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gnik

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    gnik hat eine Reaktion von hackbert301009 in Mein Projektantrag wurde abgelehnt   
    Hallo zusammen,
    ich bin Azubi Fachinformatiker Systemintegration (in Baden Würtemberg) und mein erster Projektantrag wurde leider abgelehnt.
    Ich habe den Antrag jetzt überarbeitet und würde mich sehr über eure ehrliche Meinung freuen, bevor ich ihn neu einreiche.
    Im Anhang ist mein alter Projektantrag der Abgelehnt wurde.

    Hier ist die Begründung für die Ablehnung:
    nach der Sichtung Ihres Projektantrages sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass wir den Projektantrag aufgrund mangelnder Tiefe nicht bewilligen können. Bitte reichen Sie einen neuen Projektantrag ein. Sie können sich entweder für ein neues Projekt entscheiden oder dasselbe Projekt erneut einreichen, wenn Sie folgende Kriterien erfüllen können: - Fachliche Tiefe erweitern und erläutern (insbesondere der Planungsaspekt bezüglich Soll/Ist Analyse und Auswahl der neuen Lösung sowie die praktische Umsetzung, welche der zeitlichen Aufteilung der IHK gerecht wird) - Bitte sorgen Sie dafür, dass die Präsentation auch bei einem technischen Ausfall durchgeführt werden kann. Dies betrifft insbesondere die Präsentationsmittel Beamer und HDMI-Kabel Mit freundlichen Grüßen Ihr PrüfungsausschussHier ist mein überarbeiteter Antrag:
    PROJEKTANTRAG – IHK ABSCHLUSSPROJEKT Fachinformatiker Systemintegration Geplanter Zeitraum ================== Beginn: 10.11.2026 Ende: 02.12.2026 Thema der Projektarbeit ======================= Konzeption, Evaluierung und Implementierung einer Monitoring-Lösung zur zentralen Überwachung der hybriden IT-Infrastruktur der [Firma] Ausgangssituation ================= Die [Firma] betreibt eine hybride IT-Landschaft. Sie umfasst ca. 200 Windows-Servern, ca 50 Linux-Server, Netzwerk- und Sicherheitskomponenten sowie Dienste in Microsoft Azure. Zur Überwachung wird derzeit Paessler PRTG eingesetzt. Die Installation umfasst einen zentralen Core-Server und einen Remote Probe Server mit insgesamt ca. 2300 Sensoren (Lizenz: PRTG 5000). Bei der Betrachtung der aktuellen Umgebung zeigen sich folgende Schwachstellen: - Unzureichende Cloud-Integration: PRTG bietet für die Cloud, vor allem für Azure, nur relativ wenige native Sensorenreagiert durch sein Sensor-Modell schlecht auf dynamisch entstehende und verschwindende Ressourcen. - Alarmierung: Benachrichtigungen erfolgen nur per SMS und Email, eine Anbindung an Microsoft Teams ist nicht vorhanden. - Sicherheit: PRTG nutzt zur systemüberwachung einen Domain Admin User und ist damit ein potenzielles Angriffsziel. - Verwaltbarkeit: Bei PRTG werden Grenzwerte pro Sensor einzeln gesetzt, deshalb muss man bei vielen Systemen jede Schwelle von Hand anpassen. Aufgrund der oben genannten Gründen wurde entschieden, dass die bestehenden Lösung nicht mehr den Anforderungen entspricht. Deshalb soll eine neue Monitoring-Lösung ausgewählt und eingeführt werden. Projektziel =========== Das Projekt findet im Team „Digital Platforms, Architecture & Security“ statt, das derzeit mehrere Initiativen zur Modernisierung und Standardisierung der IT-Infrastruktur umsetzt. Auftraggeber ist der Manager der IT-Infrastructure. Ziel des Projekts ist es, auf Basis einer strukturierten Ist-Analyse und eines Anforderungskatalogs eine geeignete Monitoring-Lösung auszuwählen, sie zu implementieren und ausgewählte lokale und cloudbasierte Systeme anzubinden. Die neue Lösung soll PRTG mittelfristig ablösen. Soll-Konzept ------------ Im Soll-Zustand werden die angebundenen Systeme zentral über die neue Plattform überwacht. Dafür muss die Lösung folgende Anforderungen erfüllen: - Zentrale Überwachung von Windows- und Linux-Servern sowie Azure-Ressourcen in einer gemeinsamen Oberfläche - Sicherheit: verschlüsselte Kommunikation (TLS), Anmeldung über Entra ID mit Single Sign-On, rollenbasiertes Berechtigungskonzept und Protokollierung von Konfigurationsänderungen - Visualisierung: zentrale Dashboards für Gesamtzustand, Standorte und kritische Dienste - Alarmierung: flexible Benachrichtigung per E-Mail und Microsoft Teams mit Eskalationsstufen Administratoren erhalten so jederzeit einen Überblick über den Zustand der Infrastruktur und werden bei Störungen automatisch informiert. Vorgehen bei der Auswahl der Lösung =================================== Die Auswahl erfolgt in nachvollziehbaren Schritten, damit die Entscheidung fachlich und wirtschaftlich begründet ist: 1. Ist-Analyse: Auswertung der bestehenden PRTG-Konfiguration (Sensoren, Probes, Alarmwege, Benutzer, Lizenz) und Gespräche mit den betroffenen Teams (Infrastruktur, Security, Cloud). 2. Anforderungskatalog: Ableitung technischer, organisatorischer, sicherheits- und compliance-relevanter sowie wirtschaftlicher Kriterien. Jedes Kriterium wird als Muss- oder Kann-Kriterium eingestuft und gewichtet. 3. Marktanalyse: Recherche geeigneter Monitoring-Lösungen (Longlist). Lösungen, die ein Muss-Kriterium nicht erfüllen, scheiden aus. Es verbleiben zwei bis drei Lösungen (Shortlist). 4. Nutzwertanalyse: Bewertung der Shortlist anhand der gewichteten Kriterien aus dem Anforderungskatalog. 5. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung: Vergleich der Gesamtkosten (Lizenz, Betrieb, Support, Einarbeitung) über drei Jahre mit den laufenden Kosten von PRTG. 6. Entscheidungsvorlage: Zusammenfassung der Ergebnisse und Empfehlung an den Auftraggeber, der die finale Freigabe erteilt. Die Beschaffung der Produktivlizenzen erfolgt parallel über den internen Einkaufsprozess und ist nicht Teil der Projektzeit. Damit das Projekt nicht von Lieferzeiten abhängt, wird die Implementierung zunächst mit einer Test- bzw. Evaluationslizenz durchgeführt. Praktische Umsetzung ==================== Nach der Freigabe implementiere ich die ausgewählte Lösung. Die Umsetzung umfasst folgende Arbeitsschritte: 1. Bereitstellung der Infrastruktur: Einrichtung der benötigten virtuellen Maschinen bzw. Azure-Ressourcen und der Datenbank, Beantragung der Firewall-Freigaben (Ports zwischen Server, Agenten und Azure) in Abstimmung mit dem Netzwerkteam. 2. Installation: Installation der zentralen Monitoring-Komponenten gemäß Soll-Konzept. 3. Sicherheitskonfiguration: Absicherung der Kommunikation per TLS-Zertifikat, Anbindung an Entra ID (Single Sign-On) und Umsetzung eines Rollenkonzepts (z. B. Administrator, Operator, Lesezugriff). Aktivierung der Protokollierung von Konfigurationsänderungen. 4. Anbindung der Serversysteme: Verteilung der Monitoring-Agenten auf ausgewählte Windows-Server (z. B. über Intune oder Gruppenrichtlinie) und Linux-Server (Paketinstallation bzw. Skript). 5. Integration der Cloud-Ressourcen: Anbindung ausgewählter Azure-Ressourcen. 6. Überwachungsregeln: Definition von Schwellwerten (z. B. CPU, Arbeitsspeicher, Festplatte, Dienste, Erreichbarkeit) und Erstellung von Vorlagen für wiederkehrende Systemtypen. 7. Dashboards und Alarmierung: Erstellung zentraler Dashboards sowie Einrichtung der Benachrichtigung per E-Mail und Microsoft Teams mit Eskalationsstufen und Wartungsfenstern. Qualitätssicherung und Abnahme ------------------------------ Vor der Abnahme erstelle ich ein Testkonzept mit Testfällen. Geprüft werden unter anderem: - die korrekte Datenerfassung der angebundenen Systeme - das Auslösen und Zustellen von Alarmen bei simulierten Störungen (z. B. gestoppter Dienst, volle Festplatte) - die Wirksamkeit des Rollenkonzepts und der Entra-ID-Anmeldung Abschließend führe ich einen Soll-Ist-Vergleich durch, übergebe das System an die Administratoren und weise sie in die Nutzung ein. Abgrenzung ========== - Angebunden werden ausgewählte Windows- und Linux-Server sowie ausgewählte Azure-Ressourcen als repräsentative Testsysteme. - Die vollständige Migration aller bestehenden Monitoring-Objekte aus PRTG ist nicht Bestandteil des Projekts. - Die Abschaltung von PRTG erfolgt nach Projektende im Rahmen des Regelbetriebs. - Der interne Beschaffungsprozess wird angestoßen, seine Durchlaufzeit gehört jedoch nicht zur Projektzeit. Projektumfeld und Schnittstellen ================================ - Manager IT-Infrastructure: Auftraggeber, Freigabe der Entscheidung und Abnahme - Team Digital Platforms, Architecture & Security: fachliche Abstimmung, spätere Betreiber der Lösung - Netzwerkteam: Firewall-Freigaben - IT-Security: Prüfung von Sicherheitskonzept und Rollenmodell - Einkauf: Beschaffung der Lizenzen Zeitplanung =========== 1. Analyse 7 h 1.1 Ist-Analyse der bestehenden PRTG-Umgebung (Sensoren, Probes, Lizenz, Alarmwege, Schwachstellen) 2 h 1.2 Anforderungsaufnahme mit den beteiligten Teams 1 h 1.3 Erstellung des Anforderungskatalogs inkl. Gewichtung (Muss-/Kann-Kriterien) 2 h 1.4 Erstellung des Soll-Konzepts (Zielarchitektur, Hochverfügbarkeit, Netzwerk, Rollenkonzept) 2 h 2. Planung und Entscheidung 6 h 2.1 Marktanalyse und Vorauswahl (Longlist zu Shortlist) 2 h 2.2 Nutzwertanalyse 1 h 2.3 Wirtschaftlichkeitsbetrachtung (Kostenvergleich über 3 Jahre) 1 h 2.4 Entscheidungsvorlage, Ressourcen- und Ablaufplanung 2 h 3. Umsetzung 13 h 3.1 Bereitstellung der Infrastruktur 2 h 3.2 Installation der zentralen Komponenten 1 h 3.3 Sicherheitskonfiguration (TLS, Entra-ID-Anmeldung, Rollenkonzept) 2 h 3.4 Anbindung der Windows- und Linux-Testsysteme (Agenten-Rollout) 2 h 3.5 Integration der Azure-Ressourcen 2 h 3.6 Einrichtung der Überwachungsregeln und Vorlagen 2 h 3.7 Einrichtung der Dashboards und Alarmierung 2 h 4. Test und Abnahme 6 h 4.1 Erstellung des Testkonzepts und der Testfälle 2 h 4.2 Funktionstests inkl. Alarmierungstest 2 h 4.3 Soll-Ist-Vergleich und Abnahme durch den Auftraggeber 2 h 5. Dokumentation und Übergabe 8 h 5.1 Erstellung der Projektdokumentation 7 h 5.3 Übergabe und Einweisung der Administratoren 1 h Gesamt: 40 h Präsentationsmittel =================== Für die Präsentation verwende ich meinen eigenen Laptop mit einer PowerPoint-Präsentation, die über Beamer und HDMI-Kabel gezeigt wird. Ausweichlösung bei technischem Ausfall -------------------------------------- - Ich bringe eigene Adapter (USB-C auf HDMI, USB-C auf VGA) und ein eigenes HDMI-Kabel mit. - Die Präsentation liegt zusätzlich als PDF auf einem USB-Stick vor, sodass sie auch an einem anderen Gerät gezeigt werden kann. - Für jedes Mitglied des Prüfungsausschusses bringe ich die Folien als ausgedrucktes Handout mit. Damit kann die Präsentation auch ohne Beamer vollständig durchgeführt werden.

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