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Stärken und Schwächen im Vorstellungsgespräch

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Hey Leute!

Hab morgen mein ersters Vorstellungsgespräch(Fachinformatiker - Anwendungsentwicklung) und wüsste echt nicht was ich für konkrete schwächen habe.

also eins wüsste ich und das wäre meine selbstkritik...hinterfrage gerne meine arbeit öfters und so

weiss da noch jemand anders was sinnvolles?

hab gedacht, weil das hier mit ausbildung zu tun hat und ihr schon in ausbildung seid, dass ihr selber vielleicht in einem Vorstellungsgespräch gefragt worden seid und mir nun helfen könntet :)

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Hi,

ich hatte einiges an Vorstellungsgesprächen und hab eigentlich immer gesagt, das Stärken auch Schwächen sein können.

Z.B. mein Ergeiz, jemand ist so ergeizig, das er machmal einfach seine Grenzen nicht kennt, um an das zu kommen, was ich will.

oder auch.

Als Schwächen sowas sagen, wie man kann nicht kochen oder so, etwas, was einem hald das Genick nicht bricht

Gruß

BlackCat

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Hi,

also man sollte ehrlich sein, und sich nicht irgendwas ausdenken, was gar nicht zutrifft.

Ehrgeiz würde ich nicht nennen, denn das klingt vorgeschoben. Sowas nennt man, weil man insgeheim hofft, dass die Firma das vielleicht sogar als Vorteil ansehen könnte.

Ich hatte, wenn die Frage kam, immer gesagt: "Manchmal kommt es vor, dass ich mich in Details verliere." Das ist spezifischer, und wirkt meiner Meinung nach auch seriöser.

was einem hald das Genick nicht bricht

Kochen und sowas würde ich nur nennen, wenn das Gespräch in entspannter Atmosphäre verläuft. Manchmal sind solche witzigen Antworten passend, und manchmal brechen genau solche Dinge einem das Genick.

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Bei mir wurde nicht explizit nach ner Schwäche gefragt, sondern das ganze wurde etwas "umschifft" mit der Frage, was für Eigenschaften etc ich an mir verändern würde, wenn ich die Gelegnheit dazu hätte... sowohl positive als auch negative..

Und da hab ich einfach ehrlich geantwortet.. mit solchen idealistischen Antworten wie Ehrgeiz, Perfektionismus etc kommt man wirklich nicht weit. Nur wer seine Schwächen kennt, weiß auch, wie man damit umgehen kann..

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meine Schwäche: Ich bin zu nett.

Klingt im ersten Moment vll blöd, aber das kann ganz schön ausarten, wenn man immer ales für andere macht und dann nicht zu seinem eigenen Zeugs kommt :)

Die Schwäche sollte auf jeden Fall nicht allzu negativ sein.

Aber diese Fragen wie "Wie würden Freunde Sie beschrieben?" oder "Was muss man über Sie wissen?" finde ich ganz schlimm. Gerade bei der letzten antworte ich meist, dass man mich kennen lernen muss, um das zu wissen ;) Kam bisher ganz gut an (natprlich hatte ich vorher bei anderen Fragen schon ein paar Eigenschaften genannt).

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das mit dem zu nett habe ich auch immer gesagt. es liegt nunmal in meinem wesen lieber "ja, ok mach ich, legs auf meinen schreibtisch" zu sagen als "geh bloß weg. ich hab genug zu tun".

und solche schwächen kann man kontrollieren lernen. auf keinen fall sollte man sagen, dass man schnell agressiv wird der gerne seinen eigenen willen durchsetzen will. da scheidet man für den part teamarbeit komplett aus.

hab auch immer gesagt, dass ich ein praktisch veranlagter mensch bin. ich will was tun (deswegen ausbildung und kein studium). ich kann zwar lernen, aber nicht aus büchern ohne jegliches learning by doing.

bei stärken sollte man ein wenig aufpassen was man sagt. das muss alles hand und fuß haben...weil wenn nicht, kann es sehr unangenehm werden...

gut ist auch, wenn man es ein wenig ausschmücken kann, was man kann. eigenes netzwerk zuhause eingerichtet, in der schule den pc-raum verwaltet und solche sachen. dann kann man sich als gegenüber auch einfacher ein bild machen, als wenn man sagt, dass man sich halt "gut" mit netzwerken auskennt.

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Aber damit gibst Du doch zum Aussdruck, dass Du eine hast.

Das allerdings zu sagen, halte ich persönlich für ziemlich fatal... ich glaube nicht, dass Unternehmen Leute wollen, die entweder denken, sie seien unfehlbar oder die sich nichtmal selber gut genug kennen, um auf sowas adäquat anworten zu können :)

Wenn man sich mal wirklich nen Moment hinsetzt und nicht nur eine Minute überlegt, fällt einem sicher was ein... es müssen ja auch nicht gleich "tiefe" charakterliche Schwächen sein. Man kann ja z.B. auch sagen, dass man sich nicht so wohl fühlt, wenn man vor einer größeren Gruppe sprechen muss oder hin und wieder Probleme hat, seinen Tagesablauf zu planen..

Solang man dazu sagt, dass man es bisher trotzdem immer alles geschafft hat, wirds auch nur halb so schlimm..

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Das allerdings zu sagen, halte ich persönlich für ziemlich fatal... ich glaube nicht, dass Unternehmen Leute wollen, die entweder denken, sie seien unfehlbar oder die sich nichtmal selber gut genug kennen, um auf sowas adäquat anworten zu können :)

Genau das wollte ich damit sagen. In dem Moment, wo man keine Schwächen bei sich erkennt, leigt eine deutliche Schwäche bereits vor: Fehlende Selbstreflektion und Selbstkritik.

Jedoch hast Du Dir die Antwort durch:

Wenn man sich mal wirklich nen Moment hinsetzt und nicht nur eine Minute überlegt, fällt einem sicher was ein... es müssen ja auch nicht gleich "tiefe" charakterliche Schwächen sein. Man kann ja z.B. auch sagen, dass man sich nicht so wohl fühlt, wenn man vor einer größeren Gruppe sprechen muss oder hin und wieder Probleme hat, seinen Tagesablauf zu planen..

Solang man dazu sagt, dass man es bisher trotzdem immer alles geschafft hat, wirds auch nur halb so schlimm..

selbst gegeben.

Im übrigen ist die Frage nach den Schächen und Stärken mittlerweile ziemlich abgedroschen. Die Standardantwort auf diese Frage lautet in der Regel:

"Ungeduld, hmm, hmm, sonst wüßte ich jetzt keine".

Und nun eine Geschicht aus dem Leben:

Personaler: "Was haben Sie für Schwächen"

Bewerber: "Oh, ich manchmal sehr ungeduldig"

Pause

Bewerber: "Äh, sonst fällt mir im Moment nichts ein"

Personaler: "Wenn ich jetzt ihre Mutter anrufen und sie fragen würde, was sie am meißten an ihnen stört. Was würde sie wohl sagen?"

Bewerber: *Überleg* "Oh, sie würde sagen, dass ich manchmal meine Gläser und Tassen auf dem Schreibtisch über Tage stehen lasse. Meine Socken räume ich auch nicht immer weg. Wahrscheinlich würde sie noch sagen, dass ich öfter mal etwas mit anpacken sollte." *kicher*

Personaler: *mit kicher* "Aha, haben sie Geschwister?"

Bewerber:"Ja, eine Schwester"

Personaler:"Wenn ich nun ihre Schwester anrufen würde und sie nach Ihren Schwächen fragen würde, was würde sie mir wohl antworten?"

Bewerber:"Wahrscheinlich, dass ich ein Sturkopf bin und ewig anfange zu streiten, weil wir uns ein Badezimmer teilen müssen und ich immer zuerst fertig sein möchte. Ihre CD's bringe ich auch nicht immer sofort zurück. Einige waren auch ziemlich verkratzt"

Was lehrt uns diese Geschichte? Selbstkritik tut weh. Daher niemals die Person direkt fragen, sondern immer über Umwege!

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Das is ja n schreckliches Gespräch:D ...Selbst erlebt ?

Ok ich werde warscheins gleich wieder niedergemacht aber dennoch -

Zähl Schwächen auf die nochn positiven Beigeschmack hinterlassen ->

zu ehrgeizig / engagiert

zu selbstkritisch / sehr genau und ordentlich

steigere mich in Sachen rein / auffopfernd

usw...

bloß nicht = faul / langsam / leicht abzulenken un so ne Zeug...aber das is ja selbstredend;)

EM

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Ich würde antworten, dass hohe Loyalität eine Eigenschaft meiner Familie sei, und dass meine Familienmitglieder bestimmt nichts negatives über mich ausplaudern würden. :D

Ja, ja sollte man meinen. Wäre auch eine von vielen möglichen und sinnvollen Antworten. Aber wie heißt es so schön?

"Schlagfertigkeit ist das, was einem auf dem Weg nach Hause einfällt" :hells:

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Ich hab als Schwäche auch erstmal gesagt dass ich nicht kochen könnte, damit war mein gegenüber aber nicht zufrieden und ich sollte eine Charakterliche Schwäche nennen....

Meinte dann dass ich im privaten Bereich etwas zu schüchtern und ruhig sei. Mir fiel nix besseres ein.

Er hat dann noch gefragt ob ich versuche dagegen was zu machen und daraufhin hab ich ihm noch n bissel was erzählt.

Scheint nicht so schlecht gewesen zu sein, denn seit August arbeite ich bei der Firma :D

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Der Vorschlag "ich fühle mich unwohl vor einer großen Gruppe etwas zu präsentieren" kann mMn sehr negativ aufgefasst werden. Denn man muss ja auch als FI-AE mal zum Kunden fahren, die Software präsentieren, die Anwender schulen etc. Sollte man dies als Schwäche tatsächlich nennen, oder katapultiert man sich das gleich ins aus?

Ich hab mir auch mal n paar Gedanken über meine chrakterliche Stärken und Schwächen gemacht:

Stärken

  • ich bin zuverlässig und man kann sich auf mich verlassen (d.h. wenn man mir eine Aufageb gibt, wird die auch gewissenhaft von mir erledigt. Als Beipsiel wurde mir deswegen eine bestimmte Aufgabe in der Ausbildung übertragen, für die man sehr zuverlässig arbeiten muss)

  • ich bin teamfähig und unterstütze gern meine Kollegen

Schwächen

  • durch das Unterstützen meiner Kollegen lasse ich manchmal meine eigene Arbeit liegen (kann das negativ ausgelegt werden???)

  • ich kann nach der Arbeit schwer abschalten

  • ich habe Prüfungsangst (wobei mir das zu noch besseren Egebnissen verhilft)

Was haltet ihr davon? Was für Beispiele würdet ihr bringen?

Welche Stärke oder Schwäche würdet ihr evtl. weglassen?

Maxi

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Naja, bei mir wurde gefragt, welche Eigenschaften ich stärken würde, wenn ich könnte.. da hab ich dann gesagt, dass ich meine rhetorischen Fähigkeiten gerne verbessern würde. Daher das mit dem Unwohlsein vor einer Gruppe... kann so oder so ausgelegt werden..

Deine Stärken sind eigentlich Selbstverständlichkeiten, die man - wie auch in der Bewerbung - eigentlich gar nicht hervorheben sollte/brauch. Kann natürlich auch gut ankommen.. da weiß man nie, wie es wirkt.

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