3. Dezember 200223 j Hallochen! Ich suche ein Tool mit dem man ein Dateisystem unter Linux verschlüsseln kann. Das sollte ungefähr so aussehen, dass wenn die entsprechende Partition gemountet wird nach einem Passwort gefragt wird. Ich habe schon mal gegoogelt, aber da habe ich bis jetzt nur ein Tool gefunden, bei dem aber die Gefahr besteht, dass die Dateien ausversehen gelöscht werden können. Außerdem sollte es höheren Sicherheitsansprüchen (>128 Bit) gerecht werden, freeware sein und die Geschwindigkeit nicht sonderlich einschränken. Sind das zu viele Wünsche kurz vor Weihnachten ? :-) ;) *linuxlearner* ;)
4. Dezember 200223 j Da war gerade ein Langer Artikel zu in der iX (11/02). Auf der Homepage von Heise gibt es ihn leider nicht zum freien Download, auch für Geld im Heise Kiosk habe ich ihn nicht gefunden, da wird dir wohl nur der Weg bleiben, das ganze Heft zu bestellen. Aber auch da steht das Heft 11/02 (noch?) nicht. Also mal im Bekanntenkreis rumhorchen... tut mir leid.
4. Dezember 200223 j Originally posted by Kristian Da war gerade ein Langer Artikel zu in der iX (11/02). Kannst du uns vielleicht kurz sagen worum es da ganau ging, oder mit welchem Dateisystem die Verschlüsselung hinhaut?
4. Dezember 200223 j Hallo! Wenn Du eine SuSE Linux Distribution ab 7.3 hast, kannst Du ein sogenanntes Kryptodateisystem mit Hilfe von Yast anlegen. Jedesmal wenn die Partition gemountet wird, muß dann das Paßwort angegeben werden. Das ganze funktioniert mit jedem Dateisystem, das für Linux verfügbar ist. Die ganze Sache wird über das Loopback Device gemountet und verwaltet. Unter Yast kannst Du das mit dem Partitioniertool einrichten. Einfach einen Haken bei "Dateisystem verschlüsseln" machen. Anschließend wirst Du nach dem Paßwort gefragt. Cu Atreju
4. Dezember 200223 j Originally posted by Atreju Unter Yast kannst Du das mit dem Partitioniertool einrichten. Einfach einen Haken bei "Dateisystem verschlüsseln" machen. Anschließend wirst Du nach dem Paßwort gefragt. Nöö, also das muss ja auch anders gehen als mit dem Yast...wer Yast benutzt kann auch gleich Windows benutzen ;-)
4. Dezember 200223 j ähnlich haben die das auch gemacht. Nen Dateisystem über das loopback eingebunden und dann erst formatiert. Dateisystem: egal, Verfahren über Cryptopaches im Kernel. Ich habs aber nicht selber ausprobiert.
4. Dezember 200223 j Hallo! Natürlich kannst Du das ganze auch ohne Yast per Hand machen. Als erstes mußt Du dafür sorgen das Dein Kernel Loopback Unterstützung und Kryptofilesystem hat (loop_fish2). Falls Ja kannst Du das ganze dann auch per Hand einbinden. Die Partitionen werden dann in der /etc/fstab über die Loopbackdevices gemountet über die dann die Verschlüsselung stattfindet. Über das Loopback Device kann man übrigens auch CD Isos mounten ;-) nur mal so am Rande angemerkt. Cu Atreju
4. Dezember 200223 j Wie schon weiter oben beschrieben, geht es z.B. über das Loop-Device. Eine (gute) Anleitung findest Du in einer der Ausgaben von Linux Enterprise des letzten Jahres. readonly
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