26. Januar 200521 j Hallo, ich habe hier eine Aufgabe zum Leverage-Effekt und weiß nicht so recht, wie da die Lösung zu lauten muss aber vielleicht habt Ihr ja eine Idee? Gruß vplus Ein Unternehmen verfügt über 6 neue Maschinen; jede hat einen Wert von 1500 Euro und eine Nutzungsdauer von drei Jahren. Beschreiben Sie den Kapazitätserweitgerungseffekt (Leverage-Effekt) für den Fall der linearen Abschreibung; inwiefern hängt dieser Effekt a) von der Nutzungsdauer und vom Anschaffungspreis ab
26. Januar 200521 j Der Leverage-Effekt (leverage = Hebel) kommt aus der Begriffswelt der Kapitalstrukturregeln. Diese Regeln befassen sich mit der idealen Zusammensetzung von Eigen- und Fremdkapital. Der Leverage bezeichnet die Abhängigkeit der Rentabilität des Eigenkapitals vom Anteil der Fremdfinanzierung. Ein positiver Leverage-Effekt tritt ein, wenn die Rentabilität des Gesamtkapitals größer ist als der Fremdkapitalzins. Mit Hilfe des Leverage erhöht sich die Eigenkapitalrendite bei steigender Verschuldung. Geht diese Kalkulation nicht auf, endet das Engagement mit einem Verlust. 6*1500 = 9000 € Abschreibung in 3 jahren, also 3000 pro jahr z = -9000 +((Einnahmen-3000)/(1+i)) + ((Einnahmen-3000)/(1+i²))+((Einnahmen-3000)/(1+i³)) Jetzt brauchst du noch den Kapitalmarktzins i und die einnahmen, dann hast du z. So lange wie z positiv bleibt, solange kannst du fremdkapital zum zinssatz i aufnehmen. Aber ehrlich gesagt ist die aufgabe nicht wirklich was für den Leverage-Effekt sondern für Investitionsentscheidungen.
26. Januar 200521 j Hallo baba007, vielen Dank für Deine Antwort. Du has mir sehr weitergeholfen. Ich muss bald leider in BWL eine Klausur schreiben und unser Prof der macht leider nur so komische Aufgaben. Viele Grüße vplus
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