18. Mai 200619 j Situation: Ich habe hier einen Linuxrechner auf dem (neben einem Webserver) noch andere Applikationen mit Webinterface laufen. Da Port 80 logischerweise belegt ist, laufen die auf andere Ports. Da der Rechner allerdings hinter einer Firewall stehen soll, die im wesentlichen nur Port 80 durchlassen soll (über diesen Punkt keine Diskussion, das ist von mir im Vornerein so festgelegt), die Webinterface aber trotzdem nach draussen anbieten soll, muss ich einen Reverse Proxy einsetzen. Als Webserver läuft lighttpd (auch das ist nicht änderbar). Bei Apache konnte ich mich daran erinnern, dass mod_proxy als Reverse-Proxy arbeiten kann. Also hab ich bei lighttpd dies ebenfalls eingerichtet und dan festgestellt das das nicht geht. Nun brauche ich also einen möglichst leichtgewichtigen Reverse-Proxy, der lediglich eine simple Aufgabe macht: Bei bestimmten Subdirectories (z.b. /webinterface1/) ein Webinterface auf einem andere Port öffnet und sämtlich HTTP-Traffic so umsetzt, dass es den anschein hat, dass das Webinterface tatsächlich in dem Ordner läuft. Squid könnte das wohl bewerkstellen, scheint mir aber ein wenig "mächtig"...oder täuscht mich da die Funktionsvielfallt. Achja, die Software sollte natürlich Open-Source sein.
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