vor 23 Stunden23 h # SAP EHS Community Repoistory Es gibt aktuell praktisch keine öffentlichen GitHub‑Repos, die das klassische SAP‑EHS‑Tabellenmodell (EST\*, TCG\*, CCI\*, CVDD\*) systematisch dokumentieren oder als Open‑Source‑Wissensbasis anbieten. Die wenigen EHS‑Beispiele auf GitHub sind eher Integrations‑ oder BTP‑Demos (z. B. PPE‑Detection mit EHS), nicht aber Datenmodell‑Dokus. ## Lohnt sich ein öffentliches Repo? Ja, ein Public Repo für „SAP EHS Data Model Documentation“ hätte aus Community‑Sicht viel Potenzial, weil: - Es existiert bisher nur verstreute Tabellenlisten (Blogs, Tool‑Seiten, kommerzielle Beraterseiten), aber kein versioniertes, gemeinschaftlich pflegbares Datenmodell. - Viele EHS‑Berater und Entwickler stehen vor denselben Problemen (Verständnis von ESTVP/ESTVA/EST0*/CVDD\*‑Strukturen, Change‑Docs, Property Trees) und könnten Beispiele, Korrekturen und Ergänzungen beitragen. - Ein Git‑Repo ist ideal, um deine BookStack‑Struktur als Markdown (oder YAML/JSON‑Metadaten) abzubilden und Pull‑Requests zu steuern, ohne SAP‑Systemzugang zu teilen. ## Wie vermeiden, dass du Firmeninterna leakt? Drei Leitplanken machen das relativ sicher: 1. **Nur Standard beschreiben, keine Kundendaten** - Beschränke dich auf Standardtabellen, ‑felder und ‑konzepte aus SAP‑Doku / allgemein zugänglichen Quellen (z. B. ESTRH‑Felder, ESTVP‑Schlüssel, CVDDH‑Beziehungen). - Keine konkreten Spezifikations‑IDs, Produktnamen, internen Materialnummern, kundenspezifischen Z‑Tabellen oder Customizing‑Inhalte dokumentieren. 2. **Quellen sauber kennzeichnen** - Im Repo klar deklarieren: „Basis sind SAP‑Standarddokumentation, öffentlich zugängliche Tabellenseiten und allgemeine EHS‑Konzepte; keine firmenspezifischen Systeme.“ - Wo du Strukturen aus der „EHS Data Structure“ oder SAP‑Help ableitest, kannst du das im README als Referenz erwähnen, ohne Inhalte 1:1 zu kopieren. 3. **Lizenz + Scope definieren** - Nutze eine Lizenz wie MIT oder Apache‑2.0 für deine eigenen Texte und Metadaten; SAP‑Logos, Screenshots und Original‑Texte bleiben draußen. - Im README den Scope klarziehen: - „Abstrakte Beschreibung von Tabellen, Schlüsseln, Beziehungen und typischen Use‑Cases.“ - „Keine Screenshots, kein Code/Customizing aus Produktivsystemen.“ ## Konkreter Aufbau des Repos Du kannst deine Dokumentation im Unternehmens-Wiki nahezu 1:1 als Repo‑Struktur nutzen. Dazu: - `schema/*.json` (optionale Maschinenlesbarkeit: Tabellenname, Felder, Key‑Flag, Referenzen). - `CONTRIBUTING.md` mit Guidelines: nur Standardtabellen, keine produktiven Daten, Z‑Objekte nur generisch. ## Community-Potenzial - Zielgruppe: SAP‑EHS‑Berater, ABAP‑Entwickler, Daten‑/Reporting‑Leute, die z. B. bei Produkt‑Sicherheit (EHS‑SAF) oder Industrial Hygiene and Safety arbeiten. - Viele davon sind ohnehin in SAP‑Community und GitHub aktiv (z. B. im Umfeld von SAP‑Samples und ABAP‑Tools), sodass ein strukturiertes, neutrales Repo eher positiv wahrgenommen wird. Fazit: Ein Public Repo mit abstrahierten Tabellensteckbriefen und Beziehungsdiagrammen ist fachlich sinnvoll und rechtlich gut machbar, solange du konsequent auf kundenspezifische Inhalte, Screenshots und kopierte SAP‑Texte verzichtest.Ist hier jemand aus dem SAP Umfeld, ABAP-Programmier:in unterwegs - idealerweise mit Kenntnissen im Modul EH&S - mit Interesse an der Beteiligung zu einem Open-Source/Community Projekt unterwegs? Bearbeitet vor 23 Stunden23 h von Mysteryland
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