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Wenn nicht per Studium wie dann ?


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Hi,

ich bin immoment noch im 3 Lj FISI. Hab mich jetzt mal für BA Wirtschaftsinformatik beworben da mich diese Richtung auch sehr interessiert und ich dort den Bachelor machen kann.

Meine Frage: Sollte das nicht klappen werde ich wohl noch 1 Jahr in meinem Betrieb weiter arbeiten, und mir dann eine andere Stelle suchen. Mal abgesehen von der sowieso erwarteten Weiterbildung zu der man in diesem Bereich eh gezwungen ist wollte ich mal fragen welche Möglichkeiten es ausser der Uni noch gibt um einen höheren Abschluss zu erreichen wie der nach der Ausbildung !?

Dieses "Vom Azubi zum Meister" hört sich zwar klasse an, ist aber glaub nicht wirklich annerkannt. Gibts es vielleicht irgendwelche Schulischen Ausbildungen die man zusätlich noch erweben kann ? oder Zertifikate die viel wert sind ? der MCP hat ja mitlerweile fast jeder ! (hab ich zumindest gehört ^^)

was meint ihr ? was kann man machen ?

thx ;)

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bitte keine Vollquotes

Hi dazu wäre ersteinmal gut zu wissen in welche Richtung Du gehen möchtest. Weiter in Richtung Technik, oder mehr in Richtung BWL?

Ich würde eine etwaige "Anerkennung" ersteinmal hinten anstellen, weil sie immer subjektiv ist. Der eine Personalchef hält nix von FH Studenten, der andere findet staatlich geprüfte Betriebswirte toll(weil die Kurse berufsbegleitend laufen und er nebenbei auch noch berufserfahrung gesammelt hat).

Ich bin der Meinung das es relativ egal ist, welche Weiterbildung man macht (wenn es nicht gerade Töpfern für Anfänger ist), denn das wichtige ist das man sich weiterentwickelt und die Kenntnisse auch "operativ" anwenden kann. Ich verstehe nicht die leute die auf akademische Grade so scharf sind, und dann im Endeffekt eh nur ne Art besserer Sachbearbeiter oder UML Zeichner sind. Aber das sind nur meine 2 EuroCent!

Achja, wegen den MCPs wieviele kennst Du persönlich :P

Best Regards

OZZY

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Meine Empfehlung:

Wirtschaftsinformatik an der HS Wismar als Fernstudium!

http://www.wings.hs-wismar.de/fernstudium/index.php

Habe damit vor ein paar Wochen begonnen, weil ich mich mit dem vermittelten Inhalt in der Berufsschule nicht zufrieden geben möchte. Habe das Glück, dass meine Firma mich dabei unterstützt und ich neben meinem Job das Studium absolvieren kann. Die Hochschule selbst ist in Wismar, mein Präsenzstudium absolviere ich in Heidelberg (20km von meinem Wohnort entfernt). Meiner Meinung nach die beste Möglichkeit sich weiterzubilden (Studium)

Natürlich muss man seinen Inneren Schweinehund überwinden und sich am WE auf den Hosenboden setzten (natürlich kann man am Abend auch auf die Piste gehen, aber alles in Maßen).

Zum Thema MCSE:

Nach meiner Ausbildung wurde mir von Firmenseite angeboten, einen "MCSE Schulung" zu besuchen, die hab ich natürlich genutzt und werde nach meiner bestandenen Prüfung zum MCSA hoffentlich bis Dezember auch noch den MCSE machen. Dabei ist mir aber aufgefallen, dass dazu ne Menge "Know How" nötig ist, die Theorie hab ich soweit ganz gut durch, vieles davon im Alltag umzusetzen bedarf noch viele weitere Jahre Praxis.

Meine Meinung: ERFAHRUNG ZÄHLT!! :bimei

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Gut, die Frage ist hier halt ob mir z.B eine Berufsbegleitende Ausbildung zum Betriebswirt was bringen würde, wenn ich ursprünglich Wirtschaftsinformatik machen wollte. Dann vielleicht doch eher über ein Fernstudium nach denken.

Ihr habt natürlich schon recht, es kommt immer auf die Erfahrung an die jemand mitbringen kann.Nur möchte ich persönlich nicht mein Leben lang als "techniker" arbeiten, sondern auch an anspruchsvollere Jobs kommen, oder mal ein Projekt selber leiten etc. etc. Und da werden fast immer Leute bevorzugt die studiert sind, oder eben was vorweisen können.

Vielen Dank auf alle Fälle schonmal für eure Meinungen ;)

P.S zum Thema MCP hatte ich glaube ich auch schon ein Thread offen, dort wurde viel diskutiert wieviel Wert dieses Zertifikat hat. Einige meinten halt dass es schon fast wie ein Fahrschulfragekatalog aufgemacht ist und man die Sache eigentlich gar nicht verstehen muss sondern einfach nur auswendig lernt. Das hat dann den Nachteil das es wahnsinnig viele machen und es somit nicht mehr wirklich angesehen ist.

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Hi,

ich stelle mal eine gewagte These auf:

Worauf es ankommt, ist die Leistung und das KnowHow. Wenn es wirklich so schwarzweiß wäre, wir von manchen Leuten geschildert(nur als studierter bekommt man einen Job) sind alle Kollegen und Kunden die ich bisher kennenlernen durfte nur Ausnahmen.

Neben Leuten mit Studium (von Geologie über Chemie bis hin zu Philosophie, komischerweise eben kaum Informatik oder BWL) sind dort ein haufen Datenverarbeitsungskaufleute oder ehem. Serveroperatoren.

Entweder tragen sie neben Ihren Techniker Job Verantwortung in Projektleitungsfunktion, oder sind eben "reine" Projektmanager.

Das KnowHow wurde mit der Zeit und im Laufe des Jobs angesammelt.

Das soll nicht sagen das ein Studium unnütz ist, aber rein fachlich brauch ich als Projektmanager kein Studium der Wirtschaftswissenschaften, oder?

Genausowenig wie ich als Netzwerkengineer ein Studium der Informatik brauche.

Wie Du schon richtig sagtest, SchnittenP, "Und da werden fast immer Leute bevorzugt die studiert sind, oder eben was vorweisen können" was vorweisen heisst zumindest für mich Erfahrung gesammelt haben, und die sammelt man nun mal weder auf der Schulbank noch in der Uni.

Und zu den Zertifizierungen(jedweder Art) wenn es alles so easy ist, warum hat dann nicht jeder einen MCSE? Sicherlich es gibt nen haufen Leute die den Lappen nur durch be*******en(auswendiglernen) erlangen, die siehst Du dann aber auch ganz schnell im Flur auf dem Arbeitsamt wieder. Das langt vielleicht um die Scheine in Foren und bei einigen Leuten in Misskredit zu bringen, in der realen Welt sieht es so aus das er bei entsprechenden Jobs fast immer gefordert wird(Admin im Windowsumfeld, genauso wie ohne ein CCNP im Netzwerkbereich kaum was geht(wenn denn Cisco eingesetzt wird)

Best Regards

OZZY

P.S.: Ich habe auch mehr als einmal überlegt ob ich nicht noch die eine odere andere form der formalen Weiterbildung (nach diversen Zertifizierungen) dranhänge, und bin für mich zu dem Schluss gekommen das ich meinen Wissensstand in diversen Bereichen durch reines Selbstudium und eben "reinrutschen" in die richtigen Projekte/Funktionen vertiefe.

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@ozzy666 da hast du mit Sicherheit recht. Natürlich hat ein Angestellter mit guten Hintergrundwissen und langjähriger Erfahrung genau so gute, wenn nicht sogar bessere Chancen, als einer der frisch von der Uni kommt, oder nur die Theorie beherrscht. Mir persönlich geht es in erster Linie auch darum einen Job zu bekommen wo man morgens nicht aufsteht und denkt "nicht schon wieder Montag". Immoment ist das absolut nicht der Fall und ich geh wahnsinnig gern arbeiten. Ok, noch bin ich in der Ausbildung, wer weiß wie es in ein paar Jahren aussieht *ggg* !

Aber dennoch find ich muss man die Gehaltsfrage mit einbeziehen. Und fakt ist einfach, das man als FISI mit ein paar Jährchen Berufserfahreung um die 2000 EUR bekommt, wenn man dann noch das ein oder andere zertifikat in der Hand hat und vielleicht noch ein Projekt leitet könnte es schon richtung 3000 EUR gehen. ABER ein ausgelernter Wirtschaftsinformatiker z.B bekommt als Einstiegsgehalt knapp 40k im Jahr. Mit ein paar jahren Berufserfahrung sind es im Schnitt dann schon um die 60k wenn nicht noch mehr. Und ich finde anhand vom dem Gehalt sieht man dann schon sehr wie weit die Schere hier auseinander klafft. Wie brauchen hier mit Sicherheit nicht darüber zu diskutieren wer jetzt besser ist, was der eine mehr als der andere und anderst herum kann. Aber das ist fakt und ich finde sowas darf man bei einer Entscheidung (vor der ich jetzt eben stehe) nicht einfach außer acht lassen. Und da ist halt echt die Frage, welchen Weg man einschlägt wenn man die Wahl hat !? Sicher, wenn ich keine Stelle bekomme an der BA, oder das mit einer FH nicht klappt werde ich versuchen mich Betrieblich weiter zu bilden, und versuchen das Microsoft Zertifikat zu erlangen.

Auf diesem weg kann man, wie oben schon erwähnt, garantiert auch einen guten Job erlangen. Andererseits, wenn ich die Wahl hab und gleich Winfo machen könnte dann nehm ich das doch mit ? oder ?

Ich meine es ist ja kein Beinbruch. Wenn es nachher doch nicht ganz das ist was ich will mit viel Verantwortung etc dannn kann ich ja trotzdem irgendwo nen Job in der Technik oder so machen.

Bitte versteht mich nicht falsch, manche haben glaube ich wenn sie sowas lesen den Eindruck dem gehts nur um die Kohle und sonst nix. Mir geht es aber in erster Linie um die Arbeit die mir Spass machen muss. Wenn die noch gut bezahlt wird, um so schöner.

was meint ihr ?

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Worauf es ankommt, ist die Leistung und das KnowHow. Wenn es wirklich so schwarzweiß wäre, wir von manchen Leuten geschildert(nur als studierter bekommt man einen Job) sind alle Kollegen und Kunden die ich bisher kennenlernen durfte nur Ausnahmen.

....

Das soll nicht sagen das ein Studium unnütz ist, aber rein fachlich brauch ich als Projektmanager kein Studium der Wirtschaftswissenschaften, oder?

Genausowenig wie ich als Netzwerkengineer ein Studium der Informatik brauche.

Richtig. Und solche Aussagen kommen auch nur von Leuten die eben kein Studium haben, weil diese eben nicht verstehen worum es bei einem Studium geht. *Nicht* ums Fachwissen! Das ist naemlich auf der taeglich benutzen Ebene so trivial, dass man es sich ohne grossen Aufwand selber aneignen kann. Das was du bei einem Uni-Studium fachlich lernst, wirst du zu einem grossen Teil nur auf der wissenschaftlichen/Forschungs-Ebene anwenden koennen. Du bekommst allerdings Grundlagenwissen und Methodikwissen vermittelt, dass dir hilft Dinge leichter und auf einer tieferen Ebene zu verstehen als ein Fachinformatiker/Quereinsteiger und dir somit einen langfristigen Vorteil bringt, da sich die wirklich grundlegenden Dinge und Techniken nie aendern, sondern neue Technologien nur wieder anders darauf aufbauen.

Und zu den Zertifizierungen(jedweder Art) wenn es alles so easy ist, warum hat dann nicht jeder einen MCSE?

Weil es teuer ist. Microsoft Zertifizierungen haben allgemein den Ruf sehr sehr sehr einfach zu sein. Ich bringt immer wieder das Beispiel in den USA wo es einen 9jaehrigen MCSE gibt und jede Menge Kinder unter 15/16 die das auch sind. Das soll aber nicht heissen, dass das Wissen was vermittelt werden *soll* nutzlos ist. Die einzige Zertifizierung die da eine Ausnahme ist, ist meiner Meinung nach der CCIE. Trotzdem werden Zertifizierungen nunmal gerne gesehen, und wenn man sie umsonst machen kann oder sogar Seminare gesponsort bekommt, sollte man sie auf jeden Fall "mitnehmen".

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@DennyB

"Microsoft Zertifizierungen haben allgemein den Ruf sehr sehr sehr einfach zu sein. Ich bringt immer wieder das Beispiel in den USA wo es einen 9jaehrigen MCSE gibt und jede Menge Kinder unter 15/16 die das auch sind."

Ich würde nicht sagen dass die MCSE Prüfungen einfach sind, unser Admin beist sich inclusive Schulung auch gerade da durch. Und dass in den USA viel 15 und 16 jährige diese Zertifikate haben liegt darn dass sie Cheatdumper und andere Dinge benutzen die meiner persönlichen Meinung nach purer Leistungsbetrug sind, weil sie die original Fraegen enthalten und dadurch praktisch zu reiner Auswendiglernerei führen.

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Ich würde nicht sagen dass die MCSE Prüfungen einfach sind, unser Admin beist sich inclusive Schulung auch gerade da durch. Und dass in den USA viel 15 und 16 jährige diese Zertifikate haben liegt darn dass sie Cheatdumper und andere Dinge benutzen die meiner persönlichen Meinung nach purer Leistungsbetrug sind, weil sie die original Fraegen enthalten und dadurch praktisch zu reiner Auswendiglernerei führen.

Stimmt, du hast Recht, das war falsch von mir formuliert.

Ich wollte damit sagen, dass die MS-Pruefungen von sehr vielen Leuten gemacht werden, die eben nicht gerade viel Ahnung haben. Auch dadurch, dass sie heutzutage schon fast "Standard" sind und viele denken sie muessen sie haben um ueberhaupt wettbewerbsfaehig zu sein. Jede Menge dieser Leute lernen fuer die Pruefungen mit Braindumps, das kannst du an der Zertifizierung aber eben nicht erkennen. Du wirst es dann evtl. frueher oder spaeter im Job merken, aber dann kann es auch schon zu spaet sein, falls so eine Zertifizierung als Einstellungskriterium genommen wurde. Braindumps bekommst du immerhin heutzutage ueberall nachgeworfen und ich denke ein Grossteil der Anwaerter nutzt sie auch.

Das ist der Grund warum ich von MS Zertifizierungen im Allgemeinen nicht allzu viel halte und da immer ein bisschen skeptisch bin. Das tut mir dann auch Leid fuer die ehrlichen Leute.

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Ja, genau dass is das Problem Denny, die ganzen nenne wir sie freundlich "Cheater" sorgen dafür dass die Zertifikate an Wert verlieren, ist leider allgemein ein Problem mit den meisten bekannten Zertifikaten, bei denen keine Prüfungen mit echten Prüfern stattfinden.

Daher sollte jede Zertifizierungsprüfung irgendwo in einem Schulungscenter eine richtige Abschlussprüfung mit Prüfen beinhalten. Dass ist mein persönliche Meinung.

Gruß

Markus

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Daher sollte jede Zertifizierungsprüfung irgendwo in einem Schulungscenter eine richtige Abschlussprüfung mit Prüfen beinhalten. Dass ist mein persönliche Meinung.

Naja, das ist aber praktisch nicht machbar. Erstens ist es viel zu teuer (Siehe CCIE, da bezahlst du mehr als $1000 und dazu noch den Flug, gut, dass ist zwar auch ein Ganztags-Lab aber trotzdem. Ausserdem hast du bei einem CCIE viel hoehere Anforderungen als bei anderen Cert. und deshalb viel viel weniger Anwaerter) und zweitens braeuchte man etliche (hunderte, Tausende?) verschiedene Pruefer fuer verschiedene Fachgebiete. Ausserdem braeuchte man auch englischsprachige Pruefer, denn ich zb. nehme alle meine Pruefungen viel lieber in Englisch und viele davon gibt es auch nicht in Deutsch (Cisco). Die Testcenter koennte man dann auch gleich abschaffen und die Unternehmen muessten sich selbst um ihre Zertifizierungen kuemmern.

Ein bisschen wuerden mehr zufallsgenerierte Hands-on Szenarien helfen und die Abschaffung von puren Multiple-Choice Fragen. Und das zb. gleiche Fragen in verschiedenen Variationen mit zufallsgenerierten Antwortmoeglichkeiten erstellt werden, sodass das Asuwendiglernen von allen moeglichen Variatonen keinen Sinn mehr ergeben wuerde. Das wuerde die Pruefungen allerdings auch schon um einiges teurer machen.

Eine andere Moeglichkeit waere auch, dass es im Jahr nur bestimmte Daten gibt, an denen man die Tests schreiben kann (4-6). Dann koennten fuer jedes mal neue, weltweit einheitliche, Fragen erstellt werden die dann beim naechsten mal nicht mehr vorkommen. Beim CISSP ist es glaube ich auch so.

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Eine andere Moeglichkeit waere auch, dass es im Jahr nur bestimmte Daten gibt, an denen man die Tests schreiben kann (4-6). Dann koennten fuer jedes mal neue, weltweit einheitliche, Fragen erstellt werden die dann beim naechsten mal nicht mehr vorkommen. Beim CISSP ist es glaube ich auch so.

Das ist ne echt gute Idee und ließe sich finanziell bestimmt auch gut verkraften.

@SchnittenP: Auch wenn bei vielen Zertifizierungen betrogen wird, dann heißt dass nicht gleich dass sie schlecht sind, jede Zertifizierung mehr oder weniger bringt dir einen kleinen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt.

Ein Personalchef der die Zertifikate kennt, kann auch recht einfach bei einem persönlichen Gespräch entsprechende fachliche Fragen stellen die ihm zeigen ob der Zertifikateinhaber auch Kenntnisse in den zertifizierten Bereichen hat.

Teilweise werden in Anzeigen auch Zertifizierungen verlangt. Im Allgemeinen ist die BRD auch ein sehr papiergläubiges Land.

Falls Du es schaffst nebenher noch zu studieren ist dies sicherlich auch kein Fehler.

Gruß

Markus

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Das ist ne echt gute Idee und ließe sich finanziell bestimmt auch gut verkraften.

Naja, ich weiss nicht so Recht. Da muesste man schauen, ob es nicht einfach zu viele Leute sind, die Pruefungen machen (besonders wenn es um MS geht) und ob man die wirklich alle innerhalb der Testcenter unterbringen kann. Ich weiss jetzt wirklich keine Zahlen...

@SchnittenP:

Du solltest dich meiner Meinung nach entscheiden, was du eigentlich *willst*. Bei Zertifizierungen lernst du einfach Fachwissen, bei einem Studium lernst du genau das Gegenteil, Konzepte. Kann man beides nicht wirklich vergleichen.

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Gast runtimeterror

Ich mache derzeit den "Operativen Professional für IT-Entwicklung" vor der IHK - also eigentlich Ausbildung v2.0.

Der Abschluss ist wohl recht gut anerkannt (ich weiß nicht, welche Abgrenzungen es da genau gibt) und soll innerhalb der nächsten zwei Jahre als mit dem Bachelor gleichwertig anerkannt werden. Für mich ist das also die Berufsbegleitende Alternative zum Studium.

Wen's interessiert:

Deutscher Industrie- und Handelskammertag / Homepage

Ich bin selbst auch der Meinung, dass nichts über Erfahrung geht (man kennt nur, was man schonmal kaputt gemacht hat), aber zum einen sieht's in der Arbeitswelt leider oft was anders aus (Gehalt und Karriere) und zum anderen ist's nie schlecht die theoretischen Grundlagen zu dem zu kennen, was man gerade tut. Es hilft einem insbesondere seine Entscheidungen zu begründen und die Alternativen zu kennen. Ein "das machen doch alle so" ist kein Argument, was die Geldgeber hören wollen ;)

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Ich mache derzeit den "Operativen Professional für IT-Entwicklung" vor der IHK - also eigentlich Ausbildung v2.0.

Der Abschluss ist wohl recht gut anerkannt (ich weiß nicht, welche Abgrenzungen es da genau gibt) und soll innerhalb der nächsten zwei Jahre als mit dem Bachelor gleichwertig anerkannt werden. Für mich ist das also die Berufsbegleitende Alternative zum Studium.

Wen's interessiert:

Deutscher Industrie- und Handelskammertag / Homepage

Ich bin selbst auch der Meinung, dass nichts über Erfahrung geht (man kennt nur, was man schonmal kaputt gemacht hat), aber zum einen sieht's in der Arbeitswelt leider oft was anders aus (Gehalt und Karriere) und zum anderen ist's nie schlecht die theoretischen Grundlagen zu dem zu kennen, was man gerade tut. Es hilft einem insbesondere seine Entscheidungen zu begründen und die Alternativen zu kennen. Ein "das machen doch alle so" ist kein Argument, was die Geldgeber hören wollen ;)

aber hier gehts doch eher um den Fachwirt, danach Betriebswirt. Das ist doch eher für Kaufmänner oder ? Versteh ich das richtig das es im PC Bereich dan Operative und dann Specialist heisst ? Glaub man kann dann sogar noch Winfo machen oder so.

wäre nett wenn du mir mal schilderst wie du dazu gekommen bist und wie die Anmeldung etc abläuft !

Grüsse ;)

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Gast runtimeterror

Stimmt, der Link ist nicht wirklich das, was ich meinte...

Der hier ist besser - allerdings alles sehr trocken.

Operative Professionals

Ein brauchbare Einführung habe ich leider im Moment nicht zur Hand. Ich versuche das gerade mal kurz zu umreißen:

Den Operativen Professional kann man in 4 Fachrichtungen absolvieren:

- IT-Entwickler (meinereiner)

- Projektleiter (macht die Mehrheit)

- IT-Berater (keine Ahnung)

- IT-Ökonom (auch keine Ahnung)

Der IT-Entwickler ist meiner Meinung nach für diejenigen geeignet, die im betrieb immer noch mit Entwicklung und Integration zu tun haben wollen. Der Projektleiter spricht eigentlich für sich.

Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung und 2 Jahre Berufserfahrung und ein vom Arbeitgeber bestätigtes Spezialistenzertifikat (der muss nur Unterschreiben, dass du einem von der IHK angebotenen IT-Spezialistenprofil passt). Quereinsteiger brauch 6 Jahre Erfahrung - gibt natürlich noch 100 Ausnahmen. Ich habe eine normale FIAE-Ausbildung gemacht und mir von meinem Arbeitgeber das Spezialistenprofil "Softwareentwickler" abzeichnen lassen.

Die Prüfung kannst du nach der Zulassung halbjährlich gegen eine Gebühr von dezeit 630€ machen. Ich empfehle aber dringenst eine Fortbildungsstätte zu besuchen - die bereiten dich auf die Inhalte vor. Das kostet natürlich dann richtig Asche: ca 5000€ bei mir... andere Institute wollen 8000€ haben.

Die Prüfung besteht aus drei Teilen (ähnlich der Ausbildungsprüfung):

- Schriftlicher Teil (drei Situationen mit je 5 Aufgaben - verteilt auf zwei Tage. 2:30h pro Situation). Habe ich seit Freitag hinter mir

- Projektdokumentation und Präsentation (ein betriebliches Projekt dokumentieren und kritisch bewerten)

- Personalwesen (schriftlicher Test zum Thema Personalführung mit anschließender praktischer Übung (durchführung einer Ausbildungseinheit, Bewerbungsgespräch oder Mitarbeitergespräch) hier wird dir auf Wunsch automatisch der Ausbilderschein anerkannt)

Das wärs. Ist also keine halbherzige Sache und wird komplett von der IHK geprüft. Mit durchmogeln ist da nicht viel, ist also recht viel wert. Die Fortbildung ist noch nicht so bekannt, wird aber wohl bundesweit anerkannt. Wie gesagt ist eine Gleichstellung mit dem Bachelor in Aussicht. Wenn die damit durch sind kann man auch den Master anhängen.

Was für mich gegenüber der Ausbildung neu war sind Themen wie Marketing, Personalwesen, Unternehmensorganisation und Beratungsprozesse.

Ich hoffe, die Übersicht hilft eher, als dass sie verwirrt... falls dir noch was fehlt - einfach fragen

ach ja: Meister BAFöG nicht vergessen - der Staat schenkt dir ein Drittel (30%) der Kosten (ohne Rückzahlung)

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vielen Dank, das ist schonmal nicht schlecht.

Das heisst aber, in dem halben jahr zwischen Anmeldung und Prüfung ist man auf sich alleine gestellt und muss sich den Stoff selber erarbeiten oder ? oder halt per Seminar (wobei 5000 EUR ist echt hart). Dann macht man die Prüfung und ist dann Operative !? Und wo sind diese Institutionen wo man die Prüfungen ablegt ? oder passiert das im Betrieb ?

Gibts eine Übersicht als was man sich da alles einschreiben kann ? und das mach ich dann einfach bei meiner IHK oder ?

Wieso kannst du nach der Ausbildung eigentlich gleich "Operative" machen, ich dachte zuerst muss man "specialist" sein ?

Sind nochmal paar fragen ;) hoffe das nervt nicht langsam ^^

p.s das ist dann wirklich ein "Abschluss" der nicht nach ein paar Jahren "verfällt" oder ?

Grüsse

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Gast runtimeterror
vielen Dank, das ist schonmal nicht schlecht.

Das heisst aber, in dem halben jahr zwischen Anmeldung und Prüfung ist man auf sich alleine gestellt und muss sich den Stoff selber erarbeiten oder ? oder halt per Seminar (wobei 5000 EUR ist echt hart).

Du hast einen sehr großen Zeitrahmen. Ich glaub wenn du die Zulassung zur Prüfung hast, hast du zwei Jahre Zeit dich für dir drei Prüfungstermine zu entscheiden. Die Prüfungen werden bei nichtbestehen einzeln wiederholt (bis zu drei mal). Bei fast allen bei uns im Kurs übernimmt der Arbeitgeber die Kosten.

Dann macht man die Prüfung und ist dann Operative !? Und wo sind diese Institutionen wo man die Prüfungen ablegt ? oder passiert das im Betrieb ?

Die Prüfung selbst wird vor und bei der IHK abgelegt. Die Fortbildungsstätte und der Betrieb ist eigentlich unabhängig von allem anderen.

Gibts eine Übersicht als was man sich da alles einschreiben kann ? und das mach ich dann einfach bei meiner IHK oder ?

Das mit dem Einschreiben versteh ich nicht ganz - es gibt halt die 4 genannten Fächer...

- Prüfung komplett bei der IHK

- Fortbildung bei der Fortbildungsstätte

Wieso kannst du nach der Ausbildung eigentlich gleich "Operative" machen, ich dachte zuerst muss man "specialist" sein ?

Deine Ausbildung wird unter Bestätigung deines Arbeitgebers als Spezialist anerkannt (zumindest, wenn du 2 Jahre aktiv in der Branche geblieben bist)

Sind nochmal paar fragen ;) hoffe das nervt nicht langsam ^^

Ist das hier ein Forum oder ein Forum ;)

p.s das ist dann wirklich ein "Abschluss" der nicht nach ein paar Jahren "verfällt" oder ?

Ist mir nicht bekannt - ist halt wie die Ausbildung

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hi,

ok, vielen Dank erstmal ;)

das mit dem operative und Specialist hat mich nur deswegen verwundert, weil in der Broschüre hier http://www.bmbf.de/pub/vom_azubi_zum_master.pdf

auf Seite 6. eine Grafik ist, der entnehme ich das man nach der Ausbildung "Specialist" werden kann und danach "operative". Aber ich glaub dir;)

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