gemeinsam oder individuell geschult? Hört etwas an, als ob man derzeit ein paar Azubis vorbereitet und dann die nächsten. Das wirkt natürlich erstmal unfair.

Und die Azubi-Kollegen haben ständig was zu tun? Kann ich mir nicht vorstellen.

"Nichts tun" sollte nie eine Option sein. Wenn du gerade keine Aufgabe hast, dann solltest du lernen. Gerade wenn der Laden eh nichts ist und du dort nur deine Ausbildung machen willst, solltest du dir selbst Wissen aneignen. Das ist heutzutage so leicht wie nie zuvor.

Aber ja ich Stimme @Bitschnipser zu die Verwaltungen haben eben nicht den besten Ruf...entweder brennt es oder es gibt nix zu tun.


Dein erster Abschnitt:
Genau. Ich drücke mich exakt und präzise aus. Damit kommen viele nicht klar. Ich sage direkt, was mich stört, was mir gefällt, oder mir auch auffällt. Ich drücke dies sachlich aus, sodass man es nicht als gemein auffasst.
Ich glaube, dass ist derzeit hier das Hauptproblem. Ich bin nicht enttäuscht, sauer oder traurig, wenn man mir direkt sagt: "Ich möchte noch nicht, dass du Aufgabe xyz jetzt schon machst, oder mit dem Programm abc arbeitest. Das hat den Grund das (beliebigen Grund einfügen) z.B.: ...ich dir die Nutzung noch nicht zutraue, da ich dich nicht überfordern möchte / ...ich gerade nur Zeit habe, dass einem von euch beiden zu zeigen und ihr nacheinander das beigebracht bekommt.
Das fände ich sogar hilfreich.
Derzeit muss ich aber ständig nach dem warum fragen, da ich es einfach noch nicht verstehe.
Da hoffe ich ja, dass mir die Ausbildungsbegleitung dann in naher Zukunft hilft und für beide Seiten quasie "übersetzt".

Auch der Azubi-Kollege hat hin und wieder Leerlauf. Aber er darf dann neue Dinge lernen indem er den Kollegen zuschaut, die auf seine schon fortschreitenden Kenntnisse aufbauen, die er mir derzeit voraus ist. Dadurch kann er mir natürlich dann später auch helfen, was ich gut finde. Und gleichzeitig bin ich aber etwas am hinterher hinken.

Ich hatte mir eine Verwaltung bewusst ausgesucht, weil ich dachte, dass läuft da im allgemeinen alles gleich und gleichberechtigt für alle ab. Auch finde ich es nicht schlecht, wenn es etwas entspannter im allgemeinen ist. Daher bin ich nicht in die freie Wirtschaft gegangen...

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Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass dein(e) Ausbilder nicht weis/wissen wie man mit dir umzugehen hat.

Für mich liest sich das ein wenig wie ein "Sheldon Cooper" (nicht böse gemeint): Fachlich und intellektuell durchaus mehr als nur gut dabei, Sozialkompetenz... Ausbaufähig wäre nett formuliert.

Ich gehe mal davon aus, dass deine Ausbilder und Kollegen wissen, dass du anders tickst als "normale" (bitte nicht falsch verstehen) Menschen, aber nicht genau, wie sich das äußert?

Dass man mit knapp 30 keine allzu große Lust auf einen Babysitter (aka Ausbildungsbegleitung) hat kann ich durchaus nachvollziehen. Hast du denn eine Person deines Vertrauens die für dich den "Übersetzer" in einem Gespräch spielen kann?

Kannst du mit dieser Person (Partner, Elternteil, guter Freund...) ein Gespräch mit deinem Ausbilder führen, und ihm, ggf eben durch diese Person, erklären lassen was bei dir anders sein muss und warum du in manchen Situationen reagierst wie du reagierst, ohne dass das irgendwie böse/negativ gemeint ist? Dass es für dich noch mal wichtiger ist, dass du nicht alleine im Büro sitzt, weil...

Mag für dich nun vielleicht alles eigentlich "überflüssig" und alles schon mal klar und verständlich (in deinen Augen) erklärt worden sein. Du sagst aber selbst, dass du die soziale Komponenten nicht kannst. Also nimm dir jemanden mit, bei dem du weißt, er kann dich verstehen, den anderen verstehen und vor allem, zwischen euch übersetzen.

 

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Eins der größten Probleme ist, dass viele neurotypischen Leute, insbesondere Führungskräfte oder Lehrkräfte oft überhaupt keine Ahnung haben, wie mit neurodiversen Menschen umzugehen ist. Viele wissen ja bei Autismus nicht einmal was Stimming ist (oder wie viel Energie für das Masken drauf geht, dass die Stims nicht bei der Arbeit geschehen) oder eben, wie man entsprechend kommuniziert.
So entsteht gerne der Eindruck, jemand beleidige jemand anderen oder beschwert sich oder diskutiert immer, wenn am Ende dahinter nichts anderes steht als die sachliche Botschaft der Person, die - mal blöd formuliert - nicht an die anderen drei Ohren denkt, die die Nachricht aufnehmen und interpretieren können.

Dass die Begleitung dann auch mit "Diskutiere nicht so viel" um die Ecke kommt, finde ich schwierig. Viel "Diskussions"bedarf könnte dadurch vermieden werden, dass der Ausbilder in Deinem Fall die Dinge exakt so für Dich formuliert, dass er Dich laufen lassen kann und Du keine Fragen hast. Keine Füllwörter, keine Konjunktive. Nur klare, kurze und knappe Aussagen.

Der UInterschied in der Behandlung von Azubi 1 und Dir wird u.a. daher rühren, weil Dich der Ausbilder noch nicht so richtig "fassen" kann, um Dich laufen zu lassen. Aber damit ist der Konflikt momentan nicht ausschließlich Dein Problem sondern auch seins. Er muss auch an der Lösung arbeiten. Das geht nur gemeinsam.

Ich hoffe die Begleitung kriegt noch die Kurve und Ihr kommt auf einen Nenner.

Ansonsten die Frage: Hast Du mal ein Gespräch gesucht? Im Sinne von "Du, ich glaube wir haben hier ein Missverständnis in der Kommunikation, was für vieles zwischen uns verantwortlich ist. Kann ich Dir was zu meiner Art zu kommunizieren sagen und wie ich Dinge wahrnehme? Das könnte vieles zwischen uns aufklären und für beide Seiten einfacher machen."

Wenn nicht, einfach mal als Anregung von mir. 

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vor einer Stunde schrieb Maniska:

Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass dein(e) Ausbilder nicht weis/wissen wie man mit dir umzugehen hat.

Für mich liest sich das ein wenig wie ein "Sheldon Cooper" (nicht böse gemeint): Fachlich und intellektuell durchaus mehr als nur gut dabei, Sozialkompetenz... Ausbaufähig wäre nett formuliert.

Ich gehe mal davon aus, dass deine Ausbilder und Kollegen wissen, dass du anders tickst als "normale" (bitte nicht falsch verstehen) Menschen, aber nicht genau, wie sich das äußert?

Dass man mit knapp 30 keine allzu große Lust auf einen Babysitter (aka Ausbildungsbegleitung) hat kann ich durchaus nachvollziehen. Hast du denn eine Person deines Vertrauens die für dich den "Übersetzer" in einem Gespräch spielen kann?

Kannst du mit dieser Person (Partner, Elternteil, guter Freund...) ein Gespräch mit deinem Ausbilder führen, und ihm, ggf eben durch diese Person, erklären lassen was bei dir anders sein muss und warum du in manchen Situationen reagierst wie du reagierst, ohne dass das irgendwie böse/negativ gemeint ist? Dass es für dich noch mal wichtiger ist, dass du nicht alleine im Büro sitzt, weil...

Mag für dich nun vielleicht alles eigentlich "überflüssig" und alles schon mal klar und verständlich (in deinen Augen) erklärt worden sein. Du sagst aber selbst, dass du die soziale Komponenten nicht kannst. Also nimm dir jemanden mit, bei dem du weißt, er kann dich verstehen, den anderen verstehen und vor allem, zwischen euch übersetzen.

 


Das ist zu 100% das. Das ist so und das ist das Problem.

Ich habe privat ambulant betreutes Wohnen, aber die möchten sich nicht mit einmischen. Sie sagen, dass der Integrationsfachdienst das regelt und dafür zuständig ist.
Wenn ich eine Ausbildungsbegleitung für begrenzte Zeit hätte, die für alle Seiten erstmal ein gutes Betriebsklima (Kommunikation etc.) schafft, dann wird das denke ich auch langfristig funktionieren. Ich bin ja nicht komplett unbeholfen. Ich bin hilfsbereit, freundlich und das ist ja auch viel wert.

Aber das was du schreibst trifft voll und Ganz zu! Wenn die beiden Ausbilder wissen, was ich mir zumuten kann und wenn für sie klar ist, dass sie mich auch richtig einschätzen können, dann funktioniert das bestimmt sehr gut. 
 

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vor 39 Minuten schrieb Carwyn:


So entsteht gerne der Eindruck, jemand beleidige jemand anderen oder beschwert sich oder diskutiert immer, wenn am Ende dahinter nichts anderes steht als die sachliche Botschaft der Person, die - mal blöd formuliert - nicht an die anderen drei Ohren denkt, 

 

Du meinst das vier Ohren Modell von Schulz von Thun?

 

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vor 42 Minuten schrieb Carwyn:

 

Zitat

 

Dass die Begleitung dann auch mit "Diskutiere nicht so viel" um die Ecke kommt, finde ich schwierig. Viel "Diskussions"bedarf könnte dadurch vermieden werden, dass der Ausbilder in Deinem Fall die Dinge exakt so für Dich formuliert, dass er Dich laufen lassen kann und Du keine Fragen hast. Keine Füllwörter, keine Konjunktive. Nur klare, kurze und knappe Aussagen.

Der UInterschied in der Behandlung von Azubi 1 und Dir wird u.a. daher rühren, weil Dich der Ausbilder noch nicht so richtig "fassen" kann, um Dich laufen zu lassen. Aber damit ist der Konflikt momentan nicht ausschließlich Dein Problem sondern auch seins. Er muss auch an der Lösung arbeiten. Das geht nur gemeinsam.

 

Noch habe ich keine Ausbildungsbegleitung.
Die möchte die Dame vom Integrationsfachdienst demnächst initiieren. Aber sie hat mir erstmal 1:1 wiedergegeben, was in dem Gespräch zwischen ihr, dem einen Ausbilder (der andere ist derzeit noch im Urlaub), dem Schwerbehindertenbeauftragten und der Ausbildungsleiterin erwähnt worden war und was mein Ausbilder möchte: keine Diskussionen. Sie selbst versucht erstmal zu schauen, was beide Seiten brauchen, damit es gut klappt. Und wenn es ein Ausbildungsbegleiter ist, für eine gewisse Zeit, dann ist das für mich auch annehmbar.
 

Zitat

 

Ich hoffe die Begleitung kriegt noch die Kurve und Ihr kommt auf einen Nenner.

Ansonsten die Frage: Hast Du mal ein Gespräch gesucht? Im Sinne von "Du, ich glaube wir haben hier ein Missverständnis in der Kommunikation, was für vieles zwischen uns verantwortlich ist. Kann ich Dir was zu meiner Art zu kommunizieren sagen und wie ich Dinge wahrnehme? Das könnte vieles zwischen uns aufklären und für beide Seiten einfacher machen."

Wenn nicht, einfach mal als Anregung von mir. 

 

Ja, das habe ich versucht. vor drei Wochen mehrfach. Das kam nicht so gut an glaube ich. 

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Und du darfst auch gerne den Teil eines Textes aus dem Zitat werfen, auf den du nicht beziehen willst. (Technisch möglich und sozial akzeptiert ;) )

vor 5 Minuten schrieb Ala:

Ich habe privat ambulant betreutes Wohnen, aber die möchten sich nicht mit einmischen. Sie sagen, dass der Integrationsfachdienst das regelt und dafür zuständig ist.

Verständlich, deswegen hatte ich nach einer Person deines Vertrauens gefragt. Ob der Integrationsfachdienst dir so richtig helfen will, oder nur einen weiteren Bearbeitungsfall sieht hängt im blödesten Fall vom Sachbearbeiter ab.

vor 5 Minuten schrieb Ala:

Aber das was du schreibst trifft voll und Ganz zu! Wenn die beiden Ausbilder wissen, was ich mir zumuten kann und wenn für sie klar ist, dass sie mich auch richtig einschätzen können, dann funktioniert das bestimmt sehr gut.

Wenn...

Dich kann man aber eben nicht behandeln wie den 0815 Standardazubi, bei dir muss man anders kommunizieren sowohl aktiv als auch passiv. Man muss ich - gaaaaanz schlimm - *böse Gruselgeräusche und Lichteffekte* auf dich einstellen!!!

Da ist es natürlich einfach zu sagen "das wird nix, die können wir nicht brauchen, die passt nicht zu uns"

Bedeutet die Dame vom Integrationsamt muss auch deinen Ausbilder ggf. in die Spur rücken. Dass es eben so ist, dass du bist wie du bist und er sich da auch darauf einlassen muss.

Wenn ein Schwerbehindertenbeauftragter involviert ist, bist du dann auch besonders geschützt. Gerade was das Thema Kündigung angeht? Wenn man dem Ausbilder klar macht dass er dich nicht so einfach los wird, könnte ihn das motivieren sich etwas mehr ins zeug zu legen.

Wobei "keine Diskussion" natürlich von exzellenter Führungsqualität zeugt... NICHT.

Warum gibt es nur so viele unfähige Ausbilder???

vor 1 Minute schrieb Ala:

Du meinst das vier Ohren Modell von Schulz von Thun?

Genau dieses.

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vor 19 Minuten schrieb Ala:

Noch habe ich keine Ausbildungsbegleitung.
Die möchte die Dame vom Integrationsfachdienst demnächst initiieren. Aber sie hat mir erstmal 1:1 wiedergegeben, was in dem Gespräch zwischen ihr, dem einen Ausbilder (der andere ist derzeit noch im Urlaub), dem Schwerbehindertenbeauftragten und der Ausbildungsleiterin erwähnt worden war und was mein Ausbilder möchte: keine Diskussionen. Sie selbst versucht erstmal zu schauen, was beide Seiten brauchen, damit es gut klappt. Und wenn es ein Ausbildungsbegleiter ist, für eine gewisse Zeit, dann ist das für mich auch annehmbar.

Okay, dann habe ich das missverstanden. Am Ende ist die Begleitung dann eine fachliche Kraft, die das auch besser einschätzen kann. "Keine Diskussionen" ist unglaublich schwammig und bildet für Euch auch eine Barriere, weil Du jedes Mal wenn Du mit ihm sprichst nicht weißt, ob das für ihn schon wieder ne Diskussion ist. Die Gefahr ihn dann zu meiden ist groß und dadurch können noch mehr Missverständnisse entstehen. Er muss da auch lernen, selber einen Schritt auf Dich zuzugehen.

vor 19 Minuten schrieb Ala:

Ja, das habe ich versucht. vor drei Wochen mehrfach. Das kam nicht so gut an glaube ich. 

Meh. Im schlimmsten Fall hat er es als Angriff auf sich gesehen, statt als Klärung. Gerade weil Du wahrscheinlich wieder ganz sachlich gesprochen hast. Ich hoffe ein Gespräch mit der Begleitung geht da besser. Manchmal muss jemand anders nochmal das gleiche sagen, was man selber sagte. Sowas habe ich an einigen Stellen selber erleben müssen. Mir hörte man nicht zu, aber jemand anderem dann schon. Weil letztere Person weiter weg war von mir und den Vorstellungen meines Gegenübers. 

vor 27 Minuten schrieb Ala:

Du meinst das vier Ohren Modell von Schulz von Thun?

Genau das, ja.

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Zitat

Funktionierst du denn bei den Aufgaben die dir zugewiesen werden? Quengelst du, weil du die anderen Sachen nicht machen willst und dich damit unterfordert fühlst oder weil du damit schon fertig bist und alles fachgerecht abgearbeitet ist?

Ich arbeite meine Aufträge stumpf erstmal ab. Stele dann fest: Ist fertig, brauche mehr. Zu tun gibt es hier viel. Da ich aber natürlich vieles noch nicht gelernt habe, beschränkt es sich auch erstmal auf Pc`s aufsetzen, defekte Geräte austauschen und Arbeitsplätze neu einrichten. Das ist ja auch schon eine Menge und es ist vom Aufgabenbereich her gut so, wie es ist für die ersten sechs Wochen. Jedoch bin ich noch darauf angewiesen die Kolleg*innen zu fragen, ob sie mir das neue Gerät zuerst in der Anwendung für unser Paketierungsprogram aktivieren, und qualifizieren, hingegen der Mitazubi das schon darf. Doof nur, dass ich manchmal lange auf die Rückmeldung warten muss, dass ich dann endlich einmal den Boot durchführen kann. Das ist einfach nur eine Taste drücken. Dann heißt es warten, bis der Pc sich alle Infos gezogen hat und wenn dann noch etwas fehlt, oder irgendwas nicht stimmt, dann muss der Pc ggf. nochmal neu in das Paketierungsprogramm eingefügt werden. Also wieder auf Rückmeldung warten. Das kann mitunter auch mal zwei oder drei Stunden dauern, oder den ganzen Tag. Beides ist schon vor gekommen. Und das nehme ich den Kollegen auch nicht übel. Sie müssen die regulären Arbeiten ja auch noch ausführen.

Mein Mitazubi macht aber genau das schon alleine und kann die Aufgaben entsprechend eigenständig lösen. Und das wünschte ich mir auch. Dann hätte ich auch eine gute Auslastung an Aufgaben.
 

Zitat

Je nachdem wie direkt/wörtlich die Integrationsdienstfrau die Aussage vom Ausbilder jetzt wieder gegeben hat und wie gut die Kommunikation zwischen den beiden läuft, könnte die Aussage vom Ausbilder von >>die Ala macht ihre aufgetragene Arbeit nicht und will immer andere Sachen machen, obwohl sie mit ihrem Zeug noch gar nicht fertig ist<< bis zu >>die geht mir mit ihrer Art auf den Sack und ich will sie loswerden, obwohl sie solide arbeitet<< reichen.

Da ich nie die Aufgaben in Frage stelle und als absolute Lernerfahrung und Wissenserlangung sehe, habe ich noch nie eine Aufgabe oder einen Auftrag abgelehnt. 

Zitat

Dazu sei gesagt: Der Stereotyp von Verwaltungen kommt nicht von irgendwoher. oft gibt es halt wirklich nichts zu tun. Wenn du genau benennen kannst, was gerade sinnvoll erledigt werden könnte und dir wird das verwehrt, obwohl du es könntest, dann sieht die Sache wieder ganz anders aus.

Ob ich gewisse Dinge schon kann? Naja, wenn ich sie noch nicht kann, man sie mir zeigt und ich es dann problemlos schaffe, dann wäre es kein Problem. Und das ich gleich im ersten Ausbildungsjahr ganz viele Sachen grundsätzlich noch nicht darf, ist auch logisch, selbst wenn ich sie kann. Es geht aber aktuell um Dinge, die mir derzeit noch verwehrt werden, obwohl sie hier jeder macht und auch der andere Azubi schon ausführt (die Benutzung des Paketierungsprogrammes). Und das ist etwas, ich habe danach gefragt, weil ich es lernen möchte, aber mir wurde gesagt, nein. Die Begründungen stehen weiter oben, die ich schwer verstehe.

Aber ich werde es bei den Ausbildern auch nicht mehr ansprechen. Denn dann "diskutiere" ich ja. Und da ich die Probezeit mindestens erstmal überstehen will, nehme ich  jetzt auch die einfachsten Dinge hin ohne zu fragen warum, was, wie, wieso.

Ich muss auch nicht sofort jedes Programm nutzen, ich kann warten. Nur möchte ich erstmal verstehen wollen, weshalb das noch nicht geht. Die Aussage: Ist ab zweitem Lehrjahr vorgesehen, wäre ja auch schon eine gute Begründung, da viele Kenntnisse aufeinander aufbauen.

 

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vor 20 Minuten schrieb Maniska:

 

Dich kann man aber eben nicht behandeln wie den 0815 Standardazubi, bei dir muss man anders kommunizieren sowohl aktiv als auch passiv. Man muss ich - gaaaaanz schlimm - *böse Gruselgeräusche und Lichteffekte* auf dich einstellen!!!

Da ist es natürlich einfach zu sagen "das wird nix, die können wir nicht brauchen, die passt nicht zu uns"

Bedeutet die Dame vom Integrationsamt muss auch deinen Ausbilder ggf. in die Spur rücken. Dass es eben so ist, dass du bist wie du bist und er sich da auch darauf einlassen muss.

Wenn ein Schwerbehindertenbeauftragter involviert ist, bist du dann auch besonders geschützt. Gerade was das Thema Kündigung angeht? Wenn man dem Ausbilder klar macht dass er dich nicht so einfach los wird, könnte ihn das motivieren sich etwas mehr ins zeug zu legen.

 

Erstmal danke für den Tipp des Mehrfachzitates! Das wird mir helfen 😃

In der Probezeit (3 Monate) kann ich genauso gekündigt werden ohne Nennung des Grundes, wie jeder andere auch.
Danach besteht ein besonderer Kündigungsschutz.

 

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vor 6 Minuten schrieb Ala:

Mein Mitazubi macht aber genau das schon alleine und kann die Aufgaben entsprechend eigenständig lösen. Und das wünschte ich mir auch. Dann hätte ich auch eine gute Auslastung an Aufgaben.

Wenn du das deinem Ausbilder genau so gesagt hast (ok, Tonfall vielleicht noch) dann frage ich mich langsam wer von euch beiden wirklich ein Problem mit der Sozialkompetenz hat.

vor 6 Minuten schrieb Ala:

Da ich nie die Aufgaben in Frage stelle und als absolute Lernerfahrung und Wissenserlangung sehe, habe ich noch nie eine Aufgabe oder einen Auftrag abgelehnt.

Ob ich gewisse Dinge schon kann? Naja, wenn ich sie noch nicht kann, man sie mir zeigt und ich es dann problemlos schaffe, dann wäre es kein Problem. Und das ich gleich im ersten Ausbildungsjahr ganz viele Sachen grundsätzlich noch nicht darf, ist auch logisch, selbst wenn ich sie kann. Es geht aber aktuell um Dinge, die mir derzeit noch verwehrt werden, obwohl sie hier jeder macht und auch der andere Azubi schon ausführt (die Benutzung des Paketierungsprogrammes).

Also doch der typische Azubi. Dann versteh ich noch weniger warum man dich anders behandeln möchte.

vor 6 Minuten schrieb Ala:

Und das ist etwas, ich habe danach gefragt, weil ich es lernen möchte, aber mir wurde gesagt, nein. Die Begründungen stehen weiter oben, die ich schwer verstehe.

Wenn ich das hier bis jetzt richtig verfolgt habe, werden dir aber keine Gründe genannt, oder hab ich das überlesen?

Das hier:

vor 2 Stunden schrieb Ala:

Ich bin nicht enttäuscht, sauer oder traurig, wenn man mir direkt sagt: "Ich möchte noch nicht, dass du Aufgabe xyz jetzt schon machst, oder mit dem Programm abc arbeitest. Das hat den Grund das (beliebigen Grund einfügen) z.B.: ...ich dir die Nutzung noch nicht zutraue, da ich dich nicht überfordern möchte / ...ich gerade nur Zeit habe, dass einem von euch beiden zu zeigen und ihr nacheinander das beigebracht bekommt.

Wäre ja dein "Wunschszenario" wenn ich das richtig verstanden habe. Er darf was das du nicht darfst und man erklärt dir - Idealfall von sich aus, was aber im Regelall als unhöflich angesehen wird - warum du das (noch) nicht gezeigt bekommst.

Macht aber keiner, also fragst du nach, was als Diskutieren aufgefasst wird?

vor 6 Minuten schrieb Ala:

Aber ich werde es bei den Ausbildern auch nicht mehr ansprechen. Denn dann "diskutiere" ich ja. Und da ich die Probezeit mindestens erstmal überstehen will, nehme ich  jetzt auch die einfachsten Dinge hin ohne zu fragen warum, was, wie, wieso.

Macht dich das zufrieden? Macht dich das glücklich? Ist das die Art wie du in Zukunft arbeiten möchtest? Kannst du dir vorstellen, dass 3 Jahre so durchzuziehen?

Wie bist du denn an den Ausbildungsplatz gekommen? Wollen die Ausbilder vielleicht gar keinen Azubi mit anderen Bedürfnissen und du bist nur dort gelandet weil die Kosten vom Amt übernommen werden etc.? Ich will hier niemandem irgendetwas unterstellen, und ich will jetzt ganz sicher auch nicht dass du dir jetzt darüber den Kopf zerbrichst. Bitte nicht. Das ist eine Randnotiz an die anderen Mitleser

Hast du vielleicht die Möglichkeit während der Probezeit einen anderen Betrieb zu suchen (und zu wechseln) der eher bereit ist auf dich einzugehen? Natürlich nur als letzte Möglichkeit.

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vor 33 Minuten schrieb Maniska:

Wenn du das deinem Ausbilder genau so gesagt hast (ok, Tonfall vielleicht noch) dann frage ich mich langsam wer von euch beiden wirklich ein Problem mit der Sozialkompetenz hat.

Also doch der typische Azubi. Dann versteh ich noch weniger warum man dich anders behandeln möchte.

Wenn ich das hier bis jetzt richtig verfolgt habe, werden dir aber keine Gründe genannt, oder hab ich das überlesen?

Das hier:

Wäre ja dein "Wunschszenario" wenn ich das richtig verstanden habe. Er darf was das du nicht darfst und man erklärt dir - Idealfall von sich aus, was aber im Regelfall als unhöflich angesehen wird - warum du das (noch) nicht gezeigt bekommst.

Macht aber keiner, also fragst du nach, was als Diskutieren aufgefasst wird?

Macht dich das zufrieden? Macht dich das glücklich? Ist das die Art wie du in Zukunft arbeiten möchtest? Kannst du dir vorstellen, dass 3 Jahre so durchzuziehen?

Wie bist du denn an den Ausbildungsplatz gekommen? Wollen die Ausbilder vielleicht gar keinen Azubi mit anderen Bedürfnissen und du bist nur dort gelandet weil die Kosten vom Amt übernommen werden etc.? Ich will hier niemandem irgendetwas unterstellen, und ich will jetzt ganz sicher auch nicht dass du dir jetzt darüber den Kopf zerbrichst. Bitte nicht. Das ist eine Randnotiz an die anderen Mitleser

Hast du vielleicht die Möglichkeit während der Probezeit einen anderen Betrieb zu suchen (und zu wechseln) der eher bereit ist auf dich einzugehen? Natürlich nur als letzte Möglichkeit.

Genau. Ich bin eine typische Azubi, die einfach nur fachlich bestens ausgebildet werden möchte 😃
Die Gründe kann ich nicht erkennen. Mir wurde offenbart, dass man mit der Anwendung locker 1000 Pc`s der Verwaltung lahmlegen kann und das der Mitazubi ja auch noch ständig ankommt und bei jeder Kleinigkeit fragt.

Gut, das sind für mich aber noch immer keine Gründe, dass ich verstehe, was es braucht, dass man mir das zutraut, da ich ja auch sehr wissbegierig bin.
Zugegeben, die ersten drei Wochen musste ich mich eingewöhnen, feste Strukturen für mich schaffen und war dann manchmal schon in einem Overload, da das Büro zu einer sehr lauten Hauptstraße hin die Fenster hatte.
Inzwischen bin ich in ein anderes Bürozimmer gezogen und bin seit dem auch wunderbar auf meine Arbeit fokussiert. Aber vielleicht dachten die beiden Ausbilder in den ersten drei Wochen auch, dass es deswegen alles heruntergebrochen werden muss, damit ich das schaffe? Ich weiß es nicht. 
Inzwischen finde ich mich hier sehr gut zurecht und brauche Input 😃

Die Möglichkeit den Betrieb zu wechseln besteht vermutlich. Die Dame vom Integrationsfachdienst will sich nach ihrem Urlaub mal schlau machen.

Gesucht habe ich mir den Platz aus eigener Motivation heraus, und mich nirgendwo anders beworben, da ich ursprünglich hier beschäftigt sein wollte. Also ich wurde nicht vermittelt und der Arbeitgeber bekommt auch keine finanziellen Mittel von irgendeiner Stelle für mich. Auch habe ich im Bewerbungsgespräch Autismus und Schwerbehinderung nicht verheimlicht, sondern dies auch ganz offen und klar genannt. Demnach wusste der Ausbilder und die Ausbildungsleitung auch um diese Einschränkung. Was sie vielleicht nicht wussten, wie sich die Kommunikationsunterschiede auswirken.

Naja. Aktuell versuche ich das beste draus zu machen und warte, bis die Mitarbeiterin des Integrationsfachdienstes wieder aus dem Urlaub da ist, sodass wir dann zügig die Ausbildungsbegleitung einleiten können. Und meine Hoffnung ist dann, dass wir dann viele Missverständnisse begradigen können, bzw. ich deren Ansicht verstehe und umgekehrt.
Denn das größte Problem ist nicht, dass ein Azubi andere Dinge lernt als ich in dem Moment. Sondern die Verständlichkeit und Transparenz der Unterscheidung.
 

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"Sondern die Verständlichkeit und Transparenz der Unterscheidung" << this

Ich habe mir den gesamten Thread durchgelesen und bin für mich persönlich und aufgrund meiner ebenfalls schon langjährigen Berufserfahrung in verschiedenen Branchen zu dem einfachen Urteil gelangt: allem Anschein nach benachteiligt man dich aufgrund deiner kognitiven Besonderheit, will es dir aber nicht offen sagen, um etwaige Repressalien zu vermeiden, die das heutzutage nach sich ziehen könnte. Das ist eine eklatante Ungleichbehandlung und somit ein Fall für den/die/das Gleichstellungsbeauftragte*n (nebst vielleicht Personalrat und ziemlich sicher die Schwerbehindertenvertretung). Dir bieten sich daher meiner persönlichen Meinung nach v.a. zwei mögliche Vorgehensweisen:

1) Du meldest die Ungleichbehandlung mitsamt nicht minder ausführlicher Beschreibungen, als hier im gesamten Verlauf des Threads gegeben. Dazu wendest du dich an Gleichstellungsbeauftragte, Personalrat und Schwerbehindertenvertretung und handelst entsprechend des Feedbacks, das du von denen erhältst. Mögliche negativen Konsequenzen eines aktiven Hinzuziehens der besagten Anlaufstellen in deine Sache ist u.a. die Verstärkung etwaiger Benachteiligungen durch deine Vorgesetzten und "Ächtung" seitens deines direkten sozialen Umfeldes am Arbeitsplatz. Mögliche positiven Konsequenz wäre idealerweise die Bereinigung der Konfliktsituation. Meiner Meinung nach tritt jedoch mit größerer Wahrscheinlichkeit ersteres ein, denn ich gehe aufgrund deiner Beschreibungen davon aus, dass dein Ausbildungsleiter ausgesprochen ignorant ist und Vorbehalte gegenüber inwiefern auch immer von der "Norm" abweichenden Menschen hat. Das ist jedoch sein Problem, nicht deins. Du kannst dieses Problem also ohne weiteres zu seinem Problem machen, wenn du das möchtest, aber ob du das tun solltest, ist aus genannten Gründen eine ganz andere Frage. Die Entscheidung obliegt selbstverständlich dir persönlich.

2) Du suchst dir einen Betrieb, in dem du keine solchen Hohlbirnen über dir hast. Beim nächsten Anlauf vielleicht mit entsprechender Begleitung oder "Betreuung" von Anfang an.

Ich an deiner Stelle würde 1) probieren und gucken, wie das ausgeht. Kommt es zu einer ungewollten Verschärfung der Lage, hast du alle erdenklichen/gängigen Register gezogen und solltest 2) in Erwägung ziehen.

Mir ist bewusst, dass meine Aussagen womöglich offensiv wirken, bitte das aber zu entschuldigen; ich selbst weiche von der kognitiven Norm ab und bin gerade aufgebracht. Meiner persönlichen Überzeugung nach, wird es aber langsam Mal Zeit dafür, dass man das Offensichtliche ausspricht, statt ihm aus Angst vor Zensur auszuweichen. Ich finde, wie man dich behandelt geht gar nicht. Es ist nicht okay, dich ohne seriöse Begründung zu benachteiligen. Hier liegt meiner Meinung nach eindeutig eine unmoralisch motivierte Ungleichbehandlung vor und das gehört gemeldet.

Ich wünsche dir viel Glück und Erfolg für deine Zukunft und dass am Ende alles gut wird!

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vor 41 Minuten schrieb RudolfTheRedNoseRaidTier:

zu dem einfachen Urteil gelangt

Können wir wirklich aus dem einseitigen Bericht ein solches Urteil wie du es machst fällen?

Wir kennen die Geschichte nur aus der Sicht von @Ala. Der Ausbilder hat garantiert eine andere Sicht, die wir nicht kennen. In der Form wie du hier urteilst möchte ich gerade nicht urteilen.

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Also wenn ich ich mich versuche in die Sicht meines Ausbilders zu versetzen, dann glaube ich, dass er einfach unsicher ist, was man mit ‘‘zumuten‘‘ kann bzw. Wie mein Pensum sein kann, ohne mich zu überfordern. Mehr wie fragen kann ich derzeit nicht. Mehr wie bitten, kann ich derzeit nicht. Da wir offensichtlich aneinander vorbei kommunizieren, ist die Hilfe eines zukünftigen Ausbildungsbegleiters vorübergehend bestimmt sehr hilfreich. Vielleicht wirkt das sogar so gut, dass wir alle anschließend zufrieden sind. Ich weiß auf jedenfall, dass die Informationstechnik auch gleichzeitig mein  Spezialgebiet ist. Zumindest in einigen Teilen, weshalb mir die einfache Arbeit eigentlich leicht fällt. Aber DAS kann mein Ausbilder noch nicht ganz fassen. 
 

Die Ausbildungsbegleitung wird dann überwiegend als „Übersetzer“ dienen, bis wir einander verstehen.

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