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Qualität der Spielemagazine

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Tja irgendwie wurde ich verleitet mir im Januar die aktuelle Gamestar zu kaufen. Ich musst an diesem Punkt wieder feststellen warum ich mir die schon seit einem Jahr nicht mehr kaufe sondern immer noch gerne zur PC Games greife. Stehe ich allein mit dem Gefühl das die Texte die in der Gamestar langsam Bild Niveau erreichen ???

PS. PCGamer das englisch sprachige PC Spiele Magazin gefällt mir aufgrund der überdurchschnittlichen Bewertung nicht die haben doch glatt Soldier of Fortune 2 93% gegeben.

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Originally posted by Indy

Stehe ich allein mit dem Gefühl das die Texte die in der Gamestar langsam Bild Niveau erreichen ???

Nein, mit dem Gefühl stehst du nicht alleine, ich hatte die Gamestar ca. 2 Jahre im Abo und hab diesen Niveauverfall auch beobachtet. Aber dazu muss ich auch sagen das sich dass nicht nur an einem Spielemagazin festmachen lässt, da sich dieser Niveauverfall in vielen Zeitschriften abzeichnet.

Schade find ich vor allem dass man aufgrund der teilweise überzogende (und damit irreführenden) Berichtserstattung die wirklich interessanten Fakten überliest.

Ich hab auf jeden Fall aufgehört mir Spiele nach Empfehlungen von Zeitschriften zu kaufen weil ich dann nie dass bekomme was mir versprochen wurde. Eine spielbare Demo oder bei Freunden mal testen bringt da wirklich mehr.

Gruss

Feivel

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Ich hol mir immer die Gamestar ohne CD weil die so billig ist.

Dient mir als Klozeitung :D

Früher hab ich PCGames gelesen oder PCAction.

Für mich schreiben die alle das gleiche, PCAction war ganz am Anfang (1998) mal gut, aber seit 2 Jahren haben die kräftig abgebaut was Übersichtlichkeit und Kompetenz angeht.

Ich informier mich aber sowieso eher im Bekanntenkreis oder im Internet über ein Spiel.

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Was ich vermisse ist so ein Blatt wie damals Action Games (bin mir nicht sicher müssten aber so gehiessen haben )falls die noch jemand kennen sollte. Die hatten damals als einzigstes PC Magazin auch Konsolen Titel mit in der Zeitung leider sind die auch schlechter geworden und weggefallen oder den PC Joker der war damals auch nicht schlecht.

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Originally posted by Indy

PS. PCGamer das englisch sprachige PC Spiele Magazin gefällt mir aufgrund der überdurchschnittlichen Bewertung nicht die haben doch glatt Soldier of Fortune 2 93% gegeben.

Hmm, kein Wunder! Zwei Bekannte von mir arbeiten in der Videogamesbranche, einer als Tester für Zeitungen, der andere als Promoter. Beide haben mir erzählt, dass die Wertung eines Spiels häufig von den "Subventionen" der Spielehersteller abhängig sind. Da kann es schonmal passieren, dass ein eher mässiges Spiel eine Top-Wertung bekommt, während das Top-Spiel des Konkurrenten als "durchschnittlich" abgehandelt wird.

Ich für meinen Teil lese die Zeitungen ganz gerne, egal ob Gamestar oder PC Action, aber kaufentscheidend sind die für mich nicht. Meistens hol ich mir das Spiel vorher aus der Videothek und spiel's an oder frag bei Freunden, die's schon gespielt haben.

ICQ

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Originally posted by Die Murmel

Kennt noch einer die gute alte "Play Time"??

Ich hatte da mal ein Probeexemplar von, dass hat sich aber irgendwie nach 2 Wochen auseinandergerissen... :D

Vor ein paar Jahren war meine Lieblingszeitschrift die Power Play (kennt die jemand noch). Danach die PC Player (die las ich nur bis zu dem Zeitpunkt, als "Doc Bobo" Schneider und Heinrich Lenhardt noch Redakteure waren... *das waren Zeiten*, Multimedia Leserbriefe sag ich nur :D ), nun ists die PC Games. :)

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Play Time hab ich laaaaaange gelesen, bis zur Einstellung :)

Am besten war immer noch Rossis Leserecke, das musste man beim Lesen immer LAchen ohne Ende, kein Vergleich mehr zur PCGames Leserecke wo Rossi dann weitermachte.

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Ich - und viele meiner Bekannten - vermisse die PC Player. Die wird von vielen als ziemlich gut eingestuft, fast schon Referenz, selbst heute noch.

Ich hole mir eher die PC Games, weil ich das Gefühl habe, sie hat mehr Charme. :D

Die Gamestar hole ich mir meistens, wenn's um Demos oder News oder spezielle Artikel geht.

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Also, angefangen hab ich mit ASM, dann kam Power Play, dann PCPlayer, dann PC Games und jetzt Gamestar.

Ich finde eigentlich eher, dass die PC GAMES zu überdurchschnittliche Bewertungen gibt. Ich habe sie damals ein halbes Jahr gelesen und jedesmal wenn ein spiel Command&Conquer oder so hieß, bekam es sofort 90% und sei es noch so schlecht. Die kamen mir damals ein bisschen gekauft vor. Mag sich aber bis heute geändert haben. Bin aber ganz zufrieden mit der Gamestar. Klar ist das Niveau nicht das höchste, aber wenn ich hohes Niveau will, dann les ich auch den Spiegel oder Stern.

Ist halt ne Spielezeitschrift, da stört mich das nicht besonders.

cu

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Ich habe hier noch ein paar dicke Ringbuchordner voll mit Tipps & Tricks und den Coderecken aus der 64er :) ... und aus so ziemlich allen anderen Spielezeitschriften (Amiga Joker, PC Joker, ASM und was sonst noch so alles kam). Manchmal sind auf der Rückseite noch Tests oder sonstwas drauf - ganz witzig das gelegentlich aus Fun durchzublättern - das Niveau war deutlich über dem was man heute so liest. Ich glaube irgendwie haben die sich damals mehr angestrengt.

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Naja, die Spielemagazine die schon immer von niedriger Qualität waren setzen sich eher selten durch, wenn dann nur durch geschickte Vermarktung.

Bestes Beispiel ist da meiner Meinung nach Computerbild-Spiele. Da hab ich mich beim lesen manchmal gefragt ob die das Spiel überhaupt schon mal gespielt haben.

Anm.

Ist meine persönliche Meinung, soll nicht repräsentativ sein und/oder vor allem keine begeisterte Leser dieses Magazin kränken, verärgern oder schlimmeres.

Gruss

Feivel

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Moin Moin

Ich war längere Zeit Leser der GameStar und muss echt sagen, dass mich einige eurer Meinung irretieren. Das Niveau dieser Zeitschrift ist in den letzten Monaten wirklich gesunken. Besonders ärgere ich mich darüber, dass bei gleicher Anzahl an Zeitschriftseiten immer mehr Seiten komplett mit Werbung zugekleistert werden. Die Anzahl der Seiten auf denen verwertbare Infos zu Games und Hardware angeboten werden sind etwa auf die Hälfte geschrumpft. Zum Niveau der Artikel sei gesagt , dass die Zeitschriften für Kinder und Jugendliche gedacht sind.

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Hmmm...die gute alte Powerplay... das waren echt noch Zeiten....*erinner*

Naja, ich muss gestehen, ich lese schon seit 2 Jahren die GameStar als Abonnement und auch wenn ihr recht habt, dass das Niveau gesunken ist, ich weiß nicht, die DVD ist eben doch ne Entschädigung. Obwohl ich sagen muss, dass meine Entscheidung durch die Gamestar auch nicht beeinflusst wird.

Die Sache mit den Wertungen darf man so genau eh nicht nehmen, da alles ja von dem jeweiligen Bewerter abhängt. Auch wenn er eigentlich neutral bleiben sollte, aber manchmal sagt der dann trotzdem, weils ihm persönlich halt gefällt, dass ein Spiel ne gewisse Anzuahl an Punkten verdient hat, obwohl andere Magazine so eine Wertung nie geben würden.

Aber ich denke eher, dass das normal ist. Schließlich sind die Leute, die Spiele bewerten ja auch nur Menschen und irgendwo sind auch sie nicht davon bewahrt, mal eine eher persönliche als neutrale Aussage zu machen.

Ich muss aber sagen, die GameStar hat mir schon oft ein wenig geholfen, Kaufentscheidungen zu treffen. Hab es bis jetzt glaub auch erst ein mal bereut, aber ansonsten hats immer gepasst. Man darf einfach nicht zuviel Wert auf diese ollen Punkte legen.

Das sieht man doch immer schon an den Leserbriefen, der eine will, dass Spiel XY mehr Punkte kriegt, der andere sagt, es seien zu viele Punkte...

Ich finde, dass da jeder halt seinen eigenen Geschmack hat und auch selbst entscheiden sollte, ob er sich ein Spiel kaufen will oder nicht. Spiele-Magazine sollen ja auch eher nur als Hilfe dazu dienen, um einen eine Entscheidung näher zu bringen, durch Ersteindrücke, etc. Es ist wohl bestimmt nicht ihre Aufgabe, den Leuten "Vorzuschreiben" was denn nun der Hit ist und was man unbedingt kaufen soll.

Naja, und wie gesagt, bei dem Thema Niveau, in erster Linie versuchen die Zeitschriften wohl, damit "frischer" zu wirken.... obs gefällt, ist wie immer eine Frage des persönlichen Geschmacks...

Zu der Sache mit den Werbungen, da denke ich mal, da ja alles teurer wird, sind aich die Magazine nicht vor Preiserhöhungen (Druck, Layout, etc.) gefeit und müssen wohl bestimmt auch mehr zahlen, was sie größtenteils nur durch Werbung lösen können.... oder durch mehr verkaufte Exemplare....aber das zu realisieren bei der wirtschaftlichen Lage, wo alle sparen, ist schwer.... also wird halt mehr Werbung, wohl zwangsweise, ins Heft gepackt, um den Preis halten zu können....

Tja, das ist meine Meinung dazu...

Greetz, PHME

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Seit nunmehr 15 Jahren lese ich Monat für Monat die einschlägigen Spielemagazine

und bin insgesamt mit der gebotenen Qualität durchaus zufrieden. Während ich vor einigen Jahren noch die Computer Gaming World aus den USA importieren musste,

um halbwegs vernünftige Testberichte lesen zu können, gefallen mir die deutschen Magazine derzeit besser als ihre englischsprachigen Pendants.

Allerdings hat sich eines geändert: während ich früher die Wertungen der Magazine

als Grundlage für Kaufentscheidungen hernahm, kann ich die Wertungen seit geraumer Zeit nicht mehr ernst nehmen. Die Magazine bieten unzweifelhaft mehr (Previews, News, Demos, Videos, Tests, Lösungen) als vor einigen Jahren - auch die Qualität der Artikel ist meiner Meinung nach in Ordnung, aber bei den Bewertungen der Spiele schlagen zunehmend "taktische" Aspekte durch.

Gab es Ende der 90er Jahre noch eine Fülle von Magazinen, so hat inzwischen eine

"Gesundschrumpfung" des Spielemagazinmarktes statt gefunden, wobei für die Spielefreaks die PC Games und der GameStar und mehr schlecht als recht die PC Action überlebt haben, während sich für die breite Masse der Bild-Zeitungs-Ableger durchgesetzt hat. Auf der Seite der Publisher sieht es nicht viel besser aus, dort sind auch nur wenige große Firmen übrig geblieben.

Spieletests sind heutzutage für die Industrie wichtiger denn je: durch die lange, kostspielige Entwicklungszeit kann ein Flop einer aufwändigen Entwicklung a la Anno 1503 das Aus für die Entwickler und vielleicht sogar für den Publisher bedeuten. Werbung für die Produkte ist darum sehr wichtig und die beste Werbung besteht aus hohen Wertungen in den wenigen übrig gebliebenen Magazinen.

Die Redakteure der großen Magazine sind somit eine wesentliche Zielgruppe der Hersteller und sie berichten ja auch stolz von exklusiven Vorabtests, eigens für sie zusammengestellten Demoversionen, Einladungen zu Marketingevents etc. Natürlich sind die Redakteure nicht so dumm und schreiben Gefälligkeitstests - denn das würde sie komplett diskreditieren - aber sie wollen es allen (Lesern, Spiele-

Herstellern, Publishern usw.) recht machen und gehen den Weg des geringsten Widerstands.

Lasst mich das mit Hilfe einiger Beispiele verdeutlichen:

1) Anno 1503

Das Spiel stellt die aufwändigste deutschsprachige Entwicklung dar und an dessen Erfolg hängt nicht nur die Zukunft von Sunflowers, sondern auch die Hoffnung der so arg gebeutelten deutschen Spieleindustrie. Ein Flop von Anno 1503 könnte verheerende Folgen für die deutsche Spieleentwicklung haben. Das Spiel selber macht leider in der derzeitigen Fassung keinen besonders guten Eindruck. Der für

Strategietitel so wichtige Multiplayer-Modus fehlt ganz, etliche Bugs sind derart offenkundig, dass sie jeder Beta-Tester mit Sicherheit gemerkt hat, das Kampfsystem ist völlig mißlungen und die gesamte Spielbalance liegt noch im Argen (die Kampagne ist nicht nur schwer, sondern schlichtweg nicht ausgewogen genug) und der Eindruck der zu früh auf den Markt geworfenen Betaversion dürfte

wohl nahe der Wahrheit liegen. Bei Blizzard hätte man an einem solchen Spiel ungerührt ein halbes Jahr weiterentwickelt, bis es eben Spaß macht. Ein neutraler Tester würde die massiven Schwächen mit erheblichen Punktabzügen in der Wertung "belohnen" und sich evtl. angesichts des funktionsfähigen Endlosspiels auf eine Wertung um die 70% festlegen (wobei ich sicher bin, dass in England und den

USA solche Wertungen kommen werden).

Was machen nun unsere großen Magazine GameStar und PC Games? Nun, sie machen es eben allen recht und tun niemandem weh. Die PC Games erwähnt zwar alle offensichtlichen Kritikpunkte, vergibt aber satte 88%, wobei der Testbericht mit

dem Kommentar endet "Doch jetzt müssen erstmal Bugfixes vom Stapel laufen, die

das Spiel endlich über die 90%-Marke hieven ..." Also ist sogar noch ein Nachschlag drin. Bei der Motivations-kurve auf Seite 70 gibt es auf der senkrechten Achse den Begriff "frustriert", der bei Anno 1503 normalerweise stark frequentiert werden müsste. Aber in den gesamten 24 Stunden Spieltestzeit liegt die Kurve zwischen neutral und begeistert, wers glaubt ... ?

Der GameStar macht es nicht besser. Riesentest mit ausklappbaren Seiten, eine nette Wertung von 87%, wohlwollende Kommentare der Tester (Schnelle "Wuseln mit Charme", Langer "Viel versucht, viel Erreicht" und viel, viel Lob im Testbericht. Dabei werden genau wie in der PC Games alle Schwachpunkte durchaus angesprochen (das Kampfsystem wird als Chaoskrieg dargestellt), doch fließen sie in die Bewertung wenig bis gar nicht ein.

Mein Fazit: die Redakteure haben die Schwächen von Anno 1503 genau erkannt, nur haben sie ihre Berichte so verfasst, dass potentielle Käufer eben doch zugreifen. Wer sich dann enttäuscht beschwert, kann auf die vorhandene Kritik im Text verwiesen werden.

2) Need for Speed: Hot Pursuit 2

Für Electronic Arts ist der Titel wichtig und wird auch mit großen Anzeigen in den Magazinen beworben. Eine schlechte Wertung hätte hier auch fatale Folgen für das so nette Weihnachtsgeschäft. Die NFS-Serie ist zwar traditionell nichts für Simulationsfreaks (außer dem Porsche-Ableger), aber das Fahrmodell war

meist gar nicht schlecht und stellte immer einen guten Kompromiss zwischen Spaßrennen und Simulationen dar. Das aktuelle NFS enttäuscht sowohl von der sterilen Grafik her als auch von den einfallslosen Strecken, das Fahrmodell ist auch nicht das Wahre usw. Wie sehen nun die Kritiken der Magazine aus?

Die PC Games vergibt nette 82%, läßt aber anfangs die Motivationskurve ins Bodenlose absinken, um dann aber doch zu einem positiven Gesamteindruck zu kommen. Die Schwachpunkte werden wieder genannt, aber die Tester lassen sich doch zu Kommentaren wie "Das sieht ja geil aus" bzw. "Das Fahren in Need for Speed macht Spaß" hinreissen.

Der GameStar vergibt 86% und jubelt "Diese Mordsgaudi müssen sie einfach erlebt haben". Viel unkritischer kann ein Kommentar nicht mehr sein.

3) No one lives forever 2

Endlich haben wir es mit einem im Grunde geglückten Spiel zu tun, das eine hohe Wertung durchaus verdient hat, aber das Problem von NOLF2 ist die Spiellänge, nach 10-15 Stunden ist eben Feierabend und das ist bitter wenig für ein Vollpreisspiel. (siehe Unreal 2 :()

Die Wertungen in beiden Magazinen fallen mit 90% extrem hoch aus, wobei die kurze Spielzeit nicht zu Abzügen führt - hier ist IMHO sicher eine hohe Wertung gerechtfertigt, aber eine deutliche Warnung an die Actionprofis wäre vonnnöten gewesen.

Durch die wohlwollenden Urteile fallen die Unterschiede zwischen der Qualität der Spiele nicht mehr auf, ein Age of Mythology ist ein perfekt ausbalanciertes Spiel, welches um Größenordnungen spielbarer ist als Anno 1503 - was sich in der Wertung nur mit einem minimalen Punktevorsprung niederschlägt, der ja sogar

noch durch einen Patch bei Anno 1503 aufgeholt werden kann. Dabei bietet AoE eine tolle Single-Player-Kampagne, spannende Skirmish-Schlachten, abwechslungsreiches Gameplay und einen gut ausbalancierten Multiplayer-Modus - und keine offensichtlichen Bugs.

Fazit für mich: die Spielemagazine werde ich weiter kaufen wegen der umfangreichen und auch guten Berichterstattung, aber als Testmagazine nehme ich sie nicht mehr ernst, als Grundlage für Kaufentscheide würde ich niemandem das

Ergebnis der "Spieletests" empfehlen. Die Redakteure sind mit Sicherheit kompetent und erfahren genug, gute von schlechten bzw. fertige von unfertigen Spielen zu unterscheiden - nur den Mut sollten sie haben, das auch in ihren Wertungen auszudrücken. Das gäbe aber Ärger mit den Entwicklern und Publishern, würde die eine oder andere Werbeanzeige kosten und die nächste Exklusivdemo ginge an die Konkurrenz, aber vielleicht wäre es das wert ... ?

Greetz

Fido

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Ja, das sehe ich wie Fido, was die Berichte angeht.

Allerdings kaufe ich mir nur noch sehr selten Magazine. Im Netz kann man auch viel erfahren.

Was mir damals sehr vor den Kopf gestossen hat, war der Test zu Command & Conquer 3 - Tiberian Sun. Miese Grafik, mäßiges Gameplay, uninteressante Story und vorallem: Unspielbar im Netzwerk. Diese Punkte wurden dann auch von PC Games angesprochen, aber die Bewertung: 92 % ! Nur weil "Command & Conquer" draufstand. Später haben sie dann 1 % abgezogen .. wow .. was für eine Entwertung. Danach hab ich das lesen von Magazinen eingestellt.

Gruss,

Thodin

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hi,

ich habe die gamestar im abo und bin ganz zufrieden damit.ich bin zwar nich so der zocker,interessiere mich nur für die hälfte der ganzen zeitung ;) . was mich nur aufregt ist das gamestar premium dingens für 2 € (oder mehr ??) im monat,wo man ja soooo viele extras hat.diese sachen wurden beim kostenlosen gamestar.de online angebot gestrichen und als mega hyper super special aufs premium gepackt.alle angaben soweit ich es gehört habe.fakt ist dass die werbung für premium zunimmt.ich warte nur noch darauf,dass man die demos sich kostenpflichtig runterladen muss und auf der gamestar cd/dvd nur noch patches zu finden sind ;)

.der zweite punkt der mich teilweise EXTREM aufregt sind die leser selber.was in den leserbriefen steht bringt mich manchmal schon zum würgen.einer krakelt rum "ihr habt dem spiel xy nur 87%,da müsste es über 90% geben,das war mein letztes wort,ich kaufe eure zeitung nie wieder !"....wegen 2-3% machen die echten terror und schreiben leserbriefe ? hallo ? die tester sollen testen,jeder hat seinen geschmack,doch da gibt es echt leserbriefe wegen 2-3% und das spiel ist ja knapp an der 90er hürde vorbeigeschlittert ? viele leser fühlen sich anscheinend dann in ihrem ego verletzt,nur weil sie sich extrem auf das spiel gefreut haben und die leiblingszeitung leider ein paar fehler ausmacht.die nehmen die wertung echt als sehr ernst und wenn man sich dann noch beschwert wie *******e die redakteure da sind,dann kann ich das echt nicht verstehen...

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Ich kann einmal von der Rollenspiel-Seite aus berichten, was ich da erlebt habe.

Es geht um das Spiel "Divine Divinity".

Das Spiel hieß ursprünglich "Divinity - The Sword of Lies". Irgendwann ging der Chef der Entwicklerfirma, Lar (das ist sein Forumsname), auf die Suche nach einem Publisher.

CDV gab der Firma *sehr große* Freiheiten, und es schien gut zu sein.

Daß CDV das Spiel prompt in "Divine Divinity" umbenannte, war für viele von uns eine Warnung. Gerüchte besagen, der Chef von CDV hätte dies getan.

CDV war nun der Publisher; weltweit, außer den Benelux-Ländern, soviel ich weiß.

CDV war nun auch für das Marketing zuständig.

Das "Marketing" bestand aus einer aus technischer Sicht ziemlich guten Webseite, die allerdings etwass überfrachtet wirkte, einem Newsletter, der anscheinend nie oder fast nie verschickt wurde, und einigen Fanartikeln. Ein Poster mit dem Cover errang bei der PC Games einen "Adward".

Außer diesem ist fast nie etwas passiert. CDV hat das Marketing - aus der Sicht vieler Forumsmitglieder beim Entwickler - total verschlampt. Das Spiel ist gut, wurde aber kaum beworben, und liegt seit dem wie Blei in den Regalen.

Der Moderator, der von CDV dazu bestimmt wurde, im Forum der Entwicklerfirma mitzuwirken (ursprünglich waren es sogar zwei) ließ sich eher selten schreibend blicken, und seit dem Release des Spieles gar nicht mehr.

Aber es kommt noch schlimmer.

Das Spiel sollte zuerst in Deutschland herauskommen.

CDV entschied sich anscheinend, das Spiel "noch eben schnell" herauszubringen. Ein Gerücht besagt, daß nach einem Besuch der E3 CDV der Meinung war, "2D sei Tot". Dieses quasi tote Spiel sollte also noch schnell zu Geld gemacht werden, und das wars dann.

Man entschied scheinbar, den "Cash-Cows" mehr Geld zu geben, und diese zu unterstützen: Sudden Strike und Cossacks.

Konsequenterweise wurde der Entwicklerfirma der Geldhahn abgedreht, denn wozu noch Geld zuschießen, wenn das eh ein totes Spiel war ? Das Spiel wurde dann unter Zeitdruck und Geldmangel herausgebracht - unglücklicherweise war der Spieler dann der Betatester. Dem Spiel fehlte definitiv ein Monat Testzeit.

Das führte im Übrigen dazu, daß die veröffentlichte Originalversion mit ihren Savegames inkompatibel zu allen anderen, späteren, gepatchten Versionen ist. Wer Divinity also spielt, sollte VOR dem ersten Spielen am Besten gleich den Patch draufkleben, sonst kann man mit der gepatchten Version nicht mehr weiterspielen.

Der Support war umfassend: Rund um die Uhr arbeitete das Entwicklerteam an den Bugs, und gab innerhalb von wenigen Wochen 7 Hotfixes heraus. Die Leute müssen wirklich HART gearbeitet haben. Daneben waren Ragon und ich diejenigen im Forum, die Hilfe und Tips gaben.wir waren sozusagen "die Leute der Ersten Stunde" und mußten uns zum Teil die Beschwerden wegen der Bugs anhören, während wir im Forum - parallel zu den Entwicklern - nach Workarounds forschten. Oh, my, war das eine Zeit ! Der totale Streß ! Es war schlimmer, als einen Sack Flöhe zu hüten ! >;-)

Lar gab dann später in einem Interview öffentlich zu, daß unsere Arbeit - insbsondere Ragons - ihnen eine Menge Arbeit gespart hatten, indem wir nämlich wie Filter die Bugmeldungen in eine klare Form brachten - oft durch mehrmaliges Nachfragen - mit der die Entwickler dann auch etwas anfangen konnten.

CDV's Ableger in Großbrittannien dagegen machten ihre Arbeit wohl ganz gut. In den USA gibt es Gegenden, in denen man noch nie von dem Spiel gehört hat, und andere, in denen es in den Läden vorhanden ist.

Seit dieser ganzen Aktion bin ich von CDV schwer enttäuscht, und eine Menge anderer Forumsmitglieder im Forum des Entwicklers auch. Ich denke nicht, daß ich irgendwann noch irgendetwas von CDV kaufen werde.

Mir tun die kleinen Entwickler leid, die CDV ebenfalls als Publisher haben. Oder andere. Denn ich fürchte fast, daß mit den kleinen Entwicklerfirmen ähnlich umgesprungen wird: Die Produkte wedern immer aufwendiger, und gerade den kleinen Entwicklern fehlt das Geld, um Spiele herauszubringen, die den Ansprüchen der Spieler genügen. Sie müssen quasi nach der Pfeife des Publishers tanzen.

Mehr noch (oder Schlimmer noch) : Die großen Firmen mit massenhaft Geld (EA) erhöhen stetig den Anspruch an die Spiele, und die Spieler ziehen mit. Ein 2D-Spiel wüde keiner mehr kaufen, da ein "cooles" Spiel mindestens so gut aussehen muß, wie Unreal. Große Firmem mit viel Geld können massenhaft Entwicklungfs- und Testzeit in ein Spiel stecken, bis es völlig ausbalanciert und bugfrei ist. Kleine Entwicklern fehlt dieses Geld. Und dann beschweren sich die Gamer (oft berechtigterweise), daß sie als "Betatester" "mißbraucht" würden.

Einer dieser Ansprüche ist zum Beispiel MP (Multiplayer). Ihr glaubt nicht, wie VIELE Leute nach Multiplayer in Divinity geschrieen haben ! Es kam sogar zu einigen unschönen Wortgefechten, nach denen einige rüde MP-Fans gewonnen und dagegen andere Forumsmitglieder das Forum verlassen hatten.

Ein Spiel muß MINDESTENS einen Multiplayer-Part haben, das scheint schon so sehr in den Köpfen vieler Gamer festgegossen zu sein, daß sie gar nicht mehr sehen, wie viel ARBEIT in einem MP-Teil steckt ! Wer ist daran "schuld" ? Wahrscheinlich die großen Firmen mit viel Geld, die es sich leisten können, zusätzlich noch zum eigentlichen Spiel einen Multiplayer-Teil programmieren zu lassen.

Die Spielezeitschriften sind an dieser "Rüstungsspirale" auch nicht ganz unschuldig: Ich habe mehrmals die These aufgeworfen, daß Redakteure von Spielezeitschriften, die ständig Spiele testen, irgendwann einmal einem Sättingungsgrad anheimfallen und in meinen Augen schlichtweg verwöhnt sind. Das paßt dann auch so in etwa in das Bild, das Fido weiter oben gezeichnet hat.

Nebenbei hat Divinity im Ausland mehrere Auszeichnungen erhalten. Die kurioseste (und zu gleich traurigste) Auszeichnung stammt von Gamespot: Divinity wurde (zusammen mit Age of Wonders II, Disciples 2) nominiert zum "Besten Spiel, das niemand auf dem PC gespielt hat" (Übersetzung aus dem Englischen) [Die Auszeichnung erhalten hat übrigens "Moonbase Commander"].

Seit DIESEM Ereignis bin ich in der Spielebranche um einige Illusionen ärmer und um einiges weiser geworden.

Ich habe mich übrigens neulich selber einmal im Schreiben eine Reviews geübt: Ich fand ein Spiel (Age of Wonders II), das ich einem Rollenspiel-Publikum einmal näher bringen wollte.

Ich habe versucht, so objektiv wie möglich zu schreiben, aber mangels Erfahrung kann ich nicht sagen, ob ich mit meiner Objektivität Erfolg hatte, oder nicht. Und mit den Punkten hatte ich dann ein echtes Problem...

Ich habe mich dann zu einem großen Teilo von dem "Fun-Faktor" leiten lassen...

http://www.rpgdot.com/index.php?hsaction=10053&ID=494

MFG, Arik Fassbauer.

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