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Hallo zusammen!

Ich habe ein kleineres Problem, dass ich hier gerne mal schildern möchte, da ich denke, dass Leute wie ihr das recht gut verstehen können.

Zu meiner derzeitigen Situation:

Ich hab letztes Jahr im September eine Ausbildung zum Fachinformatiker- Systemintegration in einem Stadtteil von Karlsruhe begonnen. Zu der Zeit als ich angefangen habe, waren wir insgesamt 7 Leute.

Kurz zu der Zusammenstellung der Firma:

3 Geschäftsführer (nie einer Meinung!!!) sehr begabt in Software

3 Mitarbeiter (alle sehr freundlich!) Hardware orientiert und ein Programmierer

1 Azubi (ich)

Die Geschäftsführer haben sich nie richtig interessiert, was ich eigentlich mache. Mein Ausbilder war einer der Mitarbeiter, der kurz bevor ich angefangen habe, seine Ausbildung erst abgeschlossen hatte. Trotz, dass er nicht lange ausgelernt hatte, war er bereits sehr erfahren und konnte (wenn es die Zeit zugelassen hat) mir ein paar Sachen beibringen.

Nach 5 Monten hat einer der Mitarbeiter gekündigt. Was für mich in diesem Moment nicht so schlimm war. Als jedoch letzen Monat der zweite Mitarbeiter gekündigt hat, welches mein Ausbilder war, stand ich vor Tatsachen, die mich nicht gerade zum Jubeln brachten.

Derzeitig sind also die 3 Geschäftsführer, der Programmierer und ich noch übrig.

Im letzen Monat wurden mir arbeiten zugeteilt, die absolut nichts mit meiner Ausbildung zu tun hatten. Mir kommt es einfach so vor, als wäre ich eine billige Arbeitskraft, die nur dazu gebraucht wird, um Geld in die Kasse zu bringen.

Ich bin ein sehr motivierter und engagierter Auszubildender.

Ich möchte es in meiner Ausbildung zu etwas bringen und möchte auch versuchen danach in dem Beruf Fuß zu fassen.

Allerdings befürchte ich, dass es so sehr schlecht möglich sein wird.

Hättet ihr vielleicht einen Rat für mich, was ich tun kann...?

Beim Arbeitsamt habe ich bereits angerufen. Aber wie das eben so ist, haben sie gesagt, dass es eine Weile dauern wird, bis man ein Ergebnis hat.

Mit freundlichen Grüßen

eines frustrierten Azubis,

Christian

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...

Im letzen Monat wurden mir arbeiten zugeteilt, die absolut nichts mit meiner Ausbildung zu tun hatten. Mir kommt es einfach so vor, als wäre ich eine billige Arbeitskraft, die nur dazu gebraucht wird, um Geld in die Kasse zu bringen.

Kannst du das vielleicht noch etwas genauer erklären! Welche arbeiten musst du machen die nichts mit deiner Ausbildung zu tun haben?

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also es geht eben hauptsächlich darum, dass ich eine Ausbildung in die Fachrichtung Systemintegration machen möchte.

Zum einen musste ich bei einem großen Kunden die Server inventarisieren. Das heißt ich habe von jedem Server die Seriennumer eingeben müssen, einen Aufkleber von uns anbringen und es in einer Datenbank ablegen.

Nur damit man sich mal ausrechnen kann, was das für eine echt beschi... Arbeit das war. Es waren insgesamt 104 BladeServer. Bei denen konnte man nicht einfach einen Aufkleber anbringen, sondern musste mit einem Kabelbinder durch die Lüftungsgitter durch. Meine Hände sahen danach aus, als hätte ich 3 Monate auf dem Bau gearbeitet.

Zum anderen bin ich gerade dabei ein Intranet zu administrieren. Mir wurden 2 Bücher zur Verfügung gestellt, die ich innerhalb von 2 Wochen durcharbeiten sollte. Jedes Buch hat ca. 600 Seiten.

Ich habe meinem "Ausbilder" gesagt, dass ich mir das eigentlich nicht zutraue, zumal ich noch nächste Woche in der Schule bin und nebenher das ganze betreuen soll. Das hat ihn aber wenig interessiert und nun ist er erstmal für 3 Wochen in Urlaub.

So weit sind das meine bisherigen Aufgaben...

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Was soll an einer Inventarisierung der EDV-Anlage berufsfremd sein?

Oder die selbstständige Einarbeitung in einen Themenbereich?

Gut, es sind nicht die Sonnenseiten und nur den Azubi so etwas machen zu lassen ist auch nicht die feine Art.

Durch das Ausscheiden der beiden Mitarbeiter ist die Möglichkeit, dich "an der Hand zu nehmen" leider nicht mehr immer gegeben, aber solange nichts schlimmeres ist?

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hi,

also diese aufgaben würde ich schon innerhalb deiner ausbildung sehen, dachte jetzt kämen so dinge wie hof kehren....oder so n kram.

Aber die zwei dinge die du machen sollst, finde ich auch okay...gut, das du dich überfordert fühlst ist ne andere geschichte, da sollte dir schon dann jemand bei helfen, aber grundsätzlich finde ich die arbeit nicht fehl am platz?!

was sagen die anderen?

gruß

chris

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ähhm, entschuldige mal,..

du willst mir also tatsächlich erzählen, dass es normal ist, dass sich der Ausbilder nicht darum zu kümmern hat, was der Auszubildende macht?

Ich sag ja auch nicht, dass es berufsfremd ist oder sonst irgendwas. Ich würde mich ja auch gar nicht beschweren, wenn ich das mal machen müsste, aber das sind Dauereinsätze und ich bekomme nichts anderes zu tun.

Wenn mir mal jemand etwas zeigen oder beibringen würde, hätt ich ja gar nichts zu meckern. Aber ich lerne alles selbstständig zu Hause, das was mich wirklich weiter bringt. Mittlerweile frage ich mich einfach, was mir diese Ausbildung bringen soll, bei der man einfach nichs lernt...

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Also meiner Meinung nach ist das nichts was jetzt so schlimm ist. Also eine Inventur gehört eben auch mal dazu wenn es das nächste mal Probleme bei dem Kunden gibt kannst du in der Db nachschauen und weißt was für ein Server das ist welche Komponenten er hat ....

Das man bei solchen Aufgaben auch mal was dreckiger aus sieht ist auch normal. Du wirst nicht immer nur neue Hardware bekommen und die zusammenbauen und einrichten dürfen. Es gehört nun auch mal Arbeit dazu die nicht solchen spaß macht.

Das mit dem Intranet Administieren sollst du da die Webserver am laufen halten oder etwas Programmieren?

Ich denke aber auch das man im zweiten Jahr auch schon etwas Verantwortung übernehmen kann sicherlich wird man immer mal wieder an Probleme stoßen. Bei denen man dann Nachfragen muss. Aber von Anfang an zu sagen das man sich das nicht traut ist nicht der richtige Weg.

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also die arbeiten finde ich noch im rahmen, ok es mag sein das nicht die rosigsten arbeiten sind aber sie müssen auch gemacht werden... und du bist numal azubi so hart es auch ist.

und zum thema das du dich überfordert fühlst, da muss du einfach deinem cheff klar machen das es nicht geht weil du für schule etc. genug zu lernen hast.

was dir die ausbildung bringen soll? eine "ausildung" bzw einen platz. weiss du wie schwer es is einen zu bekommen?!? auch wenn mann sich vieles selbst beibringen muss, des kommt öfters vor als du denkst...

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[...]Im letzen Monat wurden mir arbeiten zugeteilt, die absolut nichts mit meiner Ausbildung zu tun hatten. Mir kommt es einfach so vor, als wäre ich eine billige Arbeitskraft, die nur dazu gebraucht wird, um Geld in die Kasse zu bringen[...]
[...]Ich sag ja auch nicht, dass es berufsfremd ist oder sonst irgendwas[...]
Ja was denn nun?

Erst schreibst du, du hast einmalig kurz vor dem Urlaub des eingesprungenen Ausbilders etwas zum selbstständigen Einarbeiten erhalten. Mittlerweile soll es ein Dauerzustand sein.

Sind denn überhaupt andere Aufgaben vorhanden? Könntest du evtl vorhandene Aufgaben übernehmen?

Dass die Geschäftsführung sich selbst in einem kleinen Unternehmen nicht speziell um die Aufgaben des Azubis kümmert ist nicht verwerflich.

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Ich stimme den anderen zu, in einer Ausbildung wird dir nicht mehr alles vorgekaut wie in der Schule. Da geht es wirklich um selbständige Arbeiten und auch Einarbeiten. Klar es muss jemand vorhanden sein, denn du bei Problemen fragen kannst, also wenn du wirklich nicht weiterkommst, aber immerhin hast du Material bekommen mit welchem du dich einarbeiten kannst. Die Zeitspanne ist sicher etwas kurz gesetzt, aber darüber würde ich an deiner Stelle mit dem Chef reden, der wird das schon verstehen, denke ich. Aber so hört sich das für mich an arbeiten nicht wirklich schlimm an, eher im Gegenteil. Seh es halt als Herausforderung, er scheint es dir ja zuzutrauen.

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Ich denke es ist einfach zu schwer meine Lage richtig zu erklären.

Ich weiß ja auch, dass es sehr schwer ist einen Platz zu finden.

Aber ist es denn wirklich zu viel verlangt in seiner Ausbildung etwas zu lernen?

Es sind ja nicht nur die Aufgaben die ich machen muss.

Das Betriebsklima und das ganze drum herum, das passt hier absolut nicht.

Die Chefs sind total unfreundlich und haben kein Gutes Wort übrig, egal wie viel man arbeitet.

Das mit dem Intranet ist ja auch so weit ganz OK. Da würde ich mich auch versuchen rein zu arbeiten. Aber das ganze noch neben der Schule zu machen und auch nicht wirklich dabei beachtet zu werden, ob man sich dem ganzen überhaupt gewachsen fühlt, ist einfach nochmal was anderes.

Das mit dem Dauerzustand ist erst seit mein Asubilder weg ist. Vorher war es noch in Ordnung zu arbeiten.

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Wenn mir mal jemand etwas zeigen oder beibringen würde, hätt ich ja gar nichts zu meckern. Aber ich lerne alles selbstständig zu Hause, das was mich wirklich weiter bringt. Mittlerweile frage ich mich einfach, was mir diese Ausbildung bringen soll, bei der man einfach nichs lernt...

Sei doch froh das man dich an der langen Leihe hält und dir auch Bereiche übertragt wo man sich selbstständig einarbeiten muss. Das man immer an die Hand genommen wird und einer einem was bis ins letzte Detail erklärt kommt vielleicht in der Grundschule vor aber nicht mehr in der Ausbildung. Also ich habe Spaß daran mir was selbstständig zu Erarbeiten weil dieses Wissen bleibt auch länger erhalten als wenn man was nach "Kochrezept" macht. Naturlich entstehen dann auch mal Fragen mit denen man sich dann an den Ausbilder oder vielleicht auch mal an den anderen Mitarbeiter der Firma wenden kann. Denn auch wenn er Programmiert kann er doch von dem einen oder anderen Thema auch noch was wissen.

Edit:

Wie hast du dir denn vorgestellt wird die Ausbildung ablaufen wenn du schreibst das es dir zuviel wird das alles noch neben der Schule zu machen?

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also so wie ich dich verstehe sind es nicht die arbeiten die du nicht magst sondern des wie du arbeiten musst (betriebsklima etc.)?

kann dich schon gut verstehen wenn mann kein gutes klima hat ist es schwer zu arbeiten und mann hat keine motivation. aber du musst abwarten vielleicht wird des klima wieder besser, ich würde dem ganzen noch ein wenig zeit geben. denn es sind ja jetzt ca 40% arbeitskraft der firma gegangen, des muss mann auch verkraften...

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ja, genau so habe ich das gemeint @PrydZ.

Es ist halt auch nicht einfach mitzubekommen aus welchen Gründen die anderen gegangen sind.

Da muss man an manachen Tagen mehr als 15 Stunden arbeiten (musste ich auch schon machen) und dann soll man noch in der Nacht nach Hause fahren, um 4 Uhr, und am nächsten Tag um 10 wieder auf der Matte sein.

OK, klar. Der Arbeitsmarkt lässt es nicht anders zu und ich weiß auch selbst, dass man mittlerweile solche Sachen einfach bringen muss. Deshalb hab ich mich auch gar nicht beschwert, aber das es nicht respektiert wird.

Das man angeschnauzt wird noch um 4 Uhr nachts.

Solche Sachen halte ich für einfach nicht normal. Und unter solchen Umständen macht die Arbeit einfach keinen Spaß...

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ok also 15 std. für nen lehrling is sehr hart auch für nen ausgelehrnten sind 15 std viel. des is nicht normal..

also wie gesagt ich würde dem ganzen noch ein wenig zeit geben, und wenn mann dann immernoch nicht mit dem cheff reden kann vllt paralel versuchen einen neuen betrieb zu finden wobei ich es nur im aüsserstem notfall machen würde...

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Zum einen musste ich bei einem großen Kunden die Server inventarisieren. Das heißt ich habe von jedem Server die Seriennumer eingeben müssen, einen Aufkleber von uns anbringen und es in einer Datenbank ablegen. [...]
So ist das nunmal leider Gottes in der Praxis - da ist selten etwas wirklich neues, was du machen musst. Oftmals besteht der Arbeitsablauf halt darin immer wiederkehrende Tätigkeiten auszuführen - und das geht teilweise über Wochen, wenn nicht über Monate.

Du hast kein Anrecht darauf jeden Tag etwas neues und interessantes zu machen. Wenn du das unbedingt doch machen willst, dann bleibt dir nichts anderes übrig, als dich selbständig zu machen, und zu versuchen das auf deine eigene Art durchzuziehen. Den Kunden interessiert nunmal nicht "Oh ja stimmt, ich muss jetzt einen anderen Auftrag geben, damit Mitarbeiter X beim Dienstleister Y etwas neues zu tun bekommt".

Nur damit man sich mal ausrechnen kann, was das für eine echt beschi... Arbeit das war. Es waren insgesamt 104 BladeServer.
So what?

Ich habe zwischendurch auch schon tausende Briefe gefaltet und in Umschläge eingetütet - das war zwar alles komplett fachfremd, aber es musste auch gemacht werden. Von alleine passiert sowas nicht.

Zum anderen bin ich gerade dabei ein Intranet zu administrieren. Mir wurden 2 Bücher zur Verfügung gestellt
Hast du dich mal hier ein wenig umgesehen und das ein oder andere Posting gelesen? Du hast die Bücher zur Verfügung gestellt bekommen, damit hast du schon mehr erhalten als sich manch einer hier nur zu wünschen traut.

Ich habe meinem "Ausbilder" gesagt, dass ich mir das eigentlich nicht zutraue, zumal ich noch nächste Woche in der Schule bin und nebenher das ganze betreuen soll. Das hat ihn aber wenig interessiert und nun ist er erstmal für 3 Wochen in Urlaub.
Das ist dann nicht (nur) dein Problem. Dein Ausbilder kann dir nicht mehr Arbeit aufhalsen, als du bewältigen kannst. Aber dann liegt es an dir deutlich klarzumachen, dass das als Arbeitspensum nicht zu leisten ist.

Ich sage es mal ganz plakativ:

Hör auf zu jammern!

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Na aber wieviel trägst du zu diesem ganzen drum herum bei?

Wenn ich mir Vorstelle das ich einen Azubi hätte der den ganzen Tag ein Gesicht zieht weil er mal Sachen machen muss die nicht so toll sind oder wenn er mir gleich zu Anfang sagen würde das es im zu viel ist da wäre meine Laune aber auch nicht so toll. Das soll jetzt nicht heißen das die Schuld alleine an dir liegt.

Aber vielleicht geht es der Firma auch Wirtschaftlich nicht so gut das kann die Stimmung auch schon ziehlicht drücken.

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nein, wirtschaftlich ist das absolut nicht.

einer der 3 Geschäftsführer hat sich letzten Monat einen neuen 5 er BMW gekauft.

Außerdem ist es gar nicht so. Ich ziehe keine Schnute hin. Ich gebe mein Bestes und versuche auch den Anforderungen zu entsprechend und ihre Erwartungen zu erfüllen. Aber an einem gewissen Punkt ist es eben einfach zu viel.

Ich arbeite jeden Tag 1 Stunde länger. Ich weiß, was ihr jetzt sagen wollt, das ist normal.

Ich wollte hier ja auch nicht jammern.

Ich wollte ja nur einen Rat haben und vielleicht schauen, ob jemand weiß wie man diese Situation ändern kann.

Stattdessen bekommt man hier noch solche Kommentare wie dieses von perdi!!!

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Abgesehen von der Tatsache, dass ich auch durchaus der Meinung bin, dass die Aufgaben, die du da machst durchaus in Ordnung sind, kann ich deine Frustration gut verstehen.

Klar muß man manchmal andere Sachen tun, als nur Neues und Interessantes. Ich habe hier auchschonmal eine Woche im Lager ausgeholfen und Zettel einschweißen ist auch nicht gerade das, was ich mir vorgestellt habe. Andererseits müssen bestimmte Dinge einfach getan werden. Auch wenns manchmal echt nervt ;)

Was ich wirklich schlimm finde, ist, dass du bei euch keinen Ansprechpartner hast. Die Situation deines Betriebs klingt momentan ein wenig nach einem Mitarbeiterengpass. Da 2 Mitarbeiter weniger in eurer Firma sind, müssen halt alle etwas mehr reinhauen.

Es stellt sich für mich halt die Frage, ob das ein Dauerzustand sein soll, oder ob geplant ist, wieder Mitarbeiter einzustellen, b.z.w. auch wieder einen Ausbilder einzustellen. Denn das du überhaupt niemanden hast, den du mal was fragen kannst finde ich schon sehr heftig. Klar muß man sich das ein oder andere Mal auch selbst etwas aneignen, aber es sollte immer ein Rückhalt dasein, der einem mal etwas erklären kann, wenn man selber nicht weiterkommt. Dafür nennt sich das Ganze Ausbildung.

Hast du denn mal mit deinem Chef in einem ruhigen Moment über das Problem gesprochen? Versuche ihm einfach ruhig und sachlich darzulegen, was dich stört. (Und nicht, dass dich alles an****t, sondern beschränke dich auf die für dich wichtigsten Dinge). Es sollte nämlich keinesfalls ein Regelfall sein, dass der Azubi 15 Stunden arbeitet und nichts lernen kann. Und frag ihn auch, ob evt. auf Dauer doch noch ein Mitarbeiter mehr eingestellt wird.

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Um ein Gespräche habe ich meinen Ausbilder, der auf dem Papier steht, schon seit knapp 2 Wochen gebeten.

Naja, wie erwähnt ist er jetzt erst mal 3 Wochen in Urlaub.

Danach kommt er wieder zurück und ist sofort wieder im Stress und möchte sich dann natürlich wieder um wichtigere Dinge kümmern als sich mit dem Azubi um seine Ausbildung zu unterhalten.

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Hi Chris,

ich kann einerseits gut nachvollziehen, was Du schreibst, da ich am Anfang meiner Ausbildung ein ähnliches Problem hatte. Mein Betrieb bildet das erstes Mal aus, die Geschäftsführerin (meine Ausbilderin) hat von dem, was ich hier eigentlich lernen sollte (bin FIAE-Azubinne) nicht all zu viel Ahnung. Der Geschäftsführer hat sich glaub ich noch nie wirklich damit auseinandergesetzt, was es heißt jemanden auszubilden und die eine Mitarbeiterin, die sich eigentlich am Meisten darum gekümmert hat, dass ich was lerne bzw. mir immer wieder neue Aufgaben gegeben hat, die hat ein halbes Jahr nachdem ich meine Ausbildung angefangen habe gekündigt. Ich hab dann auch ziemlich oft Aufgaben gekriegt, von denen ich nicht einmal annähernd eine Ahnung hatte und bin blöd angemacht worden, wenn ich dann einfach länger dafür gebraucht habe, als jemand, der mit der Ausbildung schon fertig ist. Hab damals öfters versucht mit meiner Chefin bzw. meinem Chef zu reden, was aber nicht all zu viel gebracht hat, weil sie einfach nicht verstanden haben, womit ich eigentlich Probleme hab.

Mittlerweile hat sich das Arbeitsklima auch etwas gebessert (zumindest Phasenweise ;) ). Ich find es in der Zwischenzeit auch gar nicht mehr so schlimm, dass ich öfters ins kalte Wasser geworfen werde. Es ist schließlich auch ein Vorteil und ich denk einfach, dass Dir in dieser Branche einfach nichts hinterhergeworfen wird, sondern dass Du Dir die meisten Sachen einfach selbst aneignen mußt, wenn Du weiterkommen willst.

Zum Thema Überstunden:

Meiner Meinung nach ist auch das etwas, was in dieser Branche normal ist. 15 Stunden sind natürlich für einen Azubi schon etwas heftig, aber das wir ja auch bei Dir nicht die Regel sein. Ich arbeite normalerweise auch jeden Tag länger als ich müßte, weil einfachh meistens bestimmte Sachen fertig werden müssen, dass die Zeitpläne eines Projektes eingehalten werden können.

Ich denke, dass Du zwei Möglichkeiten hast: Entweder Du schaust, dass Du vielleicht einen neuen Betrieb findest, obwohl es nicht gesagt ist, dass es Dir dort besser gehen wird. Die zweite Möglichkeit besteht darin, Dich mit der Situation abzufinden und auch die positiven Seiten zu sehen - was Dir wahrscheinlich momentan etwas schwer fällt.

Lass den Kopf nicht hängen! :)

Gruß

Akasha

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Hallo,

bei mir in der Firma war es seinerzeit ähnlich, aber ich hatte noch nen paar Kollegen, mit denen wir über unsere Chefs herziehen konnten. ;)

Ich kann dir da ein Motivationsbuch empfehlen:

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442163757

Das meine ich nicht ironisch, denn nachdem ich das gelesen habe war mir klar, dass ich nicht der einzige bin der so fühlt und danach ging es zumindest teilweise besser. Vor allem wenn man Parallelen zu seinen Chefs ziehen kann. ;)

Vielleicht findest du da ja in dem Buch auch den ein oder anderen Tipp, durch den du wieder etwas motivierter zur Arbeit gehst.

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