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Das nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) vorgeschriebene Berichtsheft ist in Form eines Ausbildungsnachweises zu führen. Zweck dieses Ausbildungsnachweises ist es, den zeitlichen und sachlichen Ablauf der Ausbildung für alle Beteiligten in möglichst einfacher Form nachweisbar zu machen. Da die Berufsschulzeit Teil der Ausbildung ist, gehören entsprechende Notizen darüber genauso in das Berichtsheft wie über die betriebliche Arbeit.

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Ich sehe das weniger als IHK-Problem als vielmehr die "eigenverantwortliche" Komponente.

Es gibt eine Berichtsheftpflicht für Azubis, idR zum Zwecke der Dokumentation der Ausbildungsinhalte und geleisteten Tätigkeiten. Und dazu gehört nun mal der Berufsschulunterricht und seine Inhalte. Ganz persönlich kann ich mit der "Klassenbuchabschreiberei" ganz gut leben, mit nur "BS" eher nicht.

Für später: Ich erwarte von meinen Mitarbeitern ständig Tätigkeitsnachweise. Dazu auch noch einigermaßen exakte Zeitdauern der einzelnen Aktivitäten. Ansonsten kann ich eine eigentlich immer überlastete IT-Abteilung gar nicht führen. Dazu kommen dann eben vorab Schätzungen zu Aktivitäten (wir machen wenig Großprojekte) und die daraus abgeleitete Personal- bzw. Ressourcenplanung inkl. natürlich einer Prioritätenliste, was wann zu tun ist (und von wem). Wenn da einer schlampert, schaut der ganze Bereich schlecht aus.

Als Azubi kann man das noch lockerer sehen, aber dies ist ein immens wichtiger Bestandteil unseres Berufs!!!

Ein Kommentar aus der Praxis :floet:

LiGrü

Der Planer

Michael

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Es mag ja sein das es als Nachweis vorgeschrieben ist alles zu dokumentieren. Allerdings ist es unterschiedlich, was genau als Nachweis da sein muss. Und manche verlangen es nun, manche verlangen es nicht. Genauso wie mein Berichtsheft nicht einmal überflogen wurde. Wofür hab ich die einzelnen Stunden dann geführt?? Als Andenken, damit ich in 20 jahren nochmal rein gucken kann. ;)

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Original geschrieben von IJK

Ich sehe das weniger als IHK-Problem als vielmehr die "eigenverantwortliche" Komponente. [...]

Das kann ich gar nicht dick genug unterstreichen!

Wie ich bereits oft hier schrieb: Das Berichtsheft dient dem Azubi als Ausbildungsnachweis. Ich lese hier immer wieder Kritik an der Ausbildung - aber niemals habe ich einen fundierten Nachweis gesehen, wo und wie genau die Ausbildung denn versagt hat. Mit einem sauber geführten Berichtsheft ließen sich solche Behauptungen belegen.

Denkt mal drüber nach!

gruß, timmi

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Ich habe folgendes Problem: Leute aus meiner BS-Klasse haben das Klassenbuch geklaut (wegen Fehlzeiten und soo), abschreiben ist also nicht.. :-(

Soll ich mir jetzt für das letzte Schuljahr was aus den Fingern saugen bzw. Stichpunktartig schreiben was wir gemacht haben (nämlich nix)..

Oder reicht es vielleicht doch, einfach nur "Schule" zu schreiben und den Stundenplan aufzulisten..

Ich meine wir haben in vier Wochen Berufsschule (Blockunterricht) z.B. im Fach Anwendungsentwicklung ganze drei Select-Anweisungen gechafft.. den Rest der Zeit haben wir uns mit klasseninternen Problemen beschäftigt. Soll ich das da reinschreiben ??!

Wäre also klasse, wenn ich irgendwie erfahren könnte, ob ich durchfalle, sollte ich bloß "Schule" reinschreiben..?

THX

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Der Kollege, der im letzten Jahr die Prüfung gemacht hat, hat lediglich Abteilungsbereicht getippt und ist damit durchgekommen. So werde ich das auch machen. Über Schultage usw. habe ich mir gar keine Gedanken gemacht - ich weiß nicht mal mehr, wann ich im 1. Lehrjahr zur Schule gegangen bin :)

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Was ist so schwierig daran, etwas über die Schulblockzeiten zu schreiben? Normalerweise ist es doch üblich, sich im Unterricht Notizen zu machen, und von den Lehrern bekommt man mehr oder minder grosse Papierstapel ausgeteilt. Ich hatte nach jedem Schulbock 'nen ganzen Leitzordner voller Papier, was sich zum Erstellen der Berichte hervorragend geeignet hat.

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Was ich hier so lese, kann ich irgendwie nicht so recht begreifen.

Was ist so schwer daran, sich während des BS-Tages kurz aufzuschreiben, was man in welchem Fach gemacht hat (da reicht ja manchmal schon ein Stichwort bzw. ein halber Satz) und das dann nach der BS in ein Word-Dokument einzuarbeiten?

Ihr stellt Euch nur selbst ein Bein, wenn Ihr Euch da irgendwas ausdenkt oder das viel zu grob zusammenfaßt.

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Hi

ich kann nur nochmal sagen: Einfach bei der IHK anrufen. Mal davon ab, das die Berichtsheft sowieso zu 80 % nur kurz durchgeblätter werden. Letztes Jahr wollten die Prüfer das Berichtsheft nur bei denen , die zwischen zwei Noten standen, haben dort mal kurz reingeschaut und zu einem Thema ein paar Fragen gestellt. Also alles nur halb so wild. Solange man überhaupt eines Mitbringt....es soll ja auch Leute geben die es nochnichtmal dabei haben :eek:

Gruss

Marcel

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Habe die selbe Frage mal einem PA-Mitglied gestellt und bekam zur Antwort die Frage, was nötig ist um die Prüfung zu bestehen. Antwort: ein Berichtsheft.

Was damit gemeint war, war, daß es reicht wenn drin steht, daß in der Woche BS war.

Ansonsten wird es wie hier bereits erwähnt angeblich wirklich nur kurz durchgeblättert. Es muß halt vorhanden sein und wenn mit der Ausbildung alles glatt läuft, dann ist das BH hinterher ja auch nicht wichtig. Halt nur wenn es Probleme mit der Firma gibt...

MfG

Chaoshacker

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Original geschrieben von Phantomas

Hi

ich kann nur nochmal sagen: Einfach bei der IHK anrufen. Mal davon ab, das die Berichtsheft sowieso zu 80 % nur kurz durchgeblätter werden. Letztes Jahr wollten die Prüfer das Berichtsheft nur bei denen , die zwischen zwei Noten standen, haben dort mal kurz reingeschaut und zu einem Thema ein paar Fragen gestellt. Also alles nur halb so wild. Solange man überhaupt eines Mitbringt....es soll ja auch Leute geben die es nochnichtmal dabei haben :eek:

Gruss

Marcel

Wenn man das Berichtsheft nicht zur mündlichen mitbringt, dann ist man doch eh durchgefallen.

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