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  1. Ich hab nen ähnlichen Hintergrund. Vor 25 Jahren eine kaufmännische Ausbildung gemacht, dann aber mein gesamtes Berufsleben als Entwickler und Architekt gearbeitet. Jetzt die Externenprüfung da ein Kunde einen MINT-Abschluss gefordert hat. Zwischenprüfung oder so musste ich keine machen. Eigentlich ist das auch auf den IHK-Websites und in der Prüfungsordnung recht genau definiert, für Brandenburg beispielsweise hier: https://www.ihk-ostbrandenburg.de/zielgruppeneinstieg-azubis-und-ausbilder/pruefungszulassung/zulassung-externer-pruefungsteilnehmer-1400090 Du reichst deine Nachweise über Berufserfahrung ein und stellst einen formlosen Antrag auf Zulassung zur Abschlussprüfung als Externer. Sobald du zugelassen wirst (hat bei mir ca. 2 Wochen gedauert) bekommst du eine nette Benachrichtigung und Informationen darüber, das es kommerzielle Anbieter gibt, bei denen du dich auf die Prüfung vorbereiten kannst. (Das habe ich nicht getan, halte ich für überflüssig) Natürlich kommt auch eine Rechnung und du musst die Prüfungsgebühr bezahlen. Die Kosten sind von IHK zu IHK wohl unterschiedlich und in den jeweiligen Kostenrichtlinien festgelegt. Bei mir waren es 115,00€ (die man von der Steuer als Werbungskosten absetzen kann). Danach gibt es ein paar Fristen. Zunächst musst du einen Projektantrag für dein Abschlussprojekt stellen. Hinweis: Du musst das Projekt in einem Betrieb durchführen, entweder in Form eines Praktikums oder wenn du schon eine Anstellung als Anwendungsentwickler hast, auch bei deinem Arbeitgeber. Bei einigen IHKs gibt es noch die Forderung, dass der Betrieb ein regulärer Ausbildungsbetrieb sein muss. Das war meiner IHK egal. Wenn der Projektantrag genehmigt wird kommt irgendwann der Projektdurchführungszeitraum und du hast 6 Wochen Zeit das Projekt in 70 Stunden durchzuführen. Hier gibt es eine Menge zu beachten (jede IHK hat hier etwas unterschiedliche Sichtweisen). Hier wäre es gut, wenn du Kontakt zu Azubis aus dem Bereich deiner IHK aufbaust, da diese viel mehr Informationen bekommen und sicherlich den ein oder anderen sehr guten Hinweis geben können, den sie im Ausbildungsbetrieb oder der Berufsschule aufgeschnappt haben. Dann kommt irgendwann die Einladung zur schriftlichen Prüfung. Du solltest dir hier alte Prüfungen besorgen. Ich bin alle ab 2015 durchgegangen. WISO ist kein großes Problem, Multiple Choice und Fragen die du mit deinem kaufmännischen Background leicht beantworten kannst. GA1 und GA2 sind da schon etwas schwerer. Wenn du eine solide Berufserfahrung hast aber auch kein großes Problem. Durch die alten Prüfungen bekommst du ein gutes Gefühl dafür, was wichtig ist. Ich hab mich ca. 4 Wochen lang berufsbegleitend darauf vorbereitet und mit einer guten 2 abgeschlossen. Zuletzt kommt dann noch die Einladung zur Projektpräsentation und zum Fachgespräch. Auch hier gilt: Mit einer soliden Berufserfahrung sollte das kein Problem sein und wenn du die schriftliche Prüfung bestanden und die Projektdokumentation durchgebracht hast, kommst du hier auch gut durch. Es kann natürlich sein, dass sich mit der neuen Verordnung was geändert hat, aber da kann dir deine IHK die beste Auskunft zu geben.
  2. Hallo,

    hast du die Musterlösungen für die Winter Prüfung 2020 für Fachinformatiker Anwendungsentwicklung? Wenn ja könntest du mir diese zu kommen lassen?

  3. Ups, hatte die falsche Musterlösung (Sommer 2020) erwischt, sorry... Gab sogar 8 Tabellen in der Musterlösung. Für die Beziehungen und Kardinalitäten gab es in Winter 2020 GAI HS4 7 Punkte.
  4. Ich denke eher nicht. Für jede der 6 Tabellen inkl. Attributen gibt es 1 Punkt. 10 Punkte für korrekte PKs und FKs und, da könntest du vielleicht Glück haben, 5 Punkte für die korrekten Beziehungen inkl. Kardinalität.
  5. Die Hardware soll Informationen vom Benutzer unabhängig vom Monitor/Display anzeigen können und gleichzeitig auch als Fernbedienung dienen. Korrekt. Es wird ein Windows-Service entwickelt, der Daten sammelt. Und es wird eine Firmware für das IoT-Device entwickelt. Diese beiden Software-Komponenten können bidirektional über die Bluetooth-Schnittstelle miteinander kommunizieren. Genau richtig. Die Entwicklung der Hardware soll aus dem Projekt ausgelagert werden, da die Entwicklung einer Hardware (ich meine damit tatsächlich die Elektronik) nicht unbedingt zu den Aufgaben eines Fachinformatiker Anwendungsentwicklung gehört. Daher dachte ich, es gibt ein "Gesamtprojekt" mit zwei Teilprojekten: 1. Entwicklung der Hardware (Elektronik) 2. Entwicklung der Software (für die Hardware und die Steuersoftware) Der Projektantrag soll dann nur Punkt 2 umfassen.
  6. Hallo zusammen, ich würde gerne eine Einschätzung von euch erhalten, ob das Thema des folgenden Projektantrags Aussicht auf Erfolg haben könnte. Es geht um die Prüfung zum "Fachinformatiker Anwendungsentwicklung". Für eine bestehende IoT-Hardware (Display, Arduino und Bluetooth-Modul), soll eine passende Firmware in C/C++ entwickelt werden. Die Hardware wurde bereits in einem anderen Projekt ohne passende Software entwickelt. Für die Bereitstellung der Daten soll ein Windows-Service entwickelt werden, welcher Daten sammelt und über die Bluetooth-Schnittstelle an das IoT-Gerät übermittelt. Vom Umfang und Komplexität her mache ich mir keine Sorgen, dass passt alles. Allerdings befürchte ich, dass der Prüfungsausschuss aufgrund der IoT-Hardware das Projekt vielleicht als "ausbildungsfremd" ablehnen könnte. Was ist eure Meinung dazu? Vielen Dank im Voraus!

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