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    • Hallöle,

       

      ich möchte mal gerne wissen, wie ihr zum Thema Frauen in der IT steht. Ich weiß, das Geschlecht sollte keine Rolle spielen. Aber meiner Erfahrung nach, tut es das doch sehr häufig.

      Deshalb einfach mal das Thema hier. Seid ihr selbst Frau in der IT? Habt ihr Kolleginnen? Wie sind eure Erfahrungen?

      Ich muss leider gestehen, dass ich schon einige sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe. Und man zum Teil von Männern doch deutlich weniger Ernst genommen wird, als der männliche Kollege.

      Genauso gab es bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz mehrere Gespräche in denen mir gesagt wurde "Für die Stelle stellen wir keine Frauen ein."

      Ich persönlich finde das sehr schade. Weil es egal sein sollte, ob Person XY männlich oder weiblich ist. Hauptsache er/sie erledigt dir Arbeit ordnungsgemäß.

      Während der Berufsschule waren wir übrigens 3 Frauen in der Klasse. Das waren viele. Für IT-Verhältnisse. Bei 30 Schülern. In der Parallelklasse gab es gar keine. Bzw. in einer anderen Klasse saß ein Mädel allein.

      Seit ich in der Beratung arbeite, ist das Verhältnis relativ ausgeglichen. Aber auch hier habe ich schon die Erfahrung gemacht, dass der ein oder andere Mann lieber mit einem Mann zusammen arbeitet. Zum Teil wurde sowas auch schon deutlich angesprochen.

      Vielleicht gibt es hier ja auch Menschen die der Meinung sind, dass Frauen für Tätigkeit XY wirklich weniger geeignet sind. Dann würde mich interessieren, warum?

       

      LG

      neinal
      • 186 Antworten
    • Guten Tag,

      ich mache momentan eine Umschulung zum FIAE und möchte später als IT-Consultant arbeiten. Meine Frage ist nun wie ist der ideale Weg dafür?

      Nach der Umschulung bin ich ja ganz unten an der Leiter und muss erstmal Erfahrung sammeln. Dann habe ich gesehen das man sich spezialisieren kann (siehe Grafik).


      Wie genau laufen diese Spezialisierungen ab, was sind die Vorrausetzungen?

      Ist die Berufstätigkeit und Titel eines Consultants nur durch ein Studium zu erreichen?

      Was macht am meisten Sinn? Da ich Quereinsteiger bin und mit 30 nicht mehr "ewig" Zeit habe um eine Karriere zu realisieren würde ich mich über Erfahrungen und Hilfestellung freuen. Mir ist auch klar das es rein Theoretisch ist, da es später dann stark Unternehmensabhängig ist wie man das ganze realisieren kann.

      Mfg Bery
      • 46 Antworten
    • Hallo,

      Beim Lesen des Forums habe ich das Gefühl bekommen, dass der allgemeine Konsens bei Ausbildung > Umschulung liegt. Arbeitgeber sollen fertig ausgebildete Azubis gegenüber Umschülern, die die IHK Prüfung erfolgreich bestanden haben vorziehen, aufgrund der unterschiedlichen Praxiserfahrung.

      Könnt ihr mir vielleicht ein Beispiel dafür geben, wie diese Praxiserfahrung in der Anwendungsentwicklung aussehen kann? Wenn diese am Ende so ausschlaggebend ist, was für einen Sinn hat eine Umschulung dann und wie relevant sind die Dinge überhaupt die man dort lernt? Arbeitet man während der Umschulung nicht an Projekten, die das Gelernte vertiefen?

      Falls man keinen Ausbildungsplatz findet und die einzige Alternative eine Umschulung ist, ist letzteres nicht dann trotzdem vergeudete Zeit? Falls nicht, wäre die Frage was man schon vorher tun kann, um bei der Bewerbung auf eine Stelle (nach abgeschlossener Umschulung) seine Chancen zu verbessern.

      Gruß

      Khatru
      • 17 Antworten
    • Hallo zusammen,

      ich hatte diesen Monat drei Vorstellungsgespräche und daraus resultierend zwei Arbeitsverträge in der Hand.

      Gehaltsvorstellung 68k, Berufserfahrung habe ich mehr als acht Jahre und leite derzeit ein fünf köpfiges Entwickler Team. Die Stellen waren im Raum Stuttgart und als Lead-Entwickler bzw. Technischer Projektleiter(der auch Programmieren soll). Ich habe derzeit 63k und durch den vermutlich weiteren Arbeitsweg hätte ich effektiv weniger, aber ich habe keinen Bock mehr auf dauerhaft 50h+ die Woche und 26 Tage Urlaub finde ich auch zu wenig.

      Erste Firma, man hatte mich vergessen, ich saß 15 Minuten auf dem Flur rum bis sichtlich gestresster Abteilungsleiter aufgetaucht ist. Nach Sichtung der Unterlagen, die er wohl noch nicht im Detail angeschaut hatte, ja aber 68k sind ganz schön viel. Das weitere Gespräch verlief ähnlich, dezente Hinweise darauf, dass Mitarbeiter die pünktlich Feierabend machen, nicht gerne gesehen sind. Ich habe auf ein zweites Gespräch verzichtet und am nächsten Tag gleich abgesagt.

      Zweite Firma, erstes Gespräch mit Fachabteilung lief gut. Beim zweiten Gespräch mit der Perso ging es dann um die Vertragsdetails, Gehaltsangebot 60k, 44h Woche, 26 Tage Urlaub, komische Überstundenregelung, wenn mehr als X Stunden Zusammenkommen gibt es einen "Bonus" von einem Monatsgehalt. Ansonsten Abfeiern "wenn die betrieblichen Belange dies zulassen", aber nur früher gehen, keine kompletten Gleittage. Habe den Wortlaut nicht mehr im Kopf, lief aber auch auf ein Minus Geschäft raus.

      Dritte Firma, Fachgespräch lief auch gut, 65k könne man bieten, aber nicht direkt zum Einstieg. Ich dachte an einen Abzug während der Probezeit. Heute Morgen habe ich dann per Post den Vertrag bekommen. 56k, mit jeweils einer Steigerung von 3k im Jahr, also nach 3 Jahren dann 65k. 22 Tage Urlaub, Überstunden mit dem Gehalt abgegolten, Vertrauensarbeitszeit.

      Der Spaß hat mich jetzt vier Urlaubstage gekostet und hat nichts gebracht, außer der Erkenntnis das es noch mehr schlechte Firmen gibt da draußen. Hat man es nicht mehr nötig faire Arbeitsbedingungen zu bieten? Ich will ein anständiges Gehalt, 30 Tage Urlaub, eine 40h Stunden Woche und eine brauchbare Überstundenregelung und brauchbar ist eigentlich alles bei dem ich keine Stunden für lau arbeiten muss.

      Ich hab jetzt noch über die Feiertage Urlaub und dann wird es wieder stressig, frühestens im März hab ich dann wieder Luft was zu suchen.

      Hab ich mich so vertan in der Markteinschätzung bzw. sind meine Erwartungen so utopisch?

       
      • 156 Antworten
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