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Probleme mit dem Ausbildungsbetrieb


Redemption

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Hey ho,

ich denke mal, dass ich hier richtig dafür bin?

Also, folgendes Problem liegt vor:

In meinem Freundeskreis und in der Berufsschulklasse gibt es zwei Mitmenschen, die Probleme mit Ihrem Ausbildungsbetrieb haben. Sie selber können nichts machen, da sie die Ausbildung nicht "abgebrochen haben" wollen und auch ein bisschen Angst haben.

Ich war selber schon das eine oder andere Mal im Betrieb selber und konnte mir ein Bild von der Situation machen. Auch habe ich Berichte gehört, die mir die Nackenhaare zu Berge stehen lassen.

Ich weiss gar nicht, wo genau ich anfangen soll...

Zuerst einmal die "Arbeitzplatzsicherheitsmassnahmen":

Die Mitarbeiter der Firma, die ich hier erstmal noch nicht beim Namen nennen möchte, haben alle bis auf den "Chef" lahme und veraltete Rechner, die teilweise Monitore haben, gegen die ein verschimmeltes Fischglas noch klar und scharf erscheint.

Die Fluchtwegtüren sind geschlossen und wenn sie aufgemacht werden, zieht es in dem "Büro", in dem bis zu fünf Leute aneinandergedrängt arbeiten...

Die Fenster sind vergittert und die Sonne scheint auf die Monitore. Aber wenn man die Fenster verdunkelt, sieht man gar nichts mehr, da die Lampe an der Decke auch nicht so ganz funktioniert...

Der ganze Raum mit fünf "Arbeitsplätzen" (Die Tische sind zu niedrig und zu kurz, die Stühle haben keine Armlehnen) liegt stromtechnisch an einer Steckdose, die behilfsmässig in einer Dose in der Küche nebenan befestigt ist.

Und auf den "minderwertigen" Computern (der Chef hat ein 9.000,- Dm Notebook und dafür noch einen 22"-Monitor...) sollen die Azubis (in diesem Fall nur der aus dem dritten Lehrjahr) eine 3D-Studio Max Animation erstellen. Diese sollte innerhalb eine bestimmten Zeitspanne fertig sein. Natürlich war sie das nicht... Ein paar Tage vor Deadline sollte gerendert werden, aber was soll man machen, wenn die Computer alle paar Stunden abstürzen?

Also durft der arme Azubi teilweise nachts um 00.00 Uhr oder auch mal um 02.17 Uhr zur Firma, die nur einen Katzensprung entfernt seines Heimatsitzes liegt, dackeln, um das Rendering wieder anzuschmeissen.

Also war es dann endlich fertig und der Azubi hat dem Betrieb sozusagen "den Arsch gerettet", denn es handelte sich um eine Präsentation für einen wichtigen und grossen Kunden. Aber glaubt Ihr, dass er ein Dankeschön, ein Lob oder sonst eine Anerkennung bekommen hätte? Nee, er hat einen Anschiss bekommen, warum er morgens immer so spät kommen würde, nachdem er nachts noch im Betrieb war...

Oder ein anderes Beispiel: Es kommt ein Projekt für einen Kundenbetrieb herein, und der Chef sagt: Hier, macht mal! Die beiden Azubis (damals 1. und 2. LJ) haben davon ziemlich wenig Ahnung und dürfen das gesamte Projektmanagement übernehmen. Das ging von Preisaufstellung, Bestellung und Beschaffung der Hardware, Installation beim Kunden und Wartung sowie Support.

Als auf den letzten Drücker alles da war, hat der Chef kurz beschrieben, wie er sich das vorgestellt hat. Dann hat er die Einstellungen, die gerade so liefen und von den Azubis vorgenommen wurden mit eigenen überspielt, die nicht funktioniert haben.

Dann hat er erstmal die Azubis "angeschissen" und sich zwei Wochen Urlaub genommen.

So mit biegen und brechen haben es die zwei dann auch zum Glück geschafft und als der Chef wiederkam, wollten die beiden erstmal auch in Urlaub. Aber natürlich sollten sie sie Support machen und sollten den Firmen-Laptop sowie das Firmenhandy (das Privathandy eines Azubis... ) mitnehmen.

Ich könnte noch so einige Geschichten erzählen, aber das erspare ich Euch hier jetzt. Mir fehlen einfach die Worte...

Und nun meine Frage an Euch: Wie kann man da vorgehen? Wie kontaktiert man am besten die Angestelltenkammer oder andere zuständige Bereiche, oder sollte man das anders regeln?

Die beiden Azubis, um die es hier in erster Linie geht, würden gerne das Risiko eingehen, den Ausbildungsbetrieb zu wechseln und den momentanen Betrieb lahmzulegen, da dieser keineswegs ausbildungstauglich ist.

Was würdet Ihr machen? Was würdet Ihr raten?

Dankeschön schonmal für Eure Hilfe und sorry für die teilweise harte Wortwahl, aber zu einigen Lagen fehlen mir die passenden Kraftausdrücke...

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Wie immer in solchen Fällen sollte man so vorgehen.

1. Den Ausbildungsberater der IHK kontaktieren.

2. Das Gespräch mit deinem Chef suchen und versuchen sachlich zu argumentieren.

3. Wenn das nicht reicht nochmal die IHK konsultieren und den Ausbildungsberater des AA Kontaktieren.

4. Als Jugendlicher Azubi sowieso auf das JASchG. berufen und nur danach arbeiten (keine Bereitschaft im Urlaub keine Überstunden etc.)

Keine Angst einen Azubi kann mann als AG nur äusserst schwer kündigen wenn du kein grobes Vergehn begehst.

5. Wenn nix mehr geht neuen AG suchen

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Mannixx:

<STRONG>Wie immer in solchen Fällen sollte man so vorgehen.

1. Den Ausbildungsberater der IHK kontaktieren.

</STRONG>

Ist die IHK denn überhapt der richtige Ansprechpartner und dafür zuständig?

<STRONG>

2. Das Gespräch mit deinem Chef suchen und versuchen sachlich zu argumentieren.

3. Wenn das nicht reicht nochmal die IHK konsultieren und den Ausbildungsberater des AA Kontaktieren.

</STRONG>

Es geht hier ja nicht um meinen Betrieb. Und ausserdem kann man mit dieser Art von Chef nicht sprechen. Der wird sofort pampig und beleidigt auch persönlich...

<STRONG>

4. Als Jugendlicher Azubi sowieso auf das JASchG. berufen und nur danach arbeiten (keine Bereitschaft im Urlaub keine Überstunden etc.)

Keine Angst einen Azubi kann mann als AG nur äusserst schwer kündigen wenn du kein grobes Vergehn begehst.

5. Wenn nix mehr geht neuen AG suchen</STRONG>

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hi Leute,

Links zum Thema. http://www.sovt.de/intlinks.html http://www.sozialnetz-hessen.de/ergo-online/E_HOME.HTM

Gerade in Sachen Arbeitsplatzergonomie gibt es einige Bestimmungen, die der Betrieb einhalten MUSS, ansonsten steigt ihm die Berufsgenossenschaft aufs Dach. Das kann richtig laestig fuer den Betrieb werden ;-)

BTW, es ist schon interessant, was sich einige Leute gefallen lassen. :-(

Gruss, Frank

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Der Ausbildungsberater ist für alle Azubis innerhalb der IHK zuständig.

Also ich kann nur von der Ihk Berlin sprechen da ich mit denen meine Erfahrungen habe und kann nur sagen das dort sehr engagierte Leute sitzen die einem helfen wollen.

Und ein Gesprächsangebot an den Chef sollte man in jeden Fall machen egal ob er ein A**** ist oder nicht, da du damit deine bereitschaft zu Konfliktlösung beweist.

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Hi,

also ich denke auch, dass die Betroffenen unbedingt mit der IHk verhandeln sollte, weil die IHK z.B. auch Ausbildungsbetriebe finanziell unterstützt und solche Leute haben einfach keine Unterstützunng verdient.

Ich finde es wirklich schlimm, dass es solche Firmen bzw. Chef`s immer noch so einfach haben, mit diesem Mitteln durchzukommen.

@Manixx

Es stimmt zwar, dass man als Azubi schwer entlassen werden kann, aber bedenke, es gibt andere Mittel und Wege um jemand unliebsamen loszuwerden!

Gruß, Tia

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@tyana

Klar hast du da recht und ob die Fortführung eines solch gestörten Arbeitsverhältniss sinnvoll ist das ist die andere Frage aber im Zweifel muss man da halt durch

Also ich hatte früher eine ähnliche Situation aber erlich gesagt war es mir S*****egal ob ich für die in der Firma das ALoch war. Habe nur Tätigkeiten im Rahmen meiner Ausbildung ausgeführt und im Zweifel auf den rahmenlehrplan verwiesen.

Meckern konnten sie soviel sie wollten war mir voll egal.

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