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Hallo,

wenn ich mir das hier so anschaue, gruselts mich. Es ist NICHT Aufgabe der Schule, einfach Skripte auszuteilen, die dann auswendig gelernt werden. Zumindest die Grundlagen müssen in der Schule gemacht werden. Wenn Fachbegriffe auftauchen muss der Text didaktisch zumindest so aufbereitet sein, dass er auch für Nichtprofis verständlich ist. Wenn es sich lediglich um Kopien aus Fachbüchern handelt, ist das wahrscheinlich nicht der Fall. Manche Kollegen vergessen offensichtlich, dass die Berufsschule keine Uni ist.

Auch das gängige Konzept, einfach Referate zu verteilen, ist für den Lehrer sicherlich am einfachsten. Die Klasse hat zumeist recht wenig davon, da es sich hier um einen Vortrag handelt. Die Lernpsychologie lehrt uns aber: was man nur hört, vergisst man zu 90 % wieder. Erst wenn man den Stoff durcharbeitet, bespricht UND anwendet hat man was davon. Damit soll nicht gesagt werden, dass es nicht sinnvoll ist, sich nebenher durch das Lesen geeigneter Fachbücher weiterzubilden.

Was das Lehren von Lernmethoden an der Schule angeht, muss ich etwas widersprechen. Z.B. im Deutschunterricht sind solche Themen durchaus im Lehrplan vorgesehen. Seit einigen Jahren z.B. gehört es zu den Prüfungsaufgaben, Texte graphisch darzustellen und zu strukturieren. Leider muss ich aus eigener Erfahrung berichten, dass Schüler sich nur sehr unwillig auf diese Methoden einstellen und lieber bei ihren alten ineffizienten Verfahren bleiben. Diese Methoden werden dem Lehrer zuliebe dann in einer Deutscharbeit eben angewandt und danach vergessen. Schade eigentlich...

Gruß

Menzemer

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Also ich für meinen Teil wär froh, wenn wir richtige Skripte hätten, in denen wir auch was nachlesen könnten. Aber Google machts möglich.

Der Nachteil is halt auch, das viele Lehrer bei uns einfach falsche Sachen lehren, grad BWL und Sozi. Da muß man dann das Zeug aus der Schule lernen, was eigentlich gar nicht stimmt.

Ich selbst steh total auf Mindmaps, das ist wirklich das beste, was es gibt! Allerdings nur "handgemachte", keine aussem Computer! Ich hab die Technikwährend der BOS und dem Studium gelernt, und bin recht froh drüber.

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Original geschrieben von Sandrin

Um eine Zusammenfassung machen zu können muss man den Text, den man zusammenfassen will auch verstehen. Wie wäre es, wenn du Wörter, die du nicht verstehst bei google nachschaust.

Manchmal sind es aber leider nicht die Wörter, die ich nicht verstehe (ich wünscht es wär so), sondern der Zusammenhang. Manchmal kann ich wirklich nicht sagen ob zwei Sätze nun das gleiche bedeuten oder nicht. So ist es ziemlich schwierig den Sinn herauszubekommen.

Meistens sind die Skripte eben wie Menzemer schon sagt aus Fachbüchern und werden noch dazu meist unzureichend erklärt.

@daredevil

Skripte sind schön und gut da geb ich dir Recht, aber zuviele sind fatal. Noch dazu wenn sie aus unterschiedlichen Büchern zusammenkopiert wurden.

Die Idee von Mindmapping find ziemlich gut, das geht aber leider nur bei nicht so komplexen Themen.

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Prinzipiell stimme ich dem wohl zu, dass es in der Schule anders laufen sollte, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es halt einfach nicht anders IST.

Natürlich ist das schade und mit einigen Lehrern kann man auch drüber sprechen, aber wenn das nicht geht, hilft einfach nichts anderes, als sich das irgendwie selber anzueignen und seine eigenen Methoden zu entwickeln und anzuwenden.

Natürlich ist nicht alles Schuld der Lehrer, dass will ich gar nicht sagen, aber ein paar ****** gibts halt immer und man muß halt lernen damit umzugehen, oder die Ausbildung/Schule schmeissen. Obs dann das nächste Mal besser wird, ist natürlich ein anderes Thema.

Sorry, aber das ist meine Erfahrung.

LG

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@Nomade

Ich beziehe mich mal auf einen Satz aus deinem Posting vom Februar.

Der SDRAM l?uft synchron mit dem Systembustakt.

Was bitte gibt es an dem Satz nicht zu verstehen, wenn du nachgeschaut hast, was SDRAM ist und was ein Systembustakt ist. Wenn du weißt was diese beiden Dinge bedeuten und wie sie arbeiten versteht man auch den Satz.

Und so kannst du es mit allen anderen Sätzen, auch aus Fachskripten handhaben. Ersteinmal die Grundlagen reinziehen, also alles was man nicht versteht nachschlagen. Danach alles nochmal lesen und es ergibt auf wundersame Weise einen Sinn.

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Sandrin, da hast du jetzt grad ein schlechtes Beispiel erwischt. Das war auch zum selber rauskriegen. Das war nur ein Beispiel dafür, dass es damals schlecht erklärt wurde und ich nicht wusste was es bedeutet. Aber das konnte man schon recherchieren. Ich red eigentlich von komplexeren Skripten und Zusammenhängen.

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Das ist mir schon klar. Aber du musst diese Skripte einfach etwas auseinanderpflücken. Also wie i ch schon sagte, erstmal die Grundlagen schaffen (sprich Unbekanntes nachschlagen) und danach den Text noch mal Stück für Stück durcharbeiten. So kann man eigentlich ganz gut so ein Skript bewältigen. Du muss nicht sofort das Ganze sehen, sondern dich immer in Teilstücken vorarbeiten.

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Ja, das mag schon sein, nur ist das sehr sehr Zeitaufwändig und die habe ich meistens nicht. Wenn ich ein Skript bekomme und nächste Woche die Schulaufgabe schreibe und noch ewig anderen Stoff habe, kann ich mich da nicht solange aufhalten, leider.

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Du wirst wohl oder übel in den sauren Apfel beißen müssen. Dass das Zeitaufwendig ist, ist klar. Aber gerade die neuen IT-Ausbildungen sind nunmal sehr zeitaufwendig. Man muss sich sehr viel zu hause hinsetzen. Das bleibt nicht aus. 'Wenn du lieber alles vorgekaut bekommst, hättest du wahrscheinlich doch besser Bürokaufmann/frau lernen sollen. In so einer Ausbildung ist der zeitliche Aufwand neben Betrieb und Berufsschule minimal.

Dir wird nichts anderes übrig bleiben, als dich zuhause hinzusetzen und diese Dinge durchzuarbeiten. Auch wenn es noch so zeitaufwendig ist. Wenn du es jetzt nicht machst, muss du es spätestens vor der Abschlussprüfung machen. Und dann ist das Pensum kaum zu schaffen, wenn du dir vorher nicht die Grundlagen aneignest.

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Original geschrieben von Sandrin

Du wirst wohl oder übel in den sauren Apfel beißen müssen. Dass das Zeitaufwendig ist, ist klar. Aber gerade die neuen IT-Ausbildungen sind nunmal sehr zeitaufwendig. Man muss sich sehr viel zu hause hinsetzen. Das bleibt nicht aus. 'Wenn du lieber alles vorgekaut bekommst, hättest du wahrscheinlich doch besser Bürokaufmann/frau lernen sollen. In so einer Ausbildung ist der zeitliche Aufwand neben Betrieb und Berufsschule minimal.

Dir wird nichts anderes übrig bleiben, als dich zuhause hinzusetzen und diese Dinge durchzuarbeiten. Auch wenn es noch so zeitaufwendig ist. Wenn du es jetzt nicht machst, muss du es spätestens vor der Abschlussprüfung machen. Und dann ist das Pensum kaum zu schaffen, wenn du dir vorher nicht die Grundlagen aneignest.

Ich hab auch nichts dagegen mich zu Hause hinzusetzen und zu lernen. Das mach ich auch bis spät abends. Ich investiere sehr viel Zeit in die Schule Nur reicht sie einfach nicht um es wirklich lerngerecht in den Kopf zu bekommen.

Natürlich muss ich alles bis zur Abschlussprüfung können, aber von der red ich jetzt noch gar nicht. Hier gehts um Schulaufgaben und da ist die Zeit einfach knapp wenn man ein Skirpt so kurzfristig bekommt.

Was meinst du mit vorgekaut? Glaubst du das ich zu faul bin um mich anzustrengen.

Ich erwarte nur, das es der Lehrer wenigstens einigermaßen gut erklärt, ist das zu viel verlangt?

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Was meinst du mit vorgekaut? Glaubst du das ich zu faul bin um mich anzustrengen.

Nein, das wollte ich damit ganz bestimmt nicht sagen. In der Ausbildung der neuen IT-Berufe wird nur mehr Selbständigkeit und selbständiges lernen verlangt, als in anderen Ausbildungen. Darauf ist eigentlich die gesamte Ausbildung in den neuen IT-Beruf ausgelegt. Es fängt ja schon damit an, dass man im Betrieb nicht mehr alles haarklein erklärt bekommen soll, sondern sich in kleinen Projekten eigenverantwortlich Kenntnisse erarbeiten soll.

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ich gebe Nomade recht.

In der Schule sollte der Lehrer für die richtige Erklärung sorgen. Wenn er das nicht macht, könnte man am Anfang der Ausbildung auch gleich einen Stapel Bücher austeilen. Das ist definitiv nicht Aufgabe der Schule. In der Schule sollten nur solche Aufgaben ausgeteilt werden, die der Schüler mit seinem Vorwissen (das er an der Schule vermittelt bekommt) bzw. mit den ihm in angemessener Zeit zur Verfügung stehenden Info-Quellen bearbeiten kann. Unverständliche Texte aus der Schule sind ein Ärgernis und definitiv nicht notwendig.

Gruß

Menzemer

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Original geschrieben von Sandrin

Du könntest dir z.B. zu jedem Thema ein Kärtchen schreiben, mit den wichtigsten Zusammenfassungen.

also wenn ich in der Schule was lernen muss, lese ich mir das Blatt/Blätter mehrmals durch, versuche zu verstehen, schreibe mir eine Zusammenfassung und wenn ich die dann gelernt habe schreibe ich das gelernte nochmal zur kontrolle auf ein blatt in eigener vormulierung!

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Original geschrieben von Sandrin

Du könntest dir z.B. zu jedem Thema ein Kärtchen schreiben, mit den wichtigsten Zusammenfassungen.

Ich find auch, dass dies eine gute Methode ist. Vor allem ist sie ziemlich mobil, d.h. man kann sie verwenden wenn man z.B. nur Zeit verschwenden würde (z.B. auf den Bus warten, Bahn fahren). So kann man gut wieder holen.

Nur sind Karteikarten bei komplexen Sachverhalten nicht sehr zu empfehlen.

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